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Antigonae

Antigonae

Ein Trauerspiel des Sophokles in der deutschen Übersetzung von Friedrich Hölderlin


  • Ausgabe: Aufführungsmaterial
  • Sprache: deutsch

 
Beschreibung
INHALT

Bei der Blockade Thebens kämpfte Eteokles auf Seiten König Kreons, des Herrschers der Stadt; Polyneikes hingegen, Eteokloes‘ Zwillingsbruder, focht auf Seiten der Belagerer. Im Verlauf der Kämpfe töteten sie sich gegenseitig. Eteokles wurde von Kreon ein Staatsbegräbnis ausgerichtet; der Leichnam des anderen aber soll nun, unter Androhung der Todesstrafe, unbestattet vor Thebens Mauern den Geiern zum Fraß liegenbleiben.
Antigonae, Schwester der Zwillingsbrüder, betrachtet es als Pflicht, auch Polyneikes ein würdiges Begräbnis zu verschaffen und bittet ihre Schwester Ismene, bei der Bestattung zu helfen. Ismene, ängstlich, versagt ihr die Hilfe. Und so beerdigt Antigonae den Bruder, Kreons Verbot zum Trotz, auf eigene Faust. Ein Wächter beobachtet sie dabei und meldet diese Tat dem König.
Kreon lässt die junge Frau vorladen und stellt sie ungehalten zur Rede. Antigonae jedoch vermag keinen Fehler in ihrem Handeln zu sehen, verteidigt es vielmehr selbstbewusst. Kreon verurteilt sie wütend zum Tode. Ismenes Versuch, einen Teil der Schuld auf sich zu nehmen, weist Antigonae stolz von sich.
Der Verlobte Antigonaes, Kreons Sohn Hämon, versucht das Todesurteil abzuwenden, aber Kreon bleibt verstockt. Selbst die Warnungen des Ältestenrats schlägt er in den Wind. Antigonae wird bei lebendigem Leibe eingemauert.
In dieser verhängnisvollen Situation erscheint der blinde Seher Tiresias und warnt den König vor möglichen Folgen seiner Starrköpfigkeit. Kreon wird unsicher, will die Entscheidung revidieren. Aber zu spät: Ein Bote bringt die Nachricht, Antigonae habe sich in ihrem Verlies erhängt und Hämon daraufhin Selbstmord begangen. Doch nicht genug des Grauens: Eurydice, Kreons Gattin und Hämons Mutter, kann den Tod ihres Sohnes nicht verwinden und gibt sich gleichfalls den Tod. Kreon, völlig gebrochen von den tödlichen Folgen seines Fehlurteils, wünscht nur noch zu sterben.

KOMMENTAR

Schon bei seiner ersten Begegnung mit Hölderlins Antigonae-Übersetzung gelangte Orff zur Überzeugung, dass für eine authentische Aufführung das reine Wort nicht ausreicht, sondern – ganz im Sinne der griechischen Tragödie – der Verknüpfung mit Musik und Gebärde bedarf. Orff entwickelte daher einen gänzlich neuen Deklamationsstil: eine musikalisch gesteigerte, affektive Sprechweise, die alle Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme durchmisst und bis hin zu ariosen Aufschwüngen reicht. Zwangsläufig verlangte diese neue sängerische Ausdrucksform auch ein neues Instrumentarium: Orff entwarf ein facettenreiches Schlagwerkorchester, das völlig neuartige Optionen zur Behandlung der Sprech- und Singstimme bot. Durch die Zurücknahme des Orchesters und die Verlagerung des Ausdrucks in die menschliche Stimme rückte Orff den Darsteller und damit sein Spiel entschieden ins Zentrum des Bühnengeschehens.
In seiner Partitur gab der Komponist jeder einzelnen Szene eine unverwechselbare, stark schlagwerkgeprägte Gestalt – stets auf der klanglichen Grundfarbe der Klaviere. Wichtig war ihm dabei, in der Musik alles Hörbare sichtbar und alles Sichtbare hörbar zu machen.
Mit Beendigung des Werks hatte Orff in seiner kompositorischen Entwicklung einen entscheidenden Schritt gemacht. Zwar war das Ziel, Sprache, Musik, Bewegung zu vereinigen, auch in den vorhergehenden Werken bereits keimhaft spürbar, doch erst durch die Sprache Hölderlins kam Orffs lebenslanges Bemühen nun zur Reife.
