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Chaya  Czernowin

Geboren: 7. Dezember 1957
Herkunftsland: Israel
Upcoming :
Dirigent: Pablo Rus Broseta
Orchester: SWR Symphonieorchester
2017-10-22 | Donaueschingen (Deutschland), BAAR-Sporthalle — 17:00
Dirigent: Eduardo Leandro
Orchester: New York New Music Ensemble
2017-10-27 | Santa Cruz, CA (Vereinigte Staaten von Amerika)
Chaya Czernowin zeigt auf beeindruckende Weise, wohin avanciertes Musiktheater führen kann – tief hinab in die dunklen Schächte des Unterbewusstseins, jenseits von jeder Realität, jenseits aller Verbalisierung. (Claus Spahn, Die Zeit) 

Chaya Czernowin wurde am 7. Dezember 1957 in Haifa geboren und wuchs in Israel auf. Nach dem Kompositionsstudium bei Abel Ehrlich und Izhak Sadai an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv verließ sie Israel im Alter von 25 Jahren und zog nach Berlin, wo ihr ein DAAD-Stipendium ein Studium bei Dieter Schnebel ermöglichte. 1986 zog sie in die USA und studierte mit Eli Yarden und Joan Tower am Bard College. Daraufhin promovierte sie an der University of California San Diego wo sie bei Roger Reynolds (Doktorvater) und Brian Ferneyhough studierte. Es folgte eine Phase des Reisens und Komponierens, in der Czernowin Stipendien in Japan (1993-95, Asahi-Shimbun-Stipendium, NEA-Stipendium) und Deutschland (1996, Akademie Schloss Solitude) hatte. Dieser Lebensabschnitt erlaubte es ihr, sich ganz der Entwicklung ihrer musikalischen Sprache zu widmen.

Für Czernowin ist Unterrichten ein wichtiger Prozess, um sich fortwährend als Komponistin weiterzuentwickeln. Als Dozentin für Komposition lehrte sie von 1997 bis 2006 an der University of California San Diego und von 2006 bis 2009 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2009 wurde sie auf die Walter-Bigelow-Rosen-Professur an der Harvard University berufen. Sie war als Gastdozentin an verschiedenen Institutionen tätig und unterrichtet seit 1990 bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt. Zusammen mit Kollegen hat Czernowin auch zwei Kurse für junge Komponisten gegründet: an der Akademie Schloss Solitude nahe Stuttgart (mit Jean Baptiste Joly und ihrem Ehemann, dem Komponisten Steven Takasugi) und beim Festival Tzlil Meudcan in Israel (mit Yaron Deutsch).

Czernowins Werke umfassen Kammer- und Orchesterstücke, teils mit elektronischen Elementen, und wurden bei den bedeutendsten Festivals für zeitgenössische Musik in Europa, Japan, Korea, Australien, den USA und Kanada aufgeführt. Sie hat zwei Bühnenwerke komponiert, Pnima... ins Innere (2000), ein Auftragswerk für die Münchener Biennale, das von der Zeitschrift Opernwelt als „Uraufführung des Jahres“ gekürt und mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet wurde, und Adama (2004-05), ein Auftragswerk der Salzburger Festspiele. In beiden Opern geht es um politische Inhalte. Pnima handelt von der Weitergabe traumatischer Erlebnisse, die als wichtiger Teil der Gegenwart echtes Engagement verlangen, anstatt in gekünstelte, starre Denkmäler verwandelt zu werden. Ihre zweite Oper Adama, die anlässlich des 250. Geburtstages von Mozart als Gegenstück zu dessen Zaïde in Auftrag gegeben wurde und eng damit verflochten ist, zeigt, wie eine politische Situation auf ein Individuum wirkt und diesem beim Versuch zu entkommen die Selbstbestimmung raubt. 
So wie sich ihre Opern gegen politische Erwartungen auflehnen, geht auch Czernowins Kammermusik über bekannte und akzeptierte Normen hinaus. Ihre Stücke der 1990er erforschen die Möglichkeiten zeitlicher und formaler Abweichungen: In Afatsim (1996) und String Quartet (1995) entwickelt sie ein Spiel mit instrumentaler Identität und schafft „Meta-Instrumente“, indem mehrere Instrumente kombiniert eine eigene Identität erhalten und später wieder auseinander genommen werden. So wechselt auch das Ensemble immer wieder im Laufe des Stückes die Identität. Der Aufbau des Werks wird dabei durch Zerschneiden und Verschieben von Teilen des Verlaufs immer weiter fragmentiert. Dagegen nutzt die Wintersongs-Reihe immer wieder das gleiche Septett-Material, interpretiert dieses aber fünf Mal auf unterschiedliche Weise und bietet so jeweils ein komplett anderes musikalisches Erlebnis. 

