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Anna  Achmatowa

Geboren: 23. Juni 1889
Gestorben: 5. März 1966
Herkunftsland: Russland
Upcoming :
Dirigent: Baldur Brönnimann
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2019-11-16 | Wien (Deutschland), Musikverein — 19:30 | nationale Erstaufführung
Kindheit und Jugend
Anna Gorenko wurde am 23. Juni 1889 in dem Dorf Bolschoj Fontan bei Odessa in die Familie eines Flotteningenieurs geboren; die Familie zog aber bereits 1890 nach Zarskoje Selo bei Sankt Petersburg um, wo Anna bis zu ihrem 16. Lebensjahr aufwuchs. Sie beschrieb später ihre Kindheitserinnerungen an die Parks, die Pferderennbahn und den alten Bahnhof des Ortes. Die Sommermonate verbrachte sie meist bei Sewastopol am Schwarzen Meer. Bereits früh lernte sie in der Schule auch Französisch. Als sie mit 11 Jahren ihre ersten Gedichte schrieb, wählte sie auf Betreiben ihres Vaters bereits ihr Pseudonym, da er um seinen guten Ruf fürchtete.
Wie Puschkin erhielt Achmatowa ihre Schulausbildung im Lyzeum von Zarskoje Selo; als ihre Eltern sich 1905 trennten, lebte sie mit ihrer Mutter und den Geschwistern ein Jahr in Ewpatoryja im Süden, das letzte Schuljahr verbrachte sie schließlich am Kiewer Funduklejew-Gymnasium. Von 1907 bis 1910 studierte sie in Kiew Jura, wobei sie an den Grundkursen in Rechtsgeschichte und Latein mehr Interesse hatte und den rein juristischen Fachthemen gleichgültig gegenüber stand. 1910 heiratete sie den Dichter Nikolaj Gumiljow, es folgten Reisen nach Paris und Italien wo sie u. a. den Künstler Modigliani traf und Zeugin der ersten triumphalen Erfolge der russischen Balletttänzer in Westeuropa wurde. Malerei und Architektur Italiens beeindruckten sie tief.

Vor der Revolution
Achmatowa, Gumiljow und Ossip Mandelstam wurden zu den zentralen Vertretern der Literaturbewegung des Akmeismus (von griech. akme, Gipfel, Höhepunkt, Blütezeit). Die so genannte "Zeche" um diese Dichter bildete eine Gegenströmung zum Symbolismus, dessen Metaphorik des Jenseitigen, Metaphysischen die Akmeisten eine eigene Poesie jedes "irdischen Dings" und eine entschiedene Diesseitigkeit entgegensetzten. Anders als bei den "esoterisch" angehauchten Treffen der Symbolisten waren die Zusammenkünfte der Akmeisten eher "Workshops", in denen u. a. neue Schreibtechniken erarbeitet wurden.
Nach ihrer Rückkehr nach Petersburg studierte Achmatowa Literaturgeschichte und schrieb die Gedichte, die später in ihren ersten Gedichtband Abend (Вечер, 1912) einflossen. 1912 wurde auch ihr einziger Sohn Lew geboren. Schon 1914 erschien ihr zweites Buch, Rosenkranz (Четки), das trotz der Ereignisse des beginnenden Weltkrieges, wie schon der erste Band, ein großer Erfolg wurde. Auch der nächste Gedichtband, Die weiße Schar (Белой стаи) fiel bei seinem Erscheinen 1917 in eine historisch unruhige Zeit; die chaotischen Zustände zu Beginn der Revolution schmälerten den Verkaufserfolg des Buches.

