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Not I

Not I

Monodram für Sopran, Tonband (oder Live-Elektronik) und Video

Text von Samuel Beckett


  • Besetzung: Sopran, Tonband (oder Live-Elektronik) und Video
  • Ausgabe: Aufführungsmaterial
  • Sprache: englisch

 
Beschreibung
Eine Frau von etwa 70 Jahren steht in der Mitte der Bühne. Sie spricht in einem ununterbrochenen Strom von Worten, Sätzen, Satzfetzen. Einzelne Ereignisse ihres Lebens lassen sich aus dem Sprachfluss heraushören: Sie sieht sich mit dem Gesicht nach unten im Gras liegen, sie erlebt sich im Supermarkt, sie sitzt auf einem Hügel in Irland und sie erinnert sich immer wieder an ihre Unfähigkeit, zu sprechen, den Ansturm der Worte und Gedanken zu bändigen, sich verständlich zu machen. Sie ist sich sicher, von Gott gestraft zu sein, auch wenn sie den Grund hierfür nicht kennt. Aber sie begreift, dass Gott keinen Grund braucht, um sie zu strafen. Sie ist sich sicher, etwas zu erzählen zu haben; aber sie weiß nicht, was. Wenn sie nur lange genug redet, wird sie dahinter kommen, wofür sie um Vergebung bitten muss. Der Vorhang schließt sich.
Becketts 1972 in New York uraufgeführtes Stück ist ein Versuch über den Verlust von Identität und das Auseinanderdriften von „Ich“ und „nicht Ich“. Heinz Holliger nähert sich diesem scheinbar unstrukturierten, nur von vier genau platzierten Pausen unterbrochenen Wortstrom mit einer durch komplizierte Rhythmen und große Intervalle zergliederten Gesangslinie und mit dem Mittel der Duplizierung: Ein vom Komponisten produziertes Tonband legt über die Gesangslinie ein Playback, das das Gesungene verschiebt, beschneidet, fragmentiert und so mit dem Instrumentarium des Mechanischen die Mechanik des zwanghaften Sprechens/Singens überwindet.
Details
Auftragswerk : Commissioned by Vasso Devetzi for the IRCAM (Paris)
Kompositionsjahr: 1978-1980
Orchesterbesetzung: Das Zuspielband (vierkanalig auf DVD) ist beim Verlag erhältlich.
Spieldauer: 35'0"
Uraufführung : 15. Juli 1980 Avignon (F) · Phyllis Bryn-Julson, soprano · Dirigent: Heinz Holliger und Thomas Kessler, Klangregie · Inszenierung: Bernard Sobel · Kostüme: Titina Maselli · Bühnenbild: Titina Maselli
Verlag: Schott Music
Aufführungen
2019-09-07 | Luzern (Schweiz), Südpol — 16:00
Dirigent: Dirk Erdelkamp
2013-02-15 | Gelsenkirchen (Deutschland), Kunstmuseum
Dirigent: Dirk Erdelkamp
2012-12-09 | Gelsenkirchen (Deutschland), Kunstmuseum
Dirigent: Rodrigo Tomillo
2011-06-25 | Kaiserslautern (Deutschland), Museum Pfalzgalerie
Dirigent: Rodrigo Tomillo
2011-06-14 | Kaiserslautern (Deutschland), Museum Pfalzgalerie
Dirigent: Rodrigo Tomillo
2011-05-28 | Kaiserslautern (Deutschland), Museum Pfalzgalerie | Premiere
Dirigent: Rüdiger Bohn
2005-04-27 | Berlin (Deutschland), Hebbel am Ufer (HAU 1)
Dirigent: Rüdiger Bohn
2005-04-26 | Berlin (Deutschland), Hebbel am Ufer (HAU 1)
Dirigent: Rüdiger Bohn
2005-04-25 | Berlin (Deutschland), Hebbel am Ufer (HAU 1)
Dirigent: Rüdiger Bohn
2005-04-24 | Berlin (Deutschland), Hebbel am Ufer (HAU 1) | Premiere
1990-07-01 | London (United Kingdom), Almeida Theatre
Dirigent: Heinz Holliger und Thomas Kessler, Klangregie
