News - Seite 2 von 95 - Schott Music

Schott Music

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News

18. Dezember 2018

90. Geburtstag von Heinrich Poos

„Die Suche nach neuer Musik, die mehr Musik als neu sein will, ist mühsam“ schreibt der Komponist und Musikwissenschaftler Heinrich Poos in seinem Aufsatz „Beziehungszauber“ über einige seiner kompositorischen Arbeiten. Dass er sich dieser Mühe seit Veröffentlichung erster Kompositionen vor über 60 Jahren immer wieder unterzieht, trägt in Form eines umfangreichen, vielseitigen OEuvres vor allem im Bereich der Vokalmusik reiche Früchte.

Poos wurde 1928 im evangelischen Pfarrhaus von Seibersbach im Soonwald geboren, wo die Haus- und Kirchenmusik zusammen mit dem protestantisch geprägten Umfeld schon in frühen Jahren den Grundstein für sein späteres Schaffen und Denken legten. Nach Ablegen des kirchenmusikalischen C-Examens in Oldenburg (1946) studierte Poos an der Berliner Kirchenmusikschule bei Ernst Pepping, Gottfried Grote und Herbert Schulze (kirchenmusikalisches Staatsexamen 1954) und komplettierte seine musikalische Ausbildung 1955 bis 1957 bei Ernst Pepping, Erich Peter und Boris Blacher an der damaligen Hochschule für Musik Berlin. 1955 bis 1970 war er als Kantor und Organist an verschiedenen Berliner Gemeinden tätig. In diese Zeit fällt auch sein Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Theologie an der Freien Universität Berlin (u.a. bei Adam Adrio, Heinz Dräger und Helmut Gollwitzer). 1964 wurde Poos von der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über das Vokalwerk von Ernst Pepping zum Dr. phil. promoviert. Nachdem Poos schon seit 1965 sowohl an der Technischen Universität Berlin als auch an der Hochschule für Musik als Lehrbeauftragter für Musiktheorie tätig gewesen war, wurde er 1971 Professor für Musiktheorie an der Hochschule der Künste Berlin. Nach seiner Emeritierung 1994 nahm er einen Lehrauftrag der Johann Wolfgang Goethe Universität Franfurt am Main an. Bis heute ist Poos als „Musikschriftsteller“ und Komponist tätig.

Poos’ kompositorisches und wissenschaftlich-literarisches Werk hat in den letzten Jahrzehnten national und international große Anerkennung gefunden, die sich nicht zuletzt auch in der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes (1987), der Verleihung des Kompositionspreises der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Chorverbände (1991), der Peter-Cornelius-Plakette des Landes Rheinland-Pfalz (1999) sowie der Geschwister-Mendelssohn-Medaille (2013) ausdrückte.

Am 25. Dezember 2018 wird Heinrich Poos neunzig Jahre alt.

 

17. Dezember 2018

Werk der Woche – Kurt Weill: Street Scene

Am 22. Dezember 2018 zeigt das Theater Münster die Premiere von Kurt Weills Oper Street Scene. Hendrik Müller übernimmt die Regie für die Inszenierung, in deren Hauptrollen Kristi Anna Isene (Anna), Gregor Dalal (Frank), Cedrik Runde (Willie), Kathrin Filip (Rose) und Garrie Davislim (Sam) zu sehen sein werden. Die musikalische Leitung übernimmt Stefan Veselka. „Werk der Woche – Kurt Weill: Street Scene“ weiterlesen

Hindemith: Sonate

Sonate Sonate
42,00 €

für Flöte und Klavier arrangiert für Bläserquintett

– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

Hindemiths Sonaten gehören in das Repertoire vieler Instrumentalisten. Da Hindemith mit der Kleinen Kammermusik für Bläserquintett nur ein einziges Werk für diese Besetzung schrieb, lag nahe, eine seiner Sonaten dafür zu bearbeiten. Paul Leonard Schäffer behält in seiner Bearbeitung der Sonate für Flöte den Solopart bei und verteilt die Klavierbegleitung auf die verbleibenden Instrumente.

14. Dezember 2018

Ausgewählte Klavierwerke

Ausgewählte Klavierwerke Ausgewählte Klavierwerke
24,00 €

Carl Reinecke

– als gedruckte Ausgabe oder Einzel-Download-PDFs –

Der vorliegende Band enthält eine Auswahl an Klavierwerken mit Kinderstücken und mittelschwerer Sonaten. Reineckes Stil ist geprägt von Vorbildern der Wiener Klassik, wie Haydn und Mozart. Zu seinen Schülern gehörten u.a. Max Bruch, Edvard Grieg und Leoš Janáček. Trotz seiner damaligen Erfolge als Pianist, Komponist und Pädagoge hat Carl Reinecke das Schicksal vieler großer Musiker ereilt und ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Dies zu ändern, ist Absicht des vorliegenden Bandes, der einen Querschnitt durch die Klaviermusik eines bedeutenden deutschen Romantikers bietet.

