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Cage After Cage

Cage After Cage

Works for Percussion Solo


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Bestell-Nr.: WER 73202
18,50 €
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten

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Beschreibung

Spielt man Musik von John Cage, kommt man um die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Stille nicht herum. Alles Hörbare könne prinzipiell Musik sein, sogar dann, wenn es nicht komponiert ist: “If you want to know the truth of the matter, the music I prefer, even to my own or anybody else's, is what we are hearing if we are just quiet.”

Bei allen von ihm interpretierten Werken hat Matthias Kaul sich mit der Frage beschäftigt, welche Formen die Stille grundsätzlich annehmen und wie sie dann konkret realisiert werden kann. Welche Instrumente kommen zum Einsatz, wie gestaltet sich der Ablauf der Instrumentation über das ganze Stück hinweg, wie kann das akustische Ergebnis über eine halbe Stunde spannend bleiben? Und wie kann man eine Vielzahl von Instrumenten zum Einsatz bringen, ohne dass der Eindruck von Beliebigkeit entsteht? Matthias Kaul ist nicht nur Schlagzeuger, sondern gleichermaßen Komponist und daher prädestiniert für eine solche Aufgabe. Er entwickelt eigene Vorstellungen, die dann auf ihre Kompatibilität mit der Partitur überprüft werden müssen.

In den “Variations I” spielt Matthias Kaul mit unterschiedlichen Formen von Stille. Aus der Anordnung der Partitur aus Folien mit Punkten und Linien generiert der Interpret konkrete Töne, Klänge und „Pausen“.

Noch kruder sind die Anweisungen zu „Inlets“ für drei Spieler, die je vier Schneckenhäuser haben. Die Schnecken werden mit Wasser gefüllt und gedreht; dann beginnt ein Feuer aus Tannenzapfen, und das Stück endet mit einem auf der Schnecke geblasenen, hornähnlichen Ton.

In “Child of Tree“ bilden die Anweisungen des Komponisten ein eher diffuses Feld von Möglichkeiten. Der Interpret muss Münzen werfen und auf der Basis der Ergebnisse entscheiden, in wie viele Abschnitte er die acht Minuten teilt und welche Instrumente er in welchen Abschnitten verwendet.

In “Composed Inprovisation“ formulierte Cage exakte Vorgaben aus Zeitklammern, die einen zeitlichen Rahmen für die Musik bilden. Die klangliche Ausgestaltung dieses Rahmens, bleibt dem Zufall überlassen.

“27’10.554’’“ für Schlagzeug solo ist eine fertig gestellte Komposition dieses Projekts, bei dem der Titel die Aufführungsdauer angibt. Für dieses Großprojekt verwendete Kaul insgesamt 90 verschiedene Instrumente und Gegenstände.

Eine Koproduktion mit Deutschlandradio

Details
EAN: 4010228732023
Inhaltstext: Composed Improvisation for snare drum alone
Variations I version for steel drums and mbira
Child of Tree for solo percussion
Composed Improvisation for one-sided drums with or withour jangles
Inlets for three players of water-filled conch shells and one conch-player using circular breathing and the sound of fire
27'10.554" for a percussionist
Spieldauer: 74'35"
Untertitel: Works for Percussion Solo
Verlag: Wergo
downloads

Spielt man Musik von John Cage, kommt man um die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Stille nicht herum. Alles Hörbare könne prinzipiell Musik sein, sogar dann, wenn es nicht komponiert ist: “If you want to know the truth of the matter, the music I prefer, even to my own or anybody else's, is what we are hearing if we are just quiet.”

Bei allen von ihm interpretierten Werken hat Matthias Kaul sich mit der Frage beschäftigt, welche Formen die Stille grundsätzlich annehmen und wie sie dann konkret realisiert werden kann. Welche Instrumente kommen zum Einsatz, wie gestaltet sich der Ablauf der Instrumentation über das ganze Stück hinweg, wie kann das akustische Ergebnis über eine halbe Stunde spannend bleiben? Und wie kann man eine Vielzahl von Instrumenten zum Einsatz bringen, ohne dass der Eindruck von Beliebigkeit entsteht? Matthias Kaul ist nicht nur Schlagzeuger, sondern gleichermaßen Komponist und daher prädestiniert für eine solche Aufgabe. Er entwickelt eigene Vorstellungen, die dann auf ihre Kompatibilität mit der Partitur überprüft werden müssen.

In den “Variations I” spielt Matthias Kaul mit unterschiedlichen Formen von Stille. Aus der Anordnung der Partitur aus Folien mit Punkten und Linien generiert der Interpret konkrete Töne, Klänge und „Pausen“.

Noch kruder sind die Anweisungen zu „Inlets“ für drei Spieler, die je vier Schneckenhäuser haben. Die Schnecken werden mit Wasser gefüllt und gedreht; dann beginnt ein Feuer aus Tannenzapfen, und das Stück endet mit einem auf der Schnecke geblasenen, hornähnlichen Ton.

In “Child of Tree“ bilden die Anweisungen des Komponisten ein eher diffuses Feld von Möglichkeiten. Der Interpret muss Münzen werfen und auf der Basis der Ergebnisse entscheiden, in wie viele Abschnitte er die acht Minuten teilt und welche Instrumente er in welchen Abschnitten verwendet.

In “Composed Inprovisation“ formulierte Cage exakte Vorgaben aus Zeitklammern, die einen zeitlichen Rahmen für die Musik bilden. Die klangliche Ausgestaltung dieses Rahmens, bleibt dem Zufall überlassen.

“27’10.554’’“ für Schlagzeug solo ist eine fertig gestellte Komposition dieses Projekts, bei dem der Titel die Aufführungsdauer angibt. Für dieses Großprojekt verwendete Kaul insgesamt 90 verschiedene Instrumente und Gegenstände.

Eine Koproduktion mit Deutschlandradio

EAN: 4010228732023
Inhaltstext: Composed Improvisation for snare drum alone
Variations I version for steel drums and mbira
Child of Tree for solo percussion
Composed Improvisation for one-sided drums with or withour jangles
Inlets for three players of water-filled conch shells and one conch-player using circular breathing and the sound of fire
27'10.554" for a percussionist
Spieldauer: 74'35"
Untertitel: Works for Percussion Solo
Verlag: Wergo