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nach Hause

nach Hause

für 3 Tänzer und 3 Instrumentalisten

Choreographie von Martin Nachbar


  • Besetzung: 3 Tänzer und 3 Instrumentalisten
  • Ausgabe: Aufführungsmaterial

 
Beschreibung
1897 versuchte der schwedische Ingenieur Salomon Andrée mit einem Wasserstoffballon von Spitzbergen aus über den Nordpol zu fliegen. Das Vorhaben war zum Scheitern verurteilt: Andrée und seine Gefährten starben nach dem Absturz des Ballons und monatelangen Fußmärschen auf der Insel Kvitøya. Die Flüchtigkeit einer solchen Expedition verbindet sie mit dem Ungreifbaren von Tanz und Musik. Der Flug mit einem Ballon rückt Andrées Expedition an einen der Kernaspekte des Tanzes: das Schweben, die Elevation, der Versuch, der Schwerkraft zu entkommen, die doch immer stärker bleibt. Der Titel bezieht sich auf die letzte Zeile in Andrées Expeditionstagebuch: „nach Hause 7 Uhr morgens.“
nach Hause geht von dem Grundgedanken einer Aufführung als „Expedition“ aus. Der Verlauf des Stückes bildet einen Zyklus, beginnend mit den Vorbereitungen bis zum endgültigen Scheitern der Expedition. Das „Einfrieren“, ein Zustand absoluter Bewegungslosigkeit, bildet den Höhepunkt. Dieser Verlauf erhält dadurch einen besonderen Akzent, dass der Einstiegspunkt in den Zyklus für jede Aufführung anders und frei gewählt werden kann – neben der ‚narrativen‘ Variante ergeben sich also zahlreiche andere Möglichkeiten, bei denen Ende und Anfang des Geschehens gerade nicht mit denen der Aufführung zusammenfallen. Benjamin Schweitzer
Details
Auftragswerk : gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und der Kunststiftung NRW
Kompositionsjahr: 2010
Orchesterbesetzung: 3 Melodieinstrumente (Die Besetzung ist im Prinzip völlig frei, es empfiehlt sich jedoch, eine möglichst große Bandbreite von Instrumententypen und Registern zu besetzen, z.B.: ein hohes Holzblasinstrument, ein mittleres Blechblasinstrument, ein tiefes Streichinstrument. Die Verwendung von Nebeninstrumenten bei Bläsern ist ausdrücklich empfohlen.)
Spieldauer: 60'0"
Uraufführung : 7. Oktober 2010 Berlin, Sophiensaele (D) · Anubis-Trio: Sascha Friedl, Flöten; Theo Nabicht, Kontrabassklarinette/Saxophon; Nikolaus Schlierf, Viola · Kostüme: Marion Montel · Choreographie: Martin Nachbar · Emma Wilson, Ehud Darash, Rodrigo Sobarzo, Tänzer (szenische Aufführung)
Verlag: Schott Music
Aufführungen
2011-05-07 | Essen (Deutschland), PACT Zollverein
2011-03-25 | Düsseldorf (Deutschland), Forum Freies Theater
2011-03-23 | Düsseldorf (Deutschland), Forum Freies Theater
2010-10-13 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele
2010-10-12 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele
2010-10-09 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele
2010-10-08 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele
2010-10-07 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele | Uraufführung
1897 versuchte der schwedische Ingenieur Salomon Andrée mit einem Wasserstoffballon von Spitzbergen aus über den Nordpol zu fliegen. Das Vorhaben war zum Scheitern verurteilt: Andrée und seine Gefährten starben nach dem Absturz des Ballons und monatelangen Fußmärschen auf der Insel Kvitøya. Die Flüchtigkeit einer solchen Expedition verbindet sie mit dem Ungreifbaren von Tanz und Musik. Der Flug mit einem Ballon rückt Andrées Expedition an einen der Kernaspekte des Tanzes: das Schweben, die Elevation, der Versuch, der Schwerkraft zu entkommen, die doch immer stärker bleibt. Der Titel bezieht sich auf die letzte Zeile in Andrées Expeditionstagebuch: „nach Hause 7 Uhr morgens.“
nach Hause geht von dem Grundgedanken einer Aufführung als „Expedition“ aus. Der Verlauf des Stückes bildet einen Zyklus, beginnend mit den Vorbereitungen bis zum endgültigen Scheitern der Expedition. Das „Einfrieren“, ein Zustand absoluter Bewegungslosigkeit, bildet den Höhepunkt. Dieser Verlauf erhält dadurch einen besonderen Akzent, dass der Einstiegspunkt in den Zyklus für jede Aufführung anders und frei gewählt werden kann – neben der ‚narrativen‘ Variante ergeben sich also zahlreiche andere Möglichkeiten, bei denen Ende und Anfang des Geschehens gerade nicht mit denen der Aufführung zusammenfallen. Benjamin Schweitzer
Auftragswerk : gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und der Kunststiftung NRW
Kompositionsjahr: 2010
Orchesterbesetzung: 3 Melodieinstrumente (Die Besetzung ist im Prinzip völlig frei, es empfiehlt sich jedoch, eine möglichst große Bandbreite von Instrumententypen und Registern zu besetzen, z.B.: ein hohes Holzblasinstrument, ein mittleres Blechblasinstrument, ein tiefes Streichinstrument. Die Verwendung von Nebeninstrumenten bei Bläsern ist ausdrücklich empfohlen.)
Spieldauer: 60'0"
Uraufführung : 7. Oktober 2010 Berlin, Sophiensaele (D) · Anubis-Trio: Sascha Friedl, Flöten; Theo Nabicht, Kontrabassklarinette/Saxophon; Nikolaus Schlierf, Viola · Kostüme: Marion Montel · Choreographie: Martin Nachbar · Emma Wilson, Ehud Darash, Rodrigo Sobarzo, Tänzer (szenische Aufführung)
Verlag: Schott Music
2011-05-07 | Essen (Deutschland), PACT Zollverein
2011-03-25 | Düsseldorf (Deutschland), Forum Freies Theater
2011-03-23 | Düsseldorf (Deutschland), Forum Freies Theater
2010-10-13 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele
2010-10-12 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele
2010-10-09 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele
2010-10-08 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele
2010-10-07 | Berlin (Deutschland), Sophiensaele | Uraufführung