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Schott Music

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Erste umfassende Britten-Biografie in deutscher Sprache

4. April 2017

Buch-Neuerscheinung bei Boosey & Hawkes

Der Verlag Boosey & Hawkes veröffentlicht die erste umfassende Darstellung zu Leben und Werk Benjamin Brittens in deutscher Sprache. Norbert Abels, Chefdramaturg der Frankfurter Oper und einer der besten Britten-Kenner, verfasste das knapp 340 Seiten starke Werk.

Benjamin Britten zählt zu den universellsten Komponisten der Musikgeschichte. Sein Werk ist von tiefer Humanität geprägt, zeugt jedoch zugleich von der Faszination des Ambivalenten.
Aus seiner langjährigen Tätigkeit als renommierter Operndramaturg beleuchtet Abels insbesondere das Musiktheater des „Orpheus britannicus“ in allen Facetten, aber auch die Lieder, das geistliche Werk, die Kompositionen für Kinder, die Musik für Film, Theater und Radio sowie die Kammermusik. Neueste biografische Forschungen werden in diesem profunden Überblick ebenso berücksichtigt wie geistesgeschichtliche Einordnungen.

Norbert Abels ist Chefdramaturg der Oper Frankfurt, Dozent mehrerer Hochschulen und publizierte zahlreiche Schriften zur Musik-, Theater- und Literaturgeschichte.


Buchpräsentation

Mit Prof. Dr. Norbert Abels. Moderiert wird der Abend von Frau Dr. Kerstin Schüssler-Bach.

Freitag, 7. April 2017, 19.30 Uhr
Buchhandlung Weltenleser, Frankfurt am Main
Wir bitten um Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210

Klicken Sie hier für weitere Informationen auf der Seite der Buchhandlung Weltenleser.

 


Pressematerial zum Download

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Norbert Abels, Download Foto

Deutscher Musikeditionspreis 2017

3. April 2017

Vielfache Auszeichnungen für Schott Music

Best Edition Logo

Beim diesjährigen Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ darf sich der Verlag Schott Music gleich dreifach freuen. Drei von acht Auszeichnungen gehen an den im Jahre 1770 gegründeten Traditionsverlag. Auch die Verlagsgruppe Hermann, für die Schott Music exklusiv den weltweiten Vertrieb übernimmt, darf sich über eine Auszeichnung freuen.

Der Deutsche Musikeditionspreis „Best Edition“ wird im Rahmen der Frankfurter Musikmesse 2017 am 7. April um 13 Uhr auf dem „Musikbiz & Culture Forum“ in Halle 8.0 Stand D 50 verliehen.

 


Die ausgezeichneten Produkte von Schott Music sind:

Richard Strauss – Späte Aufzeichnungen

Begründung der Jury:

Die bei Schott als Band 21 der Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft herausgekommenen „Späten Aufzeichnungen“ des Komponisten sind ein schönes und nachhaltiges Buch im besten Sinne. Als Ergebnis sorgfältigster philologischer Editionsarbeit liegen uns nun die Notizhefte vor, die Strauss in der immer wieder so heiß diskutierten Zeit zwischen 1932/33 und 1949 nutzte. Damit liegt ein biographisch nun in höchstem Maße relevantes Quellenkorpus vor, das u.a. offenlegt, wie Strauss auf die ihn betreffende Publizistik Einfluss nahm – mit Recht weisen die Herausgeber auf die zahlreichen Indizien dafür hin, dass Strauss seine hier niedergelegten Überlegungen nicht selten an spätere Biographen adressierte (teilweise ganz konkret im Blick auf Willi Schuh geschrieben hat).

