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Werk der Woche – Enjott Schneider: “Ein feste Burg”

16. Januar 2017 BJB

Anläss­lich zum 500. Jah­res­tag der Refor­ma­tion prä­sen­tiert das Bun­des­ju­gend­bal­lett sein Pro­jekt “Gip­fel­tref­fen – Refor­ma­tion”. Teil davon ist die Cho­reo­gra­fie von Zhang Disha auf die sym­pho­ni­sche Dich­tung Ein feste Burg von Enjott Schnei­der. Es spielt das Bun­des­ju­gend­or­ches­ter unter der Lei­tung von Alex­an­der Shel­ley.

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Funambules | Trio Accanto

13. Januar 2017
Funambules Funambules
18,50 €

Das Trio Accanto ist ein unge­wöhn­li­cher Klang­kör­per. Ein Ensem­ble mit der Beset­zung Saxo­fon-Schlag­zeug-Kla­vier zu ent­wer­fen, war vor knapp 25 Jah­ren ein muti­ger Schritt – ein nen­nens­wer­tes Reper­toire gab es nicht.
Diese CD beweist: Dies hat sich inzwi­schen geän­dert. Die inter­es­sante Kon­stel­la­tion hat bei den Kom­po­nis­ten Klang­fan­ta­sien frei­ge­setzt, die zu einer gro­ßen Fülle an Mix­tu­ren, Kom­bi­na­tio­nen und Ver­schmel­zun­gen führ­ten. Die vor­lie­gende CD ent­hält Ein­spie­lun­gen von Wer­ken von Geor­ges Aperg­his, Rolf Riehm, Johan­nes Schöll­horn und Ste­fan Prins. Für sie steht das Trio als „Klang­kör­per“ im Fokus ihrer Kom­po­si­tio­nen.

Dieter Schnebel: Movimento

Movimento Movimento
18,50 €

Schon zu Beginn sei­ner schöp­fe­ri­schen Tätig­keit brachte sich Die­ter Schne­bel stark auf dem Gebiet der Musik­päd­ago­gik ein. Kein Wun­der also, dass die 1970 in Leben geru­fene AG Neue Musik am Lei­nin­ger-Gym­na­sium Grün­stadt bald die Zusam­men­ar­beit mit dem Kom­po­nis­ten suchte. Inzwi­schen fei­erte die AG ihr 45-jäh­ri­ges Bestehen – ein guter Anlass für Schne­bels neue Kom­po­si­tion „MOVIMENTO“, die gleich­zei­tig den Kreis der lan­gen Zusam­men­ar­beit zwi­schen Kom­po­nist und AG beschließt.

Enjott Schneider: Fatal Harmonies

Fatal Harmonies Fatal Harmonies
18,50 €

„Fatal Har­mo­nies“ ist die siebte der auf 10 CDs ange­leg­ten Edi­tion Enjott Schnei­der bei WERGO und hält fünf Kom­po­si­tio­nen für Vio­lon­cello und Orches­ter bereit.
László Fenyö, dem viele der Werke auf den Leib geschnit­ten sind, weiß mit sei­ner Leich­tig­keit, mit der er mör­de­risch schwie­rige Pas­sa­gen mit Ton­schön­heit und Musi­ka­li­tät ver­bin­det, zu über­zeu­gen. Gut, dass sich das Deut­sche Sym­pho­nie-Orches­ter Ber­lin mit Diri­gent Ariel Zucker­mann von Fenyös Kom­pro­miss­lo­sig­keit mit­rei­ßen lässt, um gemein­sam  eine musi­ka­li­sche Höchst­leis­tung zu voll­brin­gen.

Uraufführung von “Crusades” von Ludger Vollmer — Interview mit Regisseur Neco Çelik

11. Januar 2017 Ludger Vollmer: Crusades (Foto: Theater Freiburg / Maurice Korbel)

Das Thema von Lud­ger Voll­mers neuer Oper Cru­sa­des ist der Miss­brauch von Reli­gion und seine gewalt­sa­men Fol­gen. Das Stück nach dem Libretto von Tiina Hart­mann han­delt von einer lei­den­schaft­li­chen Lie­bes­ge­schichte und einem ver­hin­der­ten Ter­ror­an­schlag. Gleich­zei­tig bezieht es die His­to­rie der zer­stö­re­ri­schen Kreuz­züge mit ein. Die Pre­miere des groß besetz­ten Werks fin­det am 14. Januar am Thea­ter Frei­burg statt, es diri­giert Daniel Car­ter.

