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Antheil the Futurist

Antheil the Futurist

Klaviermusik von George Antheil

Guy Livingston: piano / Philippe Keler: piano / Stéphane Leach: piano


  • Ausgabe: CD
18,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.11 kg

- +
Beschreibung
Anfang der 1920er Jahre beschloss der junge und un­gestüme Komponist George Antheil, seine Heimat, die USA, zu verlassen und als Pianist die Konzertsäle Euro­pas zu erobern. Viele nordamerikanische Künstler machten sich damals die Nachkriegslage zunutze und unternahmen Tourneen im inflationsgeplagten Deutsch-land, Österreich und Ungarn. Antheil reiste damals über London nach Deutschland, wo er von Juli 1922 bis Juni 1923 seinen Hauptwohnsitz nahm: „Meine Ankunft in Berlin im Juli 1922 bleibt einer der großartigsten Ein­drücke meines ganzen Lebens. Fort waren die fröhli­chen blau, rot und weiß uniformierten Soldaten. Vorbei waren die ausgelassenen glücklichen, blühenden, tur­bulenten Tage – Berlin befand sich in grauem Zeitlupentempo.“

Antheils Kindheit hatte ihm eine gute Grundlage für das Leben in Berlin verschafft. Als Sohn deutscher Einwanderer geboren in Trenton, New Jersey, war er in einem lutherischen Haushalt aufgewachsen, in dem zuhause deutsch gesprochen wurde. Als er 1922 in Deutschland eintraf, fühlte er sich in der deutschen Sprache und Kultur wohl und war gut gerüstet, um Europa mit seinen verwegenen Kompositionen und seiner gewagten Pianistik zu verblüffen.

Den größten Teil seiner experimentellen Klaviermusik hat er in nur diesem einen Jahr in Berlin komponiert: „Die hauptsächliche und wichtigste Wirkung dieses Nachkriegsberlin auf mich bestand darin, mich all der verbliebenen alten Poesie, falschen Sentimentalität und zuckersüßen Überidylle zu entledigen", erklärte er. Viele dieser Werke können dank neuer Entdeckungen und wissenschaftlicher Forschung auf der vorliegenden CD zum ersten Mal zusammen gehört werden – einzigartig eingespielt von Guy Livingston, der heute zu den führenden Interpreten und Förderern der Musik Antheils gehört.
Details
EAN: 4010228676228
Inhaltstext: Fourth Sonata for Pianoforte: Jazz Sonata (Berlin, 1923)
Sonatina für Radio (Berlin, 1929)
Valses Profanes with an Introduction of Fireworks (1919)
Golden Bird, after Brancusi (1919/21)
Second Piano Sonata: The Airplane (Berlin, 1922)
Swell Music (Berlin, ca. 1928)
Third Piano Sonata: Death of Machines (Berlin, 1923)
Fifth Piano Sonata (Berlin, 1923)
First Sonata: Sonate Sauvage (Berlin, 1923)
Little Shimmy (Paris, 1923)
For Merle (Paris, 1925)
Overture & Tango aus der Oper „Transatlantic“ (1928/30)
Suite for piano four-hands (Berlin, 1922, rev. 1939)
Serpent mécanique Original for piano roll (1921)
Reihe: WERGO - Music of Our Time
Spieldauer: 62' 44"
Verlag: Wergo
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Anfang der 1920er Jahre beschloss der junge und un­gestüme Komponist George Antheil, seine Heimat, die USA, zu verlassen und als Pianist die Konzertsäle Euro­pas zu erobern. Viele nordamerikanische Künstler machten sich damals die Nachkriegslage zunutze und unternahmen Tourneen im inflationsgeplagten Deutsch-land, Österreich und Ungarn. Antheil reiste damals über London nach Deutschland, wo er von Juli 1922 bis Juni 1923 seinen Hauptwohnsitz nahm: „Meine Ankunft in Berlin im Juli 1922 bleibt einer der großartigsten Ein­drücke meines ganzen Lebens. Fort waren die fröhli­chen blau, rot und weiß uniformierten Soldaten. Vorbei waren die ausgelassenen glücklichen, blühenden, tur­bulenten Tage – Berlin befand sich in grauem Zeitlupentempo.“

Antheils Kindheit hatte ihm eine gute Grundlage für das Leben in Berlin verschafft. Als Sohn deutscher Einwanderer geboren in Trenton, New Jersey, war er in einem lutherischen Haushalt aufgewachsen, in dem zuhause deutsch gesprochen wurde. Als er 1922 in Deutschland eintraf, fühlte er sich in der deutschen Sprache und Kultur wohl und war gut gerüstet, um Europa mit seinen verwegenen Kompositionen und seiner gewagten Pianistik zu verblüffen.

Den größten Teil seiner experimentellen Klaviermusik hat er in nur diesem einen Jahr in Berlin komponiert: „Die hauptsächliche und wichtigste Wirkung dieses Nachkriegsberlin auf mich bestand darin, mich all der verbliebenen alten Poesie, falschen Sentimentalität und zuckersüßen Überidylle zu entledigen", erklärte er. Viele dieser Werke können dank neuer Entdeckungen und wissenschaftlicher Forschung auf der vorliegenden CD zum ersten Mal zusammen gehört werden – einzigartig eingespielt von Guy Livingston, der heute zu den führenden Interpreten und Förderern der Musik Antheils gehört.
EAN: 4010228676228
Inhaltstext: Fourth Sonata for Pianoforte: Jazz Sonata (Berlin, 1923)
Sonatina für Radio (Berlin, 1929)
Valses Profanes with an Introduction of Fireworks (1919)
Golden Bird, after Brancusi (1919/21)
Second Piano Sonata: The Airplane (Berlin, 1922)
Swell Music (Berlin, ca. 1928)
Third Piano Sonata: Death of Machines (Berlin, 1923)
Fifth Piano Sonata (Berlin, 1923)
First Sonata: Sonate Sauvage (Berlin, 1923)
Little Shimmy (Paris, 1923)
For Merle (Paris, 1925)
Overture & Tango aus der Oper „Transatlantic“ (1928/30)
Suite for piano four-hands (Berlin, 1922, rev. 1939)
Serpent mécanique Original for piano roll (1921)
Reihe: WERGO - Music of Our Time
Spieldauer: 62' 44"
Verlag: Wergo