Gerade weil Teile dieser Aufzeichnungen bereits – mit unkenntlichen editorischen Eingriffen – veröffentlicht sind, ist es so wertvoll, diese Quelle in einer kritischen Edition vorliegen zu haben. Dass dies in einer in jeder Beziehung handwerklich hochwertigen und sich jeder Aufmerksamkeit heischende modischer Zutat enthaltenden Ausstattung geschieht, wird die Nachhaltigkeit dieser Publikation in dieser Dimension gerecht. Entstanden ist ein Buch, dass man auch in vielen Jahren noch gern zur Hand nehmen wird, in dem sich das Lesen wie das Forschen, die Freude am Buch und das Interesse am Inhalt auf das schönste verbindet. Gut, dass solche Bücher heute noch gemacht werden können!

Piéces de Concours – Issues du répertoire du Conservatoire de Paris

Begründung der Jury:

Über Bratscher gibt es viele Klischees. Eines besagt, dass sie die Intellektuellen unter den Musikern seien – da sie Zeit haben, so die Fama, weil sie im Ensemble nicht die schwierigsten Parts haben, also ihre Tage nicht zum Üben brauchen. Aber die Zeit benötigen sie auch, weil sie ständig an den entlegensten Orten stöbern müssen und dabei immer auch die interessantesten und eigenartigsten musikhistorischen Kenntnisse anhäufen, um ihr relativ schmales Repertoire an originalen Solo-Werken zu erweitern.

Die bei Schott nun vorliegende Edition kontert beide Aspekte aufs Schönste: In einer sehr schön gesetzten, in einer Balance von pragmatischen und ästhetischen Aspekten ausgestatteten praktischen Ausgabe werden hier Werke zugänglich gemacht, die für die Abschlussprüfungen der ersten Bratschen-Klasse des Pariser Conservatoire komponiert wurde, deren erste 1896 stattfand. Neben kurzen, aber durchaus substantiellen Informationen zu diesen Wettbewerben und der Entwicklung des dort verlangten Repertoires, sowie zu den in die Sammlung aufgenommenen Komponisten, teilt die Ausgabe im Inhaltsverzeichnis überdies mit, in welchen Jahren die jeweiligen Werke als Pflichtstücke vorgesehen waren – die Spanne reicht immerhin von 1897 bis 1969.

Die in Montreal lehrende Bratschen-Professorin Jutta Puchhammer-Sédillot, die diese Stücke eher zufällig – durch eine Erbschaft – fand, aber schnell ihren Wert erkannte, erweitert mit dieser Auswahlausgabe jedoch nicht einfach nur das Repertoire an technisch anspruchsvoller, ja virtuoser und musikalische interessanter Solo-Literatur, sondern ihre Edition fügt sich überdies in ein aktuelles Forschungsinteresse an der Geschichte der musikalischen Interpretation und der akademischen Ausbildung von Musikern, sodass sich hier praktische und wissenschaftliche Perspektiven auf das gelungenste verbinden und hoffentlich in beiden Richtungen fruchtbar werden. Vielleicht kann auch die Auszeichnung dazu beitragen, dass diese Saat aufgeht.

Veronika, der Lenz ist da – Schlager der Weimarer Republik – Berlin 1928-1933

Begründung der Jury:

Das Songbook „Veronika der Lenz ist da“ herausgegeben von Yvonne Jurmann lässt die Weimarer Republik in Berlin um 1930 wiederaufleben. In den Liedtexten von Walter Jurmann wechseln sich Komik, Tragik aber auch Sarkasmus und Zweideutigkeiten in leichten und beschwingten Melodien ab. Der ursprünglich aus Wien stammende Jurmann prägte die Berliner Musikszene in den späten Zwanziger- bis zu den frühen Dreißiger-Jahren mit seinen Liedern. Einige seiner Stücke sind heute noch so bekannt, dass sie als Volkslieder angesehen werden.

Nun hat Yvonne Jurmann beim Schott-Verlag eine schöne Sammlung mit 60 Liedern von Walter Jurmann zusammengestellt. Auch das Layout des Buches gibt den Charme dieser Zeit wieder. Auf dem Cover ist ein typisches Bild dieser Zeit von Berlin zu sehen, welches mit einem passenden Rahmen und einer passenden Typo abgerundet wird.