Neco Çelik - photo> Seren Basogul
Regis­seur Neco Çelik (Foto: Seren Baso­gul)

Die Urauf­füh­rung insze­niert Neco Çelik. Der Regis­seur gewann mit sei­ner Insze­nie­rung von Lud­ger Voll­mers Gegen die Wand an der Jun­gen Oper Stutt­gart 2011 den Faust-Preis in der Kate­go­rie “Regie Kin­der-und Jugend­thea­ter”. Wir haben im Vor­feld der Pro­duk­tion mit ihm gespro­chen:

Schott: Cru­sa­des erzählt die Geschichte eines (schei­tern­den) Ter­ror­an­schlags in der Gegen­wart, bringt aber auch his­to­ri­sche Figu­ren aus der Zeit der Kreuz­züge ins Spiel…

Çelik: Die Thea­ter­bühne ist der schönste Ort, um zwi­schen den Sphä­ren zu swit­chen. Das Libretto for­dert mich regel­recht auf, dies scham­los zu behaup­ten. Die Ver­gan­gen­heit ist die Quelle unse­rer Gegen­wart. Das Libretto lie­fert die Hal­tung; der Gesang und die Musik erzeu­gen das Kopf­kino.

Schott: Lud­ger Voll­mers Par­ti­tu­ren sind durch­drun­gen von ori­en­ta­li­schen Klän­gen. Wel­che Rolle wird die Musik in Ihrer Insze­nie­rung spie­len?

Çelik: Defi­ni­tiv keine folk­lo­ris­ti­sche. Lud­ger Voll­mer ist ein Musik­be­ses­se­ner, ein Voll­blut- Kom­po­nist. Er hat die Beru­fung, musi­ka­li­sche Gren­zen außer Kraft zu set­zen.

Schott: Was fas­zi­niert Sie per­sön­lich am Stoff der Oper?

Çelik: Wie er uns als Zuschauer unprä­ten­tiös auf­for­dert, Leh­ren aus der Ver­gan­gen­heit zu zie­hen. The­men, die in einem gesell­schaft­li­chen Kon­text ste­hen, mit viel Lei­den­schaft und auf glei­cher Augen­höhe abge­han­delt wer­den, die ver­söh­nend und hoch bri­sant sind, berei­chern unser Musik­thea­ter. Des­halb freue ich mich wie ein Klein­kind auf die Insze­nie­rung.

Ludger Vollmer - Foto: Thomas Müller
Kom­po­nist Lud­ger Voll­mer (Foto: Tho­mas Mül­ler)

Kom­po­nist Lud­ger Voll­mer ergänzt:

Als Kom­po­nist kann ich mit der Oper defi­ni­tiv am meis­ten aus­rich­ten. Die Oper ist im Auf­wind. Es gibt kei­nen Ort, der durch sie nicht berührt wird. Oper ist für mich die größte und all­um­fas­sendste Kunst­form. Wir sehen und hören alles, was die Bil­den­den und Dar­stel­len­den Künste auf­bie­ten kön­nen: Gesang, Orches­ter­mu­sik, Schau­spiel, Cho­reo­gra­fie und Tanz, aber auch Licht- und Video­kunst, Archi­tek­tur, Male­rei, ja selbst die Kunst der Schnei­de­rei. Oper packt uns ein­fach mit allem – und all das in über­bor­den­der Fülle und Far­ben­pracht. An einer Oper sind auf, vor und hin­ter der Bühne hun­derte Künst­ler und Spe­zia­lis­ten betei­ligt. Die­ses Bün­deln von Ener­gie ist dafür ver­ant­wort­lich, dass sie zu jenem viel­ge­prie­se­nen ‚Kraft­werk der Gefühle‘ wird.

Cru­sa­des ist bis zum 13. Mai in ins­ge­samt zwölf Vor­stel­lun­gen zu sehen. Im März steht mit der Urauf­füh­rung von Tschick am Thea­ter Hagen bereits die nächste neue Oper von Lud­ger Voll­mer in den Start­lö­chern.

“Südseetulpen” von Benjamin Schweitzer: Operetten-Uraufführung in Chemnitz

10. Januar 2017 Benjamin Schweitzer: "Südseetulpen" - Plakat Theater Chemnitz

Ope­ret­ten wer­den heut­zu­tage nur sel­ten kom­po­niert. Die Urauf­füh­rung von Ben­ja­min Schweit­zers Süd­see­tul­pen ist des­we­gen etwas ganz Beson­ders. Das neue Stück wird am 14. Januar 2017 an der Oper Chem­nitz erst­mals zu sehen sein. Die Ope­rette in zwei Akten auf ein Libretto von Con­stan­tin von Cas­ten­stein mit Chor und Bal­lett wird von Ekke­hard Klemm diri­giert. Für die Insze­nie­rung ist Regis­seur Robert Leh­meier ver­ant­wort­lich.

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21. Treffen des Chorleiter-Forums Limburg

Alwin M. Schronen |(c) Karl-Otto Franz, Tholey

- Schott-Komponist Alwin M. Schronen im Fokus -

Seit über 20 Jah­ren gehört das all­jähr­li­che Tref­fen des Chor­lei­ter-Forums zu den her­aus­ra­gen­den Ver­an­stal­tun­gen der deut­schen Chor­mu­sik­szene. Chor­lei­te­rin­nen und Chor­lei­ter haben dort die Mög­lich­keit, Kom­po­nis­ten haut­nah zu erle­ben und gemein­sam mit ihnen ihr Oeu­vre ken­nen­zu­ler­nen.