Ihre Stücke des frühen 21. Jahrhunderts, darunter Maim (2001-07) für großes Orchester, Solisten und elektronische Klänge eines Experimentalstudios, erforschen die Körperlichkeit und Beweglichkeit von musikalischem Material. Diese Werke werfen Fragen über eine mystische und unbekannte „Physik“ auf, die mit unseren Erwartungen spielt. Im Stück HIDDEN (2013-14) für Streichquartett und Elektronik findet die Erforschung von Raum und Form auf der einen und von musikalischem Material, seiner Natur und Körperlichkeit auf der anderen Seite neuen Ausdruck. Hier wird eine verlangsamte Wahrnehmung von Zeit an verzerrte Spiegelungen des Materials gekoppelt, wodurch ein Blick auf eine andersartige Welt entsteht.

Czernowins Werk ist eine bedeutsame und einzigartige Stimme in der Musik der Gegenwart. Sie hat eine Vielzahl an Auszeichnungen für ihre Kompositionen erhalten, darunter den Kranichsteiner Musikpreis (1992), den Asahi-Shimbun-Stipendiumspreis (1993), ein Stipendium des Schlosses Solitude (1996), das IRCAM Reading Panel (1998), den Komponistenförderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung (2003), den Rockefeller Foundation Prize (2004), den Fromm Foundation Award (2008), eine Nominierung des Berliner Wissenschaftskollegs (2008), ein Guggenheim Fellowship Award (2011) und den Heidelberger Künstlerinnenpreis (2016). Sie war zum Composer in Residence der Salzburger Festspiele 2005/06 und des Luzern Festivals 2013.
 
1957
Geboren am 7. Dezember in Haifa
1977-83
Kompositionsstudium an der Samuel Rubin Israel Academy of Music
1983-85
Kompositionsstudium bei Dieter Schnebel in Berlin (DAAD Stipendium)
1987-93
Kompositionsstudium bei Roger Reynolds in San Diego
1988
Stipendiumpreis der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt
1990-2000
Dozentin bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt
1992
Kranichsteiner Musikpreis
1993
Asahi Shimbun Fellowship Prize
1996
Stipendium der Akademie Schloss Solitude
1997-2005
Professur für Komposition an der University of California, San Diego
2000
Uraufführung von "Pnima...ins Innere" bei der Münchener Biennale
"Pnima...ins Innere" wird mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet und in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt als "Uraufführung des Jahres" gekürt.
2003
Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung von "Winter Songs I und II"
seit 2003
Gründung und Leitung der Internationalen Sommerakademie für junge Komponisten auf Schloss Solitude bei Stuttgart
2004
Rockefeller Foundation Prize
2005-06
Composer in Residence bei den Salzburger Festspielen
2005-09
Professur an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
2006
Uraufführung von "Zaïde / Adama" bei den Salzburger Festspielen
2008
Fromm Foundation Award
seit 2009

Professur für Komposition an der Harvard University Cambridge

seit 2010
Kompositionslehrerin beim Internationalen Festival & Sommerkurs für Neue Musik "Tzill Meudcan"
2011
Guggenheim Fellowship Award
2013
Composer in Residence beim Lucerne Festival
Uraufführung von "At the fringe of our gaze" und "White Wind Waiting"
2016
Heidelberger Künstlerinnenpreis
Dirigent: Pablo Rus Broseta
Orchester: SWR Symphonieorchester
2017-10-22 | Donaueschingen (Deutschland), BAAR-Sporthalle — 17:00
Dirigent: Eduardo Leandro
Orchester: New York New Music Ensemble
2017-10-27 | Santa Cruz, CA (Vereinigte Staaten von Amerika)
2017-10-28 | Roma (Italien), Conservatorio, Sala Accademica
2017-11-08 | Philadelphia, PA (Vereinigte Staaten von Amerika), Barnes Foundation
Dirigent: Aaron Holloway-Nahum
Orchester: Riot Ensemble
2017-11-11 | London (United Kingdom), LSO St. Luke’s — 19:30
Dirigent: Chen Zhangyi
Orchester: Yong Siew Toh Conservatory of Music
2017-11-12 | Singapore (Singapur), Esplanade - Recital Studio — 17:00
Dirigent: Roland Kluttig
Orchester: Orchestre Philharmonique du Luxembourg
2017-11-17 | Luxembourg (Luxemburg), Philharmonie, Grand Auditorium — 19:00

pro Seite
  1. While Liquid Amber

    While Liquid Amber

    for 3 flutes
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: 3 Piccolos oder 3 Flöten (auch Piccolo und Bassflöte)
    Ausgabe: Spielpartitur
    Bestell-Nr.: FTR 202
    54,00 €
  2. Infinite now