Details
Kompositionsjahr: 1947-1948
Orchesterbesetzung: (mögl. verdeckt): 6 (alle auch Picc.) · 6 (4.-6. auch Engl. Hr.) · 0 · 0 - 0 · 6 · 0 · 0 - P. S. (3 Glsp. · Crot. · 2-3 Xyl. · 8 Trogxyl. [Tenor u. Bass] · 2 Marimba · 2 Gl. · 3 Trgl. · 3 Beckenpaare · 3 hg. Beck. · Steinspiel · Holztr. · Holzschlitztr. · Amboss · 2 gr. Tr. · 6 Tamb. · 6 Kast. · 10 Buckelgongs) (10-15 Spieler) - 4 Hfn. · 6 Klav. - 9 Kb.
Personenbesetzung: Antigonae · dramatischer Sopran - Ismene · Alt - Kreon · Bariton - Ein Wächter · Tenor - Hämon · Tenor - Tiresias · hoher Tenor - Ein Bote · Bass - Eurydice · Sopran - Chorführer · Bariton - Chor der Thebanischen Alten · Tenöre, Bässe
Spieldauer: 140'0"
Uraufführung : 9. August 1949 Salzburg, Felsenreitschule (A) Salzburger Festspiele 1949 · Res Fischer, Antigonae; Maria Ilosvay, Ismene; Benno Kusche, Chorführer; Hermann Uhde, Kreon; Helmut Krebs, Ein Wächter; Lorenz Fehenberger, Haemon; Ernst Haefliger, Tiresias; Josef Greindl, Ein Bote; Hilde Zadek, Eurydice · Dirigent: Ferenc Fricsay · Wiener Philharmoniker · Chor der Wiener Staatsoper · Inszenierung: Oscar Fritz Schuh · Kostüme: Caspar Neher · Bühnenbild: Caspar Neher (szenische Aufführung)
Verlag: Schott Music
Aufführungen
Dirigent: Stefan Blunier
2007-04-22 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 18.00 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2007-04-13 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 19.30 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2007-03-03 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 19.30 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2007-02-11 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 18.00 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2007-01-14 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 18.00 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2006-12-16 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 19.30 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2006-12-03 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 18.00 Uhr | Premiere
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-07-04 | Kloster Andechs (Deutschland), Florian-Stadl
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-07-03 | Kloster Andechs (Deutschland), Florian-Stadl | Premiere
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-06-27 | Trier (Deutschland), Kaiserthermen — 21.00 Uhr
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-06-26 | Trier (Deutschland), Kaiserthermen — 21.00 Uhr
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-06-24 | Trier (Deutschland), Kaiserthermen — 21.00 Uhr | Premiere
Dirigent: Bernd Englbrecht
1997-10-03 | Brixen (Italien), Dom
Dirigent: Bernd Englbrecht
1997-07-25 | Straubing (Deutschland), Rittersaal
Dirigent: Hans Urbanek
1996-07-03 | Hannover (Deutschland), Niedersächsische Staatsoper | Premiere
Dirigent: Christian Fröhlich
Orchester: Orchester des Landestheaters Coburg
1995-07-10 | Coburg (Deutschland), Landestheater
Dirigent: Bernd Englbrecht; Ulrich Nikolai
Orchester: Renner Ensemble Regensburg; Studierende der Hochschule für Musik in München
1995-07-07 | München (Deutschland), Prinzregententheater
Dirigent: Peter Schneider
Orchester: Bayerisches Staatsorchester
1995-03-16 | Köln (Deutschland), Philharmonie
Dirigent: Peter Schneider
Orchester: Bayerisches Staatsorchester
1995-03-14 | München (Deutschland), Nationaltheater
Dirigent: Peter Schneider
Orchester: Bayerisches Staatsorchester
1995-03-13 | München (Deutschland), Nationaltheater
Dirigent: August Everding
1991-06-23 | München (Deutschland), Prinzregententheater
Dirigent: Ulf Schirmer
Orchester: ORF-Symphonieorchester Wien
1989-08-17 | Salzburg (Österreich)
Dirigent: Ferdinand Leitner
1983-01-29 | Zürich (Schweiz), Kongresshaus-Saal | Premiere
Dirigent: Siegfried Kurz
