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Triptych for large orchestra


SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg / Sylvain Cambreling: conductor / Experimentalstudio des SWR Freiburg


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2014
  • Bestell-Nr.: WER 73222
18,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.43 kg

- +
 
Beschreibung
Mark Andres Kompositionen „...auf...“ sind drei eigenstän­dige Orchesterwerke. Zusammen lassen sie sich als Zyklus oder Triptychon verstehen: als dreiteiliges Altarbild, das, korrespondierend, aber dreimal von Neuem, die Suche nach Resonanzen und nach Übergängen beschreibt.

„...auf...1“ beginnt mit einem ausgehaltenen, wie aus dem Nichts entstehenden sphärischen Streicherklang. Später wird das Klangband mit kurzen Impulsen der anderen In­strumente durchsetzt: Die Harfen spielen mit Plektrum, Fingerspitzen der Cellisten und Kontrabassisten sorgen im selben Moment für kurzes Klopfen auf den resonierenden Instrumenten, Trompeten pfeifen, Hornisten schlagen mit ihren Handballen auf die Dämpfer. Zwei wesentliche Ele­mente des Stücks sind zum einen der kurze, impulsive An­stoß eines Klangs, zum anderen sein Klingen und Verklingen über eine lange Zeitspanne.


In „...auf...2“ präsentieren zunächst zwei Klaviere einen akzent- und farbenreichen Dialog kurzer Ereignisse, bevor die Orchesterinstrumente hinzutreten. Harmonische, unharmonische und ge­räuschhafte Klänge stehen hier einander gegenüber. Vielleicht noch stärker als in „...auf...1“ sind die Orchesterinstrumente in fremde, bisweilen metallisch-technisch, manchmal surreal anmutende Klangsphären entrückt. Aber auch hier verbinden sie sich zu kurzen Impulsen und langen Klang­bändern.


Für die Orchesteraufstellung von „...auf...3“ wird das Schlagzeug auf sechs um das Publikum herum platzierte Spieler erweitert; zusätzlich ist ein Sampler-Keyboard auf der Bühne und Live-Elektronik mit ums Publikum verteilten Lautsprechern vorgesehen. Die Live-Elektronik folgt einem genauen Plan, wann welche Klänge des Orchesters zusätzlich über welchen Lautsprecher abge­spielt werden. Ein besonderes Programm zur elektronischen Klangumwandlung erlaubt zudem die so genannte „Faltung“ zweier verschiedener Eingangssignale: Es ermöglicht, den Impuls eines In­struments mit der Resonanz eines anderen zu verbinden. Ein Schlag auf die Trommel kann im Er­gebnis z. B. ein Nachhallen des Klaviers auslösen, ein Streicherpizzicato wie eine Flöte weiterklin­gen. Im Entstehungsprozess von „...auf...3“ bedeutete die Anwendung und Einbindung dieses noch recht jungen Verfahrens Pionierarbeit für die beteiligten Klangregisseure und den Kompo­nisten.


Eine Produktion des SWR.
Details
EAN: 4010228732221
Inhaltstext:
…auf…1 für Orchester (2005/06)
…auf…2 für Orchester (2007)
…auf…3 für Orchester und Live-Elektronik (2007)
Spieldauer: 51'41"
Verlag: Wergo
Auszeichnungen

Preis der deutschen Schallplattenkritik

Bestenliste 1/2015

Mark Andres Kompositionen „...auf...“ sind drei eigenstän­dige Orchesterwerke. Zusammen lassen sie sich als Zyklus oder Triptychon verstehen: als dreiteiliges Altarbild, das, korrespondierend, aber dreimal von Neuem, die Suche nach Resonanzen und nach Übergängen beschreibt.

„...auf...1“ beginnt mit einem ausgehaltenen, wie aus dem Nichts entstehenden sphärischen Streicherklang. Später wird das Klangband mit kurzen Impulsen der anderen In­strumente durchsetzt: Die Harfen spielen mit Plektrum, Fingerspitzen der Cellisten und Kontrabassisten sorgen im selben Moment für kurzes Klopfen auf den resonierenden Instrumenten, Trompeten pfeifen, Hornisten schlagen mit ihren Handballen auf die Dämpfer. Zwei wesentliche Ele­mente des Stücks sind zum einen der kurze, impulsive An­stoß eines Klangs, zum anderen sein Klingen und Verklingen über eine lange Zeitspanne.


In „...auf...2“ präsentieren zunächst zwei Klaviere einen akzent- und farbenreichen Dialog kurzer Ereignisse, bevor die Orchesterinstrumente hinzutreten. Harmonische, unharmonische und ge­räuschhafte Klänge stehen hier einander gegenüber. Vielleicht noch stärker als in „...auf...1“ sind die Orchesterinstrumente in fremde, bisweilen metallisch-technisch, manchmal surreal anmutende Klangsphären entrückt. Aber auch hier verbinden sie sich zu kurzen Impulsen und langen Klang­bändern.


Für die Orchesteraufstellung von „...auf...3“ wird das Schlagzeug auf sechs um das Publikum herum platzierte Spieler erweitert; zusätzlich ist ein Sampler-Keyboard auf der Bühne und Live-Elektronik mit ums Publikum verteilten Lautsprechern vorgesehen. Die Live-Elektronik folgt einem genauen Plan, wann welche Klänge des Orchesters zusätzlich über welchen Lautsprecher abge­spielt werden. Ein besonderes Programm zur elektronischen Klangumwandlung erlaubt zudem die so genannte „Faltung“ zweier verschiedener Eingangssignale: Es ermöglicht, den Impuls eines In­struments mit der Resonanz eines anderen zu verbinden. Ein Schlag auf die Trommel kann im Er­gebnis z. B. ein Nachhallen des Klaviers auslösen, ein Streicherpizzicato wie eine Flöte weiterklin­gen. Im Entstehungsprozess von „...auf...3“ bedeutete die Anwendung und Einbindung dieses noch recht jungen Verfahrens Pionierarbeit für die beteiligten Klangregisseure und den Kompo­nisten.


Eine Produktion des SWR.
EAN: 4010228732221
Inhaltstext:
…auf…1 für Orchester (2005/06)
…auf…2 für Orchester (2007)
…auf…3 für Orchester und Live-Elektronik (2007)
Spieldauer: 51'41"
Verlag: Wergo

Preis der deutschen Schallplattenkritik

Bestenliste 1/2015