Auch fast 90 Jahre nach der Komposition dieser Lieder machen Sie immer noch Spaß und lassen einen in eine Zeit abtauchen, in der die Menschen das Leben genossen haben, bevor der Schrecken der Nationalsozialisten über Deutschland hereinbrach und damit nicht nur dem blühenden kulturellen Leben Berlins ein Ende bereitet hat.


Verlagsgruppe Hermann

Wiener Blut – Operette in 3 Akten – Neue Johann Strauss Gesamtausgabe – Serie I/2/17

Begründung der Jury:
„Ein großer Genius kann nicht würdiger geehrt werden, als durch eine correcte Ausgabe seiner sämtlichen Werke.“ Nach diesem Motto des Ritters von Köchel lässt die „Neue Johann Strauss Gesamtausgabe/Strauss Edition Wien“ unter der Editionsleitung des Musikwissenschaftlers und Pädagogen Michael Rot seit 1999 Werke der Strauss-Dynastie in quellenkritischen Neuausgaben erscheinen ‒ und ersetzt damit peu à peu die roten Hefte von Doblinger/UE. Mit welchen Qualitäten die neue Strauß-Ausgabe aufwartet, zeigt die Edition einer Operette mit Musik von Johann Strauss, die in ihrer Gesamtanlage gar nicht vom Walzerkönig stammt. Kurz vor seinem Tod gab Strauss offenbar die Einwilligung für die Bearbeitung etlicher Orchesterwerke zu einem dreiaktigen Bühnenwerk, in dem das Librettistengespann Victor Léon und Leo Stein das zeittypische Personal von der Probiermamsell bis zum amüsiernärrischen Grafen von Reuß-Schleiz-Greiz auftreten lässt. Im Oktober 1899, knapp fünf Monate nach Strauss‘ Tod, fand im Wiener Carltheater die Uraufführung unter dem Titel Wiener Blut statt, der sich dem gleichnamigen Walzer verdankt.

Die Musik wurde von Adolf Müller junior, Kapellmeister am Theater an der Wien, mit der Souveränität des Theaterpraktikers arrangiert. In der Partitur gelingt dem Herausgeber der Husarenritt, die drei wesentlichen Überlieferungen (autographer Klavierauszug, Uraufführungsfassung und Druckfassung) samt nach­träglicher Änderungen sinnvoll und übersichtlich zusammenzufassen; eine acht­seitige Kompilationstabelle listet penibel die Herkunft der einzelnen Nummern bis zu kleinsten Überleitung auf. Im Vorwort wird das kulturelle Umfeld des Projekts Wiener Blut, aber auch die Leistung von Adolf Müller diskutiert, der ein paar der bekannten Melodien wohl selbst beisteuerte. So galt die Sorgfalt der „Strauss Edition Wien“ diesmal einem Werk, das weniger die Originalität von Strauss selbst als ein besonders populäres Beispiel zeitgenössischer Strauss-Re­zeption in den Vordergrund rückt. Eine praktische Umsetzung mit dem leihweise erhältlichen Aufführungsmaterial wäre willkommen.

Buch-Neuerscheinung zum Monteverdi-Jubiläum

30. März 2017

450 Jahre Claudio Monteverdi im Mai 2017

Anlässlich des 450-jährigen Jubiläums Claudio Monteverdis veröffentlicht der renommierte Musikwissenschaftler Michael Heinemann eine neue Monographie über die Musik des Ausnahmekomponisten.

Das Buch „Claudio Monteverdi – Die Entdeckung der Leidenschaft“ nähert sich der Musik aus der Perspektive des Hörens. Aus der Verbindung der Erfahrungen aus Kulturgeschichte und der musikalischen Praxis entsteht so ein Bild einer Zeitenwende in der Musik.