Orchester: Staatskapelle Dresden
1980-06-01 | Dresden (Deutschland), Muskfestspiele
Dirigent: Siegfried Kurz
Orchester: Staatskapelle Dresden
1980-05-22 | Dresden (Deutschland), Musikfestspiele
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
Orchester: Münchner Philharmoniker
1980-05-05 | München (Deutschland), Nationaltheater
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
Orchester: Münchner Philharmoniker
1980-05-02 | München (Deutschland), Nationaltheater
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
1977-07-12 | München (Deutschland), Nationaltheater — Münchner Opernfestspiele
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
1976-07-12 | München (Deutschland), Nationaltheater — Münchner Opernfestspiele
Dirigent: Matthias Kuntzsch
Orchester: Orchester der Bühnen der Hansestadt Lübeck
1976-05-26 | Lübeck (Deutschland), Bühnen der Hansestadt
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
1975-07-10 | München (Deutschland), Nationaltheater | Premiere
Dirigent: Ewald Körner
1970-03-27 | Bern (Schweiz), Stadttheater | nationale Erstaufführung
Dirigent: Thomas Scherman
1968-04-23 | New York, NY (Vereinigte Staaten von Amerika), Lincoln Center | nationale Erstaufführung
Dirigent: Heinz Mende
1968-03-27 | Stuttgart (Deutschland), Württembergische Staatsoper | Wiederaufnahme
Dirigent: Heinz Mende
1967-09-06 | Athens (Griechenland), Odeon of Herodes Atticus
Dirigent: Heinz Mende
1967-09-03 | Athens (Griechenland), Odeon of Herodes Atticus | nationale Erstaufführung
Dirigent: Heinz Mende
1967-07-05 | Stuttgart (Deutschland), Württembergische Staatsoper | Premiere
Dirigent: Wolfgang Trommer
1961-05-01 | Hannover (Deutschland), Landestheater | Premiere
Dirigent: Ferdinand Leitner
1959-12-12 | Stuttgart (Deutschland), Württembergische Staatsoper | Wiederaufnahme
Dirigent: Walter Knör
1959-07-06 | Mannheim (Deutschland), Nationaltheater | Premiere
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
Orchester: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
1958-10-17 | München (Deutschland), Herkulessaal
Dirigent: Ferdinand Leitner
1958-09-24 | Bruxelles (Belgien) | nationale Erstaufführung
Dirigent: Boris Papandopulo
1958-04-20 | Rijeka (Kroatien) | nationale Erstaufführung
Dirigent: Robert Wagner
1956-06-01 | Münster (Deutschland), Städtische Bühnen | Premiere
Dirigent: Ferdinand Leitner
1956-03-09 | Stuttgart (Deutschland), Württembergische Staatsoper | Premiere
Dirigent: Gustav König
1955-12-04 | Essen (Deutschland), Bühnen der Stadt Essen | Premiere
Dirigent: Nino Sanzogno
1955-11-01 | Roma (Italien), Foro Italiano | nationale Erstaufführung
Dirigent: Georg Solti
1951-01-10 | München (Deutschland), Nationaltheater | Premiere
Dirigent: Joseph Keilberth
1950-03-14 | Berlin (Deutschland), Deutsche Staatsoper
Dirigent: Joseph Keilberth
1950-01-27 | Dresden (Deutschland), Staatsoper | nationale Erstaufführung
Dirigent: Ferenc Fricsay
Orchester: Wiener Philharmoniker
1949-08-27 | Salzburg (Österreich), Felsenreitschule — 16.30 h
Dirigent: Ferenc Fricsay
Orchester: Wiener Philharmoniker
1949-08-22 | Salzburg (Österreich), Felsenreitschule — 16.30 h
Dirigent: Ferenc Fricsay
Orchester: Wiener Philharmoniker
1949-08-17 | Salzburg (Österreich), Felsenreitschule — 16.30 h
Dirigent: Ferenc Fricsay
Orchester: Wiener Philharmoniker
1949-08-09 | Salzburg (Österreich), Felsenreitschule — 16.30 h | Uraufführung
Audio Stream
INHALT

Bei der Blockade Thebens kämpfte Eteokles auf Seiten König Kreons, des Herrschers der Stadt; Polyneikes hingegen, Eteokloes‘ Zwillingsbruder, focht auf Seiten der Belagerer. Im Verlauf der Kämpfe töteten sie sich gegenseitig. Eteokles wurde von Kreon ein Staatsbegräbnis ausgerichtet; der Leichnam des anderen aber soll nun, unter Androhung der Todesstrafe, unbestattet vor Thebens Mauern den Geiern zum Fraß liegenbleiben.
