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Nahe Ferne

Nahe Ferne

Momente zu Ludwig van Beethovens 'Klavierstück B-Dur' WoO 60

für Orchester


  • Besetzung: Orchester
  • Ausgabe: Aufführungsmaterial

 
Beschreibung
Auf der Suche nach einer Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethoven stieß ich auf das kurze Klavierstück B-Dur WoO von 1818, das mit seiner Konzentration auf sparsamstes Tonmaterial in kurzen Phrasen, klarer Form und unvermuteten Modulationen meinen Intentionen entgegenkam: ein Stück zu komponieren, bestehend aus neun kurzen Sätzen, in denen Fragmente des Beethoven-Stückes durchscheinen, zitiert werden oder durch Überlagerungen wieder verschwinden. Auch in meiner Musik gibt es Segmente aus vorangegangenen Teilen, die als Zitat verändert wiederkehren oder sich mit Tonfolgen aus dem Klavierstück verbinden.

Das erste Stück, das mit den drei Piccoloflöten beginnt, von Flageoletts in den beiden Violingruppen und Violen unterstützt, zitiert noch nicht das Beethoven-Thema, ist aber mit dem neuntönigen Material dieses ersten Taktes (es g e f h c b d a) komponiert. Im Verlauf dieses Satzes formieren sich die Streicherflageoletts zu neuntönigen Akkorden, die in Bewegung geraten, als Kontrapunkt zu den Sechzehntel-Bewegungen der Piccoloflöten. Gegen Ende dieses Satzes setzt die Harfe, gegenakzentuiert von den Kontrabässen, mit den drei Ergänzungstönen (ges as des) ein, die bei Beethoven im sechsten Takt die Überleitung zu den Des-Dur-Takten seines Stückes markieren.

