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Jazzlegenden

“Bal­lad­scapes” – So lau­tet der Titel des neuen Albums von Dave Lieb­man, dem 69-jäh­ri­gen Sopran- und Tenor­sa­xo­fo­nis­ten, und Richie Bei­rach, dem 68-jäh­ri­gen Pia­nis­ten. In den Jahr­zehn­ten ihres gemein­sa­men Wir­kens habe die bei­den regel­mä­ßig ihre Musik mit Bal­la­den berei­chert. “Bal­lad­scapes” ist jetzt das erste reine Bal­la­den­al­bum auf dem lan­gen gemein­sa­men Weg.

Dave Lieb­man & Richie Bei­rach: Bal­lad­scapes


European Jazz Legends 4

Als Alex­an­der von Schlip­pen­bach am 3. Novem­ber 1966 seine Kom­po­si­tion „Globe Unity” vor­stellte, und auch das Orches­ter des glei­chen Namens, war die Presse sich nicht einig, ob sie das Ergeb­nis eher radi­kal oder lächer­lich fin­den sollte. Ent­spre­chend beti­tel­ten sie die Kon­zert­be­spre­chun­gen mal mit „Hexen­kes­sel” oder „Dum­me­jun­gen­streich”. „In die­ser Zeit konnte man die Leute mit Musik noch erschre­cken, das kann man heute nicht mehr. Es kommt aber auch nicht dar­auf an”, sagt der mitt­ler­weile 77jäh­rige Schlip­pen­bach heute. Sein Ber­li­ner Ensem­ble besteht aus Musi­kern, die deut­lich jün­ger sind als er: Am Bass Anto­nio Bor­ghini, Hein­rich Köb­ber­ling am Schlag­zeug und Rudi Mahall mit der Bass­kla­ri­nette. Sie prä­sen­tier­ten ihr aktu­el­les musi­ka­li­sches Kon­zept am 3. Okto­ber 2015 live im Thea­ter Güters­loh.

Alex­an­der von Schlip­pen­bach: Jazz Now!


European Jazz Legends 5

„L’espoir fait vivre” wird in der Regel mit „die Hoff­nung stirbt zuletzt” über­setzt. Das „Hope Quar­tet” des fran­zö­si­schen Bas­sis­ten und Kom­po­nis­ten Henri Texier erzählte an die­sem Kon­zert­abend von einer Hoff­nung, die unsterb­lich blei­ben sollte: der Hoff­nung, dass die Kul­tur und die Geschichte der „Native Ame­ri­cans”, einst fälsch­li­cher­weise „India­ner” genannt, nicht aus­ster­ben wird.

Henri Texier: Dakota Mab


European Jazz Legends 3

Am 29. August 2015 fügte Enrico Pier­anunzi eine neue Auf­nahme zu sei­ner umfang­rei­chen Dis­ko­gra­fie hinzu: Diese Live-Auf­nahme im Thea­ter Güters­loh, die sein Trio mit dem hol­län­di­schen Bas­sis­ten Jas­per Som­sen und dem fran­zö­si­schen Schlag­zeu­ger André Cec­ca­relli prä­sen­tiert. Sie spie­len raf­fi­niert ver­schach­telte Kom­po­si­tio­nen des Pia­nis­ten und erzäh­len einige spon­tane „Impro­ta­les“, die sehr tref­fend das ein­gangs erwähnte State­ment von Enrico Pier­anunzi bele­gen – und machen diese „Tales from the Unex­pec­ted“ zu einem wahr­haf­ti­gen und nach­hal­ti­gen Hör­ver­gnü­gen.

