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Egmont

Egmont

Oper in 15 Szenen

Libretto von Christoph Klimke und unter der Mitarbeit des Komponisten

unter Verwendung von Texten von Johann Wolfgang von Goethe


  • Ausgabe: Aufführungsmaterial
  • Sprache: deutsch

 
Beschreibung
Das Drama gleichen Titels von Goethe diente mir als eine Art Matrix. Das komplett neu verfasste Libretto von Christoph Klimke und mir ist wie ein episches Gedicht, in dem das freiheitliche Gesellschaftsbild Egmonts auf die kalkulierende, rein dem Machterhalt dienende Diktatur des Grafen Alba stößt. Die Personenzahl ist auf sechs reduziert, sämtliche Figuren agieren auf Augenhöhe. Dennoch ist es kein reines Drama zwischen Gut und Böse, da aktuelle Fragen und Konflikte verhandelt werden: Inwieweit ist eine Gesellschaft manipulierbar und ab wann kippt ein System unabhängig von seinen moralisch-ideologischen Werten?

Der Bezug meiner Oper zu Beethoven ergibt sich aus der Wahl des Sujets und ist somit ein rein inhaltlicher: Es geht um Prinz Egmont von Gaure als Verfechter von Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Diese Themen haben Beethoven ein Leben lang beschäftigt. Seine berühmte Egmont-Ouvertüre ist aufgrund der thematischen Dichte und des enormen rhythmischen Zugriffs ein Juwel. Auch wenn ich dieses Werk unberührt lasse, so habe ich mein musikalisches Material in komplexer Dichte und mit vorwärts drängenden Rhythmen gestaltet. In meiner Oper kommt aber auch ein ganz anderer Teil Beethovens vor: Ausschnitte aus seinem berührenden Brief „An die unsterbliche Geliebte“. In einem fragil ziselierten Stimmensatz führt uns der konstant sechsstimmige Chor ins Innere der Figuren und hinter die Masken ihrer gesellschaftlichen Funktionen. Christian Jost
Details
Auftragswerk : Ein Auftragswerk des Theater an der Wien anlässlich des Beethoven-Jahres 2020
Inhaltstext: I Am helllichten Tag
II Im dampfenden Schlachtfeld
III Im Zentrum der Macht. Mittag
IV Nachmittag
V Spätnachmittag
VI Früher Abend
VII Abend
VIII Zwischenakt, die Vision. Abend
IX Im Zentrum der Macht. Nacht
X Nacht
XI Nacht
XII Morgen- XIII Vormittag
XIV Verwandlung. Mittag
XV Nachmittag
Kompositionsjahr: 2018-2019
Orchesterbesetzung: 2 · 2 · 2 · 2 (2. auch Kfg.) - 2 · 2 · 3 · 1 - S. (Vibr. · Mar.) (2 Spieler) - Hfe. · Klav. - Str.
Personenbesetzung: Graf Egmont · Tenor - Herzog Alba · Bariton - Clara · Sopran - Margarete von Parma · Alt - Ferdinand, Albas Sohn · Mezzosopran - Machiavell · Bariton - Sechsstimmiger Chor
Spieldauer: 90'0"
Verlag: Schott Music
Aufführungen
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-26 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-24 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-21 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-19 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-17 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00 | Uraufführung
Das Drama gleichen Titels von Goethe diente mir als eine Art Matrix. Das komplett neu verfasste Libretto von Christoph Klimke und mir ist wie ein episches Gedicht, in dem das freiheitliche Gesellschaftsbild Egmonts auf die kalkulierende, rein dem Machterhalt dienende Diktatur des Grafen Alba stößt. Die Personenzahl ist auf sechs reduziert, sämtliche Figuren agieren auf Augenhöhe. Dennoch ist es kein reines Drama zwischen Gut und Böse, da aktuelle Fragen und Konflikte verhandelt werden: Inwieweit ist eine Gesellschaft manipulierbar und ab wann kippt ein System unabhängig von seinen moralisch-ideologischen Werten?

Der Bezug meiner Oper zu Beethoven ergibt sich aus der Wahl des Sujets und ist somit ein rein inhaltlicher: Es geht um Prinz Egmont von Gaure als Verfechter von Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Diese Themen haben Beethoven ein Leben lang beschäftigt. Seine berühmte Egmont-Ouvertüre ist aufgrund der thematischen Dichte und des enormen rhythmischen Zugriffs ein Juwel. Auch wenn ich dieses Werk unberührt lasse, so habe ich mein musikalisches Material in komplexer Dichte und mit vorwärts drängenden Rhythmen gestaltet. In meiner Oper kommt aber auch ein ganz anderer Teil Beethovens vor: Ausschnitte aus seinem berührenden Brief „An die unsterbliche Geliebte“. In einem fragil ziselierten Stimmensatz führt uns der konstant sechsstimmige Chor ins Innere der Figuren und hinter die Masken ihrer gesellschaftlichen Funktionen. Christian Jost
Auftragswerk : Ein Auftragswerk des Theater an der Wien anlässlich des Beethoven-Jahres 2020
Inhaltstext: I Am helllichten Tag
II Im dampfenden Schlachtfeld
III Im Zentrum der Macht. Mittag
IV Nachmittag
V Spätnachmittag
VI Früher Abend
VII Abend
VIII Zwischenakt, die Vision. Abend
IX Im Zentrum der Macht. Nacht
X Nacht
XI Nacht
XII Morgen- XIII Vormittag
XIV Verwandlung. Mittag
XV Nachmittag
Kompositionsjahr: 2018-2019
Orchesterbesetzung: 2 · 2 · 2 · 2 (2. auch Kfg.) - 2 · 2 · 3 · 1 - S. (Vibr. · Mar.) (2 Spieler) - Hfe. · Klav. - Str.
Personenbesetzung: Graf Egmont · Tenor - Herzog Alba · Bariton - Clara · Sopran - Margarete von Parma · Alt - Ferdinand, Albas Sohn · Mezzosopran - Machiavell · Bariton - Sechsstimmiger Chor
Spieldauer: 90'0"
Verlag: Schott Music
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-26 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-24 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-21 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-19 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00
Dirigent: Michael Boder
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
2020-02-17 | Wien (Österreich), Theater an der Wien — 19:00 | Uraufführung