Michael Heinemann (*1959) ist als Professor für Musikwissenschaft in Dresden tätig, wo die Musik des 17. Jahrhunderts zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählt. Er betreut Werkausgaben der Musik von Heinrich Schütz, Johann Rosenmüller und Andreas Hammerschmidt und ist u.a. Herausgeber der „Schütz-Dokumente“, die über Leben, Werk und Umfeld des Dresdner Hofkapellmeisters informieren. Daneben gilt seine Aufmerksamkeit der Rezeptionsgeschichte Alter Musik, um deren aktuelle Relevanz zu verdeutlichen.


Pressematerial zum Downlaod

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Michael Heinemann (c) privat
Michael Heinemann (c) privat

Immer das richtige Stück zur Hand

28. März 2017

Start der Schott Student Edition – Die umfassende Bibliothek für den Instrumentalunterricht

Mit dem Start der Reihe Schott Student Edition gibt der Verlag Schott Music die ersten Ausgaben einer umfangreichen Sammlung pädagogisch ausgearbeiteter Spielliteratur für den modernen Musikunterricht heraus.

Die Serie versammelt motivierende Unterrichtsliteratur von den ersten einfachen Spiel- und Vortragsstücken bis hin zu anspruchsvollem Repertoire, das vom Standardwerk über (noch) wenig bekannte Stücke bis hin zu Neukompositionen reicht. Die Noteneditionen bestechen durch ein modernes Satzbild und beinhalten didaktisch wertvolle Hinweise von renommierten Musikpädagogen in Deutsch, Englisch und Französisch.

Alle Ausgaben sind als Print- und Download-Version verfügbar. Darüber hinaus sind Play-Along-Tracks unter www.schott-student-edition.com erhältlich.

Die ersten Repertoire-Stücke gibt es für die Instrumente Violine, Violoncello, Blockflöte, Flöte und Klarinette. Weitere Instrumente wie Klavier und Gitarre sind in Planung. Die Reihe wird sukzessive erweitert.


Weitere Info-Materialien zum Download

 


Pressefotos

Nutzungshinweis: Die hier zur Verfügung gestellten Fotos dürfen unter Angabe des Copyrights nur für redaktionelle Berichterstattungen im Rahmen der Schott Student Edition verwendet werden.

(c) Schott Music, Mélanie Gomez
(c) Schott Music, Mélanie Gomez
(c) Schott Music, Mélanie Gomez
(c) Schott Music, Mélanie Gomez
(c) Schott Music, Mélanie Gomez

 

Abschied von Karl Heinrich Ehrenforth (1929-2017)

Schott Music trauert um Karl Heinrich Ehrenforth, der am 26. März 2017 im Alter von 87 Jahren verstarb. Mit Karl Heinrich Ehrenforth verband Schott Music eine langjährige Zusammenarbeit. Als Herausgeber prägte er in den Jahren 1987 bis 1993 maßgeblich die Zeitschrift „Musik & Bildung“. Darüber hinaus legte er mit „Die Geschichte der musikalischen Bildung“ ein Standardwerk vor, das die Kultur-, Sozial- und Ideengeschichte in 40 Stationen von den antiken Hochkulturen bis zur Gegenwart beschreibt.

Karl Heinrich Ehrenforth wurde am 13. November 1929 in Breslau geboren. Er studierte von 1951 bis 1958 Schulmusik/Musikpädagogik, Germanistik, Deutsche Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft sowie Theologie in Hamburg, unter anderem bei Fritz Jöde, Hans Poser, Werner Schröter, Heinrich Husmann, Fritz Feldmann, Hans Pyritz und Ulrich Pretzel.
1961 wurde er an der Universität Hamburg mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit über Arnold Schönbergs Georgelieder promoviert. Von 1956 bis 1972 war er als Gymnasiallehrer in Hamburg tätig. Im Nebenamt leitete er als Kirchenmusiker die Reinbeker Kantorei.