Enrico Pier­anunzi: Tales from the Unex­pec­ted


Ein unglaubliches Instrument

Godard, der sich seit Ende der 1980er Jahre durch eine Reihe außer­ge­wöhn­li­cher Ver­öf­fent­li­chun­gen als Tubist den Ruf eines der wich­tigs­ten euro­päi­schen Musi­kers im Grenz­be­reich zwi­schen Jazz, Impro­vi­sa­tion, Folk­lore und Klas­sik erwarb, führt seit gerau­mer Zeit das Ser­pant immer wie­der bei sei­nen Kon­zer­ten und CDs ein. Nun wid­met sich der fran­zö­si­sche Aus­nah­me­künst­ler zum ers­ten Mal auf einem Album aus­schließ­lich der „Schlange“, um deren zau­ber­hafte, mys­te­riöse und in letz­ter Kon­se­quenz doch so mensch­li­chen Facet­ten beson­ders her­vor­zu­he­ben.

Michel Godard & Le Miroir Du Temps: A Serpent’s Dream


European Jazz Legends 2
Am Abend des 15. Mai 2015 gab Jasper van’t Hof eine Kostprobe seiner sinnsuchenden Spielfreude – in einem abendfüllenden Konzert im Theater Gütersloh, das dank einer engen Zusammenarbeit mit dem Kulturradio WDR 3 hier jetzt in Auszügen vorliegt. Die Band des Abends, außerdem mit dem Tenorsaxofonisten Harry Sokal aus Österreich, dem holländischen Bassisten Stefan Lievestro und der Schweizer „European Jazz Legend“ Fredy Studer am Schlagzeug, nennt er „Oeuvre“. „Es ist eine Band mit Leuten, die dasselbe wie ich erlebt haben in Europa: Fusion, Free und mehr!“

Jasper van’t Hof: On the Move


European Jazz Legends

“Die­ter Gla­wi­sch­nig, geb. 1938 in Graz, lebt noch (März 2015)”, lau­tet die selbst ver­fasste Kurz­bio 1. Dem sollte man hin­zu­fü­gen, dass die­ser öster­rei­chi­sche Musi­ker, Kom­po­nist, Päd­agoge und Musik­wis­sen­schaft­ler in allen vier Eigen­schaf­ten erfolg­reich ist. Auf die­sen Auf­nah­men ist Die­ter Gla­wi­sch­nig live im Trio mit sei­nem Sohn Hans am Bass und Man­fred Schoof an Trom­pete und Flü­gel­horn zu erle­ben. Die CD von Die­ter Gla­wi­sch­nig ist die erste Ver­öf­fent­li­chung der „Euro­pean Jazz Legends“-Reihe.

Die­ter Gla­wi­sch­nig: Win­ged By Dis­tance


Musizieren nur mit sechs Nylonsaiten und ein bisschen Luft

Was sich beim ers­ten Ein­druck wie ein frag­men­ta­ri­scher musi­ka­li­scher Not­be­helf anhört, gerät in den Hän­den von Hernán Romero ein­mal mehr zu einem Meis­ter­werk der redu­zier­ten Vir­tuo­si­tät und der unprä­ten­tiö­sen Emo­tio­na­li­tät. Nach dem gefei­er­ten „Tres Caras de una Moneda“ prä­sen­tiert der in Argen­ti­nien gebo­rene und heute in New York lebende Gitar­rist spa­ni­scher Her­kunft nun gemein­sam mit dem litaui­schen Sopran­sa­xo­fo­nis­ten Kęs­tas Vai­gi­nis ein Album vol­ler atem­be­rau­ben­der Facet­ten, das gerade wegen sei­nes luf­tig zele­brier­ten Mini­ma­lis­mus eine große Wir­kung ent­fal­tet.

Romero & Kes­tas Vai­gi­nis: Strings and Air


Ray Anderson’s Organic Quartet

„Being The Point“ ent­puppt sich als Farb­kas­ten vol­ler Klänge, als homo­gen kon­zi­pierte Vie­rer­be­zie­hung, bei der die Orgel das per­fekte Vehi­kel für die späte Rea­li­sie­rung von Ray Ander­sons jugend­li­chen Träu­men dar­stellt. Ein Lebens­zei­chen ist es oben­drein. Für einen Musi­ker, ohne den der Jazz auch im 21. Jahr­hun­dert unter Garan­tie ein Stück ärmer wäre.

Ray Anderson’s Orga­nic Quar­tet: Being The Point 

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