Schott Music

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5. März 2020

Leipziger Buchmesse abgesagt, Musikmesse Frankfurt verschoben!

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Entwicklung von Covid-19 wurde die diesjährige Leipziger Buchmesse abgesagt.

Die Musikmesse Frankfurt wurde bis auf Weiteres verschoben, ein neuer Termin soll noch bekannt gegeben werden.

Wir bedauern dies sehr.

Weitere Informationen zu einem neuen Termin der Musikmesse folgen.

Herzliche Grüße,
Ihr Team von Schott Music

27. März 2019

Deutscher Musikeditionspreis 2019

Vielfache Auszeichnungen für Schott Music

Best Edition Logo

Beim diesjährigen Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ sind gleich zwei Titel von Schott Music unter den Preisträgern.

Mit dem Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ würdigt der Deutsche Musikverleger-Verband e. V. (DMV) seit 1991 die editorische Leistung der deutschen Musikverleger.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Frankfurter Musikmesse 2019 am 3. April um 11 Uhr auf der „Circle Stage“ in Halle 3.1 statt.

Preisträger

Chaya Czernowin:
Infinite now
Oper in 6 Akten
Schott Music, Mainz

Dass man Opern ohne Aufführungsmaterial nicht auf die Bühne bringen kann, scheint ein Gemeinplatz – jeder, der in ein Opernhaus kommt, blickt zuerst in den noch leeren Orchestergraben und sieht vielleicht die Partitur für den Dirigenten und die vielen Notenständer mit den Stimmen für die Musiker. Selten aber sieht ein breiteres Publikum, was da wirklich steht. Zeitgenössische, avantgardistische Opern zu verlegen, ist immer ein Abenteuer und braucht in vieler Hinsicht Engagement von allen Beteiligten – umso mehr, je weniger und vor allem je weniger selbstverständlich öffentliche Mittel für die Herstellung der Aufführungsmateriale zur Verfügung stehen.

Das Material zu Chaya Czernowins Oper Infinite now zeigt, wie die Interaktion zwischen Komponistin und Verlag zur Herstellung eines differenzierten und auf die verschiedenen Funktionen im Gesamtgefüge abgestimmten Aufführungsmaterials für ein großbesetztes, hochkomplexes Bühnenstück mit sieben Solisten, zwei Vokaltrios, Orchester mit Solisten, drei sehr ausdifferenzierten Schlagzeugparts und Elektronik führen kann. Schon der Blick in die Partitur zeigt schnell, dass hier – um der Lesbarkeit willen – jede Seite einzeln skaliert und in sehr hoher Auflösung gedruckt werden mußte, um jeweils die wechselnden Besetzungen in größtmöglicher Schriftgröße und -schärfe zu präsentieren. Das Stimmenmaterial eines solchen Stückes kann nicht einfach aus der Dirigierpartitur herausgezogen werden, sondern muss jeweils individuell mit Verweisen auf Einsätze anderer Stimmen, Stichnoten, Textstichworten etc. ausgestattet werden. Koordinierte Parts wie etwa geteilte Streicherparts oder die beiden Vokaltrios brauchen eigene Partitur-Auszüge. Dies alles ist aufwändig und erfordert professionelle Sachkenntnis von vielen Beteiligten, ermöglicht aber überhaupt erst, ein solch komplexes Werk in vertretbarer Zeit so einzustudieren, dass man als Zuschauer von diesem ganzen Aufwand nichts mehr bemerkt. Grund genug, solch ein Material im vorliegenden, vorbildhaft gelungenen Fall einmal selbst auf die Bühne zu bringen.

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Simon Obert / Heidy Zimmermann:
RE-SET
Rückgriffe und Fortschreibungen in der Musik seit 1900
Schott Music, Paul Sacher Stiftung Mainz

Diese Publikation der Paul Sacher Stiftung erscheint der Jury aufgrund ihrer bestechenden Konzeption und ihrer gelungenen Visualisierung preiswürdig. Sie  stellt das grundlegende kompositorische Schaffensprinzip, mit Musik auf frühere Musik Bezug zu nehmen, sie zu bearbeiten und weiterzuverwenden, in seiner größtmöglichen Vielfalt dar. Diese Bandbreite reicht dabei von Transkription und Variation über Parodie und Remix bis hin zu Metamorphose oder gar Demontage.

30 Essays renommierter Musikwissenschaftler, die auf die Sammlungsbestände der Stiftung bezogen sind, werden durch zahlreiche Notenbeispiele, Diagramme und vor allem Quellenabbildungen in anschaulichster Weise illustriert, so dass Fachpublikum wie auch interessierte Laien gleichermaßen angesprochen werden. Der typografische Titel des Ausstellungs-Buches ist frisch und macht neugierig. Der Satz mit schwarzer Typografie und wenigen Farbakzenten und die vielen Freiflächen entwickeln einen schönen Rhythmus, der den Abbildungen den nötigen Raum gibt. Sehr erfreulich ist schließlich auch der Preis von 38,50 € für diesen hochwertigen Band!

 

 

 


 

29. Juni 2018

One, Two, Ready … Go!

Die Pop Saxophon Schule Die Pop Saxophon Schule
21,50 €

Die Pop Saxophon Schule:

Erfolgsautor Dirko Juchem legt mit seinem neuesten Lehrwerk eine moderne Methode für Alt- und Tenor-Saxophon vor, die gezielt auf das Spielen der populärsten Musikstile – von Pop über Rock bis hin zum Swing – vorbereitet! Anhand von 34 leichten und motivierenden Songs werden die wichtigsten Griffe und Techniken spielerisch erlernt. Auf der beiliegenden CD laden die Play-Alongs von Dirko Juchem und seiner Band zum Mitspielen ein – schon nach der ersten Lektion kann es losgehen!

18. Oktober 2016

Kino-Empfehlung: „Unterwegs in der Musik – Die Komponistin Barbara Heller“

Barbara Heller - (c)Jockel

Am heutigen Dienstag startet der Dokumentarfilm „Unterwegs in der Musik – Die Komponistin Barbara Heller“ von  Regisseurin Lilo Mangelsdorff im Programmkino Rex in Darmstadt. Der Film portraitiert die passionierte Komponistin und ihr Werk auf sehr persönliche Weise. Heller berichtet von ihren Anfängen als Musikerin, ihr durch die Frauenbewegung stark geprägtes Wirken in der Musik, gewährt Einblicke in ihre privaten Fotoalben und erklärt, wie sie ihre Berufung zum Komponieren Neuer Musik letztendlich verwirklicht hat.

Der Film startet am 18. Oktober um 20 Uhr. Die Protagonistin und auch die Regisseurin sind ebenfalls anwesend.

 

Den Trailer zum Film können Sie hier sehen:

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

www.unterwegs-in-der-musik.de