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Eden Cinema 2

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Eden Cinema 2

Fassung für präpariertes Klavier


  • Besetzung: präpariertes Klavier
  • Bestell-Nr.: BB 2159

Verfügbarkeit: Nicht auf Lager

16,00 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.1 kg

Beschreibung
Inspiriert wurde das Werk, das die Komponistin zu ihren Lieblingsstücken zählt, durch Biographie und Schaffen von Marguerite Duras. In deren gleichnamigem Theaterstück geht Anfang des 20. Jahrhunderts eine Flämin nach Saigon, heiratet einen Beamten und bekommt zwei Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes arbeitet sie nebenbei als Klavierspielerin im örtlichen "Eden Cinema“. Der Komponistin zufolge "wie ein traditionelles Klavierstück aus der Romantik zu spielen“, tönt Eden Cinema zwar poetisch, aber auch cool, witzig und äußerst modern. Motivwiederholungen und Ostinati spielen wie bei Duras eine große Rolle. Zudem treten Zitate auf, wörtliche aus Beethovens Hammerklavier-Sonate ebenso wie vage Anklänge an Tanzrhythmen und Allerweltsmusik, wie sie in Stummfilmkinos eingesetzt wurde. Die Präparation der Klaviersaiten – Metallteile an den hohen, Gummistücke an den tiefen – bewirkt eine klangliche Patina und den Eindruck von Vergangenem – „im Zusammenhang mit Duras auch lesbar als im Unterbewusstsein sedimentierte Traumata, deren undeutliche Spuren obsessiv an die Oberfläche drängen“ (Eckhard Weber).
Details
Bindung: Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-2025-2159-5
Kompositionsjahr: 1995
Schwierigkeit: schwer
Seitenzahl: 20
Spieldauer: 15' 0"
Verlag: Bote & Bock
Inspiriert wurde das Werk, das die Komponistin zu ihren Lieblingsstücken zählt, durch Biographie und Schaffen von Marguerite Duras. In deren gleichnamigem Theaterstück geht Anfang des 20. Jahrhunderts eine Flämin nach Saigon, heiratet einen Beamten und bekommt zwei Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes arbeitet sie nebenbei als Klavierspielerin im örtlichen "Eden Cinema“. Der Komponistin zufolge "wie ein traditionelles Klavierstück aus der Romantik zu spielen“, tönt Eden Cinema zwar poetisch, aber auch cool, witzig und äußerst modern. Motivwiederholungen und Ostinati spielen wie bei Duras eine große Rolle. Zudem treten Zitate auf, wörtliche aus Beethovens Hammerklavier-Sonate ebenso wie vage Anklänge an Tanzrhythmen und Allerweltsmusik, wie sie in Stummfilmkinos eingesetzt wurde. Die Präparation der Klaviersaiten – Metallteile an den hohen, Gummistücke an den tiefen – bewirkt eine klangliche Patina und den Eindruck von Vergangenem – „im Zusammenhang mit Duras auch lesbar als im Unterbewusstsein sedimentierte Traumata, deren undeutliche Spuren obsessiv an die Oberfläche drängen“ (Eckhard Weber).
Bindung: Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-2025-2159-5
Kompositionsjahr: 1995
Schwierigkeit: schwer
Seitenzahl: 20
Spieldauer: 15' 0"
Verlag: Bote & Bock