Das zweite Stück beginnt in den Violoncelli mit einem schwankenden ges, das von trillerartigen Kurzfloskeln in Klarinette und Baßklarinette (b as, as ges, später kommt noch c des hinzu) gestört wird, die dem zehnten, elften und vierzehnten Takt des Beethoven-Stückes entstammen. Neue musikalische Gedanken und Gestalten, in die bisweilen das Beethovensche Tonmaterial hineinspukt, vermischen sich mit veränderten Zitaten der Piccoloflöte aus dem ersten Stück; Akkorde in der Harfe nehmen Bezug auf Akkorde aus den Takten 11 bis 13 bei Beethoven, hier aber in anderer Zusammenfügung der (gleichen) Töne. Im Laufe dieses Satzes klingen die ersten drei Takte des Klavierstücks in den Violoncelli zweimal schon an.
Zu Beginn des dritten Stückes übernehmen Trompeten und Posaunen, hier zum ersten Mal eingesetzt, Akkorde aus dem Tonmaterial der Harfenakkorde des vorangegangenen Stückes, wieder in anderer Tonzusammensetzung, aus denen sich dann in jeder Stimme eigene Linien entwickeln und übereinandergeschichtet fortgeführt werden. Auch in diesem Stück hört man hin und wieder Trillermotiv-Reminiszenzen (b as, des c). Innerhalb einer zunehmenden Entwicklung in verschiedenen überlagerten Bewegungsabläufen, die dann in den Violen in den Ton es" mündet, eröffnet dieser Ton, von der Oboe übernommen, als vierter Satz zum erstenmal das direkte Zitat der ersten vier Takte des Klavierstückes. Die folgenden zwei Zitat- und anschließenden Takte, in denen das Zitat mehrfach durch Umstellungen variiert wird, werden von einer siebentönigen Folge, aus der Vertikale der vorangegangenen Akkorde gebildet, in den ersten Violinen in viel langsamerem Tonablauf kontrapunktiert und leiten über in das fünfte Stück, in dem Akkordfolgen (in den zweiten Violinen, Violen und zunächst noch Kontrabässen) immer dichter aus beiden Richtungen zusammenrücken, von kleineren sul-ponticello-Figuren immer mehr gestört. Darüber in den ersten Violinen huschende Flageolett-Akkorde, an das erste Stück erinnernd, und im Flageolett-Unisono der Violoncelli langgezogene Töne (es f as ges) aus dem Beethoven-Thema. Hier erklingt auch, gleichsam als Fortsetzung, zum ersten Mal das erste Horn mit den Tönen as b des c, die wir in schneller Abfolge bereits gehört haben, und die dann, zusammen mit dem zweiten Horn, weitere Entwicklungen nehmen. Andere Instrumente treten hinzu, die Töne ges as als uns bekanntes Triller-Kurzmotiv werden zu Beginn des sechsten Stückes von den Trompeten, jetzt ohne Dämpfer, hart übernommen und weiter ausgeführt. Eine Streicher-Akkordkette, entwickelt aus dem letzten stehengebliebenen Sekundakkord, bildet die Basis für eine hohe Unisono-Kantilene der Violoncelli, die hier schon die Töne (in veränderter Reihenfolge) des zweiten Zitates des Beethovenstückes vorwegnimmt. Nach einem kurzen Zusammenbrechen dieses Teils (man hört auch in zwei Piccoloflöten kurz Einsprengsel aus dem ersten Stück), formieren sich über Streicherakkorden, die immer näher zusammenrücken, zunächst die Holz-, dann die Blechbläser wieder neu, und in einer zunehmenden Steigerung führen sie, gekoppelt mit der Überleitung der Takte 12 und 13 aus dem Klavierstück, in das Zitat der Des-Dur-Takte 14 bis 17, das hier in der Oberstimme von der Klarinette übernommen wird. Nach diesen Takten zu Beginn des siebenten Stückes setzen die Violoncelli mit dem scharfen Akkord des vorangegangenen Stückes (gebildet aus sechs Tönen des ersten Beethoven-Taktes) wieder ein und führen ihn in jeder Stimme als Zusammenklang in andere Richtungen. Das zweite Horn übernimmt dazu noch einmal Töne aus den Zitat-Takten 14 bis 16 und zitiert, zusammen mit dem ersten Horn und der Oboe, die Takte 18 bis 20 aus dem Klavierstück, der Einsatz der Violen moduliert in die folgenden D-Dur-Takte aus diesem Stück. Die Auflösung von D-Dur nach d-Moll im letzten Takt markiert mit dem Eintreten der Hörner auf der Moll-Terz den Beginn des achten Stückes und führt noch einmal zu neuen Entwicklungen: Sekundklänge, schon im ersten Beethoven-Takt als Linie enthalten, aufsteigende Streicherunisoni, die wieder in sich zusammenbrechen, das Kreisen in den Violen um Töne aus dem zweiten Zitatkomplex, langgezogene melodische Tonfolgen in den Streichern sowie Akzente in den Harfen sind die Grundpfeiler in diesem Stück. Gegen Ende des Satzes hört man (in einer Transposition) kurz in den hohen Streichern zweimal die Spiegelung der Reprise des Beethoven-Themas der Takte 26 bis 29, zusammen mit dem Thema in Originalgestalt in Trompete und Horn. Die letzten vier Töne in den Flageoletts der Violen leiten über in das neunte Stück und damit zurück in den Anfang des ersten Stückes, wobei jetzt die drei Flöten, zunächst eine Oktave tiefer, die Sechzehntel-Figuren der Piccoloflöten als Triolen spielen. Unterbrochen wird das Spiel immer wieder von den Flageolett-Tönen der Violinen und Violen, jetzt einzeln und nicht mehr als Zusammenklang, aus dem ersten Stück, von Zitaten des Themas aus der Reprise, von einem Akkord in der Harfe (Grundgestalt und Spiegelung des vorletzten Akkordes des Klavierstückes), von Figuren und Pizzicati in Violoncelli und Kontrabässen (Original und Spiegelung der Takte 30 bis 32, 35 und 36). Die Flöten, jetzt in der hohen Lage angekommen, führen zum Abschluß, nur noch gefolgt von den letzten zwei Tönen der hohen Streicherflageoletts: zu Beginn mit ihrem Neuntonmaterial aus vergangener Ferne ins Nahe gerückt, in zukünftige Ferne entschwindend.

