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Etudes Australes

Etudes Australes


Sabine Liebner: piano


  • Ausgabe: 4 CDs
  • Erscheinungsjahr: 2011
  • Bestell-Nr.: WER 67402
39,50 €
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten

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Beschreibung
Die Entstehung der „Etudes Australes“ 1974 mar­kiert den Beginn einer Sammlung von virtuosen Etüden, die für ein erneutes Interesse John Cages an tradi­tioneller Instrumentation und Notation stehen.

Die komplex gestaltete Klavierkomposition glie­dert sich in vier einzelne Bücher mit insgesamt 32 Etüden. Zugrunde gelegt hat John Cage
Karten des südlichen Sternenhimmels („Atlas Australis“), aus denen Plane­ten-Standorte mittels Zufallsoperation ausgewählt und in Töne übertragen werden. Diese in Noten übersetzten Planeten wurden in zwei Systemen die ganze Klaviatur umfas­send jeweils für die rechte und linke Hand notiert. Das Moment des Zufalls wird so in diesem Werk zu einer ästhe­tischen Kategorie.

Die „Etudes Australes“ sind hier zu hören in einer kongenialen Interpretation der Pia­nistin Sabine Liebner: „Es passiert das Unerwartete, denn in diesen Etüden gibt es nichts zu erwarten. Es gibt kein logisches Aufeinanderfolgen – alles steht für ein Abbild der Sterne. Hier passiert, was Cage immer wollte: der Gegensatz zwischen Kunst und Leben wird aufgelöst. Kunst und Leben sollen sich nicht gegenseitig be­hindern, sondern eine Einheit bilden, und dieses Anliegen gelingt in den 'Etudes Australes' perfekt, weil eben immer Unvorhergesehenes passiert.“ (Sabine Liebner)

Cages Komposition hat somit ihre einzige Realität im Moment der Aufführung. Ge­hört werden kann immer nur das Gegenwärtige, im konkreten Fall ein ständig mu­tierendes Klangkaleidoskop, das keinen Anspruch auf Wiederholbarkeit erhebt.


John Cage beim FORUM NEUER MUSIK 2011 Sabine Liebner spielt die "Etudes Australes" (Film)
Details
EAN: 4010228674026
Inhaltstext: Book I (Etudes I-VIII)
Book II (Etudes IX-XVI)
Book III (Etudes XVII-XXIV)
Book IV (Etudes XXV-XXXII)
Spieldauer: 260'54"
Verlag: Wergo
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Die Entstehung der „Etudes Australes“ 1974 mar­kiert den Beginn einer Sammlung von virtuosen Etüden, die für ein erneutes Interesse John Cages an tradi­tioneller Instrumentation und Notation stehen.

Die komplex gestaltete Klavierkomposition glie­dert sich in vier einzelne Bücher mit insgesamt 32 Etüden. Zugrunde gelegt hat John Cage
Karten des südlichen Sternenhimmels („Atlas Australis“), aus denen Plane­ten-Standorte mittels Zufallsoperation ausgewählt und in Töne übertragen werden. Diese in Noten übersetzten Planeten wurden in zwei Systemen die ganze Klaviatur umfas­send jeweils für die rechte und linke Hand notiert. Das Moment des Zufalls wird so in diesem Werk zu einer ästhe­tischen Kategorie.

Die „Etudes Australes“ sind hier zu hören in einer kongenialen Interpretation der Pia­nistin Sabine Liebner: „Es passiert das Unerwartete, denn in diesen Etüden gibt es nichts zu erwarten. Es gibt kein logisches Aufeinanderfolgen – alles steht für ein Abbild der Sterne. Hier passiert, was Cage immer wollte: der Gegensatz zwischen Kunst und Leben wird aufgelöst. Kunst und Leben sollen sich nicht gegenseitig be­hindern, sondern eine Einheit bilden, und dieses Anliegen gelingt in den 'Etudes Australes' perfekt, weil eben immer Unvorhergesehenes passiert.“ (Sabine Liebner)

Cages Komposition hat somit ihre einzige Realität im Moment der Aufführung. Ge­hört werden kann immer nur das Gegenwärtige, im konkreten Fall ein ständig mu­tierendes Klangkaleidoskop, das keinen Anspruch auf Wiederholbarkeit erhebt.


John Cage beim FORUM NEUER MUSIK 2011 Sabine Liebner spielt die "Etudes Australes" (Film)
EAN: 4010228674026
Inhaltstext: Book I (Etudes I-VIII)
Book II (Etudes IX-XVI)
Book III (Etudes XVII-XXIV)
Book IV (Etudes XXV-XXXII)
Spieldauer: 260'54"
Verlag: Wergo