Schott Music

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15. Oktober 2018

Werk der Woche – Johann Strauss: Die Fledermaus

Die Nanyang Academy of Fine Arts (NAFA) in Singapur bringt zu ihrem 80. Jubiläum erstmals eine vollständige Operette auf die Bühne: Am 21. Oktober 2018 wird Die Fledermaus von Johann Strauss im Lee Foundation Theatre gezeigt. Die Regie übernimmt David Edwards, die musikalische Leitung des Abends Lim Yau. Die Sänger und Sprecher, sowie die Mitglieder des Orchesters sind Studierende, Lehrende und Alumni der NAFA. Gesungen wird die Operette auf Deutsch, die Dialoge werden auf Englisch und Mandarin gesprochen.

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8. Oktober 2018

Werk der Woche – Anno Schreier: Atlantis

Die Opera Factory Freiburg schafft in ihrer diesjährigen Opernproduktion aus Viktor Ullmanns 60-minütiger Kammeroper Der Kaiser von Atlantis ein abendfüllendes Programm. Am 13. Oktober 2018 wird dabei ergänzend der von Anno Schreier komponierte Prolog und Epilog Atlantis im E-Werk in Freiburg im Breisgau uraufgeführt. Regie führt Joachim Rathke, Klaus Simon dirigiert das Ensemble rund um die Solisten Ekkehard Abele, Nikolaus Meer, Keith Bernhard Stonum, Lena Kiepenheuer und Sybille Fischer sowie die Holst-Sinfonietta. „Werk der Woche – Anno Schreier: Atlantis“ weiterlesen

5. Oktober 2018

Thomas Larcher: „Prix de Composition Musicale“ der Fondation Prince Pierre de Monaco

Thomas Larcher (photo: Richard Haughton)

Gestern, am 4. Oktober, wurde der österreichische Komponist Thomas Larcher mit dem Prix de Composition Musicale, dem Kompositionspreis der Fondation Prince Pierre de Monaco, ausgezeichnet. Den mit 75.000 € dotierten Preis erhält er für seine Sinfonie Nr. 2 „Kenotaph“ aus dem Jahr 2016.

Der Prix de Composition Musicale wird seit 1960 vergeben. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen Pierre Boulez, Sofia Gubaidulina, György Ligeti, György Kurtag oder Heinz Holliger. Dem musikalischen Beirat unter Vorsitz von Betsy Jolas gehören u.a. Aribert Reimann, Julian Anderson, Helena Tulve, Unsuk Chin und Augusta Read Thomas an. Die Fondation Prince Pierre wurde von Prinz Rainier III in Gedenken an seinen Vater, der ein Liebhaber der Künste war, gegründet. Heute steht sie unter dem Vorsitz von Prinzessin Caroline von Hannover und setzt sich für die Förderung zeitgenössischer Literatur, Musik und Kunst ein. Die Preisverleihung fand im Salle Garnier des Opernhaus von Monte-Carlo statt.

Larchers Sinfonie Nr. 2 „Kenotaph“ ist eine Auseinandersetzung mit der Form der klassischen Symphonie. Ihr Klangspektrum reicht von der Intimität eines Kammerensembles bis hin zu der Vielfalt eines vollen Orchesters. Der Komponist sagt dazu:

„Ich möchte die Formen unserer musikalischen Vergangenheit im Kontext unserer heutigen (musikalischen und menschlichen) Erfahrungen erkunden. Wie können wir eine zeitgemäße Tonsprache finden? Und wie können die alten Formen zu uns sprechen? Solche Fragen stelle ich mir oft.“ – Thomas Larcher