Schreibverbote und Repressalien in der jungen Sowjetunion
Nach der Oktoberrevolution arbeitete Achmatowa als Bibliothekarin im Landwirtschaftlichen Institut, und seit 1922 wurden ihre Gedichte bis 1940 nicht mehr gedruckt, da sie dem kommunistischen Machthabern zu wenig gesellschaftlich relevant, zu privat waren. Ihre älteren Werke fanden nur unter der Hand als abgetippte Kopien Verbreitung. Ihr Ehemann Gumiljow, von dem sie sich 1918 hatte scheiden lassen, wurde 1921 wegen angeblicher konterrevolutionärer Aktivitäten erschossen. Sie heiratete noch zweimal; nach einer kurzen, unglücklichen Ehe mit dem Assyrologen Wladimir Schilejko war sie von 1925 bis 1938 in dritter Ehe mit dem Historiker Nikolaj Punin verheiratet, wobei das Paar zeitweise unter einer angespannten Situation in der gleichen Wohnung mit Punins Ex-Frau und deren Tochter wohnten. Oftmals lebte Achmatowa in dieser Zeit buchstäblich von Brot und Tee - wobei sie ihr Selbstbewusstsein und ihren eigenen Stil nie verlor.
Ihr Sohn Lew und Punin wurden in den 30er Jahren mehrfach verhaftet und ihr Sohn nach dem anfänglichen Todesurteil in die Verbannung geschickt. In der Zeit seiner Inhaftierung verbrachte Achmatowa viel Zeit in den Warteschlangen der Angehörigen vor dem Gefängnis. In Requiem, das sie in dieser Zeit zu schreiben begann und das ein einziges Klagelied gegen den Stalin-Terror ist, heißt es:
In den schrecklichen Jahren des Justizterrors unter Jeshow habe ich siebzehn Monate mit Schlangestehen in den Gefängnissen von Leningrad verbracht. Auf irgendeine Weise "erkannte" mich einmal jemand. Da erwachte die hinter mir stehende Frau mit blauen Lippen, die meinen Namen natürlich nie gehört hatte, aus jener Erstarrung, die uns allen eigen war, und flüsterte mir ins Ohr die Frage (dort sprachen alle im Flüsterton):
"Und Sie können dies beschreiben?"
Und ich sagte:
"Ja"
Da glitt etwas wie ein Lächeln über das, was einmal ihr Gesicht gewesen war.

Kriegs- und Nachkriegszeit
Trotz ihres Schreibverbots war Achmatowa so populär, dass es um den Gedichtband "Aus sechs Büchern" (Из шести книг), der im Jahr 1940 erscheinen durfte, in den Läden zu Prügeleien kommen konnte. Bei Ausbruch des Großen Vaterländischen Krieges lebte die Dichterin noch in Leningrad (wie Petersburg inzwischen hieß), konnte jedoch zu Beginn der deutschen Blockade noch über Moskau nach Taschkent ausgeflogen werden, wo sie Kriegsverletzten in den Krankenhäusern Gedichte vortrug.
Im Juni 1944 konnte sie in ihr geliebtes, jedoch in der Zwischenzeit völlig verändertes Leningrad zurückkehren. Der Krieg und die Repressionspolitik des kommunistischen Gouverneurs Schdanow hatten der Stadt ihren Stempel aufgedrückt. Achmatowas Bedrückung und Niedergeschlagenheit fanden Einzug in ihre Prosaskizzen aus dieser Zeit, Drei Sirenen (Три сирени) und Zu Gast beim Tod (В гостях у смерти), die in dieser Zeit entstanden. Schon bald jedoch spürte auch sie die Auswirkungen der kulturpolitischen Hetzkampagnen der Shdanowschtschina - 1946 schloss man sie als Vertreterin des "ideenlosen reaktionären Sumpfes" aus dem sowjetischen Schriftstellerverband aus und vernichtete zwei ihrer neuen Gedichtbände; sie arbeitete seitdem überwiegend an literarischen Übersetzungen und Übertragungen; zu den von ihr übersetzten Dichtern gehörte Hugo, Tagore und Giacomo Leopardi.

Rehabilitation
Nach Stalins Tod erfolgte die schrittweise Rehabilitation der Dichterin; sie durfte wieder arbeiten, ihr Gedichtband "Poem ohne Held" (Поэмa без героя), an dem sie 22 Jahre gearbeitet hatte, erschien 1963; sie durfte einen Literaturpreis in Taormina/Italien (Ätna Taormina) annehmen und erhielt 1965 die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford. Zwei Jahre vor ihrem Tod wurde sie Vorsitzende des Schriftstellerverbandes, aus dem man sie 1946 ausgeschlossen hatte.
Am 5. März 1966 starb Anna Achmatowa in Domodedowo bei Moskau - ironischerweise am Todestag Stalins. Ihr Grab liegt in der Siedlung Komarowo unweit ihrer Wahl-Heimatstadt, die heute wieder Petersburg heißt. Der Friedhof dort dürfte der weltweit einzige Friedhof sein, der Eintritt verlangt.

