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Michael Riessler - Big Circle

Michael Riessler - Big Circle


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Bestell-Nr.: INT 34352
14,99 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.08 kg

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Beschreibung


Darf der das? Mehr als einmal überfallen einen beim Hören von „Big Circle“, dem neuesten Album von Michael Riessler, Assoziationen zu den großorchestralen Werken Frank Zappas. Und das ist wohl auch mehr als beabsichtigt. Doch während andere Musiker in Ehrfurcht vor dem FZ-Werk erstarren und Note für Note dessen Kompositionen nachzuspielen versuchen, gewinnt Riessler, indem er diese Assoziationen selbstbewusst in sein eigenes Werk integriert. Und gerade deshalb kann man aufrecht behaupten: der darf das! Erst recht, wenn wir hier in Kurzform den bisherigen musikalischen Werdegang des Klarinettisten und Komponisten Riessler, der ihn über jeden Zweifel erhebt, aufzeigen:

Komponist und Musiker des französischen „Orchestre National de Jazz“, Mitglied der „Kölner Saxophon Mafia“, Aufnahmen und Tourneen mit Chris Newman & Janet Smith, Auftritte in The Kitchen und der Knitting Factory (beide New York) oder dem North Sea Jazz Festival in Den Haag, Solo-Tourneen mit einem Karlheinz Stockhausen-Programm (u.a. in Russland), Zusammenarbeit mit (dies ist wirklich nur eine ganz kleine Auwahl) David Byrne, Carla Bley, Michel Portal, Eberhard Weber, Henri Texier, Renaud Garcia Fons, Steve Reich, John Cage, Otto Sander, Michel Godard, Tomasz Stanko, Michael Gibbs. Und seit nunmehr zehn Jahren verbindet ihn zudem eine innige musikalische Freundschaft mit FZ-Drummer Terry Bozzio – der auch gleich beim Track „Hemis“ seine Trommelstöcke wirbeln lässt.

Überhaupt „Hemis“. Das ist zum einen das Abschlussstück von „Big Circle“. Es schließt andererseits auch einen „work in progress“ von Riessler ab – oder vielleicht ist es auch „nur“ ein Zwischen-Statement, denn die Karriere von Michael Riessler ist ja noch längst nicht zu Ende. Im Gegensatz zum restlichen Album, das komplett in Nürnberg aufgenommen wurde, ist Hemis ein über einen Zeitraum von zehn Jahren entstandenes Werk, zu dem viele Weggefährten Riesslers ihren kreativen Input geben konnten. Neben dem bereits erwähnten Bozzio sind dies unter anderem Mike Svoboda, Bobby Rangell, Bill Forman, Klaus Burger und Justafré.

Neben seinen Tätigkeiten als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München, als Artistic Director der „scuola sperimentale di cinema”, Rom, für das Laboratorium Improvisation/Komposition für Film, 2011 versehen mit einem Arbeitsstipendium an der „Villa Massimo Rom”, Composer in Residence im Louisiana Museum Kopenhagen und als Leiter von Jazz-und Improvisationskursen u.a. in Orleans, Toronto, Montreal, Tokio, Chapel Hill (North Carolina) oder diversen Darmstädter Kursen für Jazz und Improvisation findet Riessler immer wieder Zeit, Neues auszutarieren und dies in konservierter Form zu veröffentlichen. Seine Diskografie zählt mehr als dreißig Alben, darunter waghalsige Jazz-Aufnahmen, Hörspiele, moderne Klassik und Filmmusik.

Riessler selbst beschreibt seinen musikalischen Ansatz so: „Ich könnte mich nie hinsetzen und einfach nur ein Stück schreiben. Um überhaupt meine eigene kompositorische Sprache zu finden, brauche ich eine völlig abseitige Grammatik. Ich will Unbekanntes hören, etwas aus der Luft greifen und zusammenfügen, und mich dabei immer wieder selbst überraschen“.

Mit dem Album „Big Circle“ hat er es geschafft, nicht nur sich selbst, sondern auch uns positiv zu überraschen.



