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La terre promise

La terre promise

Frankreich im Leben und Schaffen Cajkovskijs


  • Sprache: deutsch
39,00 €
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Beschreibung

Petr Čajkovskij besaß nicht nur französische Wurzeln. Von Kindheit an wuchs er in engem Kontakt zur französischen Kultur auf, die ihn zeitlebens fesseln sollte. Der Komponist hielt sich immer wieder in Paris auf, machte Bekanntschaft mit den Größen des dortigen Musiklebens und träumte davon, eine Oper für die französischen Bühnen zu komponieren. Der Band rekonstruiert neben diesen biographischen Aspekten die französische Čajkovskij-Rezeption zwischen 1877 und 1900 mit ihren verschiedenen Stationen, Protagonisten und ästhetischen Positionen. Es wird gezeigt, wie die anfänglich begeisterte Aufnahme des Komponisten in den französisch-russischen Salons der 1880er Jahre in eine Ablehnung umschlägt, die das stereotype Bild vom Trivialmusiker Čajkovskij vorwegnimmt.
In Čajkovskijs Oeuvre hat der Bezug zu Frankreich gleichwohl deutliche Spuren hinterlassen. Dargestellt wird eine ganz Gruppe von Kompositionen, die für französische Interpreten oder Auftraggeber geschaffen wurden. Einen Schlüssel zum Verständnis von Čajkovskijs Musik bietet auch seine Auseinandersetzung mit französischer Musik von Hector Berlioz über Georges Bizet bis zu Camille Saint-Saëns. Anhand der französischen Musikzitate, die in seinen Werken immer wieder begegnen, kann schließlich Čajkovskij Umgang mit fremder Musik und die Herausbildung einer hybriden musikalischen Sprache analysiert werden.

Details
Bindung: Broschur
ISBN: 978-3-7957-0859-7
Inhaltstext: Vorwort - Zwischen den Kulturen: Čajkovskijs französische Wurzeln - In Frankreich unterwegs - Frankreich als Heimat - Čajkovskijs Werke in Frankreich: Anfänge - Die Pariser Weltausstellung 1878 - Wegbereiter - Edouard Colonne - Von Brandus zu Mackar - F. Mackar als Konzertagent - Das Čajkovskij-Jahr 1888 - Im Zeichen der ꞌalliance franco-russeꞌ - Čajkovskijs Romanzen in Frankreich - Musik für den Salon - Kritik - Nachspiel: die 6. Symphonie - Kompositionen für Frankreich: Debüt in Paris: "Valse-Scherzo" op. 34 - "Impromptu-Caprice" ČW 181 - "Dumka" op. 59 - Widmungskompositionen für E. Lemoine und P. Taffanel - Das Konzertstück op. 75 - "Pezzo capriccioso" op. 62 - Liedorchestrierungen für M. Benardaky und R. Boulanger - Französisch komponieren: "Six mélodies" op. 65 - "Sadia" oder "La Courtisane" - Rezeption französischer Musik: Grundlagen: H. Berlioz - "Die pantastische Welt der winzigen Elfen" - Eine Entdeckung: G. Bizet
Von Bizets "Chœur des gamins" zum Kinderchor in "Pikovaja dama" - Französisch komponieren? - Auf dem Weg zur ꞌmélodieꞌ - Die neue französische Schule - Schönheit und Einfachheit - Čajkovskijs Neoklassizismus - Französische Musikzitate: Čajkovskijs Quellen - Der russische Blick auf Frankreich - Das Volkslied in der "Humoreske" op. 10/2 - "Faut s‘amuser, danser et rire" - Das Timbre - Triquets Couplets - Das Fremdzitat als Eigenzitat - Das Erbe der Opéra comique - "Il y avait d'quoi rigoler“ - Interferenzen zwischen zitierter und eigener Musik - Wege der Stilisierung - Hinweise zur Transliteration und Datierung - Abkürzungen, Ausgaben, Literatur - Bibliographie - Register
Seitenzahl: 520
Untertitel: Frankreich im Leben und Schaffen Cajkovskijs
Verlag: Schott Music