Werke
Abend (Вечер, 1912)
Der Rosenkranz (Четки, 1914)
Die weiße Schar (Белой стаи, 1917)
Wegerich (Подорожник, 1921)
Anno Domini MCMXXI (1922)
Aus sechs Büchern (Из шести книг, 1940)
Poem ohne Held (Поэмa без героя, 1963)
Requiem (deutsch 1964, russisch 1987)
Das Echo tönt
Ein nie dagewesener Herbst (deutsch 1967)
Im Spiegelland (deutsch 1982)
Die roten Türme des heimatlichen Sodom (1988)

Anmerkung: Das Geburtsdatum wurde gemäß dem Julianischen Kalender, der bis zur Oktoberrevolution 1917 in Russland galt, und (an zweiter Stelle) nach dem Gregorianischen Kalender, der heute gilt, angegeben.
Dirigent: Baldur Brönnimann
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2019-11-16 | Wien (Deutschland), Musikverein — 19:30 | nationale Erstaufführung

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  1. Meine Zeit, mein Raubtier

    Meine Zeit, mein Raubtier

    Vokalzyklus auf Texte von Ossip Mandelstam
    Besetzung : Erzählerin, Tenor und Klavier
    Sprache : russisch - englisch - deutsch
    Bestell-Nr. : ED 9625
    36,00 €  *
  2. Sinfonie X

    Sinfonie X

    Teil I und II für großes Orchester, Altstimme, Live-Elektronik und Tonband
    Komponist : Schnebel, Dieter
    Besetzung : Sprecher, 4 Soli (SATB), Kinderstimmen, Chor, großes Orchester, Altstimme, Live-Elektronik und Tonband
    Ausgabe : Aufführungsmaterial
    Sprache : deutsch

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Profil
Kindheit und Jugend
Anna Gorenko wurde am 23. Juni 1889 in dem Dorf Bolschoj Fontan bei Odessa in die Familie eines Flotteningenieurs geboren; die Familie zog aber bereits 1890 nach Zarskoje Selo bei Sankt Petersburg um, wo Anna bis zu ihrem 16. Lebensjahr aufwuchs. Sie beschrieb später ihre Kindheitserinnerungen an die Parks, die Pferderennbahn und den alten Bahnhof des Ortes. Die Sommermonate verbrachte sie meist bei Sewastopol am Schwarzen Meer. Bereits früh lernte sie in der Schule auch Französisch. Als sie mit 11 Jahren ihre ersten Gedichte schrieb, wählte sie auf Betreiben ihres Vaters bereits ihr Pseudonym, da er um seinen guten Ruf fürchtete.
Wie Puschkin erhielt Achmatowa ihre Schulausbildung im Lyzeum von Zarskoje Selo; als ihre Eltern sich 1905 trennten, lebte sie mit ihrer Mutter und den Geschwistern ein Jahr in Ewpatoryja im Süden, das letzte Schuljahr verbrachte sie schließlich am Kiewer Funduklejew-Gymnasium. Von 1907 bis 1910 studierte sie in Kiew Jura, wobei sie an den Grundkursen in Rechtsgeschichte und Latein mehr Interesse hatte und den rein juristischen Fachthemen gleichgültig gegenüber stand. 1910 heiratete sie den Dichter Nikolaj Gumiljow, es folgten Reisen nach Paris und Italien wo sie u. a. den Künstler Modigliani traf und Zeugin der ersten triumphalen Erfolge der russischen Balletttänzer in Westeuropa wurde. Malerei und Architektur Italiens beeindruckten sie tief.

