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Schott Music

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Abschied von Karl Heinrich Ehrenforth (1929-2017)

28. März 2017 Karl Heinrich Ehrenforth

Schott Music trauert um Karl Heinrich Ehrenforth, der am 26. März 2017 im Alter von 87 Jahren verstarb. Mit Karl Heinrich Ehrenforth verband Schott Music eine langjährige Zusammenarbeit. Als Herausgeber prägte er in den Jahren 1987 bis 1993 maßgeblich die Zeitschrift „Musik & Bildung“. Darüber hinaus legte er mit „Die Geschichte der musikalischen Bildung“ ein Standardwerk vor, das die Kultur-, Sozial- und Ideengeschichte in 40 Stationen von den antiken Hochkulturen bis zur Gegenwart beschreibt.

Karl Heinrich Ehrenforth wurde am 13. November 1929 in Breslau geboren. Er studierte von 1951 bis 1958 Schulmusik/Musikpädagogik, Germanistik, Deutsche Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft sowie Theologie in Hamburg, unter anderem bei Fritz Jöde, Hans Poser, Werner Schröter, Heinrich Husmann, Fritz Feldmann, Hans Pyritz und Ulrich Pretzel.
1961 wurde er an der Universität Hamburg mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit über Arnold Schönbergs Georgelieder promoviert. Von 1956 bis 1972 war er als Gymnasiallehrer in Hamburg tätig. Im Nebenamt leitete er als Kirchenmusiker die Reinbeker Kantorei.

Von 1972 bis 1993 hatte Ehrenforth den Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik sowie die Leitung der Abteilung Schulmusik an der Hochschule für Musik Detmold inne. Er arbeitete langjährig in nationalen und internationalen Gremien wie dem Deutschen Musikrat und der International Society for Music Education (ISME) mit, war vielfach Referent bei in- und ausländischen Kongressen und unter anderem in der Forschungskommission der „Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung und Musikpflege“ des Deutschen Musikrats tätig.
Seit 1976 Grundsatzreferent des Verbandes Deutscher Schulmusiker (VDS), war Ehrenforth von 1981 bis 1990 dessen Bundesvorsitzender, seit 2003 war er Ehrenvorsitzender. Unbeirrbar unterstützte er die Entwicklung und Fusion der musikpädagogischen Verbände VDS und AFS zum „Bundesverband Musikunterricht“ (BMU). Als BMU-Ehrenpräsident hat er sich bis zuletzt beratend in die musik- und kulturpolitische Arbeit dieses Verbandes eingebracht. Von 1990 bis 1992 nahm er eine Gastprofessur an der Universität Rostock wahr und war Mitglied des Gründungssenats der dortigen Hochschule für Musik.

Ehrenforth entwickelte eine anthropologisch und lebensweltlich-phänomenologisch fundierte ästhetische Hermeneutik der Musik im Anschluss an Hans-Georg Gadamer, erörterte historiographische Probleme der Musikpädagogik, musiktheologische Fragen u.a. auch in bildungspolitischer Perspektive und begründete schließlich das Konzept von „Familienkonzerten“ als Weiterentwicklung von „Kinderkonzerten“.

Karl Heinrich Ehrenforth lebte zuletzt seit 1992 als Emeritus in Reinbek bei Hamburg.

Der Musikverlag Schott wird Karl Heinrich Ehrenforth stets in Erinnerung behalten und sein Andenken durch seine im Verlag herausgegebenen Bücher bewahren.

Schott Music live auf der Leipziger Buchmesse

14. März 2017

Vom 23. – 26.März 2017 findet in Leipzig wieder das Frühjahrsereignis der Buch- und Medienbranche statt. Verlage, Autoren und Leser treffen auf der Leipziger Buchmesse zusammen, um sich zu informieren, auszutauschen und Neues zu entdecken.

Auch Schott Music wird wieder mit einem Stand vertreten sein. Wir freuen uns über Ihren Besuch in Halle 4, Stand A301.

Live Workshop „Crashkurs Dirigieren“ mit Barbara Rucha

Crashkurs Dirigieren
25. März 2017
14:30 – 15:00 Uhr
Musikcafé, Halle 4, Stand A401

Als besonderes Highlight wird es am Messesamstag einen Workshop von Schott Autorin Barbara Rucha zu ihrem Buch Crashkurs Dirigieren geben, in dem sie Grundlagen der Dirigiertechnik sowohl für Vokal- als auch Instrumentalensembles behandelt.

