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en hommage Simon Laks

en hommage Simon Laks


Judith Ingolfsson: violin / Leonid Gorokhov: cello / Vladimir Stoupel: piano


  • Ausgabe: CD
  • Bestell-Nr.: EDA 31
18,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.1 kg

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Beschreibung

Dem Komponisten Simon (polnisch: Szymon) Laks widmet eda records seit einigen Jahren besondere Aufmerksamkeit. Ersteinspielungen seiner Werke bilden einen roten Faden durch die Serie “Poland Abroad” (eda 26, 27, 34, 35 und 37), Vokalkompositionen aus seiner Feder finden sich auf der CD „Elegy for the Jewish Villages“ (eda 30), vorliegende Produktion ist ihm als Hommage vollständig gewidmet. Laks, 1901 in Warschau geboren, gehörte zu jener Gruppe polnischer Musiker und Komponisten, die sich in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre in der „Association des Jeunes Musiciens Polonais“ in Paris zusammenschloss und – unter dem Protektorat von Iganz Jan Paderewski, Artur Szymanowski, Anton Rubinstein und Nadia Boulanger – die bedeutendste nicht-französische Musikervereinigung in der damaligen Musikhauptstadt der Welt bildete. Laks, der an der Warschauer Hochschule und am Paris Conservatoire studiert hatte, begann Anfang der 1930er Jahre eine erfolgversprechende Laufbahn als Komponist, er komponierte für renommierte Ensembles wie das Roth Quartett und namhafte Solisten wie Maurice Maréchal und Vlado Perlemuter. Laks wurde aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1941 interniert und 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz II-Birkenau deportiert, wo er als Leiter einer der Lagerkapellen „durch eine unendliche Reihe von Wundern“ den Holocaust überlebte (sein nach dem Krieg geschriebenes Buch „Musik in Auschwitz“ gehört zu den zentralen Dokumenten über die Rolle der Musik in den Nazi-Vernichtungslagern).

Diese CD stellt eine Reihe von Werken von Laks aus der Vorkriegszeit in Ersteinspielungen vor, die seinen Durchbruch in der französischen Musikszene markierten, aber auch die Ballade „Hommage à Chopin“, die 1949 zum 100. Todestag Chopins im Auftrag des Chopin-Wettbewerbs entstand und dort auch prämiert wurde. Sie zeigen einen Komponisten, dem eine originelle Synthese aus slawischen und französischen Stilelementen gelungen war. Seine ästhetische Position ist in der Nachbarschaft der École de Paris zu sehen, zu Komponisten wie Martinů und Mihalovici, insbesondere aber zu Tansman, dem er in lebenslanger Freundschaft verbunden war.

Vladimir Stoupel, Judith Ingolfsson und Leonid Gorokhov sind beredte und begeisterte Anwälte für Laks’ geistreiche wie hintergründige Kompositionen. Vladimir Stoupel ist als Interpret auch mit einem Klavierrecital „The Life of the Machines“ (eda 28) mit Werken von Antheil, Mossolow, Roslavets, Nancarrow, Szpilman, sowie als Begleiter Valéry Sutys auf der Produktion „Elegy for the Jewish Villages“ mit Liedern von Laks, Ullmann, Ravel und Weissgall im Katalog von eda records vertreten.

Details
EAN: 4012476000312
Inhaltstext: Trois pièces de concert (1935)
Sonate pour violoncelle et piano (1932)
Suite polonaise (1935)
Ballade "Hommage à Chopin" (1949)
Spieldauer: 70'15"
Verlag: eda records

Dem Komponisten Simon (polnisch: Szymon) Laks widmet eda records seit einigen Jahren besondere Aufmerksamkeit. Ersteinspielungen seiner Werke bilden einen roten Faden durch die Serie “Poland Abroad” (eda 26, 27, 34, 35 und 37), Vokalkompositionen aus seiner Feder finden sich auf der CD „Elegy for the Jewish Villages“ (eda 30), vorliegende Produktion ist ihm als Hommage vollständig gewidmet. Laks, 1901 in Warschau geboren, gehörte zu jener Gruppe polnischer Musiker und Komponisten, die sich in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre in der „Association des Jeunes Musiciens Polonais“ in Paris zusammenschloss und – unter dem Protektorat von Iganz Jan Paderewski, Artur Szymanowski, Anton Rubinstein und Nadia Boulanger – die bedeutendste nicht-französische Musikervereinigung in der damaligen Musikhauptstadt der Welt bildete. Laks, der an der Warschauer Hochschule und am Paris Conservatoire studiert hatte, begann Anfang der 1930er Jahre eine erfolgversprechende Laufbahn als Komponist, er komponierte für renommierte Ensembles wie das Roth Quartett und namhafte Solisten wie Maurice Maréchal und Vlado Perlemuter. Laks wurde aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1941 interniert und 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz II-Birkenau deportiert, wo er als Leiter einer der Lagerkapellen „durch eine unendliche Reihe von Wundern“ den Holocaust überlebte (sein nach dem Krieg geschriebenes Buch „Musik in Auschwitz“ gehört zu den zentralen Dokumenten über die Rolle der Musik in den Nazi-Vernichtungslagern).

Diese CD stellt eine Reihe von Werken von Laks aus der Vorkriegszeit in Ersteinspielungen vor, die seinen Durchbruch in der französischen Musikszene markierten, aber auch die Ballade „Hommage à Chopin“, die 1949 zum 100. Todestag Chopins im Auftrag des Chopin-Wettbewerbs entstand und dort auch prämiert wurde. Sie zeigen einen Komponisten, dem eine originelle Synthese aus slawischen und französischen Stilelementen gelungen war. Seine ästhetische Position ist in der Nachbarschaft der École de Paris zu sehen, zu Komponisten wie Martinů und Mihalovici, insbesondere aber zu Tansman, dem er in lebenslanger Freundschaft verbunden war.

Vladimir Stoupel, Judith Ingolfsson und Leonid Gorokhov sind beredte und begeisterte Anwälte für Laks’ geistreiche wie hintergründige Kompositionen. Vladimir Stoupel ist als Interpret auch mit einem Klavierrecital „The Life of the Machines“ (eda 28) mit Werken von Antheil, Mossolow, Roslavets, Nancarrow, Szpilman, sowie als Begleiter Valéry Sutys auf der Produktion „Elegy for the Jewish Villages“ mit Liedern von Laks, Ullmann, Ravel und Weissgall im Katalog von eda records vertreten.

EAN: 4012476000312
Inhaltstext: Trois pièces de concert (1935)
Sonate pour violoncelle et piano (1932)
Suite polonaise (1935)
Ballade "Hommage à Chopin" (1949)
Spieldauer: 70'15"
Verlag: eda records