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Lamenti

Lamenti

Trittico teatrale liberamente tratto da opere di Claudio Monteverdi

für Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bass, Sprecher, gemischten Chor, Tanzgruppe und Orchester


  • Besetzung: Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bass, Sprecher, gemischter Chor, Tanzgruppe und Orchester
  • Ausgabe: Aufführungsmaterial

 
Beschreibung

INHALT

Das Werk kombiniert die drei Monteverdi-Bearbeitungen Carl Orffs in folgender Reihenfolge:
I. Klage der Ariadne
II. Orpheus
III. Tanz der Spröden

Alle Teile sind auch einzeln aufführbar. Handlung und Besetzung der Stücke siehe unter den einzelnen Werken.

KOMMENTAR


Orffs Beschäftigung mit Monteverdi wurde 1921 von Curt Sachs, dem damaligen Leiter der Staatlichen Musikinstrumentensammlung Berlin, angeregt. Dieser hatte einen Abend mit Orffs Vertonungen von Werfel-Gedichten besucht, war bei dieser Musik spontan an Claudio Monteverdi erinnert worden und legte dem jungen Komponisten, dessen musikdramatische Begabung ihm sofort ins Auge fiel, die Beschäftigung mit dem italienischen Renaissance-Komponisten ans Herz. Orff fing umgehend Feuer und wurde mit dem ersten Schlüsselerlebnis seiner Laufbahn belohnt: Er stellte fest, dass seine eigene Vorstellung von bühnendramatischer Musik Monteverdis Musikdenken ausnahmslos entsprach.
In der Folge beschäftigte er sich umfassend mit dem damals noch recht vergessenen Komponisten, recherchierte intensiv zu seinem Werk und stellte fest, dass die vorliegenden Ausgaben allein von musikhistorischem Interesse, für einen Bühnenumsetzung aber nicht praktikabel waren. Aufgrund dessen begann er eine szenisch-musikalische Bearbeitung von Monteverdis Werken – zuerst von Orfeo, danach von Lamento d’Arianna und zuletzt von Ballo delle Ingrate. Ursprünglich geplante Restaurationen von Il ritorno d’Ulisse in patria und L’Incoronazione di Poppea wurden nicht weiter verfolgt.
Es war nicht in Orffs Sinne, dass seine Orpheus-Bearbeitung, vor allem in den dreißiger und vierziger Jahren, immer weiter mit anderen, mehr oder minder passenden Einaktern kombiniert wurde (beispielsweise mit Die Kluge oder Carmina Burana). Deshalb, und um die Zusammengehörigkeit seiner drei Monteverdi-Bearbeitungen zu betonen sowie eine Komplettaufführung voranzutreiben, fügte Orff die drei Werke 1956 unter dem Renaissance-Begriff der Klage (Lamento) zu den Lamenti (Klagelieder) zusammen: die Klage einer Frau (Ariadne), kombiniert mit der Klage eines Mannes (Orpheus) und der satirischen Klage von törichten Mädchen (die Spröden). Für die Komplettaufführung der Lamenti schwebte dem Komponisten dementsprechend ein werkübergreifender Ausstattungsstil vor.

Details
Inhaltstext: I Klage der Ariadne
II Orpheus
III Tanz der Spröden
Kompositionsjahr: 1924-1940
Orchesterbesetzung: 3 · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 0 · 2 Bassetthr. · Bassklar. · 3 (3. auch Kfg.) - 0 · 3 · 4 · 0 - P. - 2 Hfn. · Cemb. · 3 doppelchörige Lauten - Str.

(Alle Teile sind auch einzeln aufführbar; Einzelbesetzungsangaben siehe Einzeltitel)
Spieldauer: 100'0"
Verlag: Schott Music

INHALT

Das Werk kombiniert die drei Monteverdi-Bearbeitungen Carl Orffs in folgender Reihenfolge:
I. Klage der Ariadne
II. Orpheus
III. Tanz der Spröden

Alle Teile sind auch einzeln aufführbar. Handlung und Besetzung der Stücke siehe unter den einzelnen Werken.

KOMMENTAR


Orffs Beschäftigung mit Monteverdi wurde 1921 von Curt Sachs, dem damaligen Leiter der Staatlichen Musikinstrumentensammlung Berlin, angeregt. Dieser hatte einen Abend mit Orffs Vertonungen von Werfel-Gedichten besucht, war bei dieser Musik spontan an Claudio Monteverdi erinnert worden und legte dem jungen Komponisten, dessen musikdramatische Begabung ihm sofort ins Auge fiel, die Beschäftigung mit dem italienischen Renaissance-Komponisten ans Herz. Orff fing umgehend Feuer und wurde mit dem ersten Schlüsselerlebnis seiner Laufbahn belohnt: Er stellte fest, dass seine eigene Vorstellung von bühnendramatischer Musik Monteverdis Musikdenken ausnahmslos entsprach.
In der Folge beschäftigte er sich umfassend mit dem damals noch recht vergessenen Komponisten, recherchierte intensiv zu seinem Werk und stellte fest, dass die vorliegenden Ausgaben allein von musikhistorischem Interesse, für einen Bühnenumsetzung aber nicht praktikabel waren. Aufgrund dessen begann er eine szenisch-musikalische Bearbeitung von Monteverdis Werken – zuerst von Orfeo, danach von Lamento d’Arianna und zuletzt von Ballo delle Ingrate. Ursprünglich geplante Restaurationen von Il ritorno d’Ulisse in patria und L’Incoronazione di Poppea wurden nicht weiter verfolgt.
Es war nicht in Orffs Sinne, dass seine Orpheus-Bearbeitung, vor allem in den dreißiger und vierziger Jahren, immer weiter mit anderen, mehr oder minder passenden Einaktern kombiniert wurde (beispielsweise mit Die Kluge oder Carmina Burana). Deshalb, und um die Zusammengehörigkeit seiner drei Monteverdi-Bearbeitungen zu betonen sowie eine Komplettaufführung voranzutreiben, fügte Orff die drei Werke 1956 unter dem Renaissance-Begriff der Klage (Lamento) zu den Lamenti (Klagelieder) zusammen: die Klage einer Frau (Ariadne), kombiniert mit der Klage eines Mannes (Orpheus) und der satirischen Klage von törichten Mädchen (die Spröden). Für die Komplettaufführung der Lamenti schwebte dem Komponisten dementsprechend ein werkübergreifender Ausstattungsstil vor.

Inhaltstext: I Klage der Ariadne
II Orpheus
III Tanz der Spröden
Kompositionsjahr: 1924-1940
Orchesterbesetzung: 3 · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 0 · 2 Bassetthr. · Bassklar. · 3 (3. auch Kfg.) - 0 · 3 · 4 · 0 - P. - 2 Hfn. · Cemb. · 3 doppelchörige Lauten - Str.

(Alle Teile sind auch einzeln aufführbar; Einzelbesetzungsangaben siehe Einzeltitel)
Spieldauer: 100'0"
Verlag: Schott Music
Sonstige Ausgaben
  • Libretto
    BN 3637-40
    4,99 €  *
    inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten
  • Klavierauszug
    ED 4768
    48,00 €  *
    inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten