Schott Music

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23. April 2015

BBC Proms 2015

The 2015 BBC Proms season has been announced and over the summer audiences can look forward to hearing many classics from the Schott catalogue. Over nine weeks of performances, Stravinsky’s music will be featured in ten different concerts in London’s Royal Albert Hall including performances of Symphony in Three Movements by the BBC Philharmonic Orchestra conducted by Nicholas Collon and The Firebird performed by the BBC Symphony Orchestra under the baton of François-Xavier Roth. The composer’s Concerto in E flat major “Dumbarton Oaks will be performed by the Mahler Chamber Orchestra in a programme that also includes Schoenberg’s Friede auf Erden.

Mark-Anthony Turnage’s viola concerto On Opened Ground will be performed by Lawrence Power and the BBC Symphony Orchestra under Oliver Knussen on 6 August alongside Scriabin’s The Poem of Ecstacy in a concert marking the centenary of the Russian composer’s death. Nicola Benedetti will be the soloist in a performance of Korngold’s Violin Concerto with the Bournemouth Symphony Orchestra conducted by Kirill Karabits and Carl Orff’s masterpiece Carmina Burana will be performed in gargantuan proportions featuring two orchestras and four choirs. Ligeti’s Lontano also appears in a programme of Boulez and Bartók performed by SWR Symphony Orchester Baden-Baden and Freiburg.

 (04/23/2015)

14. April 2015

Schott Music dreifach ausgezeichnet

 

Deutscher Musikeditionspreis 2015

Am 17. April verleiht der Deutsche Musikverleger-Verband e.V. (DMV) auf der Internationalen Musikmesse in Frankfurt den Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“. Auf der nmz-Kulturbühne in Halle 3.1 des Messegeländes werden zehn Produktionen ausgezeichnet. Schott Music wird in diesem Jahr dreifach prämiert. Der DMV würdigt mit dem Deutschen Musikeditionspreis seit 1991 die editorische Leistung der Musikverleger.

Unsere Preisträger

Georg Kreisler: „Lieder und Chansons“ Band 1 und 2

Begründung der Jury:

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Lieder und Chansons
Lieder und Chansons
Lieder und Chansons
Lieder und Chansons
Bis heute sind die Chansons und Kabarettlieder des österreichisch-jüdisch-amerikanischen Bühnenkünstlers Georg Kreisler (1922-2011) so bekannt, dass jeder ihre Melodie nachpfeifen kann und ihren schwarzen Humor parat hat: von „Tauben vergiften im Park“ über „Zwei alte Tanten tanzen Tango“ bis zum „Musikkritiker“. Es sind Songs, deren Vortrag vor allem von Kreislers bellendem Stimmorgan, seiner bissiger Art und seinem fadenscheinigen Lächeln lebten ‒ und doch genügend Raum für Neuinterpretation geben. Nur hat man zu Kreislers Lebzeiten vergeblich nach verlässlichen Ausgaben gesucht. Erst jetzt hat sich der Musiker und Sänger Thomas A. Schneider die Mühe gemacht, Kreislers Lieder nach Tonmitschnitten des Autors zu transkribieren und im Einverständnis mit Kreislers Witwe Barbara Peters zu veröffentlichen. Dabei hat sich Schneider im Sinne einer „praktischen“ Ausgabe für jeweils eine Variante entschieden und überlässt es dem heutigen Interpreten, im Sinne von Kreisler zu extemporieren oder Eigenes beizusteuern. Ein wunderbares, technisch mittelschweres Kompendium des Wiener Humors und der bissigen Nachkriegslyrik ist so entstanden, bei dem man sich nur fragt, warum es erst jetzt erscheint.

 

Birgit Baude/Barbara Hintermeier: „Senioren musizieren: Blockflöte“

Begründung der Jury:

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Senioren musizieren: Blockflöte
Senioren musizieren: Blockflöte
Das erste Buch dieser neuen Lehrbuchreihe ist ein erster wichtiger Schritt in eine neue Art von Unterrichtsmaterialien. Mit diesem Heft werden Menschen ab etwa 70 Jahren angesprochen. Diese Altersgruppe wird für den Musikunterricht zukünftig sehr wichtig sein. Der Notensatz ist etwas größer als in anderen Büchern und auf einem matten Papier gedruckt. Beides ist für ältere Menschen, die teilweise Sehprobleme haben, von großer Bedeutung. Außerdem ist der didaktische Aufbau sehr gut gelungen. Das Ganze wird abgerundet durch ein Klavierbegleitheft und einer CD, so dass das gemeinsame Musizieren von Anfang an möglich ist. Es wäre wünschenswert, dass nun auch andere Instrumente folgen.

