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Hagia Sophia

Hagia Sophia

Poème symphonique


  • Besetzung: Orgel
  • Bestell-Nr.: ED 21078 Q19995
19,99 €  *
Inkl. 19% MwSt.

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Beschreibung
Über Jahrhunderte zuerst von Christen und dann von Muslimen (ab 1453) als Kultstätte genutzt, setzt die Hagia Sophia (Istanbul) heute noch Menschen aus aller Welt in ehrfürchtiges Erstaunen. Seit 1934 ist sie ein Museum – aber mehr als das: Die Hagia Sophia, in ihrer monumentalen Größe innerhalb der christlichen Antike und des Mittelalters ein einmaliges architektonisches Zeugnis, wird als mystischer Raum bezeichnet. Monumental, aber auch geheimnisvoll, ein „Raumwunder“, ein Symbol, ein Zeichen. Die "Sophia", die heilige Weisheit, begleitet uns durch die ganze biblische Geschichte.
Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Musik zu sehen:: Eine Reflexion, Nachdenken mit Musik und Poesie. Mächtig ist die Schöpfung, mächtig aber auch die Wahrheit über sie. Und die Erkenntnis, dass der Weg zur Wahrheit über die Weisheit führt. Folglich muss dieses Stück die Hälfte seiner Dauer das Mächtige durchschreiten, monumental. Es ist die Kuppel über alle folgenden (betrachtenden) Verse (Abschnitte). Ab Takt 371 führt der Weg zurück in das Machtvolle, den Jubel (Takt 406). Eine Andeutung an einen „Gesang in der Moschee“ darf nicht fehlen (Takt 510). Die Antwort darauf ist ein schlichtes, einfaches Gebet (Takt 511). Es erinnert an das Mosaik über dem Kaiserportal des Bauwerks, das Christus auf einem mit Juwelen besetzten Thron zeigt. Er hält ein aufgeschlagenes Buch, in dem zu lesen ist: „Friede sei mit Euch. Ich bin das Licht der Welt“.
Linie und Klang von Hagia Sophia beruhen auf einer symmetrisch geordneten Acht-Ton-Reihe (dem Modus H) mit den Tönen h, cis, d, e/f, g, as (gis), b (ais). Die dur-moll-tonalen Beziehungen sind aufgehoben, trotzdem ergeben sich harmonische Zusammenhänge (Farben).
Details
Kompositionsjahr: 2010
Schwierigkeit: schwer
Seitenzahl: 48
Spieldauer: 32'0"
Verlag: Schott Music
Über Jahrhunderte zuerst von Christen und dann von Muslimen (ab 1453) als Kultstätte genutzt, setzt die Hagia Sophia (Istanbul) heute noch Menschen aus aller Welt in ehrfürchtiges Erstaunen. Seit 1934 ist sie ein Museum – aber mehr als das: Die Hagia Sophia, in ihrer monumentalen Größe innerhalb der christlichen Antike und des Mittelalters ein einmaliges architektonisches Zeugnis, wird als mystischer Raum bezeichnet. Monumental, aber auch geheimnisvoll, ein „Raumwunder“, ein Symbol, ein Zeichen. Die "Sophia", die heilige Weisheit, begleitet uns durch die ganze biblische Geschichte.
Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Musik zu sehen:: Eine Reflexion, Nachdenken mit Musik und Poesie. Mächtig ist die Schöpfung, mächtig aber auch die Wahrheit über sie. Und die Erkenntnis, dass der Weg zur Wahrheit über die Weisheit führt. Folglich muss dieses Stück die Hälfte seiner Dauer das Mächtige durchschreiten, monumental. Es ist die Kuppel über alle folgenden (betrachtenden) Verse (Abschnitte). Ab Takt 371 führt der Weg zurück in das Machtvolle, den Jubel (Takt 406). Eine Andeutung an einen „Gesang in der Moschee“ darf nicht fehlen (Takt 510). Die Antwort darauf ist ein schlichtes, einfaches Gebet (Takt 511). Es erinnert an das Mosaik über dem Kaiserportal des Bauwerks, das Christus auf einem mit Juwelen besetzten Thron zeigt. Er hält ein aufgeschlagenes Buch, in dem zu lesen ist: „Friede sei mit Euch. Ich bin das Licht der Welt“.
Linie und Klang von Hagia Sophia beruhen auf einer symmetrisch geordneten Acht-Ton-Reihe (dem Modus H) mit den Tönen h, cis, d, e/f, g, as (gis), b (ais). Die dur-moll-tonalen Beziehungen sind aufgehoben, trotzdem ergeben sich harmonische Zusammenhänge (Farben).
Kompositionsjahr: 2010
Schwierigkeit: schwer
Seitenzahl: 48
Spieldauer: 32'0"
Verlag: Schott Music