Der Untertitel „Kenotaph“ bezeichnet ein leeres Grab für Verschollene und Vermisste. Larcher komponierte das 2016 von den Wiener Philharmonikern uraufgeführte Werk unter dem Eindruck der Tragödien um die zahlreichen im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge.
Larcher gilt als eine der bedeutendsten und zugleich interessantesten Stimmen unter den zeitgenössischen Komponisten. Bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen wurde seine Oper Das Jagdgewehr uraufgeführt, deren Musik „bei bruchloser Verbindung von Geräuschen und tonalen Elementen von origineller Klangphantasie und Sinn für fremdartige Schönheit zeugt“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Auftragswerke erhielt er u.a. vom Lucerne Festival, dem Southbank Centre London, der Wigmore Hall London und der BBC. Er schreibt für international renommierte Orchester wie die Wiener Philharmoniker, das San Francisco Symphony Orchestra und das BBC Symphony Orchestra. Außerdem arbeitet er mit renommierten Ensembles und Solisten, darunter das Artemis und das Belcea Quartett, Leif Ove Andsnes, Isabelle Faust, Martin Fröst, Matthias Goerne, Viktoria Mullova, Christian Tetzlaff und Jean Guihen Queyras zusammen. [Pressemitteilung OPHELIAS Culture PR]

Wir gratulieren Thomas Larcher herzlich zu dieser großen Auszeichnung!

Workshop mit dem Profi-Sprecher

„Einfach besser sprechen“ ist das Coaching für alle, die im entscheidenden Moment gut ankommen wollen. Fundiert, unterhaltsam und spielerisch verständlich erklärt – Profisprecher Elmar Bartel zeigt in seinem Workshop wie es geht.

Hugendubel Wiesbaden, Kirchgasse 17
9. Oktober 2018, 17:30 Uhr

> weitere Infos beim Veranstalter

2. Oktober 2018

Schott Music auf der Music China 2018

In Shanghai findet vom 10. bis 13. Oktober 2018 wieder eine der weltweit größten Musikmessen statt: Im vergangenen Jahr besuchten die Music China über 100.000 Besucher aus über 81 Ländern. So verspricht die Messe auch 2018 zu einem absoluten Highlight zu werden. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit musikpädagogischen Workshops, Diskussionsforen und Livemusik bietet zusätzliche Informations- und Unterhaltungsangebote.

Im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) ist auch Schott Music mit einem Stand vertreten und präsentiert hier eine umfassende Auswahl des internationalen Verlagsprogramms. Ein besonderes Highlight ist der Launch der beiden erfolgreichen Reihen „Duets for fun“ und „The Playlist“ in chinesischer Übersetzung.



Zudem wird die weltberühmte Pianistin Samantha Ward die Klavierschule „Piano Junior“ von Erfolgsautor Hans-Günter Heumann bei Ihrem Workshop vorstellen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Deutschen Pavillon, Standnummer E3D13.

 

Offizielle Messeseite (englisch)

Schott Music im Deutschen Pavillon (Website englisch)

1. Oktober 2018

Werk der Woche – Pēteris Vasks: Konzert für Oboe und Orchester

Zur Feier der 100-jährigen Unabhängigkeit Lettlands eröffnet das  Latvijas Nacionālais simfoniskais orķestris am 5. Oktober 2018 seine Spielzeit mit der Uraufführung von Pēteris Vasks´ Konzert für Oboe und Orchester in der Gildenhalle Riga. Solist ist der international erfolgreiche Oboist Albrecht Mayer. Die Leitung des Festkonzerts übernimmt Andris Poga. „Werk der Woche – Pēteris Vasks: Konzert für Oboe und Orchester“ weiterlesen

28. September 2018

Kritikerumfrage der Opernwelt: Uraufführung und Wiederentdeckung des Jahres

Opernwelt-Jahrbuch 2018

Schott-Komponisten auf den vorderen Rängen im Jahresheft der Zeitschrift Opernwelt: Die Umfrage unter 50 internationalen Musikkritikerinnen und Musikkritikern gilt als wichtigstes Qualitätsbarometer in der deutschsprachigen Opernszene. In den beiden Werk-Kategorien gewannen Opern von Heinz Holliger und Erich Wolfgang Korngold.