 

Heribert Henrich: „Bernd Alois Zimmermann – Werkverzeichnis“

Begründung der Jury:

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Bernd Alois Zimmermann Werkverzeichnis
Bernd Alois Zimmermann Werkverzeichnis
Unter den Avantgarde-Komponisten nach 1945 galt Bernd Alois Zimmermann lange als sperriger, überdies katholisch geprägter Außenseiter, der die musikalische Tradition offensiv in sein Werk einbezog und sein Geld vorwiegend mit „Gebrauchsmusik“ für den Rundfunk verdiente. Mittlerweile hat man den 1918 geborenen Universalmusiker als einen der wichtigsten und künstlerisch dringlichsten Komponisten nach dem Zweiten Weltkrieg erkannt; Werke wie die Oper „Die Soldaten“ oder das „Requiem für einen jungen Dichter“ sind nicht nur kühne Entwürfe neuer Formen und Mittel, sondern auch eindrückliche Formulierungen der Traumata des 20. Jahrhunderts. Doch erst knapp zwei Jahrzehnte nach Zimmermanns Freitod im Jahr 1970 kam es durch den Einsatz der Musikwissenschaftlers Klaus Ebbeke zur Gründung des Zimmermann-Archiv an der Berliner Akademie der Künste, seither die wichtigste Forschungsstelle für den Komponisten. Nach Ebbekes frühem Tod hat Heribert Henrich in mehr als zwei Jahrzehnten auf 1326 Seiten das erste umfassende Werkverzeichnis für einen Komponisten nach 1945 erstellt, das an Detailfülle und philologischer Genauigkeit seinesgleichen sucht. Berücksichtigt sind alle Werkgruppen bis hin zum Arrangement, Querverweise, Briefe und Kommentare ergänzen den Quellenapparat. Die Druckanordnung ist trotz der enormen Datenmengen luftig, der Text leserlich gehalten ‒ eine Großtat, nicht nur für Zimmermann-Verehrer.

 

(14.04.2015)

31. März 2015

Casken’s ‚Apollinaire’s Bird‘ Shortlisted for RPS Music Award

John Casken’s oboe concerto Apollinaire’s Bird has been shortlisted for an RPS Music Award for Large-Scale Composition.
Given annually by the Royal Philharmonic Society, the RPS Music Awards are the highest recognition for live classical music in the UK. The awards are independent and peer-judged, honouring a broad range of live music making.
Apollinaire’s Bird is based on the poem ‚Un oiseau chante‘ (A bird sings) by Guillaume Apollinaire, written from the trenches during the First World War, which contrasts the realities of war with hearing a single bird singing. To begin, the orchestra evokes the blackness of the landscape with searing high notes that cut through the texture, but, in dialogue with the bird (the oboe), it too draws us elsewhere, away from this world.
The work was commissioned and premiered the Hallé Orchestra with their Principal Oboist Stéphane Rancourt on 10 April 2014 at the Bridgewater Hall, Manchester.
The winners will be announced at the RPS Music Awards dinner on 5 May 2015.

(03/31/15)

14. März 2015

Harald Banter: 85. Geburtstag am 16. März 2015

Wir gratulieren Harald Banter herzlich zum 85. Geburtstag. Seine im Jahr 1995 von der Cellistin Maria Kliegel und der Nordwestdeutschen Philharmonie unter Leitung von Michail Jurowsky uraufgeführtes Cellokonzert Phädra und die nach der Hagener Uraufführung 1999 von der Opernwelt als „Uraufführung des Jahres“ gewürdigte Märchenoper Der blaue Vogel zeigen eindrucksvoll die „klassische“ Seite des Jazzspezialisten, Rundfunkredakteurs und Bandleaders, der über 45 Jahre beim WDR Köln als eine der prägenden Persönlichkeiten des deutschen Rundfunks wirkte.

(14.03.2015)

 

12. März 2015

Wiederentdeckt: Triple-Sec von Marc Blitzstein

Oper im Vollrausch: Am 14. März 2015 findet im Konzerthaus Berlin die europäische Erstaufführung von Marc Blitzsteins Kurzoper Triple-Sec (Die Sünde des Lord Silverside) statt. Das 1929 in Philadelphia uraufgeführte und zur Entstehungszeit häufig gespielte Stück wurde erst kürzlich in einem amerikanischen Musikarchiv wiederentdeckt. Blitzstein, in den USA einst ein erfolgreicher Musical-Komponist, wurde als jüdischer Künstler während der Nazizeit boykottiert und ist hierzulande bislang kaum bekannt.

