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Für Fagott, Violoncell und Pianoforte

Für Fagott, Violoncell und Pianoforte


  • Besetzung: Fagott, Violoncello und Klavier
  • Ausgabe: Spielpartitur, 3 Exemplare
  • Bestell-Nr.: ED 9936
36,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.25 kg

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Beschreibung
Nausea (lat. Seekrankheit, Übelkeit, Ekel) – Nenia (griech./lat. Klagelied, Zauberlied, Volkslied): zwei Begriffe, die in ihrer altsprachlichen Vieldeutigkeit Raum geben für gegensätzliche musikalische Assoziationen, dabei aber ganz ähnlich klingen. Die Untertitel der beiden Sätze verweisen auf einen Hintergedanken der Komposition – eine musikalische Gestik von Abscheu und (ohnmächtiger) Wut auf der einen, von Trauer und Verzweiflung auf der anderen Seite klanglich ineinander übergehen zu lassen und so weit wie möglich zu verschränken. Hier wie dort sind es mühevoll zusammengerissene Klangblöcke, in sich kreisende Motivreste, teils bis auf Einzeltöne reduzierte Melodiefetzen... und dennoch läßt sich am Ende ein gedehntes, wie verwehtes Relikt eines Gesanges hindurchhören. 

Benjamin Schweitzer
Details
Bindung: Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-001-14077-5
Inhaltstext: 1. Nausea
2. Nenia
Kompositionsjahr: 1996
Schwierigkeit: schwer
Seitenzahl: 82
Spieldauer: 13'0"
Uraufführung : 23. Mai 1996 Dresden (D)
Verlag: Schott Music
Aufführungen
1996-05-23 | Dresden (Deutschland) | Uraufführung
Nausea (lat. Seekrankheit, Übelkeit, Ekel) – Nenia (griech./lat. Klagelied, Zauberlied, Volkslied): zwei Begriffe, die in ihrer altsprachlichen Vieldeutigkeit Raum geben für gegensätzliche musikalische Assoziationen, dabei aber ganz ähnlich klingen. Die Untertitel der beiden Sätze verweisen auf einen Hintergedanken der Komposition – eine musikalische Gestik von Abscheu und (ohnmächtiger) Wut auf der einen, von Trauer und Verzweiflung auf der anderen Seite klanglich ineinander übergehen zu lassen und so weit wie möglich zu verschränken. Hier wie dort sind es mühevoll zusammengerissene Klangblöcke, in sich kreisende Motivreste, teils bis auf Einzeltöne reduzierte Melodiefetzen... und dennoch läßt sich am Ende ein gedehntes, wie verwehtes Relikt eines Gesanges hindurchhören. 

Benjamin Schweitzer
Bindung: Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-001-14077-5
Inhaltstext: 1. Nausea
2. Nenia
Kompositionsjahr: 1996
Schwierigkeit: schwer
Seitenzahl: 82
Spieldauer: 13'0"
Uraufführung : 23. Mai 1996 Dresden (D)
Verlag: Schott Music
1996-05-23 | Dresden (Deutschland) | Uraufführung