- Aribert Reimann
Details
Kompositionsjahr: 2002-2003
Orchesterbesetzung: 3 (auch Picc.) · 1 · Engl. Hr. · 1 · Bassklar. · 1 · Kfg. - 2 · 2 · 2 · 0 - Hfe. - Str. (12 · 10 · 8 · 6 · 5)
Spieldauer: 14'0"
Uraufführung : 12. Oktober 2003 Bonn, Beethovenhalle (D) · Dirigent: Jonathan Nott · Bamberger Symphoniker
Verlag: Schott Music
Auf der Suche nach einer Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethoven stieß ich auf das kurze Klavierstück B-Dur WoO von 1818, das mit seiner Konzentration auf sparsamstes Tonmaterial in kurzen Phrasen, klarer Form und unvermuteten Modulationen meinen Intentionen entgegenkam: ein Stück zu komponieren, bestehend aus neun kurzen Sätzen, in denen Fragmente des Beethoven-Stückes durchscheinen, zitiert werden oder durch Überlagerungen wieder verschwinden. Auch in meiner Musik gibt es Segmente aus vorangegangenen Teilen, die als Zitat verändert wiederkehren oder sich mit Tonfolgen aus dem Klavierstück verbinden.

Das erste Stück, das mit den drei Piccoloflöten beginnt, von Flageoletts in den beiden Violingruppen und Violen unterstützt, zitiert noch nicht das Beethoven-Thema, ist aber mit dem neuntönigen Material dieses ersten Taktes (es g e f h c b d a) komponiert. Im Verlauf dieses Satzes formieren sich die Streicherflageoletts zu neuntönigen Akkorden, die in Bewegung geraten, als Kontrapunkt zu den Sechzehntel-Bewegungen der Piccoloflöten. Gegen Ende dieses Satzes setzt die Harfe, gegenakzentuiert von den Kontrabässen, mit den drei Ergänzungstönen (ges as des) ein, die bei Beethoven im sechsten Takt die Überleitung zu den Des-Dur-Takten seines Stückes markieren.