Michael Riessler: bass clarinet, sopranino saxophone / Pierre Charial: barrel organ / Robby Ameen: drums / Manuel Orza: e-bass / Max Merseny: alto saxophone / Stefanie Lottermoser: tenor saxophone / Andreas Unterreiner: trumpet / Johannes Schneider: trumpet / Peter Palmer: trombone / Peter Laib: cimbasso / Terry Bozzio: drums
Details
Inhaltstext: Introduction
Raster
Double
Circle
Tthh
Indy
Net
Aruno
Berenice
Bonus Track: Hemis
Spieldauer: 50'9"
UPC: 750447343528
Verlag: Intuition
Auszeichnungen

Preis der deutschen Schallplattenkritik

Jahrespreis 2012


Darf der das? Mehr als einmal überfallen einen beim Hören von „Big Circle“, dem neuesten Album von Michael Riessler, Assoziationen zu den großorchestralen Werken Frank Zappas. Und das ist wohl auch mehr als beabsichtigt. Doch während andere Musiker in Ehrfurcht vor dem FZ-Werk erstarren und Note für Note dessen Kompositionen nachzuspielen versuchen, gewinnt Riessler, indem er diese Assoziationen selbstbewusst in sein eigenes Werk integriert. Und gerade deshalb kann man aufrecht behaupten: der darf das! Erst recht, wenn wir hier in Kurzform den bisherigen musikalischen Werdegang des Klarinettisten und Komponisten Riessler, der ihn über jeden Zweifel erhebt, aufzeigen:

Komponist und Musiker des französischen „Orchestre National de Jazz“, Mitglied der „Kölner Saxophon Mafia“, Aufnahmen und Tourneen mit Chris Newman & Janet Smith, Auftritte in The Kitchen und der Knitting Factory (beide New York) oder dem North Sea Jazz Festival in Den Haag, Solo-Tourneen mit einem Karlheinz Stockhausen-Programm (u.a. in Russland), Zusammenarbeit mit (dies ist wirklich nur eine ganz kleine Auwahl) David Byrne, Carla Bley, Michel Portal, Eberhard Weber, Henri Texier, Renaud Garcia Fons, Steve Reich, John Cage, Otto Sander, Michel Godard, Tomasz Stanko, Michael Gibbs. Und seit nunmehr zehn Jahren verbindet ihn zudem eine innige musikalische Freundschaft mit FZ-Drummer Terry Bozzio – der auch gleich beim Track „Hemis“ seine Trommelstöcke wirbeln lässt.

Überhaupt „Hemis“. Das ist zum einen das Abschlussstück von „Big Circle“. Es schließt andererseits auch einen „work in progress“ von Riessler ab – oder vielleicht ist es auch „nur“ ein Zwischen-Statement, denn die Karriere von Michael Riessler ist ja noch längst nicht zu Ende. Im Gegensatz zum restlichen Album, das komplett in Nürnberg aufgenommen wurde, ist Hemis ein über einen Zeitraum von zehn Jahren entstandenes Werk, zu dem viele Weggefährten Riesslers ihren kreativen Input geben konnten. Neben dem bereits erwähnten Bozzio sind dies unter anderem Mike Svoboda, Bobby Rangell, Bill Forman, Klaus Burger und Justafré.

Neben seinen Tätigkeiten als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München, als Artistic Director der „scuola sperimentale di cinema”, Rom, für das Laboratorium Improvisation/Komposition für Film, 2011 versehen mit einem Arbeitsstipendium an der „Villa Massimo Rom”, Composer in Residence im Louisiana Museum Kopenhagen und als Leiter von Jazz-und Improvisationskursen u.a. in Orleans, Toronto, Montreal, Tokio, Chapel Hill (North Carolina) oder diversen Darmstädter Kursen für Jazz und Improvisation findet Riessler immer wieder Zeit, Neues auszutarieren und dies in konservierter Form zu veröffentlichen. Seine Diskografie zählt mehr als dreißig Alben, darunter waghalsige Jazz-Aufnahmen, Hörspiele, moderne Klassik und Filmmusik.

Riessler selbst beschreibt seinen musikalischen Ansatz so: „Ich könnte mich nie hinsetzen und einfach nur ein Stück schreiben. Um überhaupt meine eigene kompositorische Sprache zu finden, brauche ich eine völlig abseitige Grammatik. Ich will Unbekanntes hören, etwas aus der Luft greifen und zusammenfügen, und mich dabei immer wieder selbst überraschen“.

Mit dem Album „Big Circle“ hat er es geschafft, nicht nur sich selbst, sondern auch uns positiv zu überraschen.



Michael Riessler: bass clarinet, sopranino saxophone / Pierre Charial: barrel organ / Robby Ameen: drums / Manuel Orza: e-bass / Max Merseny: alto saxophone / Stefanie Lottermoser: tenor saxophone / Andreas Unterreiner: trumpet / Johannes Schneider: trumpet / Peter Palmer: trombone / Peter Laib: cimbasso / Terry Bozzio: drums
Inhaltstext: Introduction
Raster
Double
Circle
Tthh
Indy
Net
Aruno
Berenice
Bonus Track: Hemis
Spieldauer: 50'9"
UPC: 750447343528
Verlag: Intuition

Preis der deutschen Schallplattenkritik

Jahrespreis 2012

Sonstige Ausgaben