Von 1972 bis 1993 hatte Ehrenforth den Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik sowie die Leitung der Abteilung Schulmusik an der Hochschule für Musik Detmold inne. Er arbeitete langjährig in nationalen und internationalen Gremien wie dem Deutschen Musikrat und der International Society for Music Education (ISME) mit, war vielfach Referent bei in- und ausländischen Kongressen und unter anderem in der Forschungskommission der „Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung und Musikpflege“ des Deutschen Musikrats tätig.
Seit 1976 Grundsatzreferent des Verbandes Deutscher Schulmusiker (VDS), war Ehrenforth von 1981 bis 1990 dessen Bundesvorsitzender, seit 2003 war er Ehrenvorsitzender. Unbeirrbar unterstützte er die Entwicklung und Fusion der musikpädagogischen Verbände VDS und AFS zum „Bundesverband Musikunterricht“ (BMU). Als BMU-Ehrenpräsident hat er sich bis zuletzt beratend in die musik- und kulturpolitische Arbeit dieses Verbandes eingebracht. Von 1990 bis 1992 nahm er eine Gastprofessur an der Universität Rostock wahr und war Mitglied des Gründungssenats der dortigen Hochschule für Musik.

Ehrenforth entwickelte eine anthropologisch und lebensweltlich-phänomenologisch fundierte ästhetische Hermeneutik der Musik im Anschluss an Hans-Georg Gadamer, erörterte historiographische Probleme der Musikpädagogik, musiktheologische Fragen u.a. auch in bildungspolitischer Perspektive und begründete schließlich das Konzept von „Familienkonzerten“ als Weiterentwicklung von „Kinderkonzerten“.

Karl Heinrich Ehrenforth lebte zuletzt seit 1992 als Emeritus in Reinbek bei Hamburg.

Der Musikverlag Schott wird Karl Heinrich Ehrenforth stets in Erinnerung behalten und sein Andenken durch seine im Verlag herausgegebenen Bücher bewahren.

Neue Hits für die Schott Piano Lounge

10. März 2017

Klavierarrangements von ABBA, den Beatles und Udo Jürgens

Carsten Gerlitz zählt in der Musikwelt zu den erfolgreichsten Autoren. In der Reihe Piano Lounge überzeugt er seit vielen Jahren mit gut klingenden Klavierarrangements. Die Bandbreite reicht von „Classical Highlights“ über Chanson, Rock, Pop und Swing bis hin zum stilvollen Bar-Pianospiel.

Mit drei neuen Bänden widmet sich Gerlitz ausschließlich großen Ikonen der Musik. „Beatles Classics“, „ABBA Classics“ und „Merci Chérie. Die 18 schönsten Lieder von Udo Jürgens“ sind frisch beim Schott-Verlag erschienen und vereinen die bekanntesten Songs.

Die beiligenden CDs enthalten alle Hits – live eingespielt vom Autor selbst.

Carsten Gerlitz, geboren in Berlin, studierte Musik und arbeitet als Arrangeur, Musiker, Autor und Verleger.
Seine Klavier- und Chorarrangements sind in über 200 Publikationen erschienen. Mit seinem Chor THE HAPPY DISHARMONISTS veröffentlichte er zahlreiche CDs und erhielt den Berliner Kulturpreis BONZO.


Pressematerial zum Download

Carsten Gerlitz (c) 2017, Jule Gerlitz

Komponistin Barbara Heller wird 80

6. Oktober 2016

Am 6. November 2016 feiert die Komponistin Barbara Heller ihren 80. Geburtstag. Mit mehreren Konzerten, der neuen CD „Herbstmusik“ und einem filmischen Porträt wird sie in den folgenden Wochen geehrt.

Barbara Heller ist eine der interessantesten deutschen Komponistinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr kompositorisches Schaffen umfasst Klaviermusik, Kammermusik und Orchesterwerke. Die heute in Darmstadt lebende Künstlerin studierte 1954-57 an der Mannheimer Musikhochschule Klavier und Komposition bei Hans Vogt, später 1962/63 Komposition bei Harald Genzmer in München. Seit 1956 besuchte sie die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik und war später Vorstandsmitglied des „Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt“.

