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Schott Music

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Iannis Xenakis 95

29. Mai 2017

Am 29. Mai wäre Iannis Xenakis 95 Jahre alt geworden.

Gemeinsamer Nenner fast aller Kompositionen Xenakis ist die Einbeziehung von Ideen und Methoden, die bis dahin weniger oder nicht mit dem Kompositionsprozess in Zusammenhang gebracht wurden; so wendet er zum Beispiel mathematische, geometrische, architektonische oder philosophische Prinzipien beim Komponieren an.

Bei WERGO erschienen:
WER 61782    Palimpset / Epei / Dikhthas
WER 68552    Ensemble Musikfabrik: Krönung – Coronation
WER 69342    Earle Brown Contemporary Sound Series, Vol. 3 (3 CD)
WER 69372    Earle Brown Contemporary Sound Series, Vol. 4 (3 CD)

Jean Françaix 105

23. Mai 2017

Am 23. Mai jährt sich zum 105. Mal der Geburtstag von Jean Françaix.

„Musique pour faire plaisir“ versuchte Jean Françaix erklärtermaßen zu erschaffen. Hinter diesem Motto bleibt verborgen, wie vielgestaltig, dabei nicht selten abgründig das Werk des 1912 in Le Mans geborenen Komponisten tatsächlich ist.

Bei WERGO erschienen:
WER 66322 L’Apocalypse selon St. Jean
WER 69562 Jean Françaix 100. Anniversary Box  (3 CD)

Funambules | Trio Accanto

13. Januar 2017
Funambules Funambules
18,50 €

Das Trio Accanto ist ein ungewöhnlicher Klangkörper. Ein Ensemble mit der Besetzung Saxofon-Schlagzeug-Klavier zu entwerfen, war vor knapp 25 Jahren ein mutiger Schritt – ein nennenswertes Repertoire gab es nicht.
Diese CD beweist: Dies hat sich inzwischen geändert. Die interessante Konstellation hat bei den Komponisten Klangfantasien freigesetzt, die zu einer großen Fülle an Mixturen, Kombinationen und Verschmelzungen führten. Die vorliegende CD enthält Einspielungen von Werken von Georges Aperghis, Rolf Riehm, Johannes Schöllhorn und Stefan Prins. Für sie steht das Trio als „Klangkörper“ im Fokus ihrer Kompositionen.

Dieter Schnebel: Movimento

Movimento Movimento
18,50 €

Schon zu Beginn seiner schöpferischen Tätigkeit brachte sich Dieter Schnebel stark auf dem Gebiet der Musikpädagogik ein. Kein Wunder also, dass die 1970 in Leben gerufene AG Neue Musik am Leininger-Gymnasium Grünstadt bald die Zusammenarbeit mit dem Komponisten suchte. Inzwischen feierte die AG ihr 45-jähriges Bestehen – ein guter Anlass für Schnebels neue Komposition „MOVIMENTO“, die gleichzeitig den Kreis der langen Zusammenarbeit zwischen Komponist und AG beschließt.

Enjott Schneider: Fatal Harmonies

Fatal Harmonies Fatal Harmonies
18,50 €

„Fatal Harmonies“ ist die siebte der auf 10 CDs angelegten Edition Enjott Schneider bei WERGO und hält fünf Kompositionen für Violoncello und Orchester bereit.
László Fenyö, dem viele der Werke auf den Leib geschnitten sind, weiß mit seiner Leichtigkeit, mit der er mörderisch schwierige Passagen mit Tonschönheit und Musikalität verbindet, zu überzeugen. Gut, dass sich das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin mit Dirigent Ariel Zuckermann von Fenyös Kompromisslosigkeit mitreißen lässt, um gemeinsam  eine musikalische Höchstleistung zu vollbringen.

Auszeichnung für WERGO-CD

16. November 2016

Die CD „The Quiet“ mit Chaya Czernowins Orchesterwerken wurde in die Bestenliste 4/2016 des Preises der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.

In der Kategorie Zeitgenössische Musik:
Chaya Czernowin: The Quiet
WER 73192

WER73192
Mit „The Quiet“ (2010) und „Zohar Iver“ (2011) erreichte Czernowin einen Wendepunkt – eine Neuorientierung, die sich in Werken wie „Esh“ (2012), „At the Fringe of our Gaze“ (2012/2013) und „White Wind Waiting“ (2013) fortsetzte. Dieser neue Weg markiert Chaya Czernowins Hinwendung zu einer Musiksprache, in der Raum und Geste und die Entdeckung von musikalischen Bewegungsprozessen in den Fokus des kompositorischen Interesses gerückt sind.