Vor der Revolution
Achmatowa, Gumiljow und Ossip Mandelstam wurden zu den zentralen Vertretern der Literaturbewegung des Akmeismus (von griech. akme, Gipfel, Höhepunkt, Blütezeit). Die so genannte "Zeche" um diese Dichter bildete eine Gegenströmung zum Symbolismus, dessen Metaphorik des Jenseitigen, Metaphysischen die Akmeisten eine eigene Poesie jedes "irdischen Dings" und eine entschiedene Diesseitigkeit entgegensetzten. Anders als bei den "esoterisch" angehauchten Treffen der Symbolisten waren die Zusammenkünfte der Akmeisten eher "Workshops", in denen u. a. neue Schreibtechniken erarbeitet wurden.
Nach ihrer Rückkehr nach Petersburg studierte Achmatowa Literaturgeschichte und schrieb die Gedichte, die später in ihren ersten Gedichtband Abend (Вечер, 1912) einflossen. 1912 wurde auch ihr einziger Sohn Lew geboren. Schon 1914 erschien ihr zweites Buch, Rosenkranz (Четки), das trotz der Ereignisse des beginnenden Weltkrieges, wie schon der erste Band, ein großer Erfolg wurde. Auch der nächste Gedichtband, Die weiße Schar (Белой стаи) fiel bei seinem Erscheinen 1917 in eine historisch unruhige Zeit; die chaotischen Zustände zu Beginn der Revolution schmälerten den Verkaufserfolg des Buches.

Schreibverbote und Repressalien in der jungen Sowjetunion
Nach der Oktoberrevolution arbeitete Achmatowa als Bibliothekarin im Landwirtschaftlichen Institut, und seit 1922 wurden ihre Gedichte bis 1940 nicht mehr gedruckt, da sie dem kommunistischen Machthabern zu wenig gesellschaftlich relevant, zu privat waren. Ihre älteren Werke fanden nur unter der Hand als abgetippte Kopien Verbreitung. Ihr Ehemann Gumiljow, von dem sie sich 1918 hatte scheiden lassen, wurde 1921 wegen angeblicher konterrevolutionärer Aktivitäten erschossen. Sie heiratete noch zweimal; nach einer kurzen, unglücklichen Ehe mit dem Assyrologen Wladimir Schilejko war sie von 1925 bis 1938 in dritter Ehe mit dem Historiker Nikolaj Punin verheiratet, wobei das Paar zeitweise unter einer angespannten Situation in der gleichen Wohnung mit Punins Ex-Frau und deren Tochter wohnten. Oftmals lebte Achmatowa in dieser Zeit buchstäblich von Brot und Tee - wobei sie ihr Selbstbewusstsein und ihren eigenen Stil nie verlor.
Ihr Sohn Lew und Punin wurden in den 30er Jahren mehrfach verhaftet und ihr Sohn nach dem anfänglichen Todesurteil in die Verbannung geschickt. In der Zeit seiner Inhaftierung verbrachte Achmatowa viel Zeit in den Warteschlangen der Angehörigen vor dem Gefängnis. In Requiem, das sie in dieser Zeit zu schreiben begann und das ein einziges Klagelied gegen den Stalin-Terror ist, heißt es:
In den schrecklichen Jahren des Justizterrors unter Jeshow habe ich siebzehn Monate mit Schlangestehen in den Gefängnissen von Leningrad verbracht. Auf irgendeine Weise "erkannte" mich einmal jemand. Da erwachte die hinter mir stehende Frau mit blauen Lippen, die meinen Namen natürlich nie gehört hatte, aus jener Erstarrung, die uns allen eigen war, und flüsterte mir ins Ohr die Frage (dort sprachen alle im Flüsterton):
"Und Sie können dies beschreiben?"
Und ich sagte:
"Ja"
Da glitt etwas wie ein Lächeln über das, was einmal ihr Gesicht gewesen war.

