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Thomas  Larcher

Geboren: 16. September 1963
Herkunftsland: Österreich
Upcoming :
2017-08-06 | Salzburg (Österreich), Solitär
Orchester: Studierende der Universität Mozarteum Salzburg
2017-08-12 | Salzburg (Österreich), Universität Mozarteum — 11:00

„… eine der prägnantesten kompositorischen Persönlichkeiten innerhalb der europäischen Musikszene“ (Neue Zeitschrift für Musik)

Thomas Larcher, Jahrgang 1963, wuchs in Tirol auf und studierte in Wien Komposition und Klavier. Er gilt als eine der bedeutendsten und zugleich interessantesten Stimmen unter den zeitgenössischen Komponisten.

Seine frühen Werke sind vor allem von der intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Instrument und dessen Klang geprägt. Bereits hier zeigt sich Larcher als Grenzgänger der Stile, der bewusst auch neben den orthodoxen Pfaden der sogenannten Avantgarde wandelt.
Mit den Streichquartetten Cold Farmer (1990), IXXU (1998–2004), Madhares (2006/2007) und Lucid Dreams (2015) emanzipiert sich der Komponist von seiner ursprünglichen Herkunft als Pianist. 
In den Solokonzerten Still für Viola und Kammerorchester (2002), Böse Zellen für Klavier und Orchester (2006) und das Konzert für Violine und Orchester (2008), geschrieben für Isabelle Faust, schöpft Larcher die reiche Klangpalette des Orchesters aus. Das Konzert für Violoncello und Kammerorchester Ouroboros (2016) schrieb er für den Cellisten Jean-Guihen Queyras. Zu den Auftraggebern gehören die Amsterdam Sinfonietta, Hong Kong Sinfonietta, das Swedish Chamber Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, sowie das Münchener Kammerorchester.
2011 brachten das San Francisco Symphony Orchestra und Osmo Vänskä Larchers Orchesterstück Red and Green zur Uraufführung. Im San Fracisco Examiner beschreibt Stephen Smoliar Red and Green als „a highly unique listening experience with a perfectly valid aesthetic of beauty … my only regret was having but one opportunity to experience this stunning music.“ Noch im selben Jahr folgte anlässlich der BBC Proms die Premiere des Konzerts für Violine, Violoncello und Orchester mit Viktoria Mullova und Matthew Barley unter der Leitung von Ilan Volkov, für das Larcher 2012 den British Composer Awards’ International Category Award gewann.
Bereits mit seinem Zyklus My Illness Is The Medicine I Need für Sopran und Klaviertrio (2002) rückte die Singstimme in das Zentrum des musikalischen Interesses von Thomas Larcher. Davon zeugen in der Folge Werke wie Die Nacht der Verlorenen (2008), für den Bariton Matthias Goerne und die London Sinfonietta geschrieben, sowie der Liederzyklus A Padmore Cycle (2012) für Tenor und Klavier. Im April 2015 wurde das Orchesterwerk Alle Tage für Bariton und Orchester im Concertgebouw Amsterdam uraufgeführt. Unter der musikalischen Leitung von Jaap van Zweden übernahm Matthias Goerne den Part des Solisten. Larchers bisher größtes Orchesterstück Symphony No. 2 'Kenotaph' wurde im Juni 2016 von den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Semyon Bychkov aus der Taufe gehoben.
Als Composer in Residence erhielt er unter anderem Einladungen zu den Festivals in Davos, Heimbach, Risör, Mondsee und Bantry sowie vom Mozarteum Orchester Salzburg, dem Wiener Konzerthaus und der Londoner Wigmore Hall. 2015 erhielt er den Elise L. Stoeger Prize der Chamber Music Society des Lincoln Center New York, der alle zwei Jahre als Würdigung bedeutender Leistungen auf dem Gebiet der Kammermusik vergeben wird.
1994 gründete Thomas Larcher das Festival „Klangspuren“, dessen Künstlerischer Leiter er bis 2003 blieb. Seit 2004 betreut er das Swarovski Kammermusikfestival „Musik im Riesen“ als Künstlerischer Leiter.
In den vergangenen Jahren konnte sich Larcher auch als Dirigent einen Namen machen und arbeitete bereits mit renommierten Klangkörpern wie dem Münchner Kammerorchester und dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra sowie mit Solisten wie Isabelle Faust und Igor Levit zusammen.