    Infinite now

    Oper in 6 Akten
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Librettist: Czernowin, Chaya
    Ausgabe: Dirigierpartitur
    Sprache: deutsch - englisch - französisch - chinesisch - flämisch
  3. On the Face of the Deep

    On the Face of the Deep

    עַל פְּנֵי תְהוֹם
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: großes Ensemble
    Ausgabe: Aufführungsmaterial
  4. Zaïde / Adama

    Zaïde / Adama

    Fragments
    Ausgabe: Aufführungsmaterial
    Sprache: deutsch - arabisch - hebräisch
  5. Guardian

    Guardian

    for violoncello and orchestra
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: Violoncello und Orchester
    Ausgabe: Aufführungsmaterial
  6. Five action sketches

    Five action sketches

    Five miniatures for 2 voices and 5 instruments
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: tiefer Alt, Countertenor, Bassflöte, Bassklarinette, Tenor-Saxophon, Tuba und Violoncello
    Ausgabe: Partitur und Stimmen
    Sprache: Vokalisen
    Bestell-Nr.: ED 22261
    65,00 €
  7. Adiantum Capillus-Veneris I (Maidenhair fern I)

    Adiantum Capillus-Veneris I (Maidenhair fern I)

    Etude in fragility for voice and breath (ad lib. amplified)
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: Stimme und Atem (ad lib. verstärkt)
    Ausgabe: Einzelausgabe, Ausgabe für 7 verschiedene Stimmlagen
    Sprache: Vokalisen
    Bestell-Nr.: ED 22393
    15,50 €
  8. Knights of the strange

    Knights of the strange

    Duo version for electric guitar and accordion
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: E-Gitarre und Akkordeon
    Ausgabe: Partitur und Stimmen
    Bestell-Nr.: ED 22537
    43,00 €
  9. For Violin Solo

    For Violin Solo

    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: Violine
    Ausgabe: Einzelausgabe
    Bestell-Nr.: VLB 206
    9,50 €
  10. For Violin Solo

    For Violin Solo

    Version for viola
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: Viola solo
    Ausgabe: Einzelausgabe
    Bestell-Nr.: VAB 90
    9,50 €

pro Seite
Profil
Chaya Czernowin zeigt auf beeindruckende Weise, wohin avanciertes Musiktheater führen kann – tief hinab in die dunklen Schächte des Unterbewusstseins, jenseits von jeder Realität, jenseits aller Verbalisierung. (Claus Spahn, Die Zeit) 

Chaya Czernowin wurde am 7. Dezember 1957 in Haifa geboren und wuchs in Israel auf. Nach dem Kompositionsstudium bei Abel Ehrlich und Izhak Sadai an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv verließ sie Israel im Alter von 25 Jahren und zog nach Berlin, wo ihr ein DAAD-Stipendium ein Studium bei Dieter Schnebel ermöglichte. 1986 zog sie in die USA und studierte mit Eli Yarden und Joan Tower am Bard College. Daraufhin promovierte sie an der University of California San Diego wo sie bei Roger Reynolds (Doktorvater) und Brian Ferneyhough studierte. Es folgte eine Phase des Reisens und Komponierens, in der Czernowin Stipendien in Japan (1993-95, Asahi-Shimbun-Stipendium, NEA-Stipendium) und Deutschland (1996, Akademie Schloss Solitude) hatte. Dieser Lebensabschnitt erlaubte es ihr, sich ganz der Entwicklung ihrer musikalischen Sprache zu widmen.

Für Czernowin ist Unterrichten ein wichtiger Prozess, um sich fortwährend als Komponistin weiterzuentwickeln. Als Dozentin für Komposition lehrte sie von 1997 bis 2006 an der University of California San Diego und von 2006 bis 2009 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2009 wurde sie auf die Walter-Bigelow-Rosen-Professur an der Harvard University berufen. Sie war als Gastdozentin an verschiedenen Institutionen tätig und unterrichtet seit 1990 bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt. Zusammen mit Kollegen hat Czernowin auch zwei Kurse für junge Komponisten gegründet: an der Akademie Schloss Solitude nahe Stuttgart (mit Jean Baptiste Joly und ihrem Ehemann, dem Komponisten Steven Takasugi) und beim Festival Tzlil Meudcan in Israel (mit Yaron Deutsch).