Kriegs- und Nachkriegszeit
Trotz ihres Schreibverbots war Achmatowa so populär, dass es um den Gedichtband "Aus sechs Büchern" (Из шести книг), der im Jahr 1940 erscheinen durfte, in den Läden zu Prügeleien kommen konnte. Bei Ausbruch des Großen Vaterländischen Krieges lebte die Dichterin noch in Leningrad (wie Petersburg inzwischen hieß), konnte jedoch zu Beginn der deutschen Blockade noch über Moskau nach Taschkent ausgeflogen werden, wo sie Kriegsverletzten in den Krankenhäusern Gedichte vortrug.
Im Juni 1944 konnte sie in ihr geliebtes, jedoch in der Zwischenzeit völlig verändertes Leningrad zurückkehren. Der Krieg und die Repressionspolitik des kommunistischen Gouverneurs Schdanow hatten der Stadt ihren Stempel aufgedrückt. Achmatowas Bedrückung und Niedergeschlagenheit fanden Einzug in ihre Prosaskizzen aus dieser Zeit, Drei Sirenen (Три сирени) und Zu Gast beim Tod (В гостях у смерти), die in dieser Zeit entstanden. Schon bald jedoch spürte auch sie die Auswirkungen der kulturpolitischen Hetzkampagnen der Shdanowschtschina - 1946 schloss man sie als Vertreterin des "ideenlosen reaktionären Sumpfes" aus dem sowjetischen Schriftstellerverband aus und vernichtete zwei ihrer neuen Gedichtbände; sie arbeitete seitdem überwiegend an literarischen Übersetzungen und Übertragungen; zu den von ihr übersetzten Dichtern gehörte Hugo, Tagore und Giacomo Leopardi.

Rehabilitation
Nach Stalins Tod erfolgte die schrittweise Rehabilitation der Dichterin; sie durfte wieder arbeiten, ihr Gedichtband "Poem ohne Held" (Поэмa без героя), an dem sie 22 Jahre gearbeitet hatte, erschien 1963; sie durfte einen Literaturpreis in Taormina/Italien (Ätna Taormina) annehmen und erhielt 1965 die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford. Zwei Jahre vor ihrem Tod wurde sie Vorsitzende des Schriftstellerverbandes, aus dem man sie 1946 ausgeschlossen hatte.
Am 5. März 1966 starb Anna Achmatowa in Domodedowo bei Moskau - ironischerweise am Todestag Stalins. Ihr Grab liegt in der Siedlung Komarowo unweit ihrer Wahl-Heimatstadt, die heute wieder Petersburg heißt. Der Friedhof dort dürfte der weltweit einzige Friedhof sein, der Eintritt verlangt.

Werke
Abend (Вечер, 1912)
Der Rosenkranz (Четки, 1914)
Die weiße Schar (Белой стаи, 1917)
Wegerich (Подорожник, 1921)
Anno Domini MCMXXI (1922)
Aus sechs Büchern (Из шести книг, 1940)
Poem ohne Held (Поэмa без героя, 1963)
Requiem (deutsch 1964, russisch 1987)
Das Echo tönt
Ein nie dagewesener Herbst (deutsch 1967)
Im Spiegelland (deutsch 1982)
Die roten Türme des heimatlichen Sodom (1988)

Anmerkung: Das Geburtsdatum wurde gemäß dem Julianischen Kalender, der bis zur Oktoberrevolution 1917 in Russland galt, und (an zweiter Stelle) nach dem Gregorianischen Kalender, der heute gilt, angegeben.
Aufführungen
Dirigent: Baldur Brönnimann
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2019-11-16 | Wien (Deutschland), Musikverein — 19:30 | nationale Erstaufführung
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  1. Meine Zeit, mein Raubtier

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    Vokalzyklus auf Texte von Ossip Mandelstam
    Besetzung : Erzählerin, Tenor und Klavier
    Sprache : russisch - englisch - deutsch
    Bestell-Nr. : ED 9625
    36,00 €  *
  2. Sinfonie X

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    Teil I und II für großes Orchester, Altstimme, Live-Elektronik und Tonband
    Komponist : Schnebel, Dieter
    Besetzung : Sprecher, 4 Soli (SATB), Kinderstimmen, Chor, großes Orchester, Altstimme, Live-Elektronik und Tonband
    Ausgabe : Aufführungsmaterial
    Sprache : deutsch

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