Das Musik­la­bel intui­tion hat sich der Viel­falt musi­ka­li­scher Erschei­nungs­for­men die­ser Welt ver­schrie­ben. Über 500 Pro­duk­tio­nen in bes­ter Auf­nah­me­qua­li­tät und Prä­sen­ta­tion von inter­na­tio­nal erfolg­rei­chen Künst­le­rIn­nen zeu­gen hier­von. In sie­ben Kata­lo­gen fin­den sich anspruchs­volle Auf­nah­men, die uns etwas mit­zu­tei­len haben. Und weil große Kunst meis­tens nicht jene ist, die Gen­re­gren­zen ein­löst, son­dern über­schrei­tet, fin­den sich hier viel­fäl­tige Musik­for­men zwi­schen expe­ri­men­tel­ler Klas­sik, tra­di­tio­nel­ler Welt­mu­sik, groo­vi­gem Jazz, chil­li­gem Ambi­ent und Musik für neu­erfun­dene und wie­der­ent­deckte Instru­mente.


Eine gelun­gene Hom­mage ist immer auch ein Selbst­por­trät
Enrico Pier­anunzi ist in einem an Erfah­run­gen rei­chen Musikerle­ben tief in die Jazz­ge­schichte ein­ge­taucht. In Rosa­rio Giu­liani trifft er auf einen Musi­ker mit dem glei­chem Drang nach authen­ti­schem Aus­druck. Bei ihren Refle­xio­nen über die Musik von Duke Elling­ton ent­wi­ckeln Enrico Pier­anunzi und Rosa­rio Giu­liani einen vita­len Impuls – Aus­lö­ser eines spie­le­ri­schen Pro­zes­ses, der sie die Musik des Duke ima­gi­nie­ren und in fri­schen Far­ben auf­leuch­ten lässt.
Enrico Pier­anunzi & Rosa­rio Giu­liani: Duke’s Dream


Euro­pean Jazz Legends 8
Die vor­lie­gende Live-Auf­nahme aus dem Thea­ter in Güters­loh stellt ihn mit sei­ner aktu­el­len Band vor – mit Aydin Esen aus der Tür­kei am Key­board, Roberto Gatto aus Ita­lien am Schlag­zeug, sowie Gary Camp­bell aus den USA und Roberto Boni­solo aus Kanada an den Saxo­pho­nen. Alle im inten­si­ven Inter­play mit dem Band­lea­der mit des­sen „sin­gen­dem“ Kon­tra­bass. Die Musik ist eine fas­zi­nie­rende Fusion aus den Tra­di­tio­nen des Modern Jazz und neuen musi­ka­li­schen Ideen und Kon­zep­ten.
Miros­lav Vitous: Zil­jabu Nights


Euro­pean Jazz Legends 7
Michel Portal´s Impro­vi­sa­tio­nen mit dem ame­ri­ka­ni­schen Pia­nis­ten Richie Bei­rach wur­den für diese CD am 5. März 2016 live im Thea­ter Güters­loh auf­ge­nom­men – und es war tat­säch­lich das aller­erste Mal, dass die bei­den Musi­ker zusam­men spiel­ten! Diese Stü­cke sind, zusam­men mit den Auf­nah­men mit der WDR Big­band, erneut ein Beleg für die Uni­ver­sa­li­tät der musi­ka­li­schen Spra­che „Jazz“ und die fas­zi­nie­rende und anste­ckende Leben­dig­keit der Impro­vi­sa­tion.
Michel Por­tal: Radar


Varia­ti­ons on Pop
Uwe Dier­k­sen liebt die moderne musi­ka­li­sche Archi­tek­tur. Aus­ge­hend von der ein­fa­chen Bau­weise einer Kom­po­si­tion, die mit­un­ter die Ein­gän­gig­keit von Pop­songs besitzt, nähert er sich behut­sam einer zuneh­mend kom­ple­xe­ren Struk­tur, die zum „Aben­teu­er­hö­ren“ ein­lädt.
Uwe Dier­k­sen: Blue Rock Thrush


Euro­pean Jazz Legends 6
“Es geht immer um den “Sound” — den du im Sinn hast. Aber auch in den Fin­gern.”, sagte Arild Ander­sen beim Inter­view für die Reihe im März 2016 in sei­nem Haus in Olso/Norwegen. “Ich bin mit dem Sound, auch bei mei­nem Instru­ment, dem Bass, immer sehr bewusst umge­gan­gen. Sound ist das, was man zuerst und in ers­ter Linie wahr­nimmt, egal ob bei einem Saxo­pho­nis­ten oder einem Bas­sis­ten”. Andersen’s mäch­ti­ger und melo­diö­ser akus­ti­scher Bass wird schon lange und immer wie­der um elek­tro­ni­sche Sounds erwei­tert, z.B. via “Elec­tro Har­mo­nix Delay”.
Arild Ander­sen: The Rose Win­dow


Jazz­le­gen­den
“Bal­lad­scapes” – So lau­tet der Titel des neuen Albums von Dave Lieb­man, dem 69-jäh­ri­gen Sopran- und Tenor­sa­xo­fo­nis­ten, und Richie Bei­rach, dem 68-jäh­ri­gen Pia­nis­ten. In den Jahr­zehn­ten ihres gemein­sa­men Wir­kens habe die bei­den regel­mä­ßig ihre Musik mit Bal­la­den berei­chert. “Bal­lad­scapes” ist jetzt das erste reine Bal­la­den­al­bum auf dem lan­gen gemein­sa­men Weg.
Dave Lieb­man & Richie Bei­rach: Bal­lad­scapes


