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"... oder soll es Tod bedeuten?"

"... oder soll es Tod bedeuten?"

Acht Lieder und ein Fragment von Felix Mendelssohn Bartholdy


  • Besetzung: Sopran und Streichquartett
  • Ausgabe: Partitur und Stimmen
  • Sprache: deutsch
  • Bestell-Nr.: ED 8762 Q3093
46,99 €  *
Inkl. 5% MwSt.

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Beschreibung
Als Juliane Banse mich fragte, ob ich für sie und das Cherubini-Quartett einige Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy bearbeiten könnte, wusste ich gleich, dass ich beim dritten Umgang mit Liedern eines anderen Komponisten in Form einer Transkription des Klavierparts für Streichquartett anders verfahren müsste als bei den vorausgegangenen (Schumann: op. 107, Schubert: Mignon). In dem neuen Stück „... oder soll es Tod bedeuten?" (die letzte Zeile des Liedes „In dem Mondenschein im Walde") habe ich sechs Intermezzi für Streichquartett dazukomponiert, die die Lieder miteinander verbinden: Reflexionen in meiner musikalischen Sprache über ein bereits gehörtes oder folgendes Mendelssohn-Lied, Nach-Gedanken oder vorauseilende, durch die mich, in kurzen Anklängen, fortschreitend Teile aus dem letzten Lied ziehen, dem Fragment „Warum sind denn die Rosen so blass", mal in das strukturelle Geschehen eingewoben oder es durchbrechend oder kontrastierend eingeschnitten. Um auch gedanklich einen Zusammenhalt zu schaffen, habe ich acht Lieder und ein Fragment nach Gedichten von Heinrich Heine ausgewählt („Was will die einsame Träne", „Mein Liebchen, wir saßen beisammen" und das Fragment „Warum sind denn die Rosen so blass" sind noch nicht im Druck erschienen und wurden mir dankenswerterweise von der Staatsbibliothek Berlin zur Verfügung gestellt). Die Bearbeitung für Streichquartett geht über eine bloße Transkribierung weit hinaus. In einigen Liedern, vor allem in den Strophenliedern „Auf Flügeln des Gesanges", „Allmählich im Traume", „Mein Liebchen, wir saßen beisammen" bin ich vom Klaviersatz sehr abgewichen und habe viel dazukomponiert, ohne in die Mendelssohnsche Harmonik einzugreifen, um sie dadurch auch gegen meine eigene Gedankenwelt abzugrenzen, die dann immer wieder von Fragmenten des Mendelssohn-Fragments aufgebrochen wird. Die Reihenfolge setzt sich wie folgt zusammen: Leise zieht durch mein Gemüt op. 19a, 5 Intermezzo I Der Herbstwind rüttelt die Bäume op. 34, 6 (1837) Intermezzo II Über die Berge steigt schon die Sonne op. 27, 2 Intermezzo III Auf Flügeln des Gesanges op. 34, 2 (1835) Intermezzo IV Was will die einsame Träne (1837), 1. und 2. Strophe In dem Mondenschein im Walde op. 19a, 4 (1830) Ach, meine Liebe selber... (3. Strophe von „Was will die einsame Träne") Intermezzo V Allnächtlich im Traume op. 86,4 (1834) Mein Liebchen, wir saßen beisammen (1837) Intermezzo VI Warum sind denn die Rosen so blass (Fragment) (1834) Das Stück ist als Auftragswerk der Schwetzinger Festspiele im Oktober 1996 entstanden und Juliane Banse und dem Cherubini-Quartett gewidmet (Aribert Reimann)
Details
Auftragswerk : Auftragswerk der Schwetzinger Festspiele
Kompositionsjahr: 1996
Schwierigkeit: 5
Seitenzahl: 124
Spieldauer: 24'0"
Verlag: SCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, Mainz (001)
Audio Stream
Als Juliane Banse mich fragte, ob ich für sie und das Cherubini-Quartett einige Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy bearbeiten könnte, wusste ich gleich, dass ich beim dritten Umgang mit Liedern eines anderen Komponisten in Form einer Transkription des Klavierparts für Streichquartett anders verfahren müsste als bei den vorausgegangenen (Schumann: op. 107, Schubert: Mignon). In dem neuen Stück „... oder soll es Tod bedeuten?" (die letzte Zeile des Liedes „In dem Mondenschein im Walde") habe ich sechs Intermezzi für Streichquartett dazukomponiert, die die Lieder miteinander verbinden: Reflexionen in meiner musikalischen Sprache über ein bereits gehörtes oder folgendes Mendelssohn-Lied, Nach-Gedanken oder vorauseilende, durch die mich, in kurzen Anklängen, fortschreitend Teile aus dem letzten Lied ziehen, dem Fragment „Warum sind denn die Rosen so blass", mal in das strukturelle Geschehen eingewoben oder es durchbrechend oder kontrastierend eingeschnitten. Um auch gedanklich einen Zusammenhalt zu schaffen, habe ich acht Lieder und ein Fragment nach Gedichten von Heinrich Heine ausgewählt („Was will die einsame Träne", „Mein Liebchen, wir saßen beisammen" und das Fragment „Warum sind denn die Rosen so blass" sind noch nicht im Druck erschienen und wurden mir dankenswerterweise von der Staatsbibliothek Berlin zur Verfügung gestellt). Die Bearbeitung für Streichquartett geht über eine bloße Transkribierung weit hinaus. In einigen Liedern, vor allem in den Strophenliedern „Auf Flügeln des Gesanges", „Allmählich im Traume", „Mein Liebchen, wir saßen beisammen" bin ich vom Klaviersatz sehr abgewichen und habe viel dazukomponiert, ohne in die Mendelssohnsche Harmonik einzugreifen, um sie dadurch auch gegen meine eigene Gedankenwelt abzugrenzen, die dann immer wieder von Fragmenten des Mendelssohn-Fragments aufgebrochen wird. Die Reihenfolge setzt sich wie folgt zusammen: Leise zieht durch mein Gemüt op. 19a, 5 Intermezzo I Der Herbstwind rüttelt die Bäume op. 34, 6 (1837) Intermezzo II Über die Berge steigt schon die Sonne op. 27, 2 Intermezzo III Auf Flügeln des Gesanges op. 34, 2 (1835) Intermezzo IV Was will die einsame Träne (1837), 1. und 2. Strophe In dem Mondenschein im Walde op. 19a, 4 (1830) Ach, meine Liebe selber... (3. Strophe von „Was will die einsame Träne") Intermezzo V Allnächtlich im Traume op. 86,4 (1834) Mein Liebchen, wir saßen beisammen (1837) Intermezzo VI Warum sind denn die Rosen so blass (Fragment) (1834) Das Stück ist als Auftragswerk der Schwetzinger Festspiele im Oktober 1996 entstanden und Juliane Banse und dem Cherubini-Quartett gewidmet (Aribert Reimann)
Auftragswerk : Auftragswerk der Schwetzinger Festspiele
Kompositionsjahr: 1996
Schwierigkeit: 5
Seitenzahl: 124
Spieldauer: 24'0"
Verlag: SCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, Mainz (001)