Ihr besonderes Engagement gilt der Musik von Komponistinnen, deren Werke oft zu wenig beachtet werden. Sie war Mitbegründerin des „Arbeitskreises Frau und Musik“ (1978) und gab zusammen mit Eva Rieger im Verlag Schott Music eine Serie „Frauen komponieren“ heraus mit Musik für Klavier, Orgel, Violine, Cello, Flöte oder Gesang.


Herbstmusik - Barbara Heller

Unter dem Titel Herbstmusik ist im Label Wergo eine CD mit einem Querschnitt aus ihrem kammermusikalischen Schaffen erschienen.


Pressebilder

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Barbara Heller - (c) Jockel
Barbara Heller – (c) Jockel
Barbara Heller - (c) Jockel
Barbara Heller – (c) Jockel

UNTERWEGS IN DER MUSIK – Die Komponistin Barbara Heller (Trailer)

Hauptwerk der barocken Opernliteratur endlich zugänglich

15. September 2016

Rekonstruktion von Vivaldis Catone in Utica

Antonio Vivaldis teilweise verschollene Oper Catone in Utica ist endlich in einer wissenschaftlich-kritischen und spielpraktischen Edition erschienen. Herausgeber Alan Curtis konnte für die Rekonstruktion des verschollenen ersten Aktes den Vivaldi-Spezialisten Alessandro Ciccolini gewinnen.

In Catone in Utica bringt Vivaldi eines der dramatischsten und berühmtesten Libretti Pietro Metastasios zu glühendem musikalischen Leben. Die 1737 uraufgeführte Oper erzählt eine Episode aus Julius Caesars Aufstieg zur Macht und gehört zu Vivaldis absoluten Meisterwerken.

Ciccolini, der für seine Rekonstruktionen von Ercole sul Termodonte und Motezuma hohe Anerkennung genießt, wendet bei der Neukomposition von Arien das von Vivaldi selbst eingesetzte Parodieverfahren an. Dabei wird Material von bereits komponierter vokaler oder instrumentaler Musik auf einen neuen, in diesem Falle musikdramatischen Kontext übertragen.

Alan Curtis - (c) Franco Soda
Alan Curtis – (c) Franco Soda

Alan Curtis (*1934 †2015) war einer der Pioniere der historischen Aufführungspraxis und Vorreiter bei der Rückbesinnung auf Originalinstrumente, insbesondere im Bereich der frühen Oper. Zu seinen erfolgreichen Rekonstruktionen zählen unter anderem La finta pazza von Sacrati, Il Sansone von Ferrari, Il Tito und Semiramide von Cesti, Giustino, Tolomeo e Alessandro von Domenico Scarlatti und drei erstmals wiederaufgeführte Händel-Opern.
Noch zu seinen Lebzeiten wurde Catone in Utica mit seinem Ensemble Il Complesso Barocco eingespielt (Label Naïve).

Schott Music startet mit schott-buch.com Self-Publishing-Plattform für allgemeine Musikliteratur

8. Juni 2016

Der Verlag Schott Music startet eine Self-Publishing-Plattform für Autorinnen und Autoren von Musikbüchern. Mit „schott-buch.com“ und der 2015 gelaunchten Wissenschaftsplattform „Schott Campus“ bietet das Mainzer Medienunternehmen nun branchenführend die Möglichkeit des Self-Publishings. Kooperationspartner ist die tredition GmbH.

schott-buch.com richtet sich an Autorinnen und Autoren der allgemeinen Musikliteratur. Sämtliche Texte werden im deut-schen und internationalen Buchmarkt als Paperback, Hardcover und E-Book zum Kauf angeboten. Jeder Titel ist mit einer ISBN ausgestattet.

Der Publikationsprozess ist qualitätsgesichert, transparent, schnell und selbst steuerbar. Zum Start der Plattform bietet Schott Music ausgewählte Texte aus dem eigenen Programm an.