Euro­pean Jazz Legends 4
Als Alex­an­der von Schlip­pen­bach am 3. Novem­ber 1966 seine Kom­po­si­tion „Globe Unity” vor­stellte, und auch das Orches­ter des glei­chen Namens, war die Presse sich nicht einig, ob sie das Ergeb­nis eher radi­kal oder lächer­lich fin­den sollte. Ent­spre­chend beti­tel­ten sie die Kon­zert­be­spre­chun­gen mal mit „Hexen­kes­sel” oder „Dum­me­jun­gen­streich”. „In die­ser Zeit konnte man die Leute mit Musik noch erschre­cken, das kann man heute nicht mehr. Es kommt aber auch nicht dar­auf an”, sagt der mitt­ler­weile 77jäh­rige Schlip­pen­bach heute. Sein Ber­li­ner Ensem­ble besteht aus Musi­kern, die deut­lich jün­ger sind als er: Am Bass Anto­nio Bor­ghini, Hein­rich Köb­ber­ling am Schlag­zeug und Rudi Mahall mit der Bass­kla­ri­nette. Sie prä­sen­tier­ten ihr aktu­el­les musi­ka­li­sches Kon­zept am 3. Okto­ber 2015 live im Thea­ter Güters­loh.
Alex­an­der von Schlip­pen­bach: Jazz Now!


Euro­pean Jazz Legends 5
„L’espoir fait vivre” wird in der Regel mit „die Hoff­nung stirbt zuletzt” über­setzt. Das „Hope Quar­tet” des fran­zö­si­schen Bas­sis­ten und Kom­po­nis­ten Henri Texier erzählte an die­sem Kon­zert­abend von einer Hoff­nung, die unsterb­lich blei­ben sollte: der Hoff­nung, dass die Kul­tur und die Geschichte der „Native Ame­ri­cans”, einst fälsch­li­cher­weise „India­ner” genannt, nicht aus­ster­ben wird.
Henri Texier: Dakota Mab


Euro­pean Jazz Legends 3
Am 29. August 2015 fügte Enrico Pier­anunzi eine neue Auf­nahme zu sei­ner umfang­rei­chen Dis­ko­gra­fie hinzu: Diese Live-Auf­nahme im Thea­ter Güters­loh, die sein Trio mit dem hol­län­di­schen Bas­sis­ten Jas­per Som­sen und dem fran­zö­si­schen Schlag­zeu­ger André Cec­ca­relli prä­sen­tiert. Sie spie­len raf­fi­niert ver­schach­telte Kom­po­si­tio­nen des Pia­nis­ten und erzäh­len einige spon­tane „Impro­ta­les“, die sehr tref­fend das ein­gangs erwähnte State­ment von Enrico Pier­anunzi bele­gen – und machen diese „Tales from the Unex­pec­ted“ zu einem wahr­haf­ti­gen und nach­hal­ti­gen Hör­ver­gnü­gen.
Enrico Pier­anunzi: Tales from the Unex­pec­ted


Ein unglaub­li­ches Instru­ment
Godard, der sich seit Ende der 1980er Jahre durch eine Reihe außer­ge­wöhn­li­cher Ver­öf­fent­li­chun­gen als Tubist den Ruf eines der wich­tigs­ten euro­päi­schen Musi­kers im Grenz­be­reich zwi­schen Jazz, Impro­vi­sa­tion, Folk­lore und Klas­sik erwarb, führt seit gerau­mer Zeit das Ser­pant immer wie­der bei sei­nen Kon­zer­ten und CDs ein. Nun wid­met sich der fran­zö­si­sche Aus­nah­me­künst­ler zum ers­ten Mal auf einem Album aus­schließ­lich der „Schlange“, um deren zau­ber­hafte, mys­te­riöse und in letz­ter Kon­se­quenz doch so mensch­li­chen Facet­ten beson­ders her­vor­zu­he­ben.
Michel Godard & Le Miroir Du Temps: A Serpent’s Dream


Euro­pean Jazz Legends 2
Am Abend des 15. Mai 2015 gab Jas­per van’t Hof eine Kost­probe sei­ner sinn­su­chen­den Spiel­freude – in einem abend­fül­len­den Kon­zert im Thea­ter Güters­loh, das dank einer engen Zusam­men­ar­beit mit dem Kul­tur­ra­dio WDR 3 hier jetzt in Aus­zü­gen vor­liegt. Die Band des Abends, außer­dem mit dem Tenor­sa­xo­fo­nis­ten Harry Sokal aus Öster­reich, dem hol­län­di­schen Bas­sis­ten Ste­fan Lie­ves­tro und der Schwei­zer „Euro­pean Jazz Legend“ Fredy Stu­der am Schlag­zeug, nennt er „Oeu­vre“. „Es ist eine Band mit Leu­ten, die das­selbe wie ich erlebt haben in Europa: Fusion, Free und mehr!“
Jas­per van’t Hof: On the Move


Euro­pean Jazz Legends
“Die­ter Gla­wi­sch­nig, geb. 1938 in Graz, lebt noch (März 2015)”, lau­tet die selbst ver­fasste Kurz­bio 1. Dem sollte man hin­zu­fü­gen, dass die­ser öster­rei­chi­sche Musi­ker, Kom­po­nist, Päd­agoge und Musik­wis­sen­schaft­ler in allen vier Eigen­schaf­ten erfolg­reich ist. Auf die­sen Auf­nah­men ist Die­ter Gla­wi­sch­nig live im Trio mit sei­nem Sohn Hans am Bass und Man­fred Schoof an Trom­pete und Flü­gel­horn zu erle­ben. Die CD von Die­ter Gla­wi­sch­nig ist die erste Ver­öf­fent­li­chung der „Euro­pean Jazz Legends“-Reihe.
Die­ter Gla­wi­sch­nig: Win­ged By Dis­tance

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