 

 

 

 

 

Čajkovskij: Erstes deutschsprachiges Werkverzeichnis

22. Februar 2017

Kohlhase: Systematisches Verzeichnis der Werke P. I. Čajkovskijs

Als knapp gehaltenes Kompendium wendet sich der Band sowohl an Fachleute als auch an Musikliebhaber. Nach dem ausführlichen Verzeichnis der musikalischen Werke und der Übersicht über nicht ausgeführte Kompositionspläne führt er auch die musiktheoretischen, feuilletonistischen und anderen schriftstellerischen Arbeiten Čajkovskijs auf.
Der Band informiert über die wichtigsten entstehungs- und überlieferungsgeschichtlichen Fakten und verzeichnet die Hauptquellen, Besetzungen, Erstaufführungen und -ausgaben, nennt die Widmungsträger (zu denen ein eigenes Register biographische Details liefert) und weist Zitate und Rückgriffe des Komponisten auf frühere Werke oder die Wiederverwendung in späteren Kompositionen nach. Ergänzt werden bibliographische Hinweise auf russische, englische und deutsche Sekundärliteratur, insbesondere auch auf die beiden Publikationsreihen der Tschaikowsky-Gesellschaft.
Synopsen und eine ausführliche Übersicht über die Gesamtausgaben sowie verschiedene Register erleichtern die Benutzung des Bandes und den Zugang zu den großen Werkausgaben. Ein Anhang mit Aufführungsdaten von 1865 bis zum letzten von Čajkovskij selbst dirigierten Konzert am 16./28. Oktober 1893 und wichtigen posthumen Aufführungen spiegelt die Entwicklung der internationalen Čajkovskij-Rezeption sowie die Verbreitung einzelner Kompositionen.

Lesung mit Moritz von Bredow

25. Januar 2017

Rebellische Pianistin. Das Leben der Grete Sultan

– Mittwoch, 25. Januar 2017, 19:30 Uhr | Ratssaal im Rathaus Mainz –

Grete Sultan, die „rebellische Pianistin“, wie Theodor W. Adorno sie nannte, stand in den 1920er Jahren am Beginn einer großen Karriere als Interpretin klassischer und neuer Musik.

1906 in Berlin geboren, wuchs Grete Sultan in einer musisch vielseitig orientierten Familie mit Mainzer Wurzeln auf. Doch für sie als Jüdin war gleich 1933 die künstlerische Laufbahn in Deutschland beendet. Berufsverbot und wachsende Bedrohung bestimmten von da an ihr Leben und das ihrer Familie.

Noch Mitte 1941 gelang ihr die Flucht in die USA. Nach mühsamen Anfängen glückte ihr dort eine zweite Karriere als Interpretin Neuer Musik, eng verbunden mit den Werken von John Cage. Sie starb 2005 im Alter von 99 Jahren in New York.

Moritz von Bredow
Moritz von Bredow

Moritz von Bredow, der als Kinderarzt und Autor in Hamburg lebt, zeichnet in seiner 2012 und 2014 in 2. Auflage erschienenen viel beachteten Biografie Grete Sultans bewegtes und bewegendes (musikalisches) Leben zwischen Berlin und New York nach – und ebenso das Schicksal ihrer Familie.

Die Lesung findet im Rahmen der Gedenkveranstaltungen rund um den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) statt. Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltungen des Landes Rheinland-Pfalz stehen in diesem Jahr im Nationalsozialismus vefolgte Künstlerinnen und Künstler.

Der Eintritt ist frei.
Veranstalter: Landeshaupstadt Mainz |Frauenbüro und Kulturamt


 

Das Buch zur Lesung

Rebellische Pianistin Rebellische Pianistin

Schott Music auf der Mainzer Büchermesse

16. November 2016

Am 19. und 20. November 2016

Das Kulturamt der Landeshauptstadt Mainz hat zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Mainzer Verlage ein neues Konzept für die Mainzer Büchermesse erarbeitet: Der Fokus liegt von diesem Jahr an verstärkt auf Mainz und seinen medialen Akteuren und Erzeugnissen. Aus diesem Grund ist auch Schott Music auf der Mainzer Büchermesse mit eigenem Stand vertreten.
Neben der Möglichkeit, sich über Mainzer Unternehmen zu informieren, werden den Besuchern auch Lesungen und Vorträge in einem abwechslungsreichen Programm angeboten.

Sie sind eingeladen, uns an unserem Stand zu besuchen und in unseren Neuerscheinungen zu stöbern.

Die Mainzer Büchermesse findet vom 19. bis 20. November im Mainzer Rathaus statt, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

mainz

Schott Music auf der Leipziger Buchmesse 2016

15. März 2016

Die Leipziger Buchmesse findet dieses Jahr vom 17. bis 20. März statt. Über 1.500 Aussteller werden mit eigenem Stand vertreten sein. Täglich von 10-18 Uhr kann die Messe besucht werden.

Wir von Schott Music befinden uns in Halle 4, Stand A301, wo Sie sich einen Eindruck von unserem aktuellen Programm verschaffen können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

(15.03.2016)

Abschied von Christoph Schwandt (1956 – 2015)

4. Januar 2016

 

Schott Music trauert um seinen Autor Christoph Schwandt, der am 24. Dezember 2015 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren verstarb.

Christoph Schwandt war in leitenden Funktionen an den Theatern in Oldenburg, Bonn und Essen sowie bei den Salzburger Festspielen tätig, bis 2009 als Chefdramaturg an der Oper Köln.
Bei Schott verfasste er Biographien über Georges Bizet, Leoš Janácek und zuletzt die in der Fachwelt viel beachtete Biographie über Carl Maria von Weber.

