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1. Symphonie

1. Symphonie

Versuch eines Requiems


  • Besetzung: Altstimme und Orchester
  • Ausgabe: Studienpartitur
  • Sprache: englisch
25,99 €  *
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Beschreibung
Karl Amadeus Hartmann schrieb seine erste Symphonie in den Jahren 1935/36. Zu diesem Zeitpunkt war er ein unbekannter Musiker, dessen Werk auf keine Aufführung und auf keine Förderung in seiner Heimat hoffen konnte. Er hat über zehn Jahre lang auf die erste Aufführung warten müssen; sie fand im Frühjahr 1948 unter der Leitung von Winfrid Zillig in Frankfurt statt. Ich war damals 21 Jahre alt, und der Eindruck, den mir dieses Werk machte, war außerordentlich groß. Von damals her rührt meine Bewunderung für die Musik Hartmanns, deren besondere Geistigkeit, nämlich ihre spontane, ungebrochene Direktheit, ihre Ehrlichkeit und Gradlinigkeit – Dinge, die in diesem Künstler auch über das Werk hinaus auf seine Umwelt, auf seine Mitmenschen ausstrahlen –, mir wichtig und bedeutend erschienen. Außerdem gibt es in allen Werken von Hartmann eine wesentliche Erscheinungsform der Kompositionskunst, nämlich eine genaue Entsprechung des Ausdrucksbedürfnisses und seiner Dringlichkeit mit der Wahl der instrumentalen Mittel. Dem oberflächlichen Zuhörer mag es im ersten Augenblick vielleicht entgehen, daß der gewaltige Orchesterapparat, den Hartmann beschwört, genau dem starken Grad seiner Expression, genau der Farbigkeit seiner Rede entspricht. Hinzu tritt die Weite und die geladene Vitalität des Süddeutschen, der seine Innerlichkeit mit dem schönen Moment und dem hymnisch Gewaltigen sinnlich zu verbinden vermag, gemäß seiner Landschaft, gemäß einem vom unerschütterlichen Glauben an die Menschheit getragenen Kommunikationsbedürfnis.

- Hans Werner Henze, in: Hartmann: "Kleine Schriften"
Details
Inhaltstext: I Introduktion: Elend
II Frühling
III Thema mit vier Variationen
IV Tränen

V Epilog: Bitte
Kompositionsjahr: 1935
Reihe: Musik unserer Zeit
Revisionsjahr : 54
Seitenzahl: 72
Spieldauer: 35'0"
Verlag: Schott Music
Karl Amadeus Hartmann schrieb seine erste Symphonie in den Jahren 1935/36. Zu diesem Zeitpunkt war er ein unbekannter Musiker, dessen Werk auf keine Aufführung und auf keine Förderung in seiner Heimat hoffen konnte. Er hat über zehn Jahre lang auf die erste Aufführung warten müssen; sie fand im Frühjahr 1948 unter der Leitung von Winfrid Zillig in Frankfurt statt. Ich war damals 21 Jahre alt, und der Eindruck, den mir dieses Werk machte, war außerordentlich groß. Von damals her rührt meine Bewunderung für die Musik Hartmanns, deren besondere Geistigkeit, nämlich ihre spontane, ungebrochene Direktheit, ihre Ehrlichkeit und Gradlinigkeit – Dinge, die in diesem Künstler auch über das Werk hinaus auf seine Umwelt, auf seine Mitmenschen ausstrahlen –, mir wichtig und bedeutend erschienen. Außerdem gibt es in allen Werken von Hartmann eine wesentliche Erscheinungsform der Kompositionskunst, nämlich eine genaue Entsprechung des Ausdrucksbedürfnisses und seiner Dringlichkeit mit der Wahl der instrumentalen Mittel. Dem oberflächlichen Zuhörer mag es im ersten Augenblick vielleicht entgehen, daß der gewaltige Orchesterapparat, den Hartmann beschwört, genau dem starken Grad seiner Expression, genau der Farbigkeit seiner Rede entspricht. Hinzu tritt die Weite und die geladene Vitalität des Süddeutschen, der seine Innerlichkeit mit dem schönen Moment und dem hymnisch Gewaltigen sinnlich zu verbinden vermag, gemäß seiner Landschaft, gemäß einem vom unerschütterlichen Glauben an die Menschheit getragenen Kommunikationsbedürfnis.

- Hans Werner Henze, in: Hartmann: "Kleine Schriften"
Inhaltstext: I Introduktion: Elend
II Frühling
III Thema mit vier Variationen
IV Tränen

V Epilog: Bitte
Kompositionsjahr: 1935
Reihe: Musik unserer Zeit
Revisionsjahr : 54
Seitenzahl: 72
Spieldauer: 35'0"
Verlag: Schott Music
Sonstige Ausgaben