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Quintets & Solos

Quintets & Solos


Arditti Quartet (Irvine Arditti: violin / Ashot Sarkissjan: violin / Ralf Ehlers: viola / Lucas Fels: violoncello) / Mayumi Miyata: shō / Naoko Yoshino: harp / Tosiya Suzuki: recorder


  • Ausgabe: CD
  • Bestell-Nr.: WER 67692
18,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.11 kg

- +
Beschreibung

„Musik ist eine Kalligrafie durch Klänge, die auf der Leinwand des Schweigens gemalt wird.“ Toshio Hoso­kawas Affinität zur fernöstlichen Schriftkunst ist die wohl prominenteste Verbindung seiner kompositori­schen Ästhetik mit den traditionellen japanischen Künsten und den Prinzipien asiatischer Philosophie. Kein Ton in der Musik des japanischen Komponisten, der nicht unaufhörlich wie ein Pinselstrich modifiziert würde – alles Klingende erscheint als Ergebnis unab­lässigen Wandels, eingebunden in zyklische Prozesse des Werdens und Vergehens.

Während für „Landscape II“ ein ständiges Oszillieren typisch ist, ist „Landscape V“ eine der ruhigsten und statischsten Kompositionen Hosokawas. Sie wurde beeinflusst von der monochromen Farbfeldmalerei Mark Rothkos, bei der zwei beinahe identische Farben miteinander in Be­ziehung treten. Hier verschmelzen Streichquartett und die japanische Mundorgel Shō zu einem fluktuierenden Klangkörper.

„Elegy“ schrieb Hosokawa im Andenken an Miyako Umehara, Frau des mit Hosokawa be­freundeten Philosophen Takeshi Umehara. Sie erklang erstmals während der Begräbnisze­remonie durch die Geigerin Himari Umehara, Tochter der Widmungsträgerin.

In seiner Mischung aus mikrotonal dahinfließender (horizontaler) Bewegung und einer auf­fallend konsonant geschichteten Vertikale (beinahe europäisch-traditionellen Zuschnitts) erscheint „Small Chant“ wie eine Synthese europäischer und asiatischer Klangvorstellungen.

Immer wieder hat Hosokawa in seiner Musik auch auf konkrete historische Ereignisse und deren existenzielle Erschütterungen Bezug genommen. „Threnody“ ist den Opfern des Tohoku Erdbebens vom 11. März 2011 mit seinem verheerenden Tsunami gewidmet, dem an die 20.000 Menschen zum Opfer fielen.

Koproduktion mit dem Südwestrundfunk

 

Details
EAN: 4010228676921
Inhaltstext:

Landscape V for shō and string quartet (1993)
Threnody To the victims of Tohoku Earthquake 3.11 for viola (2011)
Fragmente II
Version for recorder and string quartet (1989)
Small Chant
for violoncello (2012)
Landscape II
for harp and string quartet (1992)
Elegy for violin (2007/08)

Spieldauer: 59' 12"
Verlag: Wergo
Auszeichnungen
15. Nov 2014
Preis der deutschen Schallplattenkritik

Bestenliste 4/2014

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„Musik ist eine Kalligrafie durch Klänge, die auf der Leinwand des Schweigens gemalt wird.“ Toshio Hoso­kawas Affinität zur fernöstlichen Schriftkunst ist die wohl prominenteste Verbindung seiner kompositori­schen Ästhetik mit den traditionellen japanischen Künsten und den Prinzipien asiatischer Philosophie. Kein Ton in der Musik des japanischen Komponisten, der nicht unaufhörlich wie ein Pinselstrich modifiziert würde – alles Klingende erscheint als Ergebnis unab­lässigen Wandels, eingebunden in zyklische Prozesse des Werdens und Vergehens.

Während für „Landscape II“ ein ständiges Oszillieren typisch ist, ist „Landscape V“ eine der ruhigsten und statischsten Kompositionen Hosokawas. Sie wurde beeinflusst von der monochromen Farbfeldmalerei Mark Rothkos, bei der zwei beinahe identische Farben miteinander in Be­ziehung treten. Hier verschmelzen Streichquartett und die japanische Mundorgel Shō zu einem fluktuierenden Klangkörper.

„Elegy“ schrieb Hosokawa im Andenken an Miyako Umehara, Frau des mit Hosokawa be­freundeten Philosophen Takeshi Umehara. Sie erklang erstmals während der Begräbnisze­remonie durch die Geigerin Himari Umehara, Tochter der Widmungsträgerin.

In seiner Mischung aus mikrotonal dahinfließender (horizontaler) Bewegung und einer auf­fallend konsonant geschichteten Vertikale (beinahe europäisch-traditionellen Zuschnitts) erscheint „Small Chant“ wie eine Synthese europäischer und asiatischer Klangvorstellungen.

Immer wieder hat Hosokawa in seiner Musik auch auf konkrete historische Ereignisse und deren existenzielle Erschütterungen Bezug genommen. „Threnody“ ist den Opfern des Tohoku Erdbebens vom 11. März 2011 mit seinem verheerenden Tsunami gewidmet, dem an die 20.000 Menschen zum Opfer fielen.

Koproduktion mit dem Südwestrundfunk

 

EAN: 4010228676921
Inhaltstext:

Landscape V for shō and string quartet (1993)
Threnody To the victims of Tohoku Earthquake 3.11 for viola (2011)
Fragmente II
Version for recorder and string quartet (1989)
Small Chant
for violoncello (2012)
Landscape II
for harp and string quartet (1992)
Elegy for violin (2007/08)

Spieldauer: 59' 12"
Verlag: Wergo
15. Nov 2014
Preis der deutschen Schallplattenkritik

Bestenliste 4/2014

Sonstige Ausgaben