The Quiet for large orchestra divided into three groups (The Crescendo Trilogy Part I) (2010) Zohar Iver (Blind Radiance) for ensemble and orchestra divided into three groups 
(The Crescendo Trilogy Part II) (2011)
Esh for orchestra with countertenor (The Crescendo Trilogy Part III) (2012)
White Wind Waiting for guitar and orchestra (2013)
At the Fringe of our Gaze for orchestra and concertino group (2012/13)

1: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Leitung: Brad Lubman; 2: Ensemble Nikel / Berner Symphonieorchester, Leitung: Mario Venzago; 3: Kai Wessel: Countertenor /
Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus, Leitung: Evan Christ; 4: Stephan Schmidt: Gitarre / SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Leitung: Françoix-Xavier Roth; 
5: West-Eastern Divan Orchestra, Leitung: Daniel Barenboim

Zur Jury-Begründung

Hans Zender: ¿Adónde? Wohin?

4. November 2016
Adónde? Wohin? Adónde? Wohin?
18,50 €

Hans Zender hat der zentralen Kategorie „Harmonik“ zu besonderer, wiederum „gegenstrebiger“ Kontur verholfen. Er hat den Umgang mit Mikrointervallik bis zur Zwölfteltönigkeit vorangetrieben und unterteilt die Oktave demnach in 72 Kleinstintervalle. Der Umgang mit Mikrointervallik bedarf großer vokal-instrumentaler Souveränität.
Die vier Kompositionen, die sich auf dieser CD zum ersten Mal zyklisch präsentieren, sind durchdrungen von diesem ebenso komplexen wie subtilen harmonischen Denken. Sie zeigen seine reichen Möglichkeiten, aber auch seine Fragilität.

Rolf Riehm: Shifting | Archipel Remix

Shifting / Archipel Remix Shifting / Archipel Remix
18,50 €

Seine Komposition „Archipel Remix“ für Orchester mit elektronischen Zuspielungen begreift Riehm als ein „Archipel, einen Komplex von Inseln, bestehend aus unterschiedlich ausgedehnten Inseln. […] Das Stück fängt vorne an und hört hinten auf, wie auch anders, aber ich möchte [den natürlichen Zeitablauf] unterlaufen. Daher die Metaphorik des Archipels und die Art der Bezeichnung.“ (Marion Saxer, Rolf Riehm)

Edition Musikfabrik: Schlamm

Schlamm Schlamm
18,50 €

Alles Leben kommt aus dem Urschlamm. Und alles Leben wird sich am Ende wieder darin auflösen. Diese Folge der Edition Musikfabrik legt das Ohr an den Klärschlamm und in den „Ozean von Ja und Nein“. Sie erschaudert am Ende der Welt vor der erhabenen Natur und sucht sie mit komponierten Konglomeraten zu übertreffen, sie lässt sich lebend begraben und isst sich dreimal wieder aus der Erde heraus.
Vier faszinierende Versuche, die Natur zu begreifen und den Platz des Menschen auszuloten.

Walter Zimmermann: Voces Abandonadas

7. Oktober 2016
Voces Abandonadas Voces Abandonadas
18,50 €

Walter Zimmermanns Musik ist oft introvertiert, bisweilen grüblerisch stockend, aber auch hintergründig intim. Durchströmender Atem, große Gesten oder emphatische Formen sind ihr fremd. Zimmermann fand seinen Ort abseits der Strömungen der Avantgarde von Darmstadt und Köln; den  neoexpressionistischen Tendenzen, die in den 1970er Jahren einsetzten, stand er distanziert gegenüber. Er erstrebte Simplizität, orientierte sich am Individualismus US-amerikanischer Komponisten, auch an der Diatonik des frühen Cage. Seine Werke sind individuell, zugleich eigen und  unverwechselbar.

Auf der vorliegenden CD spielt Nicolas Hodges Klavierwerke aus den fünf Jahren von 2001 bis 2006. Klaviermusik erlaubt die Reihung struktureller Einheiten; sie ist für Zimmermann eine Art Laboratorium seines  kompositorischen Handelns. „Voces abandonadas“ basiert auf zwei  Sammlungen von Aphorismen des argentinischen Lyrikers Antonio Porchia.