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Schott Music

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News

16. April 2021

Die Kantate im deutschen Südwesten

Die Kantate im deutschen Südwesten Die Kantate im deutschen Südwesten
32,00 €

Quellen, Repertoire und Überlieferung 1700-1770

– Buch –

Der Band weitet den Blick auf die Kantate über die mitteldeutsche Entstehungsregion hinaus in den südwestdeutschen Raum. Hier wurden zwischen 1700 und 1770 zahlreiche Kantaten gedichtet, komponiert und aufgeführt. Bislang unbekannte Werke, Komponisten und Orte rücken in den Fokus.

Mehr zur Reihe Stuttgarter Musikwissenschaftliche Schriften

14. April 2021

Lieder op. 46 bis op. 56: neu in der Edition „Richard Strauss Werke · Kritische Ausgabe“ (RSW)

Der dritte Liederband im Rahmen der Edition „Richard Strauss Werke · Kritische Ausgabe“ befasst sich mit Strauss‘ intensiver Phase der Liedkomposition um 1900. Von den Fünf Liedern op. 41 von 1899 bis zur als »Singgedicht« bezeichneten Oper Feuersnot op. 50 von 1901 wird die Folge der Liedkompositionen (inklusive Liedbearbeitungen, Liedorchestrierungen und genuinen Orchestergesängen) lediglich vom im Skizzenstadium verbliebenen Ballettentwurf Kythere unterbrochen und anschließend mit den Acht Liedern op. 49 unmittelbar fortgesetzt. Allein von November 1899 bis September 1901 entstanden 23 Klavierlieder: die Lieder op. 46, 47, 48 und 49. Sie machen zusammen mit den Liedern op. 56 (1903–1906) und den beiden Fassungen der Einzelkomposition Der Graf von Rom (1906) den Werkbestand des vorliegenden Editionsbandes aus.

Seine Ehefrau Pauline Strauss begleitete der Komponist oft am Klavier und hinterließ zahlreiche Eintragungen in seinen Noten, von Studierhilfen über Anweisungen hinsichtlich der Interpretation bis zu größeren Änderungen des Notentexts. Sie alle sind zusammen mit sämtlichen verfügbaren Quellen im vorliegenden Band exakt dokumentiert und erlauben so eine umfassende Beschäftigung mit Strauss‘ Sicht auf sein Liedschaffen.


Lieder mit Klavierbegleitung op. 46 bis op. 56
herausgegeben von Andreas Pernpeintner
308 Seiten · Leineneinband
RSW 204 · ISBN  978-3-901974-18-2
270,– €

13. April 2021

Pēteris Vasks: 75. Geburtstag am 16. April 2021

Wie kein anderer Komponist ist Pēteris Vasks Botschafter für sein Heimatland Lettland und für die reiche Kultur des Nordens. Vor 1991 war er wegen seines Glaubens und seiner  künstlerischen Überzeugungen Repressalien ausgesetzt, heute genießt er längst  internationale Anerkennung.

Im Juni, knapp zwei Monate nach seinem 75. Geburtstag, wird Vasks beim 49. Istanbul Music Festival für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Verleihung findet jährlich statt, zu den bisherigen Preisträgern gehören Daniel Barenboim, Philip Glass, Gidon Kremer, Mischa Maisky, Zubin Mehta, Arvo Pärt, Krzysztof Penderecki und Murray Perahia. Nach der Zeremonie spielt das Modigliani Quartett die türkische Erstaufführung seines 6. Streichquartetts, für das Vasks im März der Große Musikpreis Lettlands verliehen wurde.

Seine Instrumentalwerke werden weltweit von namhaften Künstlern aufgeführt und auch häufig für Ballette verwendet, zuletzt in Mario Schröders Choreografie „Solitude“ für das  Leipziger Ballett. In seinen Kompositionen verwendet Vasks archaisch-folkloristische Elemente seiner Heimat und setzt sie in eine spannungsreiche Beziehung zur zeitgenössischen Musiksprache. Die Schönheit der Natur, aber auch die ökologische und moralische Zerstörung der Welt sind Themen, die er mit musikalischen Mitteln aufgreift.

Schott Music hat zum Geburtstag eine Broschüre mit ausgewählten Chorwerken veröffentlicht, die Ihnen unter der Bestellnummer KAT 3485-99 in gedruckter Form oder als Download kostenlos zur Verfügung steht.

Entdecken Sie auch unsere Vasks-Playlist unter https://de.schott-music.com/shop/vasks-playlist/

Pop for Cello Movie Special

Pop for Cello MOVIE SPECIAL Pop for Cello MOVIE SPECIAL
19,50 €

10 Pop-Hits zusätzlich mit 2. Stimme

– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

Vorhang auf – mit diesem Sonderband verneigen wir uns vor den großen Filmmelodien der letzten Jahrzehnte und präsentieren sie interessierten CellistInnen in gut spielbaren Arrangements für bis zu zwei CellistInnen. Von unvergesslichen Evergreens wie „Pink Panther“ über Hollywood-Klassiker wie „Forrest Gump“ oder „Der Pate“ hin zu aktuelleren Filmen wie „Die fabelhafte Welt der Amelie“ werden alle Titel mit wertigen Audio-Aufnahmen (Vollversion + Play-Along) zum Download angeboten.
„Pop For Cello“ ist für CellistInnen die ideale Abwechslung zu klassischen Etüden – im Unterricht und zu Hause. Damit macht Üben und Vorspiel richtig Spaß!

