Schott Music

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19. Juni 2019

Neuer Komponist bei Schott: Anno Schreier

Anno Schreier (Foto: Felix Grünschloß)

Der Komponist Anno Schreier und Schott Music werden gemeinsame Wege gehen. Dazu wurde jetzt ein Vertrag über die Zusammenarbeit geschlossen. Danach verlegt Schott sämtliche bisher im Selbstverlag erschienenen und zukünftigen Werke des 1979 in Aachen geborenen Schreier.

Ein Schwerpunkt von Schreiers musikalischem Schaffen liegt im Musiktheater. Er komponierte unter anderem Die Stadt der Blinden auf Grundlage des gleichnamigen Romans von José Saramago für das Opernhaus Zürich sowie Hamlet für das Theater an der Wien. Im Februar dieses Jahres fand die Uraufführung von Schade, dass sie eine Hure war nach John Ford an der Deutschen Oper am Rhein statt. Im Dezember 2019 kommt seine Familienoper Der Zauberer von Oz am Theater Aachen heraus. 

Schreier hat auch ein bereits umfangreiches Œuvre für Orchester- und Kammerbesetzungen erarbeitet. Bei Schott erschien bereits 2018 ein Prolog und Epilog zu Viktor Ullmanns Oper Der Kaiser von Atlantis. Das jüngste Werk – Nils Holgerssons wunderbare Reise – bringt das das Gürzenich-Orchester mit rund 300 Kindern aus zwölf Kölner Grundschulen Ende Juni zur Uraufführung.

Wir freuen uns sehr und begrüßen mit Anno Schreier einen Komponisten voller aufregender musikalischer Ideen herzlich bei Schott! Eine Übersicht der bisherigen Werke und eine umfassende Biographie finden Sie über den Link unten auf Schreiers Komponisten-Profilseite.

17. Juni 2019

Werk der Woche – Toru Takemitsu: Rain Coming

In Rain Coming skizziert der japanische Komponist Toru Takemitsu die eigenartige Stimmung, die man wahrnimmt, wenn ein Regenschauer in der Luft liegt, aber noch nicht begonnen hat. Das Werk erlebt am 22. Juni 2019 seine erste Aufführung auf chinesischem Boden in der City Hall von Hong Kong. Ryusuke Numajiri dirigiert die Hong Kong Sinfonietta.

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10. Juni 2019

Werk der Woche – Noriko Koide: Oyster Lullaby

Die japanische Stadt Hiroshima war eigentlich schon immer bekannt für ihre Austern, die im Meer vor der Stadt gezüchtet werden. Die Austernbänke werden in Noriko Koides neuem Werk Oyster Lullaby zum Symbol der Erinnerung an das traurige Schicksal der Stadt. Das Orchesterstück, das von den Veranstaltern der Konzertreihe „Hiroshima Happy New Ear“ in Auftrag gegeben wurde, wird am 14. Juni 2019 uraufgeführt. Seitaro Ishikawa dirigiert dazu das Hiroshima Symphony Orchestra. „Werk der Woche – Noriko Koide: Oyster Lullaby“ weiterlesen

4. Juni 2019

Ernst von Siemens Musikpreis 2019 für Rebecca Saunders

Der diesjährige internationale Ernst von Siemens Musikpreis geht an die britische Komponistin Rebecca Saunders. Die 51-Jährige habe beispiellos ihre eigene Klangsprache weiterentwickelt und ihr Werk hinterlasse sichtbare und bedeutende Spuren in der Musikgeschichte der Gegenwart, so die Begründung der Jury.

Der Ernst von Siemens Musikpreis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen im Bereich der Musik. Die seit 1973 jährlich verliehene Auszeichnung geht an Interpreten, Komponisten oder Wissenschaftler, die sich insbesondere um die Neue Musik verdient gemacht haben und ist mit 250.000 Euro dotiert.

Der „Nobelpreis der Musik“ wird am 7. Juni 2019, um 19:30 Uhr, im Prinzregententheater München verliehen.

Bei WERGO erschienen:
* Neither Duo (CD: Angels, WER 67812)
* A Visible Trace (CD: Edition Musikfabrik: Sichtbare Spuren, WER 68522)
* Cinnabar (CD: Edition Musikfabrik: Krönung, WER 68552)
* Stirrings Still (WER 66942)

3. Juni 2019

Werk der Woche – Alexander Goehr: Vision of the Soldier Er

Alexander Goehr ließ sich nach seinem vierten Streichquartett fast 30 Jahre Zeit, bis er wieder ein Werk dieser Gattung komponierte. Nun wird am 7. Juni 2019 mit Vision of the Soldier Er sein fünftes Streichquartett uraufgeführt. Es spielt das Villiers Quartet im Rahmen des idyllischen Swaledale Festivals in Nordengland.