Die Mitarbeiter von Schott Music werden Christoph Schwandt stets in Erinnerung behalten als einen zuverlässigen Partner, scharfsinnigen Autor und großen Musikkenner.

Foto: Marion Koell

Musikwissenschaftliche Publikationen unter Open Access

12. Juni 2015

 

Musikwissenschaftliche Publikationen unter Open Access

Die Unternehmensgruppe Schott Music startet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) eine Open-Access-Plattform für Musikwissenschaft. Weiterer Kooperationspartner ist die tredition GmbH. Über SCHOTT CAMPUS (www.schott-campus.com) wird musikwissenschaftliche Literatur einem internationalen Fachpublikum zugänglich gemacht.

Als weltweit erster Anbieter im Bereich der Musikverlage startet Schott Music ein umfangreiches Open-Access-Angebot. Autoren, Institutionen und Herausgebern musikwissenschaftlicher Publikationen wird eine schnelle und transparente Veröffentlichung von Büchern und Aufsätzen ermöglicht.

Sämtliche Texte, die über SCHOTT CAMPUS publiziert werden, sind dort im Open Access zugänglich. Zugleich werden Bücher im gesamten deutschen und internationalen Buchmarkt als Paperback, Hardcover und E-Book zum Kauf angeboten sowie für Bibliotheken verfügbar sein. Sie werden in allen wichtigen Literaturverzeichnissen gelistet. Jeder Titel ist mit einer ISBN bzw. URN ausgestattet. Für die Plattform nutzt Schott Music die Vertriebs- und Technologie-Infrastruktur des Verlagsdienstleisters tredition.

Jede Publikation durchläuft einen mehrstufigen Qualitätssicherungsprozess, der gemeinsam mit der GfM entwickelt wurde. Zum Start der Plattform bietet Schott Music ausgewählte Texte aus seinem Programm an. Die GfM, die Schott Music bei dem Aufbau der Plattform unterstützt hat, plant die Publikation einer eigenen Schriftenreihe über SCHOTT CAMPUS.

Dr. Peter Hanser-Strecker, Verleger und Vorsitzender der Geschäftsführung von Schott Music: „Mit unserem Angebot möchten wir Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen eine zeitgemäße Form des Publizierens ermöglichen und ihnen ein hohes Maß an Selbstständigkeit bei gewohnt hoher Verlagsqualität garantieren. Wir freuen uns, dass wir mit der Gesellschaft für Musikforschung und der tredition GmbH zwei kompetente Partner für SCHOTT CAMPUS gewinnen konnten.“

(12.06.2015)

Musikwissenschaft – Open Access

27. Mai 2015

 

Musikwissenschaft – Open Access

SCHOTT CAMPUS ist eine zeitgemäße Form wissenschaftlichen Publizierens für Musikwissnschaftlerinnen und -wissenschaftler in hoher Qualiätät, mit großer Reichweite und mithilfe eines schneller und transparenten Prozesses.

Veröffentlichen Sie Ihre Forschungsergebnisse als Aufsatz oder als Buch
im Open Access auf SCHOTT CAMPUS
 im Buchhandel als Hardcover und als Taschenbuch
• in mehr als 300 E-Book-Shops

Lesen und studieren Sie die Arbeiten Ihrer Kolleginnen und Kollegen
 online und frei zugänglich im Open Access
 als gedrucktes Buch im Büro, in der Bibliothek, zu Hause oder unterwegs
 veröffentlicht in einem qualitätsgesicherten Verfahren

Ab sofort online nutzbar unter: www.schott-campus.com

(27.05.2015)

Mitmach-Lesungen

8. April 2015

 

Der Elefantenpups

– Lesungen mit Heidi Leenen –

Heidi_LeenenKinder lieben die Geschichten rund um das Zoo-Orchester! Wer von der Autorin selbst etwas über den Elefantenpups erfahren möchte, kann das zu folgenden Terminen:

Mittwoch, 08. April 2015, 16.30 Uhr.
Öffentliche Lesung und Tiermasken basteln in der Gemeindebücherei, 32120 Hiddenhausen.

Freitag, 24. April 2015, 11.00 Uhr.
Der Kindergarten in Düsseldorf-Ratingen lädt ein zu einer fröhlichen Mitmach-Lesung.

Donnerstag, 30. April 2015, 10.00 Uhr.

Eine fröhliche musikalische Mitmachlesung in Kooperation mit der Bücherei für die Kinder der  1. und 2. Grundschulklasse in Geldern-Twisteden.

Sonntag, 03. Mai 2015, 15.00 Uhr.

Öffentliche Mitmach-Lesung mit anschließender Bastelaktion in der Tanzschule 8counts in Geldern.

Sonntag, 31. Mai 2015, 14.00 Uhr
Öffentliche Lesung beim Familienfest des Tierparks Bochum.