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Schott Music

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Das Musiklabel intuition hat sich der Vielfalt musikalischer Erscheinungsformen dieser Welt verschrieben. Über 500 Produktionen in bester Aufnahmequalität und Präsentation von international erfolgreichen KünstlerInnen zeugen hiervon. In sieben Katalogen finden sich anspruchsvolle Aufnahmen, die uns etwas mitzuteilen haben. Und weil große Kunst meistens nicht jene ist, die Genregrenzen einlöst, sondern überschreitet, finden sich hier vielfältige Musikformen zwischen experimenteller Klassik, traditioneller Weltmusik, groovigem Jazz, chilligem Ambient und Musik für neuerfundene und wiederentdeckte Instrumente.


Verbindung zwischen Jazz und westafrikanischer Musik
Das Trio Ivoire ist mittlerweile zu einer Referenz geworden, wenn es um die Verbindung afrikanischer Musik mit europäischer Tradition und Jazzhistorie geht. Neben dem Trio sind die Gastmusiker Reiner Winterschladen und Ballaké Sissoko zu hören, die das Klangspektrum noch farbenreicher machen. Es entsteht eine Musik, die Brücken zwischen Afrika, Jazz und Europa schlägt und in ihrer entspannten Gangart ein Gegenmodell zur überdrehten Moderne des industriellen Nordens darstellt.
Hans Lüdemann & Trio Ivoire: Desert Pulse


European Jazz Legends 10
Der amerikanische Jazzkritiker Nat Hentoff führte einst Daniel Humair als einen derjenigen auf, die „schon vor langer Zeit die Auffassung widerlegten, dass europäische Schlagzeuger nicht swingen können“. Zu diesem Konzert brachte er seine jüngste Formation mit, die komplett aus früheren Studenten von ihm am Pariser Konservatorium besteht. Sie spielten überwiegend Kompositionen ihres Meisters, mit einer komplett frei improvisierten „Ballad“ als i-Tüpfelchen des Abends.
Daniel Humair: Seasoning


European Jazz Legends 9
Günter „Baby“ Sommer ist immer interessiert an der Ausdehnung des klanglichen Spektrums seines Schlagzeugs und an der Entdeckung neuen Repertoires. Für diese Aufnahme hat Sommer eine Band wiedervereinigt, die erstmals 1979 in der Jazzwerkstatt Peitz spielte.
Günter Baby Sommer: Le Piccole Cose


Eine gelungene Hommage ist immer auch ein Selbstporträt
Enrico Pieranunzi ist in einem an Erfahrungen reichen Musikerleben tief in die Jazzgeschichte eingetaucht. In Rosario Giuliani trifft er auf einen Musiker mit dem gleichem Drang nach authentischem Ausdruck. Bei ihren Reflexionen über die Musik von Duke Ellington entwickeln Enrico Pieranunzi und Rosario Giuliani einen vitalen Impuls – Auslöser eines spielerischen Prozesses, der sie die Musik des Duke imaginieren und in frischen Farben aufleuchten lässt.
Enrico Pieranunzi & Rosario Giuliani: Duke’s Dream


European Jazz Legends 8
Die vorliegende Live-Aufnahme aus dem Theater in Gütersloh stellt ihn mit seiner aktuellen Band vor – mit Aydin Esen aus der Türkei am Keyboard, Roberto Gatto aus Italien am Schlagzeug, sowie Gary Campbell aus den USA und Roberto Bonisolo aus Kanada an den Saxophonen. Alle im intensiven Interplay mit dem Bandleader mit dessen „singendem“ Kontrabass. Die Musik ist eine faszinierende Fusion aus den Traditionen des Modern Jazz und neuen musikalischen Ideen und Konzepten.
Miroslav Vitous: Ziljabu Nights


European Jazz Legends 7
Michel Portal´s Improvisationen mit dem amerikanischen Pianisten Richie Beirach wurden für diese CD am 5. März 2016 live im Theater Gütersloh aufgenommen – und es war tatsächlich das allererste Mal, dass die beiden Musiker zusammen spielten! Diese Stücke sind, zusammen mit den Aufnahmen mit der WDR Bigband, erneut ein Beleg für die Universalität der musikalischen Sprache „Jazz“ und die faszinierende und ansteckende Lebendigkeit der Improvisation.
Michel Portal: Radar


