Schott Music

Skip to Main Content »

Language
 
Warenkorb (0 Artikel)
Mein Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Das mollsche Gesetz

Das mollsche Gesetz

Catalogue of Improvisation


  • Ausgabe: CD, 68-page booklet
  • Erscheinungsjahr: 2008
  • Bestell-Nr.: WER 80512
23,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.24 kg

- +
 
Beschreibung
Um wenig wurde in der Musik so viel Lärm gemacht wie um die Stille. Dabei gibt es sie eigentlich gar nicht. John Cage selbst, der 1952 mit seinem berühmten 4’33“ die ganze Diskussion erst angestoßen hat, bemerkte in einem vermeintlich schalltoten Raum, dass er immer noch das Brummen seines Blutkreislaufs und das leichte Pfeifen seines Nervensystems wahrnehmen konnte. So ist denn auch schon 4’33’’, die Mutter aller musikalischen Stillen, ganz und gar nicht lautlos. Während ein Musiker auf der Bühne 4 Minuten und 33 Sekunden keinen einzigen Ton spielt, hört man eine ganze Menge: Den eigenen Atem, eine Klimaanlage vielleicht, das Rascheln neben und das Husten hinter einem. Stille ist eine Idee, kein Zustand.
Udo Moll, Matti Muche und Sebastian Gramss, die Erfinder und Vollstrecker des „Mollschen Gesetzes“, lassen sich auf ermüdende Grundsatzdebatten klugerweise gar nicht erst ein. Wenn, so der erste Paragraph des Gesetzes, maximal 60 Sekunden lang Musik gemacht wird, folgt, so sagt der zweite Paragraph, eine gleichlange Pause. Und eben keine Stille. Die Musik hört einfach auf und wartet. Oder besser: sie schweigt. Das schöne deutsche Wort „Schweigen“ drückt eigentlich ziemlich genau aus, um was es geht: Es geht darum, sich zurückzuhalten, Platz zu machen, Zeit zu gewähren.  (Raoul Mörchen)
 
Unter dem Oberbegriff "Catalogue of Improvisation" hat das „Mollsche Gesetz“ 2007 eine sechsteilige Konzertreihe durchgeführt.
Integraler Bestandteil des „Catalogue“ ist eine Dokumentation, die aus einem künstlerisch aufwendig gestalteten Katalog und einer dazugehörigen CD besteht. Der international renommierte Fotograf Philip Lethen und der bekannte Musikjournalist Raul Mörchen haben alle Konzerte begleitet und Fotos und essayistische Texte für den Katalog beigesteuert. Die Konzerte wurden mitgeschnitten und die Höhepunkte auf der vorliegenden CD veröffentlicht.
"Das mollsche Gesetz. Catalogue of Improvisation" besticht durch seine unorthodoxe Herangehensweise an das Thema Improvisation und durch den Brückenschlag sowohl zur neuen Musik, zur internationalen Experimentalmusik, zum Pop als auch zur aktuellen Medienkunst.


Udo Moll: trumpet, harmonium, electronics / Sebastian Gramss: double bass / Matthias Muche: trombone / Maria de Alvear: voice / John Tilbury: piano / Elliott Sharp: guitar clarinet / Wolfgang Mitterer: organ, electronics / Sidsel Endresen: voice / Institut für Feinmotorik (Marc Matter, Florian Meyer, Daniel van den Eijkel): turntables
Details
EAN: 4010228805123
Inhaltstext: komitzu
NYMS pt4
tsuki no monogurui
klehafter
hatsugatsuo
NYMS pt8
convatten
Bascha
yozakura
daikan
Manti
miham
krakuz
Blini
surfaces 4
tal para qual
Watrushki
automi
Kwaß
tarant
liwu
asta su abuelo
smorga
shijo noryo
que viene el coco
Schtschi
Bitki Po
funeasobi
hilan delgado
signi
Blintschiki
tasogare no zu
weii
Spieldauer: 67'11"
Verlag: Wergo
downloads
Um wenig wurde in der Musik so viel Lärm gemacht wie um die Stille. Dabei gibt es sie eigentlich gar nicht. John Cage selbst, der 1952 mit seinem berühmten 4’33“ die ganze Diskussion erst angestoßen hat, bemerkte in einem vermeintlich schalltoten Raum, dass er immer noch das Brummen seines Blutkreislaufs und das leichte Pfeifen seines Nervensystems wahrnehmen konnte. So ist denn auch schon 4’33’’, die Mutter aller musikalischen Stillen, ganz und gar nicht lautlos. Während ein Musiker auf der Bühne 4 Minuten und 33 Sekunden keinen einzigen Ton spielt, hört man eine ganze Menge: Den eigenen Atem, eine Klimaanlage vielleicht, das Rascheln neben und das Husten hinter einem. Stille ist eine Idee, kein Zustand.
Udo Moll, Matti Muche und Sebastian Gramss, die Erfinder und Vollstrecker des „Mollschen Gesetzes“, lassen sich auf ermüdende Grundsatzdebatten klugerweise gar nicht erst ein. Wenn, so der erste Paragraph des Gesetzes, maximal 60 Sekunden lang Musik gemacht wird, folgt, so sagt der zweite Paragraph, eine gleichlange Pause. Und eben keine Stille. Die Musik hört einfach auf und wartet. Oder besser: sie schweigt. Das schöne deutsche Wort „Schweigen“ drückt eigentlich ziemlich genau aus, um was es geht: Es geht darum, sich zurückzuhalten, Platz zu machen, Zeit zu gewähren.  (Raoul Mörchen)
 
Unter dem Oberbegriff "Catalogue of Improvisation" hat das „Mollsche Gesetz“ 2007 eine sechsteilige Konzertreihe durchgeführt.
Integraler Bestandteil des „Catalogue“ ist eine Dokumentation, die aus einem künstlerisch aufwendig gestalteten Katalog und einer dazugehörigen CD besteht. Der international renommierte Fotograf Philip Lethen und der bekannte Musikjournalist Raul Mörchen haben alle Konzerte begleitet und Fotos und essayistische Texte für den Katalog beigesteuert. Die Konzerte wurden mitgeschnitten und die Höhepunkte auf der vorliegenden CD veröffentlicht.
"Das mollsche Gesetz. Catalogue of Improvisation" besticht durch seine unorthodoxe Herangehensweise an das Thema Improvisation und durch den Brückenschlag sowohl zur neuen Musik, zur internationalen Experimentalmusik, zum Pop als auch zur aktuellen Medienkunst.


Udo Moll: trumpet, harmonium, electronics / Sebastian Gramss: double bass / Matthias Muche: trombone / Maria de Alvear: voice / John Tilbury: piano / Elliott Sharp: guitar clarinet / Wolfgang Mitterer: organ, electronics / Sidsel Endresen: voice / Institut für Feinmotorik (Marc Matter, Florian Meyer, Daniel van den Eijkel): turntables
EAN: 4010228805123
Inhaltstext: komitzu
NYMS pt4
tsuki no monogurui
klehafter
hatsugatsuo
NYMS pt8
convatten
Bascha
yozakura
daikan
Manti
miham
krakuz
Blini
surfaces 4
tal para qual
Watrushki
automi
Kwaß
tarant
liwu
asta su abuelo
smorga
shijo noryo
que viene el coco
Schtschi
Bitki Po
funeasobi
hilan delgado
signi
Blintschiki
tasogare no zu
weii
Spieldauer: 67'11"
Verlag: Wergo