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Neue Zeitschrift für Musik 2017/05

Neue Zeitschrift für Musik 2017/05


  • Ausgabe: Zeitschrift
  • Sprache: deutsch
9,50 €
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten

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Beschreibung

Komponieren ist für viele Akteure der letzten Jahrzehnte ein „work-in-progress“. Das einzelne Werk erscheint nur noch als ein Teil, ein Zwischenstadium hin zu einer größeren Werkgruppe, einem alles in sich aufnehmenden Musiktheaterstücks. Die Expansion ins Große hat in der Selbstreferenzialität der fraktalen Methode auch eine umgekehrte Entsprechung, die als eine besonders selbstähnliche Weiterentwicklung der Motivarbeit verstanden werden kann. Schaut man auf die junge Generation, verhält sich Referenzialität oft anders: durch die mediale Verfügbarkeit von Musik aller Genres und Epochen wird diese zum Gegenstand des Komponierens. Der subjektive Zugriff auf das Vorhandene erfolgt oft jenseits akademischer Referenzwerke. Musik wird zur diskursiven Auseinandersetzung mit den Referenzmusiken.


NACHRUF
Wolfgang Rathert: «A sea-change into something rich and strange». Zum Tod von Wilhelm Killmayer
Peter Petersen: Walter Levin in Chicago gestorben. Der Meister modernen Quartettspiels wurde 92

GESPRÄCH
Anders zuhören. Till Knipper im Gespräch mit Lydia Rilling über das Luxemburger Festival "rainy days"

THEMA
José L. Besada: Selbstähnlichkeit als Selbstreferenz. Einige Anmerkungen zu Fraktal-inspirierter Musik
Martin Zenck: Selbstreferentialität – Polywerk. Zwischen vollkommener In-Sich-Selbst-Versunkenheit und dem weit ins Land geöffneten Blick
Arne Segler: Was ist eine Musikbearbeitung? Einige Anmerkungen aus rechtlicher Sicht
Jörn Peter Hiekel: Fremdheit und Vertrautheit. Strategien der Wiederverwendung im Komponieren von Adriana Hölszky
Dirk Wieschollek: Aneignung und Verstärkung. Zur «Amproprifications»-Reihe von Maximilian Marcoll
Benjamin Sprick: Universeller Verzerrer. Die Kontrollgesellschaft in Andrej Koroliovs «Hinterhalt Boris»

ORTE NEUER MUSIK
Juan Piñera: Freiräume. Zur Entwicklung der elektroakustischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts auf Kuba

PORTRÄT
Stefan Drees: Medium gelebter Gegenwart. Zur Arbeit des Berliner Ensembles LUX:NM

ECHORAUM
Dietrich Heißenbüttel: Hindemiths Zeiten. die späten 1920er Jahre erscheinen wieder hochaktuell

KLANGMOMENT
Anna Schürmer: "Die Königin der Nackt". Charlotte Moorman als Ikone der sexuellen Revolution

KLANGKUNST
Sissel Lillebostad: Spurensuche im Äther. Die norwegische Klangkünstlerin Maia Urstad

JAZZ
Dirk Wieschollek: Tiefenschichten der Interaktion. Neue Impulse in der New Yorker Jazz-Szene

BERICHT
Torsten Möller: Ein «Thinkspiel». Uraufführung von «Kein Licht (2011/2012/2017)» von Philippe Manoury nach Texten von Elfriede Jelinek bei der Ruhrtriennale
Lutz Lesle: Webarten eines gestohlenen Traums. Junge spielen Neues aus Dänemark beim Suså Festival
Bastian Zimmermann: Metaphorische Wüste. Das Sommerfestival «Tzlil Meudcan» in Tel Aviv
Torsten Möller: Fragen und Fragmente. Das Festival Rümlingen diesmal in geschlossenen Räumen – Bewegung findet aber woanders statt
Reinhard Kager: Vergiss den Mythos! Mark-Anthony Turnages Ödipus-Adaption «Greek» bei den Münchner Opernfestspielen
Gabrielle Weber: Rache um Rache, Mord um Mord. «Oresteia» (nach Aischylos) von Iannis Xenakis am Theater Basel