Das zweite Stück beginnt in den Violoncelli mit einem schwankenden ges, das von trillerartigen Kurzfloskeln in Klarinette und Baßklarinette (b as, as ges, später kommt noch c des hinzu) gestört wird, die dem zehnten, elften und vierzehnten Takt des Beethoven-Stückes entstammen. Neue musikalische Gedanken und Gestalten, in die bisweilen das Beethovensche Tonmaterial hineinspukt, vermischen sich mit veränderten Zitaten der Piccoloflöte aus dem ersten Stück; Akkorde in der Harfe nehmen Bezug auf Akkorde aus den Takten 11 bis 13 bei Beethoven, hier aber in anderer Zusammenfügung der (gleichen) Töne. Im Laufe dieses Satzes klingen die ersten drei Takte des Klavierstücks in den Violoncelli zweimal schon an.
Zu Beginn des dritten Stückes übernehmen Trompeten und Posaunen, hier zum ersten Mal eingesetzt, Akkorde aus dem Tonmaterial der Harfenakkorde des vorangegangenen Stückes, wieder in anderer Tonzusammensetzung, aus denen sich dann in jeder Stimme eigene Linien entwickeln und übereinandergeschichtet fortgeführt werden. Auch in diesem Stück hört man hin und wieder Trillermotiv-Reminiszenzen (b as, des c). Innerhalb einer zunehmenden Entwicklung in verschiedenen überlagerten Bewegungsabläufen, die dann in den Violen in den Ton es" mündet, eröffnet dieser Ton, von der Oboe übernommen, als vierter Satz zum erstenmal das direkte Zitat der ersten vier Takte des Klavierstückes. Die folgenden zwei Zitat- und anschließenden Takte, in denen das Zitat mehrfach durch Umstellungen variiert wird, werden von einer siebentönigen Folge, aus der Vertikale der vorangegangenen Akkorde gebildet, in den ersten Violinen in viel langsamerem Tonablauf kontrapunktiert und leiten über in das fünfte Stück, in dem Akkordfolgen (in den zweiten Violinen, Violen und zunächst noch Kontrabässen) immer dichter aus beiden Richtungen zusammenrücken, von kleineren sul-ponticello-Figuren immer mehr gestört. Darüber in den ersten Violinen huschende Flageolett-Akkorde, an das erste Stück erinnernd, und im Flageolett-Unisono der Violoncelli langgezogene Töne (es f as ges) aus dem Beethoven-Thema. Hier erklingt auch, gleichsam als Fortsetzung, zum ersten Mal das erste Horn mit den Tönen as b des c, die wir in schneller Abfolge bereits gehört haben, und die dann, zusammen mit dem zweiten Horn, weitere Entwicklungen nehmen. Andere Instrumente treten hinzu, die Töne ges as als uns bekanntes Triller-Kurzmotiv werden zu Beginn des sechsten Stückes von den Trompeten, jetzt ohne Dämpfer, hart übernommen und weiter ausgeführt. Eine Streicher-Akkordkette, entwickelt aus dem letzten stehengebliebenen Sekundakkord, bildet die Basis für eine hohe Unisono-Kantilene der Violoncelli, die hier schon die Töne (in veränderter Reihenfolge) des zweiten Zitates des Beethovenstückes vorwegnimmt. Nach einem kurzen Zusammenbrechen dieses Teils (man hört auch in zwei Piccoloflöten kurz Einsprengsel aus dem ersten Stück), formieren sich über Streicherakkorden, die immer näher zusammenrücken, zunächst die Holz-, dann die Blechbläser wieder neu, und in einer zunehmenden Steigerung führen sie, gekoppelt mit der Überleitung der Takte 12 und 13 aus dem Klavierstück, in das Zitat der Des-Dur-Takte 14 bis 17, das hier in der Oberstimme von der Klarinette übernommen wird. Nach diesen Takten zu Beginn des siebenten Stückes setzen die Violoncelli mit dem scharfen Akkord des vorangegangenen Stückes (gebildet aus sechs Tönen des ersten Beethoven-Taktes) wieder ein und führen ihn in jeder Stimme als Zusammenklang in andere Richtungen. Das zweite Horn übernimmt dazu noch einmal Töne aus den Zitat-Takten 14 bis 16 und zitiert, zusammen mit dem ersten Horn und der Oboe, die Takte 18 bis 20 aus dem Klavierstück, der Einsatz der Violen moduliert in die folgenden D-Dur-Takte aus diesem Stück. Die Auflösung von D-Dur nach d-Moll im letzten Takt markiert mit dem Eintreten der Hörner auf der Moll-Terz den Beginn des achten Stückes und führt noch einmal zu neuen Entwicklungen: Sekundklänge, schon im ersten Beethoven-Takt als Linie enthalten, aufsteigende Streicherunisoni, die wieder in sich zusammenbrechen, das Kreisen in den Violen um Töne aus dem zweiten Zitatkomplex, langgezogene melodische Tonfolgen in den Streichern sowie Akzente in den Harfen sind die Grundpfeiler in diesem Stück. Gegen Ende des Satzes hört man (in einer Transposition) kurz in den hohen Streichern zweimal die Spiegelung der Reprise des Beethoven-Themas der Takte 26 bis 29, zusammen mit dem Thema in Originalgestalt in Trompete und Horn. Die letzten vier Töne in den Flageoletts der Violen leiten über in das neunte Stück und damit zurück in den Anfang des ersten Stückes, wobei jetzt die drei Flöten, zunächst eine Oktave tiefer, die Sechzehntel-Figuren der Piccoloflöten als Triolen spielen. Unterbrochen wird das Spiel immer wieder von den Flageolett-Tönen der Violinen und Violen, jetzt einzeln und nicht mehr als Zusammenklang, aus dem ersten Stück, von Zitaten des Themas aus der Reprise, von einem Akkord in der Harfe (Grundgestalt und Spiegelung des vorletzten Akkordes des Klavierstückes), von Figuren und Pizzicati in Violoncelli und Kontrabässen (Original und Spiegelung der Takte 30 bis 32, 35 und 36). Die Flöten, jetzt in der hohen Lage angekommen, führen zum Abschluß, nur noch gefolgt von den letzten zwei Tönen der hohen Streicherflageoletts: zu Beginn mit ihrem Neuntonmaterial aus vergangener Ferne ins Nahe gerückt, in zukünftige Ferne entschwindend.

