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Karl Heinrich  Ehrenforth

Geboren: 13. November 1929
Gestorben: 26. März 2017
Herkunftsland: Deutschland
Professor Dr. Karl Heinrich Ehrenforth wurde am 13. November 1929 in Breslau geboren. Er studierte von 1951 bis 1958 Schulmusik/Musikpädagogik, Germanistik, Deutsche Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft sowie Theologie in Hamburg, unter anderem bei Fritz Jöde, Hans Poser, Werner Schröter, Heinrich Husmann, Fritz Feldmann, Hans Pyritz und Ulrich Pretzel. 

1961 wurde Ehrenforth an der Universität Hamburg mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit über Arnold Schönbergs Georgelieder promoviert. Von 1956 bis 1972 war er als Gymnasiallehrer in Hamburg tätig. Im Nebenamt leitete er als Kirchenmusiker die Reinbeker Kantorei.

Von 1972 bis 1993 hatte Ehrenforth den Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik sowie die Leitung der Abteilung Schulmusik an der Hochschule für Musik Detmold inne. Er arbeitete langjährig in nationalen und internationalen Gremien wie dem Deutschen Musikrat und der International Society for Music Education (ISME) mit, war vielfach Referent bei in- und ausländischen Kongressen und unter anderem in der Forschungskommission der "Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung und Musikpflege" des Deutschen Musikrats tätig.

Seit 1976 Grundsatzreferent des Verbandes Deutscher Schulmusiker (VDS), war Ehrenforth von 1981 bis 1990 dessen Bundesvorsitzender, seit 2003 ist er Ehrenvorsitzender. Von 1990 bis 1992 nahm er eine Gastprofessur an der Universität Rostock wahr und war Mitglied des Gründungssenats der dortigen Hochschule für Musik.

Ehrenforth entwickelte eine anthropologisch und lebensweltlich-phänomenologisch fundierte ästhetische Hermeneutik der Musik im Anschluss an Hans-Georg Gadamer, legte eine "Geschichte der musikalischen Bildung" als Kultur-, Sozial- und Ideengeschichte in 40 Stationen von den antiken Hochkulturen bis zur Gegenwart vor, erörterte historiographische Probleme der Musikpädagogik, musiktheologische Fragen u.a. auch in bildungspolitischer Perspektive und begründete schließlich das Konzept von "Familienkonzerten" als Weiterentwicklung von "Kinderkonzerten".

Karl Heinrich Ehrenforth lebt seit 1992 als Emeritus wieder in Reinbek bei Hamburg.

pro Seite
  1. Humanität - Musik - Erziehung

    Humanität - Musik - Erziehung

    Sprache: deutsch
    Bestell-Nr.: ED 6976
    32,00 €  *
  2. Arbeit - Freizeit - Fest

    Arbeit - Freizeit - Fest

    Brauchen wir eine andere Schule?
    Sprache: deutsch
    Bestell-Nr.: ED 7459
    29,95 €  *
  3. Geschichte der musikalischen Bildung

    Geschichte der musikalischen Bildung

    Eine Kultur-, Sozial- und Ideengeschichte in 40 Stationen
    Sprache: deutsch
    Bestell-Nr.: ED 9665
    65,00 €  *
  4. Geschichte der musikalischen Bildung

    Geschichte der musikalischen Bildung

    Eine Kultur-, Sozial- und Ideengeschichte in 40 Stationen
    Sprache: deutsch
    Bestell-Nr.: ED 20940
    33,00 €  *

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Profil
Professor Dr. Karl Heinrich Ehrenforth wurde am 13. November 1929 in Breslau geboren. Er studierte von 1951 bis 1958 Schulmusik/Musikpädagogik, Germanistik, Deutsche Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft sowie Theologie in Hamburg, unter anderem bei Fritz Jöde, Hans Poser, Werner Schröter, Heinrich Husmann, Fritz Feldmann, Hans Pyritz und Ulrich Pretzel. 

1961 wurde Ehrenforth an der Universität Hamburg mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit über Arnold Schönbergs Georgelieder promoviert. Von 1956 bis 1972 war er als Gymnasiallehrer in Hamburg tätig. Im Nebenamt leitete er als Kirchenmusiker die Reinbeker Kantorei.

Von 1972 bis 1993 hatte Ehrenforth den Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik sowie die Leitung der Abteilung Schulmusik an der Hochschule für Musik Detmold inne. Er arbeitete langjährig in nationalen und internationalen Gremien wie dem Deutschen Musikrat und der International Society for Music Education (ISME) mit, war vielfach Referent bei in- und ausländischen Kongressen und unter anderem in der Forschungskommission der "Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung und Musikpflege" des Deutschen Musikrats tätig.

Seit 1976 Grundsatzreferent des Verbandes Deutscher Schulmusiker (VDS), war Ehrenforth von 1981 bis 1990 dessen Bundesvorsitzender, seit 2003 ist er Ehrenvorsitzender. Von 1990 bis 1992 nahm er eine Gastprofessur an der Universität Rostock wahr und war Mitglied des Gründungssenats der dortigen Hochschule für Musik.

Ehrenforth entwickelte eine anthropologisch und lebensweltlich-phänomenologisch fundierte ästhetische Hermeneutik der Musik im Anschluss an Hans-Georg Gadamer, legte eine "Geschichte der musikalischen Bildung" als Kultur-, Sozial- und Ideengeschichte in 40 Stationen von den antiken Hochkulturen bis zur Gegenwart vor, erörterte historiographische Probleme der Musikpädagogik, musiktheologische Fragen u.a. auch in bildungspolitischer Perspektive und begründete schließlich das Konzept von "Familienkonzerten" als Weiterentwicklung von "Kinderkonzerten".

Karl Heinrich Ehrenforth lebt seit 1992 als Emeritus wieder in Reinbek bei Hamburg.
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    Sprache: deutsch
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    Sprache: deutsch
    Bestell-Nr.: ED 7459
    29,95 €  *
  3. Geschichte der musikalischen Bildung

    Geschichte der musikalischen Bildung

    Eine Kultur-, Sozial- und Ideengeschichte in 40 Stationen
    Sprache: deutsch
    Bestell-Nr.: ED 9665
    65,00 €  *
  4. Geschichte der musikalischen Bildung

    Geschichte der musikalischen Bildung

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