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Prelude I: Harmonic Encounters / weird scenes inside the mirror cages I / Vertical Horizon I / umbrellas & sewing machines / I'm dancing on the edge of time II / the lonely monk's reflections II

Prelude I: Harmonic Encounters / weird scenes inside the mirror cages I / Vertical Horizon I / umbrellas & sewing machines / I'm dancing on the edge of time II / the lonely monk's reflections II


Carl Rosman: clarinet / Ulrich Löffler: piano / Ensemble Musikfabrik / Peter Rundel: conductor


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2005
  • Bestell-Nr.: WER 65602
16,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.11 kg

- +
 
Beschreibung
Als Vertreter einer Komponistengeneration, der einspurige Pfade ins Utopische suspekt geworden sind, handelt Tobias PM Schneid als Künstler in einer quasi alchemistischen Manier. Seine entschieden subjektive Musik bricht nicht mit Traditionen und findet doch zu Neuem. Ihm geht es um das Bewusstwerden jener intellektuellen und emotionalen Freiheit, die „eigentlich erst dann erfahrbar wird, wenn man die Grenzen, die ‚mirror cages’, wahrnimmt, akzeptiert und sie als kreatives Potenzial begreift“.
Schneid erstrebt keine „reine“ Musik. Er geht von präformiertem Material aus, von den musikalischen Stilen und Schreibweisen, die seine Identität als Mensch und Musiker prägen. Erklärtermaßen lauscht er wieder und wieder in sich hinein, um sein Hin-und-her-gerissen-Sein zwischen den eigenen musikalischen Existenzformen zu ergründen. Meist ist es so, dass sich „zuerst Klangfarben, also Hörbilder möglicher Instrumentation“ einstellen. Dann erst „kristallisiert sich die Vision einer konkreteren musikalischen Welt“ heraus.
In Schneids geistiger Welt des künstlerischen Assoziierens durchdringen sich vielfältige Motive, so zum Beispiel aus der Malerei Robert Delaunays, oder den Werken von James Joyce und Samuel Beckett. Erkennbare Zitate wird man in seiner Musik selten finden. Ihr Gepräge kommt zustande als eine Art „Fusion“, inspiriert vielleicht von den Gepflogenheiten in den Welten von Jazz und Rock, die für Schneids Empfinden ebenfalls von fundamentaler Wichtigkeit sind. Und sie wirken umso bestimmender, weil sie von tief verwurzelten Sehnsüchten und der Trauer des Blues durchflutet sind, weil etwas in ihnen von Phasen musikalisch-sinnlich geglückter Freiheit nachklingt.
Details
EAN: 4010228656022
Inhaltstext: Prelude I: Harmonic Encounters für sieben Instrumente
weird scenes inside the mirror cages I für sieben Instrumente
Vertical Horizon I für Klarinette solo
umbrellas & sewing machines für sieben Instrumente
I’m dancing on the edge of time II für sieben Instrumente
the lonely monk’s reflections on reprocreational aspects in fractal organizations II für Soloklavier und Ensemble
Spieldauer: 70'20"
Verlag: Wergo
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Als Vertreter einer Komponistengeneration, der einspurige Pfade ins Utopische suspekt geworden sind, handelt Tobias PM Schneid als Künstler in einer quasi alchemistischen Manier. Seine entschieden subjektive Musik bricht nicht mit Traditionen und findet doch zu Neuem. Ihm geht es um das Bewusstwerden jener intellektuellen und emotionalen Freiheit, die „eigentlich erst dann erfahrbar wird, wenn man die Grenzen, die ‚mirror cages’, wahrnimmt, akzeptiert und sie als kreatives Potenzial begreift“.
Schneid erstrebt keine „reine“ Musik. Er geht von präformiertem Material aus, von den musikalischen Stilen und Schreibweisen, die seine Identität als Mensch und Musiker prägen. Erklärtermaßen lauscht er wieder und wieder in sich hinein, um sein Hin-und-her-gerissen-Sein zwischen den eigenen musikalischen Existenzformen zu ergründen. Meist ist es so, dass sich „zuerst Klangfarben, also Hörbilder möglicher Instrumentation“ einstellen. Dann erst „kristallisiert sich die Vision einer konkreteren musikalischen Welt“ heraus.
In Schneids geistiger Welt des künstlerischen Assoziierens durchdringen sich vielfältige Motive, so zum Beispiel aus der Malerei Robert Delaunays, oder den Werken von James Joyce und Samuel Beckett. Erkennbare Zitate wird man in seiner Musik selten finden. Ihr Gepräge kommt zustande als eine Art „Fusion“, inspiriert vielleicht von den Gepflogenheiten in den Welten von Jazz und Rock, die für Schneids Empfinden ebenfalls von fundamentaler Wichtigkeit sind. Und sie wirken umso bestimmender, weil sie von tief verwurzelten Sehnsüchten und der Trauer des Blues durchflutet sind, weil etwas in ihnen von Phasen musikalisch-sinnlich geglückter Freiheit nachklingt.
EAN: 4010228656022
Inhaltstext: Prelude I: Harmonic Encounters für sieben Instrumente
weird scenes inside the mirror cages I für sieben Instrumente
Vertical Horizon I für Klarinette solo
umbrellas & sewing machines für sieben Instrumente
I’m dancing on the edge of time II für sieben Instrumente
the lonely monk’s reflections on reprocreational aspects in fractal organizations II für Soloklavier und Ensemble
Spieldauer: 70'20"
Verlag: Wergo