Die Kurzoper ist für Kabarettbühnen konzipiert, wo der Ausschank alkoholischer Getränke während der Aufführung nicht unüblich war. Alkohol ist auch das Kernthema des Werks, dessen Titel Triple-Sec auf die Bezeichnung für einen dreifach gebrannten Likör aus Curaçao-Orangen zurückgeht. Während die Handlung auf der Bühne um eine betrogene Ehefrau kreist, die ihren Mann bei einem Candlelight-Dinner mit seiner neuen Verlobten erwischt, spielt Blitzstein auf den fortschreitenden Alkoholkonsum des Publikums mit einem cleveren Kniff an: Im Verlauf der Oper erscheinen die Akteure in doppelter bis achtfacher Ausführung und suggerieren so dem Zuschauer, selbst unter alkoholbedingten Sehstörungen zu leiden. Unterstützt wird dieser Eindruck durch musikalische Effekte.

Für Blitzstein selbst ist Triple-Sec jedoch nicht nur eine Farce, die auf pure Unterhaltung gepolt ist. Das Werk enthält auch eine ganz persönliche Form von Gesellschaftskritik, wozu er sich 1941 in der Zeitschrift „People’s World“ äußerte:

Ich rechnete mit den eingebildeten Leuten und Traditionen ab, mit denen ich groß geworden bin und deren Werte ich ablehnte und von denen ich mich damit befreite. Ich fühlte mich damals wie ein Komponisten-Schoßhund gewisser Kreise und ich war dessen müde. – Marc Blitzstein

In Berlin ist Triple-Sec als Kooperation des Konzerthauses mit der Komischen Oper zu sehen und wird mit George Gershwins Jazzoper Blue Monday kombiniert. Die Inszenierung stammt von Tobias Ribitzki, Evan Christ übernimmt die musikalische Leitung.

 

 

 

 

Foto: Konzerthaus Berlin / Corbis Images

(12.03.2015)

9. März 2015

Jörg Widmanns Cellokonzert „Dunkle Saiten“ mit Jan Vogler in Hamburg

Am 12., 14. und 15. März 2015 wird das monumentale, äußerst selten aufgeführte Cellokonzert Dunkle Saiten von Jörg Widmann erstmals seit sieben Jahren wieder auf die Bühne gebracht werden: Das NDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Thomas Hengelbrock hat es mit dem Cellisten Jan Vogler einstudiert, dem das Werk gewidmet ist.
Seine Uraufführung – ebenfalls mit Jan Vogler – erfuhr „Dunkle Saiten“ auf der EXPO 2000 in Hannover, als Auftragswerk des Kulturprogramms im Deutschen Pavillon.
12. März, 20 Uhr, Hamburg, Laeiszhalle
14. März, 19 Uhr, Kiel, Schloss
15. März, 11 Uhr, Hamburg, Laeiszhalle
Das erste Konzert am 12. März wird live in NDR kultur übertragen; in der Konzertpause hören Sie hier ein Gespräch zwischen Dirigent und Solist.

(09.03.2015)

5. März 2015

Gavin Bryars Ballet ‚Underworld‘ presented by Vincent Dance Theatre

Thursday 5 March marks the first in a series of performances of ‚Underworld‘, a contemporary dance show by Vincent Dance Theatre with music by Gavin Bryars.

Bryars‘ haunting score for ‚Underworld‘, which is based on the myth of Orpheus and Eurydice, takes as its influence Orpheus’ own superhuman musical skills, supposedly so impressive that animals, trees and rocks were compelled to dance when he played. The music has a similar, yet more sinister effect, acting as a supernatural puppet master contorting Vincent’s dancers in raw and visually striking choreography.

‚Underworld‘ was originally commissioned in 2012 in collaboration with The Brothers Quay, Phoenix Dance Theatre and Charlotte Vincent, artistic director of Vincent Dance Theatre. The show is restaged first in the dramatic setting of Shoreditch Town Hall, with its reminiscence of lost grandeur the ideal context for a work concerning nostalgia and retrospect. Further performances take place at the Birmingham DanceXchange on 18 March and at the Brighton Festival on 12 and 13 May.