Antigonae, Schwester der Zwillingsbrüder, betrachtet es als Pflicht, auch Polyneikes ein würdiges Begräbnis zu verschaffen und bittet ihre Schwester Ismene, bei der Bestattung zu helfen. Ismene, ängstlich, versagt ihr die Hilfe. Und so beerdigt Antigonae den Bruder, Kreons Verbot zum Trotz, auf eigene Faust. Ein Wächter beobachtet sie dabei und meldet diese Tat dem König.
Kreon lässt die junge Frau vorladen und stellt sie ungehalten zur Rede. Antigonae jedoch vermag keinen Fehler in ihrem Handeln zu sehen, verteidigt es vielmehr selbstbewusst. Kreon verurteilt sie wütend zum Tode. Ismenes Versuch, einen Teil der Schuld auf sich zu nehmen, weist Antigonae stolz von sich.
Der Verlobte Antigonaes, Kreons Sohn Hämon, versucht das Todesurteil abzuwenden, aber Kreon bleibt verstockt. Selbst die Warnungen des Ältestenrats schlägt er in den Wind. Antigonae wird bei lebendigem Leibe eingemauert.
In dieser verhängnisvollen Situation erscheint der blinde Seher Tiresias und warnt den König vor möglichen Folgen seiner Starrköpfigkeit. Kreon wird unsicher, will die Entscheidung revidieren. Aber zu spät: Ein Bote bringt die Nachricht, Antigonae habe sich in ihrem Verlies erhängt und Hämon daraufhin Selbstmord begangen. Doch nicht genug des Grauens: Eurydice, Kreons Gattin und Hämons Mutter, kann den Tod ihres Sohnes nicht verwinden und gibt sich gleichfalls den Tod. Kreon, völlig gebrochen von den tödlichen Folgen seines Fehlurteils, wünscht nur noch zu sterben.

KOMMENTAR

Schon bei seiner ersten Begegnung mit Hölderlins Antigonae-Übersetzung gelangte Orff zur Überzeugung, dass für eine authentische Aufführung das reine Wort nicht ausreicht, sondern – ganz im Sinne der griechischen Tragödie – der Verknüpfung mit Musik und Gebärde bedarf. Orff entwickelte daher einen gänzlich neuen Deklamationsstil: eine musikalisch gesteigerte, affektive Sprechweise, die alle Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme durchmisst und bis hin zu ariosen Aufschwüngen reicht. Zwangsläufig verlangte diese neue sängerische Ausdrucksform auch ein neues Instrumentarium: Orff entwarf ein facettenreiches Schlagwerkorchester, das völlig neuartige Optionen zur Behandlung der Sprech- und Singstimme bot. Durch die Zurücknahme des Orchesters und die Verlagerung des Ausdrucks in die menschliche Stimme rückte Orff den Darsteller und damit sein Spiel entschieden ins Zentrum des Bühnengeschehens.
In seiner Partitur gab der Komponist jeder einzelnen Szene eine unverwechselbare, stark schlagwerkgeprägte Gestalt – stets auf der klanglichen Grundfarbe der Klaviere. Wichtig war ihm dabei, in der Musik alles Hörbare sichtbar und alles Sichtbare hörbar zu machen.
Mit Beendigung des Werks hatte Orff in seiner kompositorischen Entwicklung einen entscheidenden Schritt gemacht. Zwar war das Ziel, Sprache, Musik, Bewegung zu vereinigen, auch in den vorhergehenden Werken bereits keimhaft spürbar, doch erst durch die Sprache Hölderlins kam Orffs lebenslanges Bemühen nun zur Reife.
