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Minnesang für zwölf Stimmen / Musivus für Orchester

Minnesang für zwölf Stimmen / Musivus für Orchester


SWR Vokalensemble / Marcus Creed: chorus master / WDR Sinfonieorchester / Emilio Pomàrico: conductor


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2019
  • Bestell-Nr.: WER 73782
18,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.11 kg

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Beschreibung
„Von mir habt Ihr Einfacheres nicht zu erwarten!“ Emmanuel Nunes (1941–2012) war ein Künstler von geradezu einschüchternder Größe und – wie seine wichtigen Lehrer Karlheinz Stockhausen und Pierre Boulez – ein durchsetzungsstarker Charakterkopf.

"Minnesang" (1975–76) für zwölf Gesangssolisten ist entnommen aus einem neunteiligen Zyklus: ein mystisch-spirituelles Werk, das die hochmittelalterliche Kunst des Minnesangs in die Moderne transferiert und Textverständlichkeit als Voraussetzung für musikalischer Effekte nutzbar macht.

Neben seinen Werkzyklen schuf Nunes parallel eine Reihe von Einzelwerken, darunter das 1998 für die Expo komponierte und 2001 in erweiterter Neufassung in Köln uraufgeführte Orchesterwerk "Musivus": ein „Monument der Verräumlichung“, das den Hörer schwindeln machen kann, indem aus kleinsten musikalischen Ereignisfeldern ein prächtiges Klangmosaik erblüht, das eher prozessual orientierte Hörweisen aufs Schärfste herausfordert.“ (Emmanuel Nunes)

Produktion des Südwestrundfunks
Produktion des Westdeutschen Rundfunks Köln
Details
EAN: 4010228737820
Inhaltstext: Minnesang für 12 Stimmen a cappella (text: Jakob Böhme) (1975)
Musivus für Orchester in vier Gruppen (1998, rev. 2001)

Spieldauer: 63'31"
Verlag: Wergo
Auszeichnungen

Preis der deutschen Schallplattenkritik

Wie ein Hohelied auf die Liebe stellt sich der „Minnesang“ dar, den Emmanuel Nunes in den Jahren 1975 und 1976 auf Texte von Jakob Böhme komponiert hat, a cappella, für zwölf Stimmen. Sie teilen sich in sechs Paare, die jeweils aus einer Frauen- und einer Männerstimme bestehen, wobei Sänger und Sängerin jeweils möglichst weit voneinander entfernt im Raum platziert sind. Auch bei „Musivus“, komponiert 1998, werden die Instrumente der vier Orchestergruppen auf vier Bühnenebenen verteilt, was eine starke Verräumlichung des Klanges zur Folge hat, von Pomàrico mit seinen Ensembles fesselnd dargeboten. Intelligente, lebendige Musik in bestmöglicher Interpretation! (Für die Jury: Marita Emigholz)

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„Von mir habt Ihr Einfacheres nicht zu erwarten!“ Emmanuel Nunes (1941–2012) war ein Künstler von geradezu einschüchternder Größe und – wie seine wichtigen Lehrer Karlheinz Stockhausen und Pierre Boulez – ein durchsetzungsstarker Charakterkopf.

"Minnesang" (1975–76) für zwölf Gesangssolisten ist entnommen aus einem neunteiligen Zyklus: ein mystisch-spirituelles Werk, das die hochmittelalterliche Kunst des Minnesangs in die Moderne transferiert und Textverständlichkeit als Voraussetzung für musikalischer Effekte nutzbar macht.

Neben seinen Werkzyklen schuf Nunes parallel eine Reihe von Einzelwerken, darunter das 1998 für die Expo komponierte und 2001 in erweiterter Neufassung in Köln uraufgeführte Orchesterwerk "Musivus": ein „Monument der Verräumlichung“, das den Hörer schwindeln machen kann, indem aus kleinsten musikalischen Ereignisfeldern ein prächtiges Klangmosaik erblüht, das eher prozessual orientierte Hörweisen aufs Schärfste herausfordert.“ (Emmanuel Nunes)

Produktion des Südwestrundfunks
Produktion des Westdeutschen Rundfunks Köln
EAN: 4010228737820
Inhaltstext: Minnesang für 12 Stimmen a cappella (text: Jakob Böhme) (1975)
Musivus für Orchester in vier Gruppen (1998, rev. 2001)

Spieldauer: 63'31"
Verlag: Wergo

Preis der deutschen Schallplattenkritik

Wie ein Hohelied auf die Liebe stellt sich der „Minnesang“ dar, den Emmanuel Nunes in den Jahren 1975 und 1976 auf Texte von Jakob Böhme komponiert hat, a cappella, für zwölf Stimmen. Sie teilen sich in sechs Paare, die jeweils aus einer Frauen- und einer Männerstimme bestehen, wobei Sänger und Sängerin jeweils möglichst weit voneinander entfernt im Raum platziert sind. Auch bei „Musivus“, komponiert 1998, werden die Instrumente der vier Orchestergruppen auf vier Bühnenebenen verteilt, was eine starke Verräumlichung des Klanges zur Folge hat, von Pomàrico mit seinen Ensembles fesselnd dargeboten. Intelligente, lebendige Musik in bestmöglicher Interpretation! (Für die Jury: Marita Emigholz)