12. Dezember 2018

Korngold: Drei Stücke

Drei Stücke Drei Stücke
39,00 €

aus der Musik zu Shakespeares „Viel Lärmen um nichts“ für Streichquartett

– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

Für eine Aufführung von William Shakespeares Komödie Viel Lärm um Nichts im Schönbrunner Schloßtheater Wien 1920 sollte es eine neue Schauspielmusik geben. Diese hatte Erich Wolfgang Korngold bereits zwei Jahre zuvor komponiert. Bereits im Januar jedoch brachte Korngold eine kurzweilige Suite zur Uraufführung, die sich mit ihren eingängigen Melodien bis heute großer Beliebtheit erfreut. 1984 tauchte auf einer Auktion eine dritte Version auf, die der Komponist für Streichquartett erstellt hatte, die aber nie aufgeführt worden war. Die dreisätzige Fassung konnte durch die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien erworben werden und gelangt nun fast ein Jahrhundert nach ihrer Niederschrift zu Gehör.

10. Dezember 2018

Werk der Woche – Wilfried Hiller: Momo

Am 16. Dezember 2018 wird die Uraufführung von Wilfried Hillers Momo im Staatstheater am Gärtnerplatz in München gezeigt. Dabei wird die Schauspielerin Anna Woll in der Titelpartie der Momo zu sehen sein. Mit ihr auf der Bühne stehen die Gesangssolisten Maximilian Mayer als Gigi und Holger Ohlmann als Beppo sowie weitere Solisten, der Opern- und der Kinderchor des Hauses. Michael Brandstätter übernimmt die musikalische Leitung, Regie führt Nicole Claudia Weber. „Werk der Woche – Wilfried Hiller: Momo“ weiterlesen

Easy Concert Pieces – Band 3 für Violine und Klavier

Easy Concert Pieces Easy Concert Pieces
17,50 €

16 Famous Pieces from 4 Centuries

– Ausgabe mit CD –

Die Reihe Easy Concert Pieces enthält leichte bis mittelschwere Kompositionen von der Barockzeit bis zur Moderne, die sorgfältig nach technischen und musikalischen Gesichtspunkten ausgewählt wurden.

Band 3 (mittelschwer) erfordert das Spiel in den ersten vier Lagen. Neben bekannten Werken wie der berühmten Air von Bach und dem Largo aus der Oper „Xerxes“ von Händel, sowie einem Satz aus Vivaldis „Jahreszeiten“, gibt es dankbare Konzert- und Sonatensätze von Küchler und Fiocco sowie unbekanntere romantische Kompositionen von Rieding, Hille und Trowell. Die Moderne ist vertreten durch zwei schöne Sätze von Hermann Schroeder, die ebenfalls dem Thema „Jahreszeiten“ gewidmet sind. Besondere Freude werden den jungen Geigerinnen und Geigern sicher die vier Stücke im Popstil machen, die das Heft abrunden.

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7. Dezember 2018

Meditation

Meditation Meditation
19,00 €

für 3 oder mehr Instrumente ad libitum

– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

Die drei Stimmen von Peter Michael Brauns Meditation wurden ursprünglich für zwei Querflöten und Hackbrett komponiert. Sie können jedoch auch von jedem anderen Instrument – solistisch wie auch chorisch – gespielt werden. Oktavierungen, Verzierungen, unterschiedliche Spieltechniken und Klangfarben sowie das Auslassen bestimmter Töne sind dabei ausdrücklich erlaubt. Die Unterstimme wurde zusätzlich auch als speziell eingerichtete Gitarrenstimme ausnotiert und dieser Ausgabe beigelegt.

5. Dezember 2018

Christnacht – Orgelfassung

Christnacht Christnacht
28,00 €

Ein deutsches Weihnachtsliederspiel nach oberbayerischen und tiroler Weisen

– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

Das Weihnachtsliederspiel Christnacht des Komponisten und Pädagogen Joseph Haas gehört zu den Klassikern des geistlichen Spiels. Haas hatte den Mangel an für Laien spielund singbarer weihnachtlicher Oratorienliteratur beklagt. „Nichts lag näher, als die altbekannten lieben weihnachtlichen Volksweisen zu einem einheitlichen Liederspiel zu vereinigen”, so beschreibt Joseph Haas die Anregung zu seinem Spiel, das für Kinder ab 10 Jahren und für Jugendliche geeignet ist.

3. Dezember 2018

Hot Cello – Band 3

Hot Cello 3 Hot Cello 3
19,50 €

18 Advanced Pop Pieces

– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

„Hot Cello“ enthält eine bunte Mischung von Stücken aus Blues, Jazz, Rock und Pop. Die Stücke eignen sich für fortgeschrittene Schüler und sind für den Unterricht oder einfach so zum Spielen gedacht. Die Duette in Heft 3 sind musikalisch und technisch noch etwas anspruchsvoller als in Band 2, mit technischen „Raffinessen“ wie Doppelgriffen, Zwischenlagen (5.-7.Lage), Daumenlage, Offbeat-Strich und typischen rhythmischen „Spezialitäten“ der Popularmusik. Mit Hilfe der beigefügten Klavierstimme können die Stücke im Musikschulkonzert mit Begleitung gespielt werden. Die jazzigen Titel sollen zum Improvisieren anregen, dabei helfen die Akkordsymbole.

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