Czernowins Werke umfassen Kammer- und Orchesterstücke, teils mit elektronischen Elementen, und wurden bei den bedeutendsten Festivals für zeitgenössische Musik in Europa, Japan, Korea, Australien, den USA und Kanada aufgeführt. Sie hat zwei Bühnenwerke komponiert, Pnima... ins Innere (2000), ein Auftragswerk für die Münchener Biennale, das von der Zeitschrift Opernwelt als „Uraufführung des Jahres“ gekürt und mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet wurde, und Adama (2004-05), ein Auftragswerk der Salzburger Festspiele. In beiden Opern geht es um politische Inhalte. Pnima handelt von der Weitergabe traumatischer Erlebnisse, die als wichtiger Teil der Gegenwart echtes Engagement verlangen, anstatt in gekünstelte, starre Denkmäler verwandelt zu werden. Ihre zweite Oper Adama, die anlässlich des 250. Geburtstages von Mozart als Gegenstück zu dessen Zaïde in Auftrag gegeben wurde und eng damit verflochten ist, zeigt, wie eine politische Situation auf ein Individuum wirkt und diesem beim Versuch zu entkommen die Selbstbestimmung raubt. 
So wie sich ihre Opern gegen politische Erwartungen auflehnen, geht auch Czernowins Kammermusik über bekannte und akzeptierte Normen hinaus. Ihre Stücke der 1990er erforschen die Möglichkeiten zeitlicher und formaler Abweichungen: In Afatsim (1996) und String Quartet (1995) entwickelt sie ein Spiel mit instrumentaler Identität und schafft „Meta-Instrumente“, indem mehrere Instrumente kombiniert eine eigene Identität erhalten und später wieder auseinander genommen werden. So wechselt auch das Ensemble immer wieder im Laufe des Stückes die Identität. Der Aufbau des Werks wird dabei durch Zerschneiden und Verschieben von Teilen des Verlaufs immer weiter fragmentiert. Dagegen nutzt die Wintersongs-Reihe immer wieder das gleiche Septett-Material, interpretiert dieses aber fünf Mal auf unterschiedliche Weise und bietet so jeweils ein komplett anderes musikalisches Erlebnis. 

Ihre Stücke des frühen 21. Jahrhunderts, darunter Maim (2001-07) für großes Orchester, Solisten und elektronische Klänge eines Experimentalstudios, erforschen die Körperlichkeit und Beweglichkeit von musikalischem Material. Diese Werke werfen Fragen über eine mystische und unbekannte „Physik“ auf, die mit unseren Erwartungen spielt. Im Stück HIDDEN (2013-14) für Streichquartett und Elektronik findet die Erforschung von Raum und Form auf der einen und von musikalischem Material, seiner Natur und Körperlichkeit auf der anderen Seite neuen Ausdruck. Hier wird eine verlangsamte Wahrnehmung von Zeit an verzerrte Spiegelungen des Materials gekoppelt, wodurch ein Blick auf eine andersartige Welt entsteht.

Czernowins Werk ist eine bedeutsame und einzigartige Stimme in der Musik der Gegenwart. Sie hat eine Vielzahl an Auszeichnungen für ihre Kompositionen erhalten, darunter den Kranichsteiner Musikpreis (1992), den Asahi-Shimbun-Stipendiumspreis (1993), ein Stipendium des Schlosses Solitude (1996), das IRCAM Reading Panel (1998), den Komponistenförderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung (2003), den Rockefeller Foundation Prize (2004), den Fromm Foundation Award (2008), eine Nominierung des Berliner Wissenschaftskollegs (2008), ein Guggenheim Fellowship Award (2011) und den Heidelberger Künstlerinnenpreis (2016). Sie war zum Composer in Residence der Salzburger Festspiele 2005/06 und des Luzern Festivals 2013.
 
Werke
Chronologie
1957
Geboren am 7. Dezember in Haifa
1977-83
Kompositionsstudium an der Samuel Rubin Israel Academy of Music
1983-85
Kompositionsstudium bei Dieter Schnebel in Berlin (DAAD Stipendium)
1987-93
Kompositionsstudium bei Roger Reynolds in San Diego
1988
Stipendiumpreis der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt
1990-2000
Dozentin bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt
1992
Kranichsteiner Musikpreis
1993
Asahi Shimbun Fellowship Prize
1996
Stipendium der Akademie Schloss Solitude
1997-2005
Professur für Komposition an der University of California, San Diego
2000
Uraufführung von "Pnima...ins Innere" bei der Münchener Biennale
"Pnima...ins Innere" wird mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet und in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt als "Uraufführung des Jahres" gekürt.
2003
Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung von "Winter Songs I und II"
seit 2003
Gründung und Leitung der Internationalen Sommerakademie für junge Komponisten auf Schloss Solitude bei Stuttgart
2004
Rockefeller Foundation Prize
2005-06
Composer in Residence bei den Salzburger Festspielen
2005-09
Professur an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
2006
Uraufführung von "Zaïde / Adama" bei den Salzburger Festspielen
2008
Fromm Foundation Award
seit 2009