Petr Čajkovskij besaß nicht nur französische Wurzeln. Von Kindheit an wuchs er in engem Kontakt zur französischen Kultur auf, die ihn zeitlebens fesseln sollte. Der Komponist hielt sich immer wieder in Paris auf, machte Bekanntschaft mit den Größen des dortigen Musiklebens und träumte davon, eine Oper für die französischen Bühnen zu komponieren. Der Band rekonstruiert neben diesen biographischen Aspekten die französische Čajkovskij-Rezeption zwischen 1877 und 1900 mit ihren verschiedenen Stationen, Protagonisten und ästhetischen Positionen. Es wird gezeigt, wie die anfänglich begeisterte Aufnahme des Komponisten in den französisch-russischen Salons der 1880er Jahre in eine Ablehnung umschlägt, die das stereotype Bild vom Trivialmusiker Čajkovskij vorwegnimmt.
In Čajkovskijs Oeuvre hat der Bezug zu Frankreich gleichwohl deutliche Spuren hinterlassen. Dargestellt wird eine ganz Gruppe von Kompositionen, die für französische Interpreten oder Auftraggeber geschaffen wurden. Einen Schlüssel zum Verständnis von Čajkovskijs Musik bietet auch seine Auseinandersetzung mit französischer Musik von Hector Berlioz über Georges Bizet bis zu Camille Saint-Saëns. Anhand der französischen Musikzitate, die in seinen Werken immer wieder begegnen, kann schließlich Čajkovskij Umgang mit fremder Musik und die Herausbildung einer hybriden musikalischen Sprache analysiert werden.

Bindung: Broschur
ISBN: 978-3-7957-0859-7
Inhaltstext: Vorwort - Zwischen den Kulturen: Čajkovskijs französische Wurzeln - In Frankreich unterwegs - Frankreich als Heimat - Čajkovskijs Werke in Frankreich: Anfänge - Die Pariser Weltausstellung 1878 - Wegbereiter - Edouard Colonne - Von Brandus zu Mackar - F. Mackar als Konzertagent - Das Čajkovskij-Jahr 1888 - Im Zeichen der ꞌalliance franco-russeꞌ - Čajkovskijs Romanzen in Frankreich - Musik für den Salon - Kritik - Nachspiel: die 6. Symphonie - Kompositionen für Frankreich: Debüt in Paris: "Valse-Scherzo" op. 34 - "Impromptu-Caprice" ČW 181 - "Dumka" op. 59 - Widmungskompositionen für E. Lemoine und P. Taffanel - Das Konzertstück op. 75 - "Pezzo capriccioso" op. 62 - Liedorchestrierungen für M. Benardaky und R. Boulanger - Französisch komponieren: "Six mélodies" op. 65 - "Sadia" oder "La Courtisane" - Rezeption französischer Musik: Grundlagen: H. Berlioz - "Die pantastische Welt der winzigen Elfen" - Eine Entdeckung: G. Bizet
Von Bizets "Chœur des gamins" zum Kinderchor in "Pikovaja dama" - Französisch komponieren? - Auf dem Weg zur ꞌmélodieꞌ - Die neue französische Schule - Schönheit und Einfachheit - Čajkovskijs Neoklassizismus - Französische Musikzitate: Čajkovskijs Quellen - Der russische Blick auf Frankreich - Das Volkslied in der "Humoreske" op. 10/2 - "Faut s‘amuser, danser et rire" - Das Timbre - Triquets Couplets - Das Fremdzitat als Eigenzitat - Das Erbe der Opéra comique - "Il y avait d'quoi rigoler“ - Interferenzen zwischen zitierter und eigener Musik - Wege der Stilisierung - Hinweise zur Transliteration und Datierung - Abkürzungen, Ausgaben, Literatur - Bibliographie - Register
Seitenzahl: 520
Untertitel: Frankreich im Leben und Schaffen Cajkovskijs
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