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3 Stücke im alten Stil

3 Stücke im alten Stil

nach Musik zu dem Film "Die Handschrift von Saragossa"


  • Besetzung: Streichorchester
  • Ausgabe: Stimmensatz, 5 Violinen I, 5 Violinen II, 3 Violen, 2 Violoncelli, 2 Kontrabässe
29,99 €  *
Inkl. 7% MwSt.

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Beschreibung
„Diese 1989 im Druck erschienenen Stücke für Streichorchester sind schon sehr viel früher, 1963, entstanden […]. Geschrieben wurden sie seinerzeit für einen Film, den Penderecki im übrigen mit elektroni-scher Musik versah. Es handelte sich um das dann so berühmt gewordene Leinwandopus ‚Die Handschrift von Saragossa‘ des polnischen Regisseurs Wojciech Jerzy Has, einen ausladend üppigen Film von dreistündiger Länge. Dessen Drehbuch hat Tadeusz Kwiatkowski nach dem gleichnamigen Roman des Grafen Jan Potocki gefertigt. Dieser frühromantische Schriftsteller und Altertumsforscher (1761-1815) schrieb neben archäologischen Werken auch Reiseberichte und Erzählungen – übrigens immer in franzö-sischer Sprache, wie es sich für einen polnischen Adligen damals geziemte. Im Falle der ‚Handschrift von Saragossa‘ benutzte er die Form der Rahmenerzählung, wie sie in der Sammlung ‚Tausendundeine Nacht‘ ausgeprägt war. Auch deren orientalisches Kolorit hatte es dem Grafen angetan.
Der Film von Wojciech Has schwelgt in Orts- und Zeitmontagen, zu denen Pendereckis Klangmontagen (die im elektronischen Studio des Warschauer Rundfunks entstanden sind) die jeweils nötige akustische Atmosphäre beisteuerten. Für Szenen im barocken oder auch Rokokohaften Ambiente komponierte Pen-derecki die ‚Drei Stücke im alten Stil‘: eine traurig-schöne Aria (Lento), und zwei kraftvolle Menuette.“
(Wolfram Schwinger, zitiert nach: Wolfram Schwinger, Krzysztof Penderecki, Begegnungen, Lebensdaten, Werkkommentare.– Mainz 1994, S. 170f)
Details
Reihe: Concertino
Schwierigkeit: leicht
Seitenzahl: 36
Spieldauer: 6'0"
Verlag: Schott Music
„Diese 1989 im Druck erschienenen Stücke für Streichorchester sind schon sehr viel früher, 1963, entstanden […]. Geschrieben wurden sie seinerzeit für einen Film, den Penderecki im übrigen mit elektroni-scher Musik versah. Es handelte sich um das dann so berühmt gewordene Leinwandopus ‚Die Handschrift von Saragossa‘ des polnischen Regisseurs Wojciech Jerzy Has, einen ausladend üppigen Film von dreistündiger Länge. Dessen Drehbuch hat Tadeusz Kwiatkowski nach dem gleichnamigen Roman des Grafen Jan Potocki gefertigt. Dieser frühromantische Schriftsteller und Altertumsforscher (1761-1815) schrieb neben archäologischen Werken auch Reiseberichte und Erzählungen – übrigens immer in franzö-sischer Sprache, wie es sich für einen polnischen Adligen damals geziemte. Im Falle der ‚Handschrift von Saragossa‘ benutzte er die Form der Rahmenerzählung, wie sie in der Sammlung ‚Tausendundeine Nacht‘ ausgeprägt war. Auch deren orientalisches Kolorit hatte es dem Grafen angetan.
Der Film von Wojciech Has schwelgt in Orts- und Zeitmontagen, zu denen Pendereckis Klangmontagen (die im elektronischen Studio des Warschauer Rundfunks entstanden sind) die jeweils nötige akustische Atmosphäre beisteuerten. Für Szenen im barocken oder auch Rokokohaften Ambiente komponierte Pen-derecki die ‚Drei Stücke im alten Stil‘: eine traurig-schöne Aria (Lento), und zwei kraftvolle Menuette.“
(Wolfram Schwinger, zitiert nach: Wolfram Schwinger, Krzysztof Penderecki, Begegnungen, Lebensdaten, Werkkommentare.– Mainz 1994, S. 170f)
Reihe: Concertino
Schwierigkeit: leicht
Seitenzahl: 36
Spieldauer: 6'0"
Verlag: Schott Music
Sonstige Ausgaben