Thomas Larchers bisheriges Schaffen ist auf dem Label ECM dokumentiert. 2014 erschien auf Harmonia Mundi seine neue CD What becomes mit Mark Padmore und Tamara Stefanovich als Interpreten. Seine Aufnahmen wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, einem Choc de la musique und dem Diapason d’or.

Thomas Larcher ... Cathy Nelson Artists and Projects

2017-08-06 | Salzburg (Österreich), Solitär
Orchester: Studierende der Universität Mozarteum Salzburg
2017-08-12 | Salzburg (Österreich), Universität Mozarteum — 11:00
Dirigent: Robin Ticciati
Orchester: Scottish Chamber Orchestra
2017-08-15 | London (United Kingdom), Royal Albert Hall
Dirigent: Dennis Russel Davies
Orchester: Transilvania Philharmonic Orchestra Cluj
2017-09-14 | (Rumänien), Cluj-Napoca
Dirigent: Dennis Russel Davies
Orchester: Transilvania Philharmonic Orchestra Cluj
2017-09-16 | Bucharest (Rumänien), Radio Hall
Dirigent: Robin Ticciati
Orchester: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
2017-09-26 | Berlin (Deutschland), Philharmonie — 20:00
Orchester: Ensemble Resonanz
2017-09-26 | Hamburg (Deutschland), Elbphilharmonie, Kleiner Saal — 19:30
Orchester: Ensemble Resonanz
2017-09-27 | Hamburg (Deutschland), Elbphilharmonie, Kleiner Saal — 19:30
Dirigent: Markus Stenz
Orchester: Radio Filharmonisch Orkest
2017-09-30 | Amsterdam (Niederlande), Concertgebouw
Dirigent: Alexander Vedernikov
Orchester: BBC Symphony Orchestra
2017-10-04 | London (United Kingdom), Barbican — 19:30
Dirigent: Semyon Bychkov
Orchester: Münchner Philharmoniker
2017-11-05 | München (Deutschland), Philharmonie — 11:00
Dirigent: Semyon Bychkov
Orchester: Münchner Philharmoniker
2017-11-06 | München (Deutschland), Philharmonie — 20:00
Dirigent: Semyon Bychkov
Orchester: Münchner Philharmoniker
2017-11-07 | Innsbruck (Österreich)
Dirigent: Olari Elts
2018-10-16 | Porto (Portugal), Casa de Música

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Profil

„… eine der prägnantesten kompositorischen Persönlichkeiten innerhalb der europäischen Musikszene“ (Neue Zeitschrift für Musik)

Thomas Larcher, Jahrgang 1963, wuchs in Tirol auf und studierte in Wien Komposition und Klavier. Er gilt als eine der bedeutendsten und zugleich interessantesten Stimmen unter den zeitgenössischen Komponisten.