1982-01-14 | Basel (Schweiz)
Dirigent: Heinz Holliger und Thomas Kessler, Klangregie
1980-07-15 | Avignon (Frankreich) | Uraufführung
Eine Frau von etwa 70 Jahren steht in der Mitte der Bühne. Sie spricht in einem ununterbrochenen Strom von Worten, Sätzen, Satzfetzen. Einzelne Ereignisse ihres Lebens lassen sich aus dem Sprachfluss heraushören: Sie sieht sich mit dem Gesicht nach unten im Gras liegen, sie erlebt sich im Supermarkt, sie sitzt auf einem Hügel in Irland und sie erinnert sich immer wieder an ihre Unfähigkeit, zu sprechen, den Ansturm der Worte und Gedanken zu bändigen, sich verständlich zu machen. Sie ist sich sicher, von Gott gestraft zu sein, auch wenn sie den Grund hierfür nicht kennt. Aber sie begreift, dass Gott keinen Grund braucht, um sie zu strafen. Sie ist sich sicher, etwas zu erzählen zu haben; aber sie weiß nicht, was. Wenn sie nur lange genug redet, wird sie dahinter kommen, wofür sie um Vergebung bitten muss. Der Vorhang schließt sich.
Becketts 1972 in New York uraufgeführtes Stück ist ein Versuch über den Verlust von Identität und das Auseinanderdriften von „Ich“ und „nicht Ich“. Heinz Holliger nähert sich diesem scheinbar unstrukturierten, nur von vier genau platzierten Pausen unterbrochenen Wortstrom mit einer durch komplizierte Rhythmen und große Intervalle zergliederten Gesangslinie und mit dem Mittel der Duplizierung: Ein vom Komponisten produziertes Tonband legt über die Gesangslinie ein Playback, das das Gesungene verschiebt, beschneidet, fragmentiert und so mit dem Instrumentarium des Mechanischen die Mechanik des zwanghaften Sprechens/Singens überwindet.
Auftragswerk : Commissioned by Vasso Devetzi for the IRCAM (Paris)
Kompositionsjahr: 1978-1980
Orchesterbesetzung: Das Zuspielband (vierkanalig auf DVD) ist beim Verlag erhältlich.
Spieldauer: 35'0"
Uraufführung : 15. Juli 1980 Avignon (F) · Phyllis Bryn-Julson, soprano · Dirigent: Heinz Holliger und Thomas Kessler, Klangregie · Inszenierung: Bernard Sobel · Kostüme: Titina Maselli · Bühnenbild: Titina Maselli
Verlag: Schott Music
2019-09-07 | Luzern (Schweiz), Südpol — 16:00
Dirigent: Dirk Erdelkamp
2013-02-15 | Gelsenkirchen (Deutschland), Kunstmuseum
Dirigent: Dirk Erdelkamp
2012-12-09 | Gelsenkirchen (Deutschland), Kunstmuseum
Dirigent: Rodrigo Tomillo
2011-06-25 | Kaiserslautern (Deutschland), Museum Pfalzgalerie
Dirigent: Rodrigo Tomillo
2011-06-14 | Kaiserslautern (Deutschland), Museum Pfalzgalerie
Dirigent: Rodrigo Tomillo
2011-05-28 | Kaiserslautern (Deutschland), Museum Pfalzgalerie | Premiere
Dirigent: Rüdiger Bohn
2005-04-27 | Berlin (Deutschland), Hebbel am Ufer (HAU 1)
Dirigent: Rüdiger Bohn
2005-04-26 | Berlin (Deutschland), Hebbel am Ufer (HAU 1)
Dirigent: Rüdiger Bohn
2005-04-25 | Berlin (Deutschland), Hebbel am Ufer (HAU 1)
Dirigent: Rüdiger Bohn
2005-04-24 | Berlin (Deutschland), Hebbel am Ufer (HAU 1) | Premiere
1990-07-01 | London (United Kingdom), Almeida Theatre
Dirigent: Heinz Holliger und Thomas Kessler, Klangregie
1982-01-14 | Basel (Schweiz)
Dirigent: Heinz Holliger und Thomas Kessler, Klangregie
1980-07-15 | Avignon (Frankreich) | Uraufführung