Uraufführung des Jahres: Lunea von Heinz Holliger wandelt in 23 Lebensbildern auf den Spuren des Dichters Nikolaus Lenau, der zunehmend dem Wahnsinn verfällt. Die Oper wurde am 4. März 2018 am Opernhaus Zürich uraufgeführt. In der Titelrolle war Christian Gerhaher zu sehen.
Unter den weiteren Uraufführungen nannten die Befragten besonders häufig L’invisible von Aribert Reimann, herausgekommen an der Deutschen Oper Berlin, und Erdbeben. Träume von Toshio Hosokawa für die Oper Stuttgart, die jeweils mit einem großen Artikel lobend erwähnt wurden. Nicht zuletzt für die exzellente Uraufführungs-Produktion von Hosokawas Oper wurde der Opernchor Stuttgart als Chor des Jahres ausgezeichnet.

Wiederentdeckung des Jahres: Das Wunder der Heliane von Erich Wolfgang Korngold trat mit der Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin am 18. März 2018 aus dem Übergroßen Schatten von Korngolds Erfolgswerk Die tote Stadt heraus. Wie eine brilliante und hochintelligente Produktion (Musikalische Leitung: Marc Albrecht, Regie: Christof Loy) die Wahrnehmung eines zu Unrecht aus dem Blickfeld geratenen Werks schärfen und befördern kann, wurde hier mustergültig dargelegt.
Für die Berliner Premiere hatte Schott eine vollständig neu überarbeitete und edierte Partitur herausgebracht. Derzeit arbeiten wir an den Orchesterstimmen, die 2019 bei Aufführungen in Lübeck und der Wiederaufnahme an der Deutschen Oper zum Einsatz kommen.

26. September 2018

Aribert Reimann: Ehrung für das Lebenswerk

Aribert Reimann, photo: Schott / Gaby Gerster

Wir freuen uns sehr, dass Aribert Reimann den renommierten Deutschen Theaterpreis DER FAUST für sein Lebenswerk erhält. Mit ihm wird ein Komponist geehrt, dessen Bühnenwerke sich einen festen Platz im Kanon erobert haben. Natürlich ist dabei zuallererst sein Lear zu nennen, der seit 1978 über dreißig Produktionen auf internationalen Bühnen erlebt hat und das Publikum bis heute immer wieder in den Bann schlägt. In der Jurybegründung heißt es: „Das Musiktheater vor allem in Deutschland, aber auch in der ganzen Welt verdankt diesem handwerklich brillanten, künstlerisch hochinspirierten Komponisten und seinem hellwachen dramatischen und theatralen Instinkt unendlich viel.“ DER FAUST wird vom Deutschen Bühnenverein, dem Verband der Theater im deutschsprachigen Raum vergeben und in diesem Jahr am 3. November 2018 in Regensburg verliehen.

25. September 2018

Schott Music auf der Mondomusica in Cremona

Im italienischen Cremona kommt vom 28. bis 30. September 2018 wieder die internationale Streicher-Welt zusammen:

Bei der Mondomusica, der Fachmesse für Streichinstrumente, finden Profis und Amateure alles, was das Herz begehrt. Über 300 Aussteller – Instrumentenbauer, Händler, Verlage, Zubehör-Hersteller und viele mehr – treffen hier aufeinander. Auch Schott Music ist mit einem Stand vertreten und präsentiert musikalische Neuheiten und bewährte Klassiker.

Mit zahlreichen Konzerten, Meisterklassen, Workshops und Wettbewerben wird die Ausstellung von einem umfangreichen Veranstaltungs-Programm begleitet.

Benvenuti a Cremona – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Offizielle Messeseite (englisch)

Veranstaltungsübersicht (englisch)

24. September 2018

Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik 2018 geht an Jörg Widmann

In diesem Jahr erhält der Komponist, Klarinettist und Dirigent Jörg Widmann den Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik. Er wird für seine Kompositionen ausgezeichnet, „die er aus der tiefen Vertrautheit mit den ihm davidsbündlerisch assoziierten Meistern der Vergangenheit wie der Gegenwart schafft und dabei mit unbezähmbarer Neugier nach Musikorten sucht, die vor ihm noch keiner betreten hat“, so die Jury.

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