Seine frühen Werke sind vor allem von der intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Instrument und dessen Klang geprägt. Bereits hier zeigt sich Larcher als Grenzgänger der Stile, der bewusst auch neben den orthodoxen Pfaden der sogenannten Avantgarde wandelt.
Mit den Streichquartetten Cold Farmer (1990), IXXU (1998–2004), Madhares (2006/2007) und Lucid Dreams (2015) emanzipiert sich der Komponist von seiner ursprünglichen Herkunft als Pianist. 
In den Solokonzerten Still für Viola und Kammerorchester (2002), Böse Zellen für Klavier und Orchester (2006) und das Konzert für Violine und Orchester (2008), geschrieben für Isabelle Faust, schöpft Larcher die reiche Klangpalette des Orchesters aus. Das Konzert für Violoncello und Kammerorchester Ouroboros (2016) schrieb er für den Cellisten Jean-Guihen Queyras. Zu den Auftraggebern gehören die Amsterdam Sinfonietta, Hong Kong Sinfonietta, das Swedish Chamber Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, sowie das Münchener Kammerorchester.
2011 brachten das San Francisco Symphony Orchestra und Osmo Vänskä Larchers Orchesterstück Red and Green zur Uraufführung. Im San Fracisco Examiner beschreibt Stephen Smoliar Red and Green als „a highly unique listening experience with a perfectly valid aesthetic of beauty … my only regret was having but one opportunity to experience this stunning music.“ Noch im selben Jahr folgte anlässlich der BBC Proms die Premiere des Konzerts für Violine, Violoncello und Orchester mit Viktoria Mullova und Matthew Barley unter der Leitung von Ilan Volkov, für das Larcher 2012 den British Composer Awards’ International Category Award gewann.
Bereits mit seinem Zyklus My Illness Is The Medicine I Need für Sopran und Klaviertrio (2002) rückte die Singstimme in das Zentrum des musikalischen Interesses von Thomas Larcher. Davon zeugen in der Folge Werke wie Die Nacht der Verlorenen (2008), für den Bariton Matthias Goerne und die London Sinfonietta geschrieben, sowie der Liederzyklus A Padmore Cycle (2012) für Tenor und Klavier. Im April 2015 wurde das Orchesterwerk Alle Tage für Bariton und Orchester im Concertgebouw Amsterdam uraufgeführt. Unter der musikalischen Leitung von Jaap van Zweden übernahm Matthias Goerne den Part des Solisten. Larchers bisher größtes Orchesterstück Symphony No. 2 'Kenotaph' wurde im Juni 2016 von den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Semyon Bychkov aus der Taufe gehoben.
Als Composer in Residence erhielt er unter anderem Einladungen zu den Festivals in Davos, Heimbach, Risör, Mondsee und Bantry sowie vom Mozarteum Orchester Salzburg, dem Wiener Konzerthaus und der Londoner Wigmore Hall. 2015 erhielt er den Elise L. Stoeger Prize der Chamber Music Society des Lincoln Center New York, der alle zwei Jahre als Würdigung bedeutender Leistungen auf dem Gebiet der Kammermusik vergeben wird.
1994 gründete Thomas Larcher das Festival „Klangspuren“, dessen Künstlerischer Leiter er bis 2003 blieb. Seit 2004 betreut er das Swarovski Kammermusikfestival „Musik im Riesen“ als Künstlerischer Leiter.
In den vergangenen Jahren konnte sich Larcher auch als Dirigent einen Namen machen und arbeitete bereits mit renommierten Klangkörpern wie dem Münchner Kammerorchester und dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra sowie mit Solisten wie Isabelle Faust und Igor Levit zusammen.

Thomas Larchers bisheriges Schaffen ist auf dem Label ECM dokumentiert. 2014 erschien auf Harmonia Mundi seine neue CD What becomes mit Mark Padmore und Tamara Stefanovich als Interpreten. Seine Aufnahmen wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, einem Choc de la musique und dem Diapason d’or.

Thomas Larcher ... Cathy Nelson Artists and Projects

Werke
Aufführungen
2017-08-06 | Salzburg (Österreich), Solitär
Orchester: Studierende der Universität Mozarteum Salzburg
2017-08-12 | Salzburg (Österreich), Universität Mozarteum — 11:00
Dirigent: Robin Ticciati
Orchester: Scottish Chamber Orchestra
2017-08-15 | London (United Kingdom), Royal Albert Hall
Dirigent: Dennis Russel Davies
Orchester: Transilvania Philharmonic Orchestra Cluj
2017-09-14 | (Rumänien), Cluj-Napoca
Dirigent: Dennis Russel Davies
Orchester: Transilvania Philharmonic Orchestra Cluj
2017-09-16 | Bucharest (Rumänien), Radio Hall
Dirigent: Robin Ticciati
Orchester: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
2017-09-26 | Berlin (Deutschland), Philharmonie — 20:00
Orchester: Ensemble Resonanz
2017-09-26 | Hamburg (Deutschland), Elbphilharmonie, Kleiner Saal — 19:30
Orchester: Ensemble Resonanz
2017-09-27 | Hamburg (Deutschland), Elbphilharmonie, Kleiner Saal — 19:30
Dirigent: Markus Stenz
Orchester: Radio Filharmonisch Orkest
2017-09-30 | Amsterdam (Niederlande), Concertgebouw
Dirigent: Alexander Vedernikov
Orchester: BBC Symphony Orchestra
2017-10-04 | London (United Kingdom), Barbican — 19:30
Dirigent: Semyon Bychkov
Orchester: Münchner Philharmoniker
2017-11-05 | München (Deutschland), Philharmonie — 11:00
Dirigent: Semyon Bychkov
Orchester: Münchner Philharmoniker
2017-11-06 | München (Deutschland), Philharmonie — 20:00
Dirigent: Semyon Bychkov
Orchester: Münchner Philharmoniker
2017-11-07 | Innsbruck (Österreich)
Dirigent: Olari Elts
2018-10-16 | Porto (Portugal), Casa de Música
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