- Aribert Reimann
Kompositionsjahr: 2002-2003
Orchesterbesetzung: 3 (auch Picc.) · 1 · Engl. Hr. · 1 · Bassklar. · 1 · Kfg. - 2 · 2 · 2 · 0 - Hfe. - Str. (12 · 10 · 8 · 6 · 5)
Spieldauer: 14'0"
Uraufführung : 12. Oktober 2003 Bonn, Beethovenhalle (D) · Dirigent: Jonathan Nott · Bamberger Symphoniker
Verlag: Schott Music
Dirigent: Frank Dupree
Orchester: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
2016-10-30 | Mainz (Deutschland), Rheingoldhalle
Dirigent: Frank Dupree
Orchester: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
2016-10-28 | Karlsruhe (Deutschland), Konzerthaus
Dirigent: Basil H. E. Coleman
Orchester: Niederbayerische Philharmonie
2016-07-23 | Passau (Deutschland), Stadttheater — 19:00
Dirigent: Tugan Sokhiev
Orchester: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
2013-03-03 | Berlin (Deutschland), Philharmonie — 20:00
Dirigent: Tugan Sokhiev
Orchester: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
2013-03-02 | Berlin (Deutschland), Philharmonie — 20:00
Dirigent: Peter Hirsch
Orchester: Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
2008-04-25 | Stuttgart (Deutschland), Theaterhaus, T1 — 20.30 Uhr
Dirigent: Marco Comin
Orchester: Staatskapelle Weimar
2006-10-03 | Weimar (Deutschland), Deutsches Nationaltheater — 11.00 Uhr - Festliche Stadtverordnetenversammlung zum Tag der Deutschen Einheit
Dirigent: Dorian Keilhack
Orchester: Collegium Musicum Schloss Pommersfelden
2006-07-16 | Pommersfelden (Deutschland), Schloss Weißenstein — 16.00 Uhr
Dirigent: Dorian Keilhack
Orchester: Collegium Musicum Schloss Pommersfelden
2006-07-15 | Pommersfelden (Deutschland), Schloss Weißenstein — 16.00 Uhr
Dirigent: Jac van Steen
Orchester: Staatskapelle Weimar
2005-01-10 | Weimar (Deutschland), ccn weimarhalle
Dirigent: Jac van Steen
Orchester: Staatskapelle Weimar
2005-01-09 | Weimar (Deutschland), ccn weimarhalle
Dirigent: Jonathan Nott
Orchester: Bamberger Symphoniker
2003-10-13 | Bamberg (Deutschland), Sinfonie an der Regnitz, Joseph-Keilberth-Saal
Dirigent: Jonathan Nott
Orchester: Bamberger Symphoniker
2003-10-12 | Bonn (Deutschland), Beethovenhalle — Internationales Beethovenfest Bonn 2003 | Uraufführung