Mehr zur Reihe Pop for Cello

12. April 2021

Aus Italien: neu in der Edition „Richard Strauss Werke · Kritische Ausgabe“ (RSW)

Aus Italien Aus Italien
320,00 €

Aus Italien ist eine sinfonische Dichtung im Gewand einer großen, viersätzigen Sinfonie, die zunächst fünfsätzig geplant war. Strauss komponierte das Werk im Alter von 22 Jahren, widmete es Hans von Bülow und dirigierte kurz nach Fertigstellung die Uraufführung in München. Als Zwischenwerk in Strauss‘ Entwicklung zum vollendeten Komponisten blieben viele Aspekte der Rezeption, Publikations- und Werkgeschichte bislang unbeachtet.

Im Rahmen der neuen Edition „Richard Strauss Werke · Kritische Ausgabe“ wurden alle Quellen einer Sichtung und Bewertung unterzogen, mit kritischem Bericht versehen und in neu gesetzter Partitur veröffentlicht. Darüber hinaus enthält der Band den vom Komponisten erstellen Klavierauszug für vier Hände.


Aus Italien
Sinfonische Fantasie (G-Dur) für großes Orchester
Partitur und Klavierauszug zu vier Händen
herausgegeben von Stefan Schenk und Walter Werbeck
288 Seiten · Leineneinband
RSW 303 · ISBN 978-3-901974-08-3
320,– €

 

9. April 2021

Martin Stadtfeld „Piano Songbook“: ein persönlicher Blick auf die Klassiker

Piano Songbook Piano Songbook
29,50 €

Das neue Album von Martin Stadtfeld ist da: Zusammen mit der CD-Veröffentlichung ist bei Schott die Notenausgabe zu „Piano Songbook“ erschienen. Darin enthalten sind 30 ganz persönlich geprägte Bearbeitungen und Fantasien zu beliebten Werken von Barock bis Romantik sowie Eigenkompositionen von Stadtfeld.

Die in diesem Band versammelten Werke haben mich durch mein Leben begleitet. In schwierigen Zeiten gibt mir diese Musik Halt und Gewissheit.

Die Bearbeitungen sind teilweise frei und subjektiv, und destillieren das für mich Wesentliche. Es galt die Devise: So wenige Noten wie möglich. Dies war mir auch Anspruch für die 10 eigenen Kompositionen im dritten Teil. Somit ist (in den meisten Stücken) eine Spielbarkeit für den Klavierunterricht gegeben. Auch derjenige, der nach langer Zeit wieder zum Klavier zurückkehrt, kann mit diesen Stücken anknüpfen.

Ich wünsche mir, dass viele Menschen beim Nachspielen das empfinden, was ich bei der Entstehung dieses Bandes fühlte: Kontemplation, Vertiefung, innere Kraft. – Martin Stadtfeld

Die Einspielung beim Label Sony Classical (EAN 0194398159829) ist sowohl als CD als auch auf Vinyl und über die gängigen Streaming-Dieste erhältlich, die Notenausgabe in gedruckter Form und als Download. Der Schwierigkeitsgrad zum Selberspielen ist einfach bis mittelschwer und eignet sich sowohl für Jugendliche und den Wiedereinstieg wie auch für alle, die regelmäßig und gerne zu Hause Klavier spielen.


Martin Stadtfeld
Piano Songbook

72 Seiten · einfacher bis mittelschwerer Schwierigkeitsgrad
ED 23288 · ISMN  979-0-001-21005-8
29,50 € (Print)
19,99 € (Download)

1. April 2021

Igor Strawinsky: 50. Todestag am 6. April

Wir gedenken des großen Komponisten Igor Strawinsky (1882–1971) zu seinem bevorstehenden 50. Todestag am 6. April. Wir sind stolz darauf, dass Schott mit L’Oiseau de feu (Der Feuervogel), Symphonie en ut, Symphony in Three Movements und dem Violinkonzert einige seiner bekanntesten Werke veröffentlicht hat.

Es ist schwer, über einen der größten Künstler aller Zeiten etwas zu schreiben, das nicht schon zuvor gesagt worden ist. Es ist aber faszinierend, wie viele zeitgenössische Komponisten, ungeachtet ihres Personalstils, eine starke Verbindung zu Strawinsky
verspüren. Vielleicht weil seine kompositorische Stimme so mächtig und unverwechselbar ist, dass sie in jeder seiner unterschiedlichen Stilphasen durchscheint. In der Musikwelt von heute erinnert uns Strawinsky daran, Fragen der Ästhetik nicht zu verabsolutieren, sondern über den musikalischen Stil hinauszublicken.