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27. Mai 2019

Werk der Woche – Erich Wolfgang Korngold: Die tote Stadt

Erich Wolfgang Korngolds Oper Die tote Stadt wird am 28. Mai 2019 zum ersten Mal am Teatro alla Scala in Mailand aufgeführt. Die beiden Hauptrollen der psychologisch tiefgründigen Oper sind mit Asmik Grigorian als Marietta und Klaus Florian Vogt als Paul prominent besetzt. Die musikalische Leitung liegt bei Alan Gilbert, die Inszenierung stammt von Graham Vick.

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21. Mai 2019

Werk der Woche – Peter Iljitsch Tschaikowsky: Pique Dame

Um die drei Karten, mit denen man jedes Spiel gewinnt, dreht sich Peter Iljitsch Tschaikowskys Pique Dame. Doch dem Offizier Hermann bringen jene „tri karty“ nicht das erhoffte Glück, sondern sie führen ihn in eine Katastrophe. Am 25. Mai 2019 feiert die Oper in einer Inszenierung der amerikanischen Regisseurin Lydia Steier Premiere an der Deutschen Oper am Rhein im Opernhaus Düsseldorf. Kapellmeister Aziz Shokhakimov obliegt die musikalische Leitung. „Werk der Woche – Peter Iljitsch Tschaikowsky: Pique Dame“ weiterlesen

20. Mai 2019

Heinz Holliger 80

Heinz Holliger feiert am 21. Mai seinen 80. Geburtstag. Nach wie vor ist er als Komponist, Dirigent und Oboist in den Konzertsälen der Welt präsent. Sein im letzten Jahr am Opernhaus Zürich uraufgeführtes Musiktheater Lunea wurde in der Kritikerumfrage der „Opernwelt“ zur Uraufführung des Jahres 2018 gewählt. Holliger hat für die tiefgründige Auslotung der von ihm bevorzugten Dichtungen – wie zum Beispiel von Friedrich Hölderlin oder Robert Walser – die Grenzen des herkömmlichen Instrumentariums erweitert. Dafür experimentierte er mit avancierten, neuen Spieltechniken, um in zuvor unbetretene, oft an die Kühle elektronisch erzeugter Komponenten erinnernde Klangbereiche vorzudringen. Sein Verlag Schott Music gratuliert herzlich – mit einem aktualisierten Werkverzeichnis und zahlreichen Neuerscheinungen seiner Werke!

15. Mai 2019

Auszeichnung für WERGO-CD

Die WERGO-CD „Minnesang| Musivus“ mit Kompositionen von Emmanuel Nunes wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und ist in die Bestenliste 2/2019 aufgenommen worden.

Kategorie: Zeitgenössische Musik
Emmanuel Nunes: Minnesang | Musivus
WER 73782

„Von mir habt Ihr Einfacheres nicht zu erwarten!“ Emmanuel Nunes (1941–2012) war ein Künstler von geradezu einschüchternder Größe und – wie seine wichtigen Lehrer Karlheinz Stockhausen und Pierre Boulez – ein durchsetzungsstarker Charakterkopf.
„Minnesang“ (1975–76) für zwölf Gesangssolisten ist entnommen aus einem neunteiligen Zyklus: ein mystisch-spirituelles Werk, das die hochmittelalterliche Kunst des Minnesangs in die Moderne transferiert und Textverständlichkeit als Voraussetzung für musikalischer Effekte nutzbar macht.

 

Werke:
Minnesang für 12 Stimmen a cappella (text: Jakob Böhme) (1975)
Musivus für Orchester in vier Gruppen (1998, rev. 2001)

Interpreten:
SWR Vokalensemble / Marcus Creed: chorus master / WDR Sinfonieorchester / Emilio Pomàrico: conductor

Statement der Jury

13. Mai 2019

Werk der Woche – Gerald Barry: Viola Concerto

Am 18. Mai 2019 spielt Bratschist Lawrence Power an der Seite der Britten Sinfonia die Uraufführung des Viola Concerto von Gerald Barry, Dirigent ist Thomas Adès. Das Konzert in der Saffron Hall in Saffron Walden ist die erste von zwei Aufführungen des Konzertes in diesem Monat; die zweite findet am 21. Mai 2019 im Barbican Centre in London statt. „Werk der Woche – Gerald Barry: Viola Concerto“ weiterlesen