Mit der Plattform baut Schott Music sein Self-Publishing-Angebot weiter aus. Dr. Peter Hanser-Strecker, Verleger und Vorsitzender der Geschäftsführung von Schott Music: „Damit realisieren wir einen weiteren wichtigen Baustein in unserer digitalen Agenda. Wir sind überzeugt, dass das Self-Publishing in Zukunft eine wachsende Bedeutung im Portfolio des Musikverlages haben wird.“

schott-buch.com - Vom Manuskript zur Publikation
schott-buch.com – Vom Manuskript zur Publikation

Schott Music und Edition Eulenburg prämiert

30. März 2016

Deutscher Musikeditionspreis 2016

Am Freitag, den 8. April 2016 um 11:15 Uhr verleiht der Deutsche Musikverleger-Verband e.V. (DMV) auf der Internationalen Musikmesse in Frankfurt den Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ zum 25. Mal. Im „Classic & Future Forum“ (E50) in Halle 8.0 des Messegeländes werden zehn Produktionen ausgezeichnet.

Zwei der Auszeichnungen gehen an die Schott Music Unternehmensgruppe. Der DMV würdigt damit die editorische Leistung der Musikverleger.

Die Preisträger

Viktor Ullmann: Der Kaiser von Atlantis oder Die Todverweigerung

Herausgegeben von Henning Brauel
Vorwort von Andreas Krause

Die Begründung der Jury

Ein Tyrann, der den „segensreichen Krieg aller gegen alle“ verkündet, so dass selbst der Tod aufbegehrt und seine Arbeit verweigert ‒ diese Parabel-Konstellation dürfte Mitte 1943 nicht nur Spitzfindige an Goebbels‘ Sportpalast-Rede und die Ausrufung des „totalen Krieges“ gemahnt haben. Dass ausgerechnet im tschechischen Konzentrationslager Theresienstadt auf dieser Grundlage eine Oper entstand, hat Viktor Ullmanns Kaiser von Atlantis zu einem „Markstein des geistigen Widerstands“ (Natascha Postlep) gemacht.

Von März bis Mitte 1944 haben Ullmann und sein Librettist (und Bühnenbildner) Peter Kien die Oper mit jüdischen Sängern und Musikern in Theresienstadt einstudiert; der Generalprobe folgte jedoch aus ungeklärten Gründen keine Uraufführung. Bevor Ullmann im Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert wurde, konnte er das Manuskript einem Freund übergeben; heute befindet es sich in der Paul Sacher Stiftung in Basel. Seit der posthumen Uraufführung 1973 gehört Der Kaiser von Atlantis zu den meistgespielten Werken ehemaliger KZ-Inhaftierter ‒ nicht zuletzt, weil es auch von Studierenden und kleineren Operntruppen aufgeführt werden kann.

Die äußerst sorgfältige Ausgabe von Henning Brauel und Andreas Krause auf dem wissenschaftlich letzten Stand schafft mit ihrem reichen Quellenmaterial und dem ausführlichen Vor- und Nachwort eine perfekte Grundlage für ein Weiterleben dieses in jeder Hinsicht erschütternden Werks.

 

Mathias „Maze“ Leber: Modern Pop Piano. Songs – Styles – Improvisation

Die Begründung der Jury

Das Buch „Modern Pop Piano“ zeigt sich in einem hochwertigen und modernen Design. Die einzelnen Rubriken sind mit Buchstaben und gleichzeitig mit Farbencodes auf jeder Seite gekennzeichnet, so dass man sich in diesem Buch sehr gut zurecht findet. Die einzelnen Seiten sind sehr übersichtlich und teils mit modernen Bildern gestaltet. Sehr überzeugend ist auch das inhaltliche Konzept.

Dieses Buch vermittelt Pianopatterns und Improvisationen anhand von modernen Poptiteln, die so in verschiedenen Styles, die als Beispiel abgedruckt sind, gespielt werden können. Theorie und Praxisübungen stehen in einem sehr guten Verhältnis und sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Es macht wirklich Spaß, die Songs in mehreren Variationen zu spielen und so mit den Titeln experimentell zu arbeiten.