26. März 2021

Janosch: 90. Geburtstag am 11. März

Foto: Janosch film & medien AG

Schott Music gratuliert Janosch zum 90. Geburtstag.
1931 im oberschlesischen Zabrze geboren, wuchs er in einer Bergarbeitersiedlung auf. Nach einer Schmiede- und Schlosserlehre und ersten Anstellungen in westdeutschen Textilfabriken besuchte er die Textilfachschule in Krefeld. 1953 nahm er an der Akademie der Künste in München ein Kunststudium auf, das er wegen „mangelnder Begabung“ schon nach den ersten Probesemestern abbrechen musste. Seit dieser Zeit arbeitet er sehr erfolgreich als freischaffender Künstler, Illustrator, Kinderbuchautor und Schriftsteller.

 

Der Josa mit der Zauberfiedel ist ein poetisches Kinderbuch über die Geschichte vom kleinen Josa, der nicht stark genug ist, um sich durchzusetzen. Doch er liebt die Musik. Sein kleiner Freund, ein Vogel, schenkt ihm eine Geige, die er lernt zu spielen. Sein Spiel verzaubert alle, die es hören und er zieht durch die Welt und verbessert sie durch seine Musik. Das Buch und die zugehörige CD mit Musik von Wilfried Hiller wurden ausgezeichnet mit dem Kindermedienpreis LEOPOLD vom Verband deutscher Musikschulen.

Foto: Janosch film & medien AG

19. März 2021

„Der Rosenkavalier“ an der Bayerischen Staatsoper: Online-Uraufführung der reduzierten Fassung

Am 21. März 2021 feiert Der Rosenkavalier von Richard Strauss an der Bayerischen Staatsoper München Premiere. Es ist gleichzeitig die Uraufführung der neuen Fassung für eine kleinere Orchesterbesetzung von Eberhard Kloke, die sich an der Instrumentierung von Ariadne auf Naxos orientiert.  Die Inszenierung von Barrie Kosky wird mit Spannung erwartet. In den Hauptrollen der hochkarätig besetzten Produktion sind Marlis Petersen als Feldmarschallin, Christof Fischesser als Baron Ochs von Lerchenau, Katharina Konradi als Sopie, Samantha Hankey als Octavian und Johannes Martin Kränzle als Herr von Faninal zu erleben. Am Pult steht Vladimir Jurowski.

Der Bearbeiter Eberhard Kloke über seine neue Fassung:

Bei der vorgenommenen Transkription geht es um eine Veränderung des Klangbildes und damit der Klangstruktur innerhalb des Orchesters sowie der Balance zwischen Bühne und Orchester.

Im Vordergrund stehen besetzungstechnische Vorteile durch variable Besetzungsalternativen im Hinblick auf schlankere Stimmen. Das kommt wiederum der Textverständlichkeit und Transparenz zugute und entspricht damit auch grundsätzlich der musik-theatralischen Anlage des Stückes als Konversationsstück.

Die Orchesterbesetzung ist komprimiert auf die Stärke eines mittelgroßen Orchesters. Die Mischung und Balance zwischen Streichern und Bläsern wurde neu konzipiert. Der üppig-fette, durch wiederholte Parallelschaltung (Verdopplung) von Bläsern und Streichern verursachte Strauss-Klang wird an vielen Stellen aufgebrochen, um das Klangbild zu verschlanken und differenziertere Klangschärfung zu erreichen.

Somit wird sowohl Klangerweiterung als auch Klangverdichtung erzielt, der Instrumentationsgestus zielt auf weniger Mischklang zugunsten von extremeren Spaltklängen. Dabei weist der häufige Einsatz von Klavier, Harfe, Celesta und Harmonium immer auf klangliche Parallelitäten zum Ariadne-Orchester.

Die Premiere um 15:30 Uhr wird kostenfrei auf der Plattform Staatsoper.TV gestreamt und bei BR Klassik übertragen. Am 22. März wird die Aufzeichnung des Streams um 19:00 Uhr wiederholt.

 

Szenenfoto: © Bayerische Staatsoper / Wilfried Hösl
Portrait Eberhard Kloke: privat

14. März 2021

Wilfried Hiller: 80. Geburtstag am 15. März

Frei von allen Zwängen der Avantgarde schuf Wilfried Hiller seine poetisch fantasievolle Musik. Eine besondere Bedeutung hatte die Zusammenarbeit mit dem Autor Michael Ende. Stücke wie Die zerstreute Brillenschlange (1979), Vier musikalische Fabeln (1980–1982), Der Goggolori (1982–1983) und Das Traumfresserchen (1989–1990) wurden zu Klassikern des zeitgenössischen Musiktheaters für Kinder.

2018 kam Hiller mit Momo nochmals auf einen Text von Ende zurück, doch er schrieb auch zahlreiche Bühnenwerke für Erwachsene, kammermusikalische Stücke, Solokonzerte, Chor- und Orchesterwerke. Er wurde mit dem Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet und ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste. Happy Birthday!