Schott Music

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8. November 2021

Albert-Mangelsdorff-Preis 2021 für Aki Takase

links: Manfred Schoof, Ehrenvorsitzender der Deutschen Jazzunion und Vorsitzender des Förderkeises Jazz; rechts: Aki Takase; © Olga Baczynska

Die Deutsche Jazzunion hat im Rahmen des am Sonntag zu Ende gegangenen Jazzfest Berlin zum 15. Mal den Albert-Mangelsdorff-Preis verliehen. Der Preis, der seit 1994 an herausragende Jazzmusiker*innen vergeben wird und als wichtigste Auszeichnung für Jazz im deutschsprachigen Raum gilt, wurde am Freitag im Silent Green in Berlin-Wedding an die Berliner Pianistin Aki Takase überreicht.

Die Jurybegründung im Wortlaut:

„Die Pianistin Aki Takase bekommt 2021 den Albert-Mangelsdorff-Preis für ihr Lebenswerk und außergewöhnliche Verdienste um den Jazz in Deutschland. Ihr beeindruckendes vielfältiges Œuvre hat internationale Strahlkraft, ihre kraftvolle expressive Spielweise ist einzigartig und klar erkennbar – meist beim ersten Ton. Aki Takase ist kompromisslos und freigeistig ihren Weg gegangen, hat sich dabei immer wieder mit der Jazztradition auseinandergesetzt und ihre Wurzeln neu interpretiert. In ihrer Zusammenarbeit mit jungen Musiker*innen hat Aki Takase stets ihren eigenen pionierhaften Ansatz weitergetragen, den Jazz-Nachwuchs unterstützt und ihre eigene Musik damit erfrischend verwoben. Ihr pianistisches Können ist atemberaubend.
Aki Takase, geboren 1948 in Osaka/Japan, seit den 80er Jahren in der Berliner Szene verwurzelt, steht für die multikulturelle und grenzüberschreitende Identität des Jazz und für die Möglichkeit, sich als Frau im Jazz an die Weltspitze zu kämpfen – mit spielerischer Leichtigkeit und künstlerischer Integrität.“

Bei Schott Music ist Aki Takases Songbook 16 Pieces for Piano erschienen.

 

Bild oben:
links: Manfred Schoof, Ehrenvorsitzender der Deutschen Jazzunion und Vorsitzender des Förderkeises Jazz; rechts: Aki Takase; © Olga Baczynska