Kompositionsjahr: 1947-1948
Orchesterbesetzung: (mögl. verdeckt): 6 (alle auch Picc.) · 6 (4.-6. auch Engl. Hr.) · 0 · 0 - 0 · 6 · 0 · 0 - P. S. (3 Glsp. · Crot. · 2-3 Xyl. · 8 Trogxyl. [Tenor u. Bass] · 2 Marimba · 2 Gl. · 3 Trgl. · 3 Beckenpaare · 3 hg. Beck. · Steinspiel · Holztr. · Holzschlitztr. · Amboss · 2 gr. Tr. · 6 Tamb. · 6 Kast. · 10 Buckelgongs) (10-15 Spieler) - 4 Hfn. · 6 Klav. - 9 Kb.
Personenbesetzung: Antigonae · dramatischer Sopran - Ismene · Alt - Kreon · Bariton - Ein Wächter · Tenor - Hämon · Tenor - Tiresias · hoher Tenor - Ein Bote · Bass - Eurydice · Sopran - Chorführer · Bariton - Chor der Thebanischen Alten · Tenöre, Bässe
Spieldauer: 140'0"
Uraufführung : 9. August 1949 Salzburg, Felsenreitschule (A) Salzburger Festspiele 1949 · Res Fischer, Antigonae; Maria Ilosvay, Ismene; Benno Kusche, Chorführer; Hermann Uhde, Kreon; Helmut Krebs, Ein Wächter; Lorenz Fehenberger, Haemon; Ernst Haefliger, Tiresias; Josef Greindl, Ein Bote; Hilde Zadek, Eurydice · Dirigent: Ferenc Fricsay · Wiener Philharmoniker · Chor der Wiener Staatsoper · Inszenierung: Oscar Fritz Schuh · Kostüme: Caspar Neher · Bühnenbild: Caspar Neher (szenische Aufführung)
Verlag: Schott Music
Dirigent: Stefan Blunier
2007-04-22 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 18.00 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2007-04-13 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 19.30 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2007-03-03 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 19.30 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2007-02-11 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 18.00 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2007-01-14 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 18.00 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2006-12-16 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 19.30 Uhr
Dirigent: Stefan Blunier
2006-12-03 | Darmstadt (Deutschland), Staatstheater, Großes Haus — 18.00 Uhr | Premiere
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-07-04 | Kloster Andechs (Deutschland), Florian-Stadl
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-07-03 | Kloster Andechs (Deutschland), Florian-Stadl | Premiere
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-06-27 | Trier (Deutschland), Kaiserthermen — 21.00 Uhr
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-06-26 | Trier (Deutschland), Kaiserthermen — 21.00 Uhr
Dirigent: Heiko Mathias Förster
Orchester: Münchner Symphoniker
2004-06-24 | Trier (Deutschland), Kaiserthermen — 21.00 Uhr | Premiere
Dirigent: Bernd Englbrecht
1997-10-03 | Brixen (Italien), Dom
Dirigent: Bernd Englbrecht
1997-07-25 | Straubing (Deutschland), Rittersaal
Dirigent: Hans Urbanek
1996-07-03 | Hannover (Deutschland), Niedersächsische Staatsoper | Premiere
Dirigent: Christian Fröhlich
Orchester: Orchester des Landestheaters Coburg
1995-07-10 | Coburg (Deutschland), Landestheater
Dirigent: Bernd Englbrecht; Ulrich Nikolai
Orchester: Renner Ensemble Regensburg; Studierende der Hochschule für Musik in München
1995-07-07 | München (Deutschland), Prinzregententheater
Dirigent: Peter Schneider
Orchester: Bayerisches Staatsorchester
1995-03-16 | Köln (Deutschland), Philharmonie
Dirigent: Peter Schneider
Orchester: Bayerisches Staatsorchester
1995-03-14 | München (Deutschland), Nationaltheater
Dirigent: Peter Schneider
Orchester: Bayerisches Staatsorchester
1995-03-13 | München (Deutschland), Nationaltheater
Dirigent: August Everding
1991-06-23 | München (Deutschland), Prinzregententheater
Dirigent: Ulf Schirmer