(03/05/2015)

27. Februar 2015

schott aktuell – the journal 2/2015: LUX

Das Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr des Lichts erklärt. Damit soll auf die Bedeutung dieses Naturphänomens für den Menschen, seine Kultur, Wissenschaft und Technik hingewiesen werden.
Weil Künstler aller Disziplinen schon immer durch das Licht inspiriert wurden, fiel es uns leicht, zahlreiche musikalische Werke zu diesem Thema in unserem Repertoire zu finden. Licht ist Farbe, Licht ist Bewegung; es beeinflusst unsere Wahrnehmung von Objekten und unsere Emotionen. Licht hat seinen eigenen pulsierenden Rhythmus: Es kann schimmernd auf dem Wasser tanzen oder verschwommene Schatten auf den Waldboden zaubern.
In den Repertoire Recommendations stellen wir Ihnen eine Auswahl von Lichtstücken vor: Es sind Orchesterund Ensemblewerke von Gavin Bryars, Chaya Czernowin, Bruce MacCombie, Stephen Paulus, Krzysztof Penderecki, Joseph Schwantner, Toru Takemitsu, Peteris Vasks und Jörg Widmann, um nur einige Namen zu nennen. Das Licht der roten Laterne spielt in Christian Josts neuer Oper für Zürich eine wichtige Rolle, und zwei der Werke aus unserem New Yorker Katalog, die in den nächsten Wochen uraufgeführt werden, haben ebenfalls unmittelbar mit unserem Thema zu tun.

– aus dem Editorial von Sam Rigby, Schott Music London
Inhalt: 
 Uraufführungen, u.a.: Christian Jost: Rote Laterne · Julian Anderson: Violin Concerto · Gavin Bryars: Sixth Book of Madrigals · Pierre Jalbert: From Dusk to Starry Night · Thomas Larcher: Liederzyklus für Matthias Görne · Lei Liang: Luminous · Joseph Schwantner: Luminosity · Fazil Say: Chamber Symphony · Jörg Widmann: Versuch über die Fuge (Fassung für Sopran und Streichorchester)
 Geburtstage: Dieter Schnebel 85 · Jean Guillou 85
 Musiktheaterpremieren: Marc Blitzstein: Triple Sec in Berlin · Peter Eötvös: Paradise reloaded (Lilith) in Chemnitz · Paul Hindemith: Neues vom Tage in Lüneburg · Erich Wolfgang Korngold: Die tote Stadt in Nantes, Hamburg und Görlitz · Arnold Schönberg: Moses und Aron in Berlin · Richard Strauss: Der Rosenkavalier in Baden-Baden · Bernd Alois Zimmermann: Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne in Köln
 LUX – Zeitgenössische Kompositionen zum Thema Licht
 Neue Publikationen: Notenausgaben Solo, Duo, Kammermusik, Gesang, Klavierauszüge, Studienpartituren · Kataloge
  Neue CDs
  News: Lincoln Center Stoeger Prize für Thomas Larcher · Fazıl Say: Composer and Artist in Residence in Tongyeong · Nachruf auf Judith Webb · Komponist George Perle neu bei Schott
 Repertoire: Alexander Skrjabin: Le Poème de l’Extase

Gavin Bryars in Residence at the Adelaide Festival 2015

Tonight marks the start of Gavin Bryars’ residency at the Adelaide Festival of Arts which will include the Australian premiere of his opera Marilyn Forever. As one of the most celebrated and profilic composers, both in the UK and internationally, Bryars will be in attendance as both conductor and performer in a diverse programme of events.

Marilyn Forever opens the festival tonight with two more performances over the weekend featuring Bryars playing double bass in an on-stage jazz band alongside members of Aventa Ensemble. Other highlights include a performance of Bryars’ most well-known work Jesus’ Blood Never Failed Me Yet by the Adelaide Symphony Orchestra conducted by the composer and two performances by the Gavin Bryars Ensemble.

The Adelaide Festival runs from Friday 27 February to Sunday 5 March.

Gavin Bryars – profile

Gavin Bryars website

Adelaide Festival 2015

Ten essential shows to see at Adelaide Festival

(02/27/2015)

17. Januar 2015

Casken and Goehr at Wigmore Hall

Tonight at Wigmore Hall, the Nash Ensemble perform John Casken’s Infanta Marina and Alexander Goehr’s …around Stravinsky in a pre-concert concert and discussion. The concert is part of a series for the ensemble’s 50th anniversary season showcasing some of the many works they commissioned over the years. So far the series has included works by Schott composers Mark-Anthony Turnage (Slide Stride) and Goehr (manere). Upcoming performances include new commissions by Huw Watkins, Sir Peter Maxwell Davies and Julian Anderson, current Composer in Residence with Wigmore Hall.

(01/17/2015)