Alexander  Raskatov

Herkunftsland: Russland
Upcoming :
Dirigent: Andres Mustonen
Orchester: Latvijas Nacionālais simfoniskais orķestris
2016-09-03 | Riga (Lettland), St. Petera churche — 19:00

Alexander Raskatov wurde am 9. März 1954 in Moskau geboren und beendete 1978 seine Studien am dortigen Konservatorium. Im Jahre 1990 trat er der Vereinigung zeitgenössischer Musik Russlands bei. Seine Interessen bewegen sich besonders im Bereich der vokalen wie instrumentalen Kammermusik sowie den symphonischen Klängen. Sein Talent zeigt sich vor allem in seiner lebhaften Phantasie und Emotionalität, die er mit sorgfältig ausgearbeiteten Strukturen kombiniert. Alfred Schnittke nannte ihn "einen der interessantesten Komponisten seiner Generation".

Die musikalischen und biografischen Wurzeln, die Alexander Raskatov in der russisch-sowjetischen Kultur schlägt, sind weit verzweigt und wuchern eher versteckt unter der schillernden Oberfläche seiner Musik. Der Komponist selbst verweist auf seine Beschäftigung mit slawischer Volksmusik, wie er sie in jungen Jahren bei den Don-Kosaken kennen lernte. Da eröffneten sich Raskatov Überbleibsel einer russischen "Protokultur", der er auch in der jüdischen Musiktradition und in den Gesängen der russisch-orthodoxen Liturgie nachspürte.

Im Jahr 1990 war er "Composer in Residence" an der Stetson University und 1998 in Lockenhaus. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter 1994 eine Einladung der Stiftungen Arno Schmidt und später M. P. Belaieff zum Aufenthalt in Deutschland, 1996 und 1998 ein Stipendium der französisch-amerikanischen Stiftung "la Napoule", 1997 eine Einladung zur Teilnahme in der Meisterklasse der "Cité de la musique" in Paris und 1998 den Kompositionspreis der Salzburger Osterfestspiele. Raskatov erhielt Kompositionsaufträge u.a. von Gidon Kremer, dem Bläserensemble Sabine Meyer, dem Netherlands Blazers Ensemble, dem Hilliard Ensemble und dem Schönberg Ensemble.

Dirigent: Andres Mustonen
Orchester: Latvijas Nacionālais simfoniskais orķestris
2016-09-03 | Riga (Lettland), St. Petera churche — 19:00

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Profil

Alexander Raskatov wurde am 9. März 1954 in Moskau geboren und beendete 1978 seine Studien am dortigen Konservatorium. Im Jahre 1990 trat er der Vereinigung zeitgenössischer Musik Russlands bei. Seine Interessen bewegen sich besonders im Bereich der vokalen wie instrumentalen Kammermusik sowie den symphonischen Klängen. Sein Talent zeigt sich vor allem in seiner lebhaften Phantasie und Emotionalität, die er mit sorgfältig ausgearbeiteten Strukturen kombiniert. Alfred Schnittke nannte ihn "einen der interessantesten Komponisten seiner Generation".

Die musikalischen und biografischen Wurzeln, die Alexander Raskatov in der russisch-sowjetischen Kultur schlägt, sind weit verzweigt und wuchern eher versteckt unter der schillernden Oberfläche seiner Musik. Der Komponist selbst verweist auf seine Beschäftigung mit slawischer Volksmusik, wie er sie in jungen Jahren bei den Don-Kosaken kennen lernte. Da eröffneten sich Raskatov Überbleibsel einer russischen "Protokultur", der er auch in der jüdischen Musiktradition und in den Gesängen der russisch-orthodoxen Liturgie nachspürte.

Im Jahr 1990 war er "Composer in Residence" an der Stetson University und 1998 in Lockenhaus. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter 1994 eine Einladung der Stiftungen Arno Schmidt und später M. P. Belaieff zum Aufenthalt in Deutschland, 1996 und 1998 ein Stipendium der französisch-amerikanischen Stiftung "la Napoule", 1997 eine Einladung zur Teilnahme in der Meisterklasse der "Cité de la musique" in Paris und 1998 den Kompositionspreis der Salzburger Osterfestspiele. Raskatov erhielt Kompositionsaufträge u.a. von Gidon Kremer, dem Bläserensemble Sabine Meyer, dem Netherlands Blazers Ensemble, dem Hilliard Ensemble und dem Schönberg Ensemble.

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