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Poland Abroad Vol. 7

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Poland Abroad Vol. 7

String Quartets 2


Polnisches Streichquartett Berlin (Tomasz Tomaszewski: violin / Piotr Prysiażnik; violin / Sebastian Sokół: viola / Maryjka Pstrokońska-Mödig: cello)


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2019
  • Bestell-Nr.: EDA 43
18,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.11 kg

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Beschreibung
Mit Streichquartetten von Joachim Mendelson, Roman Padlewski und Simon Laks (eda 34) stand das Schicksal dreier herausragender polnischer Komponisten im Fokus der Serie „Poland Abroad“, die Opfer der NS-Verfolgungs- und Vernichtungspolitik wurden, weil ihnen die Lebensumstände eine Rettung durch Flucht und Exil nicht ermöglichten. Mit vorliegender Aufnahme richten wir den Blick auf Werk und Biographie dreier polnisch-jüdischer Musiker, denen Ghetto, Konzentrationslager und gewaltsamer Tod durch rechtzeitige Emigration erspart blieb. Und die entscheidende biographische Details miteinander verbindet. Alle kamen auf polnischem Boden zur Welt, zu einer Zeit, als der polnische Staat noch nicht wieder existierte. Alle drei machten Karriere in Berlin. Alle drei retteten sich nach Hitlers Machtergreifung in die USA und wirkten bis zum Ende ihres Lebens in New York.

Ignatz Waghalter, Gründungs-GMD der Städtischen Oper Charlottenburg, Vorläufer der heutigen Deutschen Oper, studierte bei Friedrich Gernsheim an der Akademie der Künste Berlin. Von Joseph Joachim und Arthur Nikisch gefördert, machte er sich nach der Jahrhundertwende international einen Namen als Dirigent wie als Komponist. Ca. 25 Jahre nach Waghalters einzigem Streichquartett entstanden, ist auch Ignace Strasfogels 1. Streichquartett ein Jugendwerk von höchster Vollendung. Strasfogel, Meisterschüler Franz Schrekers und Leonid Kreutzers, jüngster Student der Berliner Hochschule und jüngster Träger des renommierten Mendelssohn-Preises der Weimarer Republik, machte nach seiner Emigration 1934 als Dirigent an der Metropolitan Opera Karriere. Karol Rathaus, ebenfalls ein Meisterschüler Schrekers, beendete seine Odyssee von Berlin über Paris und London 1942 in New York, wo er eine Kompositionsprofessur am Queens College erhielt. Sein 5. Streich-quartett ist sein letztes vollendetes Werk, ein Werk höchster Konzentration und Reife.
Details
Inhaltstext: Ignatz Waghalter: Streichquartett D-Dur op. 3 (ca. 1900)
Ignace Strasfogel: Streichquartett Nr. 1 (ca. 1927) - Karol Rathaus: Streichquartett Nr. 5 op. 72 (1954)
Spieldauer: 60'12"
UPC: 840387100432
Verlag: eda records
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Mit Streichquartetten von Joachim Mendelson, Roman Padlewski und Simon Laks (eda 34) stand das Schicksal dreier herausragender polnischer Komponisten im Fokus der Serie „Poland Abroad“, die Opfer der NS-Verfolgungs- und Vernichtungspolitik wurden, weil ihnen die Lebensumstände eine Rettung durch Flucht und Exil nicht ermöglichten. Mit vorliegender Aufnahme richten wir den Blick auf Werk und Biographie dreier polnisch-jüdischer Musiker, denen Ghetto, Konzentrationslager und gewaltsamer Tod durch rechtzeitige Emigration erspart blieb. Und die entscheidende biographische Details miteinander verbindet. Alle kamen auf polnischem Boden zur Welt, zu einer Zeit, als der polnische Staat noch nicht wieder existierte. Alle drei machten Karriere in Berlin. Alle drei retteten sich nach Hitlers Machtergreifung in die USA und wirkten bis zum Ende ihres Lebens in New York.

Ignatz Waghalter, Gründungs-GMD der Städtischen Oper Charlottenburg, Vorläufer der heutigen Deutschen Oper, studierte bei Friedrich Gernsheim an der Akademie der Künste Berlin. Von Joseph Joachim und Arthur Nikisch gefördert, machte er sich nach der Jahrhundertwende international einen Namen als Dirigent wie als Komponist. Ca. 25 Jahre nach Waghalters einzigem Streichquartett entstanden, ist auch Ignace Strasfogels 1. Streichquartett ein Jugendwerk von höchster Vollendung. Strasfogel, Meisterschüler Franz Schrekers und Leonid Kreutzers, jüngster Student der Berliner Hochschule und jüngster Träger des renommierten Mendelssohn-Preises der Weimarer Republik, machte nach seiner Emigration 1934 als Dirigent an der Metropolitan Opera Karriere. Karol Rathaus, ebenfalls ein Meisterschüler Schrekers, beendete seine Odyssee von Berlin über Paris und London 1942 in New York, wo er eine Kompositionsprofessur am Queens College erhielt. Sein 5. Streich-quartett ist sein letztes vollendetes Werk, ein Werk höchster Konzentration und Reife.
Inhaltstext: Ignatz Waghalter: Streichquartett D-Dur op. 3 (ca. 1900)
Ignace Strasfogel: Streichquartett Nr. 1 (ca. 1927) - Karol Rathaus: Streichquartett Nr. 5 op. 72 (1954)
Spieldauer: 60'12"
UPC: 840387100432
Verlag: eda records
Sonstige Ausgaben