Details
Verlag: Schott Music

Komponieren ist für viele Akteure der letzten Jahrzehnte ein „work-in-progress“. Das einzelne Werk erscheint nur noch als ein Teil, ein Zwischenstadium hin zu einer größeren Werkgruppe, einem alles in sich aufnehmenden Musiktheaterstücks. Die Expansion ins Große hat in der Selbstreferenzialität der fraktalen Methode auch eine umgekehrte Entsprechung, die als eine besonders selbstähnliche Weiterentwicklung der Motivarbeit verstanden werden kann. Schaut man auf die junge Generation, verhält sich Referenzialität oft anders: durch die mediale Verfügbarkeit von Musik aller Genres und Epochen wird diese zum Gegenstand des Komponierens. Der subjektive Zugriff auf das Vorhandene erfolgt oft jenseits akademischer Referenzwerke. Musik wird zur diskursiven Auseinandersetzung mit den Referenzmusiken.


NACHRUF
Wolfgang Rathert: «A sea-change into something rich and strange». Zum Tod von Wilhelm Killmayer
Peter Petersen: Walter Levin in Chicago gestorben. Der Meister modernen Quartettspiels wurde 92

GESPRÄCH
Anders zuhören. Till Knipper im Gespräch mit Lydia Rilling über das Luxemburger Festival "rainy days"

THEMA
José L. Besada: Selbstähnlichkeit als Selbstreferenz. Einige Anmerkungen zu Fraktal-inspirierter Musik
Martin Zenck: Selbstreferentialität – Polywerk. Zwischen vollkommener In-Sich-Selbst-Versunkenheit und dem weit ins Land geöffneten Blick
Arne Segler: Was ist eine Musikbearbeitung? Einige Anmerkungen aus rechtlicher Sicht
Jörn Peter Hiekel: Fremdheit und Vertrautheit. Strategien der Wiederverwendung im Komponieren von Adriana Hölszky
Dirk Wieschollek: Aneignung und Verstärkung. Zur «Amproprifications»-Reihe von Maximilian Marcoll
Benjamin Sprick: Universeller Verzerrer. Die Kontrollgesellschaft in Andrej Koroliovs «Hinterhalt Boris»

ORTE NEUER MUSIK
Juan Piñera: Freiräume. Zur Entwicklung der elektroakustischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts auf Kuba

PORTRÄT
Stefan Drees: Medium gelebter Gegenwart. Zur Arbeit des Berliner Ensembles LUX:NM

ECHORAUM
Dietrich Heißenbüttel: Hindemiths Zeiten. die späten 1920er Jahre erscheinen wieder hochaktuell

KLANGMOMENT
Anna Schürmer: "Die Königin der Nackt". Charlotte Moorman als Ikone der sexuellen Revolution

KLANGKUNST
Sissel Lillebostad: Spurensuche im Äther. Die norwegische Klangkünstlerin Maia Urstad

JAZZ
Dirk Wieschollek: Tiefenschichten der Interaktion. Neue Impulse in der New Yorker Jazz-Szene

BERICHT
Torsten Möller: Ein «Thinkspiel». Uraufführung von «Kein Licht (2011/2012/2017)» von Philippe Manoury nach Texten von Elfriede Jelinek bei der Ruhrtriennale
Lutz Lesle: Webarten eines gestohlenen Traums. Junge spielen Neues aus Dänemark beim Suså Festival
Bastian Zimmermann: Metaphorische Wüste. Das Sommerfestival «Tzlil Meudcan» in Tel Aviv
Torsten Möller: Fragen und Fragmente. Das Festival Rümlingen diesmal in geschlossenen Räumen – Bewegung findet aber woanders statt
Reinhard Kager: Vergiss den Mythos! Mark-Anthony Turnages Ödipus-Adaption «Greek» bei den Münchner Opernfestspielen
Gabrielle Weber: Rache um Rache, Mord um Mord. «Oresteia» (nach Aischylos) von Iannis Xenakis am Theater Basel

Verlag: Schott Music