Variations on Pop
Uwe Dierksen liebt die moderne musikalische Architektur. Ausgehend von der einfachen Bauweise einer Komposition, die mitunter die Eingängigkeit von Popsongs besitzt, nähert er sich behutsam einer zunehmend komplexeren Struktur, die zum „Abenteuerhören“ einlädt.
Uwe Dierksen: Blue Rock Thrush


European Jazz Legends 6
„Es geht immer um den „Sound“ – den du im Sinn hast. Aber auch in den Fingern.“, sagte Arild Andersen beim Interview für die Reihe im März 2016 in seinem Haus in Olso/Norwegen. „Ich bin mit dem Sound, auch bei meinem Instrument, dem Bass, immer sehr bewusst umgegangen. Sound ist das, was man zuerst und in erster Linie wahrnimmt, egal ob bei einem Saxophonisten oder einem Bassisten“. Andersen’s mächtiger und melodiöser akustischer Bass wird schon lange und immer wieder um elektronische Sounds erweitert, z.B. via „Electro Harmonix Delay“.
Arild Andersen: The Rose Window


Jazzlegenden
„Balladscapes“ – So lautet der Titel des neuen Albums von Dave Liebman, dem 69-jährigen Sopran- und Tenorsaxofonisten, und Richie Beirach, dem 68-jährigen Pianisten. In den Jahrzehnten ihres gemeinsamen Wirkens habe die beiden regelmäßig ihre Musik mit Balladen bereichert. „Balladscapes“ ist jetzt das erste reine Balladenalbum auf dem langen gemeinsamen Weg.
Dave Liebman & Richie Beirach: Balladscapes


European Jazz Legends 4
Als Alexander von Schlippenbach am 3. November 1966 seine Komposition „Globe Unity“ vorstellte, und auch das Orchester des gleichen Namens, war die Presse sich nicht einig, ob sie das Ergebnis eher radikal oder lächerlich finden sollte. Entsprechend betitelten sie die Konzertbesprechungen mal mit „Hexenkessel“ oder „Dummejungenstreich“. „In dieser Zeit konnte man die Leute mit Musik noch erschrecken, das kann man heute nicht mehr. Es kommt aber auch nicht darauf an“, sagt der mittlerweile 77jährige Schlippenbach heute. Sein Berliner Ensemble besteht aus Musikern, die deutlich jünger sind als er: Am Bass Antonio Borghini, Heinrich Köbberling am Schlagzeug und Rudi Mahall mit der Bassklarinette. Sie präsentierten ihr aktuelles musikalisches Konzept am 3. Oktober 2015 live im Theater Gütersloh.
Alexander von Schlippenbach: Jazz Now!


European Jazz Legends 5
„L’espoir fait vivre“ wird in der Regel mit „die Hoffnung stirbt zuletzt“ übersetzt. Das „Hope Quartet“ des französischen Bassisten und Komponisten Henri Texier erzählte an diesem Konzertabend von einer Hoffnung, die unsterblich bleiben sollte: der Hoffnung, dass die Kultur und die Geschichte der „Native Americans“, einst fälschlicherweise „Indianer“ genannt, nicht aussterben wird.
Henri Texier: Dakota Mab


European Jazz Legends 3
Am 29. August 2015 fügte Enrico Pieranunzi eine neue Aufnahme zu seiner umfangreichen Diskografie hinzu: Diese Live-Aufnahme im Theater Gütersloh, die sein Trio mit dem holländischen Bassisten Jasper Somsen und dem französischen Schlagzeuger André Ceccarelli präsentiert. Sie spielen raffiniert verschachtelte Kompositionen des Pianisten und erzählen einige spontane „Improtales“, die sehr treffend das eingangs erwähnte Statement von Enrico Pieranunzi belegen – und machen diese „Tales from the Unexpected“ zu einem wahrhaftigen und nachhaltigen Hörvergnügen.
Enrico Pieranunzi: Tales from the Unexpected