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Le tout, le rien

Le tout, le rien

für Ensemble


Ensemble Modern / Franck Ollu: conductor


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2006
  • Bestell-Nr.: WER 65662
16,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.11 kg

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Beschreibung
Zupacken und loslassen, die Willenskraft anspannen – und aufgeben: Der Titel „Le tout, le rien“ stellt antithetisch nebeneinander, was unvereinbar scheint. Aber gerade durch diese Widersprüchlichkeit definiert Jens Joneleit (* 1968) das Spannungsfeld, in dem sich sein monolithisches Werk – ein Zyklus für 27 Solisten – bewegt. Erwartungsvoll könnte man sich im Augenblick zwischen dem Lesen des Titels und dem Beginn der Musik einen weiten Raum vorstellen, mit einer freien Konstellation potenzieller Klänge. Wie verhalten sie sich zueinander? Wollen sie zu einer Gesamtheit verschmelzen? Oder driften sie, sobald sie angestoßen werden, ins Nichts auseinander? Und was geschieht, wenn womöglich beide Prozesse ineinander greifen und sich bekämpfen?
Bestimmend für „Le tout, le rien“ ist die Beharrlichkeit einer musikalischen Artikulation in Frageform, die sich nicht unterbrechen lassen will. Der Versuch, stets in Anfängen zu denken, stößt in Grenzbereiche der Darstellung und Wahrnehmung vor. Das Zeitgefühl wird durch extreme Tempi auf die Probe gestellt. Permanente Kontraste prägen das Geschehen: schroffe Antithesen, ruckartige Wechsel zwischen verschiedenen Zonen des Denkens. Spannungen und Brüche werden nicht ausgeglichen, sondern betont.
„Le tout, le rien“ entstand zum 25-jährigen Bestehen des Ensemble Modern und wurde im Oktober 2005 in Dresden uraufgeführt.
Details
EAN: 4010228656626
Inhaltstext: Le tout, le rien für Ensemble:
chant sombre, ébranlé
passant auprès du feu
… des autres espaces …
un inerte rivage au delà de tout chant
apogée
Kompositionsjahr: -2003, rev. 2004
Spieldauer: 65'53"
Verlag: Wergo
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Zupacken und loslassen, die Willenskraft anspannen – und aufgeben: Der Titel „Le tout, le rien“ stellt antithetisch nebeneinander, was unvereinbar scheint. Aber gerade durch diese Widersprüchlichkeit definiert Jens Joneleit (* 1968) das Spannungsfeld, in dem sich sein monolithisches Werk – ein Zyklus für 27 Solisten – bewegt. Erwartungsvoll könnte man sich im Augenblick zwischen dem Lesen des Titels und dem Beginn der Musik einen weiten Raum vorstellen, mit einer freien Konstellation potenzieller Klänge. Wie verhalten sie sich zueinander? Wollen sie zu einer Gesamtheit verschmelzen? Oder driften sie, sobald sie angestoßen werden, ins Nichts auseinander? Und was geschieht, wenn womöglich beide Prozesse ineinander greifen und sich bekämpfen?
Bestimmend für „Le tout, le rien“ ist die Beharrlichkeit einer musikalischen Artikulation in Frageform, die sich nicht unterbrechen lassen will. Der Versuch, stets in Anfängen zu denken, stößt in Grenzbereiche der Darstellung und Wahrnehmung vor. Das Zeitgefühl wird durch extreme Tempi auf die Probe gestellt. Permanente Kontraste prägen das Geschehen: schroffe Antithesen, ruckartige Wechsel zwischen verschiedenen Zonen des Denkens. Spannungen und Brüche werden nicht ausgeglichen, sondern betont.
„Le tout, le rien“ entstand zum 25-jährigen Bestehen des Ensemble Modern und wurde im Oktober 2005 in Dresden uraufgeführt.
EAN: 4010228656626
Inhaltstext: Le tout, le rien für Ensemble:
chant sombre, ébranlé
passant auprès du feu
… des autres espaces …
un inerte rivage au delà de tout chant
apogée
Kompositionsjahr: -2003, rev. 2004
Spieldauer: 65'53"
Verlag: Wergo