Professur für Komposition an der Harvard University Cambridge

seit 2010
Kompositionslehrerin beim Internationalen Festival & Sommerkurs für Neue Musik "Tzill Meudcan"
2011
Guggenheim Fellowship Award
2013
Composer in Residence beim Lucerne Festival
Uraufführung von "At the fringe of our gaze" und "White Wind Waiting"
2016
Heidelberger Künstlerinnenpreis
Aufführungen
Dirigent: Pablo Rus Broseta
Orchester: SWR Symphonieorchester
2017-10-22 | Donaueschingen (Deutschland), BAAR-Sporthalle — 17:00
Dirigent: Eduardo Leandro
Orchester: New York New Music Ensemble
2017-10-27 | Santa Cruz, CA (Vereinigte Staaten von Amerika)
2017-10-28 | Roma (Italien), Conservatorio, Sala Accademica
2017-11-08 | Philadelphia, PA (Vereinigte Staaten von Amerika), Barnes Foundation
Dirigent: Aaron Holloway-Nahum
Orchester: Riot Ensemble
2017-11-11 | London (United Kingdom), LSO St. Luke’s — 19:30
Dirigent: Chen Zhangyi
Orchester: Yong Siew Toh Conservatory of Music
2017-11-12 | Singapore (Singapur), Esplanade - Recital Studio — 17:00
Dirigent: Roland Kluttig
Orchester: Orchestre Philharmonique du Luxembourg
2017-11-17 | Luxembourg (Luxemburg), Philharmonie, Grand Auditorium — 19:00
Galerie Produkte

pro Seite
  1. While Liquid Amber

    While Liquid Amber

    for 3 flutes
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: 3 Piccolos oder 3 Flöten (auch Piccolo und Bassflöte)
    Ausgabe: Spielpartitur
    Bestell-Nr.: FTR 202
    54,00 €
  2. Infinite now

    Infinite now

    Oper in 6 Akten
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Librettist: Czernowin, Chaya
    Ausgabe: Dirigierpartitur
    Sprache: deutsch - englisch - französisch - chinesisch - flämisch
  3. On the Face of the Deep

    On the Face of the Deep

    עַל פְּנֵי תְהוֹם
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: großes Ensemble
    Ausgabe: Aufführungsmaterial
  4. Zaïde / Adama

    Zaïde / Adama

    Fragments
    Ausgabe: Aufführungsmaterial
    Sprache: deutsch - arabisch - hebräisch
  5. Guardian

    Guardian

    for violoncello and orchestra
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: Violoncello und Orchester
    Ausgabe: Aufführungsmaterial
  6. Five action sketches

    Five action sketches

    Five miniatures for 2 voices and 5 instruments
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: tiefer Alt, Countertenor, Bassflöte, Bassklarinette, Tenor-Saxophon, Tuba und Violoncello
    Ausgabe: Partitur und Stimmen
    Sprache: Vokalisen
    Bestell-Nr.: ED 22261
    65,00 €
  7. Adiantum Capillus-Veneris I (Maidenhair fern I)

    Adiantum Capillus-Veneris I (Maidenhair fern I)

    Etude in fragility for voice and breath (ad lib. amplified)
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: Stimme und Atem (ad lib. verstärkt)
    Ausgabe: Einzelausgabe, Ausgabe für 7 verschiedene Stimmlagen
    Sprache: Vokalisen
    Bestell-Nr.: ED 22393
    15,50 €
  8. Knights of the strange

    Knights of the strange

    Duo version for electric guitar and accordion
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: E-Gitarre und Akkordeon
    Ausgabe: Partitur und Stimmen
    Bestell-Nr.: ED 22537
    43,00 €
  9. For Violin Solo

    For Violin Solo

    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: Violine
    Ausgabe: Einzelausgabe
    Bestell-Nr.: VLB 206
    9,50 €
  10. For Violin Solo

    For Violin Solo

    Version for viola
    Komponist: Czernowin, Chaya
    Besetzung: Viola solo
    Ausgabe: Einzelausgabe
    Bestell-Nr.: VAB 90
    9,50 €

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