Orchester: ORF-Symphonieorchester Wien
1989-08-17 | Salzburg (Österreich)
Dirigent: Ferdinand Leitner
1983-01-29 | Zürich (Schweiz), Kongresshaus-Saal | Premiere
Dirigent: Siegfried Kurz
Orchester: Staatskapelle Dresden
1980-06-01 | Dresden (Deutschland), Muskfestspiele
Dirigent: Siegfried Kurz
Orchester: Staatskapelle Dresden
1980-05-22 | Dresden (Deutschland), Musikfestspiele
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
Orchester: Münchner Philharmoniker
1980-05-05 | München (Deutschland), Nationaltheater
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
Orchester: Münchner Philharmoniker
1980-05-02 | München (Deutschland), Nationaltheater
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
1977-07-12 | München (Deutschland), Nationaltheater — Münchner Opernfestspiele
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
1976-07-12 | München (Deutschland), Nationaltheater — Münchner Opernfestspiele
Dirigent: Matthias Kuntzsch
Orchester: Orchester der Bühnen der Hansestadt Lübeck
1976-05-26 | Lübeck (Deutschland), Bühnen der Hansestadt
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
1975-07-10 | München (Deutschland), Nationaltheater | Premiere
Dirigent: Ewald Körner
1970-03-27 | Bern (Schweiz), Stadttheater | nationale Erstaufführung
Dirigent: Thomas Scherman
1968-04-23 | New York, NY (Vereinigte Staaten von Amerika), Lincoln Center | nationale Erstaufführung
Dirigent: Heinz Mende
1968-03-27 | Stuttgart (Deutschland), Württembergische Staatsoper | Wiederaufnahme
Dirigent: Heinz Mende
1967-09-06 | Athens (Griechenland), Odeon of Herodes Atticus
Dirigent: Heinz Mende
1967-09-03 | Athens (Griechenland), Odeon of Herodes Atticus | nationale Erstaufführung
Dirigent: Heinz Mende
1967-07-05 | Stuttgart (Deutschland), Württembergische Staatsoper | Premiere
Dirigent: Wolfgang Trommer
1961-05-01 | Hannover (Deutschland), Landestheater | Premiere
Dirigent: Ferdinand Leitner
1959-12-12 | Stuttgart (Deutschland), Württembergische Staatsoper | Wiederaufnahme
Dirigent: Walter Knör
1959-07-06 | Mannheim (Deutschland), Nationaltheater | Premiere
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
Orchester: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
1958-10-17 | München (Deutschland), Herkulessaal
Dirigent: Ferdinand Leitner
1958-09-24 | Bruxelles (Belgien) | nationale Erstaufführung
Dirigent: Boris Papandopulo
1958-04-20 | Rijeka (Kroatien) | nationale Erstaufführung
Dirigent: Robert Wagner
1956-06-01 | Münster (Deutschland), Städtische Bühnen | Premiere
Dirigent: Ferdinand Leitner
1956-03-09 | Stuttgart (Deutschland), Württembergische Staatsoper | Premiere
Dirigent: Gustav König
1955-12-04 | Essen (Deutschland), Bühnen der Stadt Essen | Premiere
Dirigent: Nino Sanzogno
1955-11-01 | Roma (Italien), Foro Italiano | nationale Erstaufführung
Dirigent: Georg Solti
1951-01-10 | München (Deutschland), Nationaltheater | Premiere
Dirigent: Joseph Keilberth
1950-03-14 | Berlin (Deutschland), Deutsche Staatsoper
Dirigent: Joseph Keilberth
1950-01-27 | Dresden (Deutschland), Staatsoper | nationale Erstaufführung
Dirigent: Ferenc Fricsay
Orchester: Wiener Philharmoniker
1949-08-27 | Salzburg (Österreich), Felsenreitschule — 16.30 h
Dirigent: Ferenc Fricsay
Orchester: Wiener Philharmoniker
1949-08-22 | Salzburg (Österreich), Felsenreitschule — 16.30 h
Dirigent: Ferenc Fricsay
Orchester: Wiener Philharmoniker
1949-08-17 | Salzburg (Österreich), Felsenreitschule — 16.30 h
Dirigent: Ferenc Fricsay
Orchester: Wiener Philharmoniker
1949-08-09 | Salzburg (Österreich), Felsenreitschule — 16.30 h | Uraufführung
Sonstige Ausgaben