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Kammermusik

Kammermusik


courage – Dresdner Ensemble für zeitgenössische Musik / Titus Engel: conductor


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Bestell-Nr.: WER 67532
18,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.1 kg

- +
 
Beschreibung

Die auf dieser CD versammelten Kammermusik-Werke Benja­min Schweitzers markieren einen kompositorischen Wende­punkt seines Schaffens, der sich einer Suche nach neuen Aus­drucks­formen verdankt. Zwischen 2005 und 2008 entstanden, dokumentieren sie zugleich das Streben nach etwas, das man als „Schönheit“ begreifen könnte: die Suche nach einer plau­siblen Ord­nung von Klängen sowohl in der zeitlichen Dimen­sion, als auch innerhalb eines Raums, der eine bestimmte Art von ästhetischer Erfahrung ermöglicht.

„Abgesang“, konzertante Version einer Szene aus Schweitzers Kammeroper „Dafne“, fokussiert auf eine Situation des Ab­schieds, eine Klage über die Unabwend­barkeit des eigenen Schicksals. Die konzentriert eingesetzten musikalischen Elemente, mit de­nen diese existenzielle Situation abgetastet wird, gehören zum Grundbestand von Schweitzers kompositorischem Vo­kabular.

Im Sextett „Anfänge/Netze (Malbork II)“ nimmt Schweitzer Bezug auf die spezifische Erzähl­strategie des Romans „Wenn ein Reisender in einer Winternacht“ desitalienischen Schriftstel­lers Italo Calvino: Der Autor scheint mit jedem Kapitel neu zu beginnen, verbindet aber zugleich Personen und Erzählstränge zu einem beziehungsreichen Netzwerk. Ein vergleichbares Spiel mit Anfängen und Fortsetzungen dient der Komposition als Ausgangspunkt.

Im Stück „entschlackt [Piece in two Parts]“, geprägt durch rhythmisches Pulsieren sowie dyna­misch variable Haltetönen, ordnet sich das Klangergebnis gemäß des Titels dem Gedanken eines „entschlackten“ Musizierens bar jeder überflüssigen Zutat unter.

Den Tonfall des Werkes „achteinhalb“ für Ensemble ohne Schlagzeug bezeichnet Schweitzer als „teilweise trocken, rauh und schroff“. Diese Klangcharakteristik wird jedoch ohne Zuhilfenahme von Perkussionsinstrumenten erzeugt, indem er die perkussiven Klanggebungsmöglichkeiten seiner Besetzung ausnutzt.

Der Grundklang des Bläsertrios „dull roots & spring rain“ ist geprägt von der „Vorstellung einer vom Winter freigegebenen April-Landschaft mit ihrer Mischung aus Kahlheit und aufbrechen­den, jedoch noch trüben Farben“. Für die Gestaltung klammert Schweitzer Komponenten wie melodische Elemente und virtuose Figurationen zugunsten einer Arbeit mit „feinsten Abtönun­gen einiger weniger Klänge und Texturen“ aus.

Koproduktion mit Deutschlandfunk.

Details
EAN: 4010228675320
Inhaltstext: Abgesang (Dafne-Fragment), Duett-Version für zwei Soprane, Violine, Viola und Schlagzeug (2005)
achteinhalb für Ensemble ohne Schlagzeug (2007)
Anfänge/Netze (Malbork II) für Flöte, Klarinette, Streichtrio und Klavier (2006)
entschlackt [Piece in Two Parts] für Oboe, Trompete, Violoncello und Klavier (2006/07)
dull roots & spring rain für Flöte/Bassflöte, Oboe und Fagott (2008)
Abgesang (Dafne-Fragment), Solo-Version für Sopran, Klarinette, Violine, Viola und Schlagzeug (2005)
Spieldauer: 55'53"
Verlag: Wergo
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Die auf dieser CD versammelten Kammermusik-Werke Benja­min Schweitzers markieren einen kompositorischen Wende­punkt seines Schaffens, der sich einer Suche nach neuen Aus­drucks­formen verdankt. Zwischen 2005 und 2008 entstanden, dokumentieren sie zugleich das Streben nach etwas, das man als „Schönheit“ begreifen könnte: die Suche nach einer plau­siblen Ord­nung von Klängen sowohl in der zeitlichen Dimen­sion, als auch innerhalb eines Raums, der eine bestimmte Art von ästhetischer Erfahrung ermöglicht.

„Abgesang“, konzertante Version einer Szene aus Schweitzers Kammeroper „Dafne“, fokussiert auf eine Situation des Ab­schieds, eine Klage über die Unabwend­barkeit des eigenen Schicksals. Die konzentriert eingesetzten musikalischen Elemente, mit de­nen diese existenzielle Situation abgetastet wird, gehören zum Grundbestand von Schweitzers kompositorischem Vo­kabular.

Im Sextett „Anfänge/Netze (Malbork II)“ nimmt Schweitzer Bezug auf die spezifische Erzähl­strategie des Romans „Wenn ein Reisender in einer Winternacht“ desitalienischen Schriftstel­lers Italo Calvino: Der Autor scheint mit jedem Kapitel neu zu beginnen, verbindet aber zugleich Personen und Erzählstränge zu einem beziehungsreichen Netzwerk. Ein vergleichbares Spiel mit Anfängen und Fortsetzungen dient der Komposition als Ausgangspunkt.

Im Stück „entschlackt [Piece in two Parts]“, geprägt durch rhythmisches Pulsieren sowie dyna­misch variable Haltetönen, ordnet sich das Klangergebnis gemäß des Titels dem Gedanken eines „entschlackten“ Musizierens bar jeder überflüssigen Zutat unter.

Den Tonfall des Werkes „achteinhalb“ für Ensemble ohne Schlagzeug bezeichnet Schweitzer als „teilweise trocken, rauh und schroff“. Diese Klangcharakteristik wird jedoch ohne Zuhilfenahme von Perkussionsinstrumenten erzeugt, indem er die perkussiven Klanggebungsmöglichkeiten seiner Besetzung ausnutzt.

Der Grundklang des Bläsertrios „dull roots & spring rain“ ist geprägt von der „Vorstellung einer vom Winter freigegebenen April-Landschaft mit ihrer Mischung aus Kahlheit und aufbrechen­den, jedoch noch trüben Farben“. Für die Gestaltung klammert Schweitzer Komponenten wie melodische Elemente und virtuose Figurationen zugunsten einer Arbeit mit „feinsten Abtönun­gen einiger weniger Klänge und Texturen“ aus.

Koproduktion mit Deutschlandfunk.

EAN: 4010228675320
Inhaltstext: Abgesang (Dafne-Fragment), Duett-Version für zwei Soprane, Violine, Viola und Schlagzeug (2005)
achteinhalb für Ensemble ohne Schlagzeug (2007)
Anfänge/Netze (Malbork II) für Flöte, Klarinette, Streichtrio und Klavier (2006)
entschlackt [Piece in Two Parts] für Oboe, Trompete, Violoncello und Klavier (2006/07)
dull roots & spring rain für Flöte/Bassflöte, Oboe und Fagott (2008)
Abgesang (Dafne-Fragment), Solo-Version für Sopran, Klarinette, Violine, Viola und Schlagzeug (2005)
Spieldauer: 55'53"
Verlag: Wergo