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Drei Fragmente

Drei Fragmente

für Orchester


  • Besetzung: Orchester
  • Ausgabe: Aufführungsmaterial

 
Beschreibung
Die Entstehungsgeschichte meiner Drei Fragmente ist etwas kompliziert: Die erste Fassung habe ich Ende 2003 komponiert während eines Studienaufenthaltes in London. Ursprünglich waren es vier Fragmente, ich habe dann später aus musikalischen und technischen Erwägungen eine dreisätzige Version erstellt, die im Juni 2006 durch das Belgische Nationalorchester in Brüssel uraufgeführt wurde. Für die Uraufführung der viersätzigen Version im Oktober 2006 in Mainz habe ich einge kleinere Änderungen an dem Stück vorgenommen, die neue (nun wieder dreisätzige) Fassung wurde 2008 durch das Vlaams Radio Orkest unter der Leitung von Arturo Tamayo auf CD eingespielt. Diese Fassung betrachte ich mittlerweile als die engültige.

Jeder der drei kurzen Sätze verfolgt exemplarisch eine bestimmte musikalisch-formale Idee. Der erste, Praeludium, beginnt mit eine lauten Tutti-Attacke und vollzieht dann ein auskomponiertes Ritardando und Diminuendo, bis hin zu vereinzelten Solo-Einwürfen. Der dritte Satz, Climax, verhält sich genau umgekehrt, er bildet eine kurze, zielgerichtete Steigerung.

Im Kontrast zu diesen beiden linearen Formen steht der zweite Satz, Quodlibet, der auf dem Prinzip der Collage basiert. In allen möglichen, zuweilen auch absurd-komischen Konstellationen werden hier musikalische Zitate unterschiedlichster Provenienz nebeneinander gestellt, übereinander montiert und ineinander überführt. Anno Schreier
Details
Inhaltstext: I Praeludium
II Quodlibet
III Climax
Kompositionsjahr: 2004, rev. 2006
Orchesterbesetzung: Picc. · 2 · 2 · 2 · Bassklar. · 2 · Kfg. - 4 · 3 · 3 · 1 - P. S. (3 Spieler) - Str.
Spieldauer: 8'0"
Verlag: Schott Music
Aufführungen
Dirigent: Cornelius Meister
Orchester: Philharmonisches Orchester Heidelberg
2010-04-14 | Heidelberg (Deutschland), Konzerthaus
Dirigent: Alexander Briger
Orchester: Orchestre National de Belgique
2006-06-01 | Bruxelles (Belgien), Theatre National | Uraufführung
Die Entstehungsgeschichte meiner Drei Fragmente ist etwas kompliziert: Die erste Fassung habe ich Ende 2003 komponiert während eines Studienaufenthaltes in London. Ursprünglich waren es vier Fragmente, ich habe dann später aus musikalischen und technischen Erwägungen eine dreisätzige Version erstellt, die im Juni 2006 durch das Belgische Nationalorchester in Brüssel uraufgeführt wurde. Für die Uraufführung der viersätzigen Version im Oktober 2006 in Mainz habe ich einge kleinere Änderungen an dem Stück vorgenommen, die neue (nun wieder dreisätzige) Fassung wurde 2008 durch das Vlaams Radio Orkest unter der Leitung von Arturo Tamayo auf CD eingespielt. Diese Fassung betrachte ich mittlerweile als die engültige.

Jeder der drei kurzen Sätze verfolgt exemplarisch eine bestimmte musikalisch-formale Idee. Der erste, Praeludium, beginnt mit eine lauten Tutti-Attacke und vollzieht dann ein auskomponiertes Ritardando und Diminuendo, bis hin zu vereinzelten Solo-Einwürfen. Der dritte Satz, Climax, verhält sich genau umgekehrt, er bildet eine kurze, zielgerichtete Steigerung.

Im Kontrast zu diesen beiden linearen Formen steht der zweite Satz, Quodlibet, der auf dem Prinzip der Collage basiert. In allen möglichen, zuweilen auch absurd-komischen Konstellationen werden hier musikalische Zitate unterschiedlichster Provenienz nebeneinander gestellt, übereinander montiert und ineinander überführt. Anno Schreier
Inhaltstext: I Praeludium
II Quodlibet
III Climax
Kompositionsjahr: 2004, rev. 2006
Orchesterbesetzung: Picc. · 2 · 2 · 2 · Bassklar. · 2 · Kfg. - 4 · 3 · 3 · 1 - P. S. (3 Spieler) - Str.
Spieldauer: 8'0"
Verlag: Schott Music
Dirigent: Cornelius Meister
Orchester: Philharmonisches Orchester Heidelberg
2010-04-14 | Heidelberg (Deutschland), Konzerthaus
Dirigent: Alexander Briger
Orchester: Orchestre National de Belgique
2006-06-01 | Bruxelles (Belgien), Theatre National | Uraufführung