Vom 20. bis 22. Januar 2017 fin­det das 21. Tref­fen statt. Dabei wer­den die Werke von Gabriel Jack­son (GB) und Alwin M. Schro­nen vor­ge­stellt. Neben den Work­shops lädt eine Ver­kaufs­aus­stel­lung dazu ein, den eige­nen Noten­be­stand zu erwei­tern oder in den Neu­erschei­nun­gen diver­ser Musik­ver­lage zu stö­bern.

Ein klei­nes Kon­zert und die Mög­lich­keit zum Besuch des Deut­schen Cen­trum für Chor­mu­sik sowie das tra­di­tio­nelle „Come toge­ther“ in der wun­der­schö­nen Lim­bur­ger Alt­stadt run­den das Tref­fen ab.

Schott Music freut sich, mit Alwin M. Schro­nen wie­der einen sei­ner Kom­po­nis­ten in Lim­burg vor­stel­len zu dür­fen. Inter­es­sierte Chor­lei­te­rin­nen und Chor­lei­ter sind herz­lich dazu ein­ge­la­den, sich für das 21. Tref­fen des Chor­lei­ter-Forums anzu­mel­den.

Werk der Woche – Jörg Widmann: ARCHE

9. Januar 2017 WDW_Widmann-ARCHE_20170109

Am 13. Januar 2017 fin­det das erste öffent­li­che Kon­zert in der neuen Elb­phil­har­mo­nie in Ham­burg statt. Zu die­sem beson­de­ren Anlass wird das Ora­to­rium ARCHE von Jörg Wid­mann urauf­ge­führt. Die abend­fül­lende Auf­trags­kom­po­si­tion ist für Soli, Chöre, Orgel und Orches­ter geschrie­ben. Es spielt das Phil­har­mo­ni­sche Staats­or­ches­ter Ham­burg unter der Lei­tung von Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor Kent Nagano. Solis­ten sind Mar­lis Peter­sen (Sopran) und Tho­mas E. Bauer (Bari­ton), dazu sin­gen der Staats­opern­chor, der Chor der AUDI Jugend­cho­r­aka­de­mie sowie die Ham­bur­ger Als­ter­spat­zen. „Werk der Woche – Jörg Wid­mann: ARCHE“ wei­ter­le­sen

Neue Vorspielbücher zur Erfolgsmethode “Piano Kids” von Hans-Günter Heumann

2. Januar 2017 Heumann01260x390

- Heumann: Vorspielbuch 1 und 2 -

Die beliebte drei­bän­dige Kla­vier­schule Piano Kids von Hans-Gün­ter Heu­mann wird nun durch auf die Schul­bände abge­stimmte Vor­spiel­bü­cher ergänzt.

Diese neuen Vor­spiel­bü­cher bie­ten eine weite Band­breite an sehr leich­ter Anfän­ger­li­te­ra­tur, die sich an den Fort­schrit­ten der Lehr­bü­cher ori­en­tie­ren und ab der ers­ten Kla­vier­stunde die klei­nen Pia­nis­ten mit alters­ge­rech­ten Spiel­stü­cken ver­sor­gen. Bekannte Melo­dien aus dem Volks­gut, pep­pige Kom­po­si­tio­nen im Stil von Pop, Rock und Jazz sowie die ers­ten klei­nen Meis­ter­werke von Mozart, Beet­ho­ven & Co. moti­vie­ren die Schü­ler immer wie­der aufs Neue und brin­gen Abwechs­lung in den Unter­richt.

Band 1 beginnt mit eini­gen vier­hän­di­gen Stü­cken, die die Anfän­ger schnell moti­vie­ren wer­den, ohne sie dabei zu über­for­dern. Alle Stü­cke beschrän­ken sich auf den Fünf­ton­raum, decken dabei aber das gesamte sti­lis­ti­sche Spek­trum ab: von Volks­me­lo­dien, wie Der Kuckuck und der Esel, über leichte klas­si­sche Stü­cke von Kom­po­nis­ten wie Gur­litt, Türk oder Bar­tók, bis hin zu moder­nen Kom­po­si­tio­nen aus den Berei­chen Pop, Rock und Jazz.

Band 2 (ED 22642) erwei­tert par­al­lel zur Kla­vier­schule Band 2 den Ton­um­fang und den rhyth­mi­schen Anspruch. Neben dem brei­ten Spek­trum an Lie­dern aus dem Folk-, Rock- und Pop-Bereich, ler­nen die klei­nen Musi­ker bereits die ers­ten, leich­ten Kla­vier­werke von Mozart, Beet­ho­ven & Co. ken­nen. Viele kleine „Lecker­bis­sen“ wer­den die Pia­nis­ten nach­hal­tig moti­vie­ren, wie bei­spiels­weise der Baby Ele­phant Walk von Henri Man­chini oder The Enter­tai­ner von Scott Jop­lin.

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