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Rota

Rota

"Sumer is icumen in"

Sommerkanon (13. Jh.)


  • Besetzung: gemischter Chor (STBar) und Instrumente
  • Ausgabe: Partitur
  • Sprache: altenglisch
  • Bestell-Nr.: ED 6412
29,00 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.14 kg

- +
 
Beschreibung
Im Britischen Museum in London findet sich in einer Handschrift des späten 13. Jahrhunderts aus der englischen Abtei Reading der erste bekannte Kanon der europäischen Kunstmusik: der sogenannte "Sommerkanon", dessen Verse den Einzug des Sommers begrüßen.
Eine beigefügte Notiz erklärt den kunstvollen Schichtenaufbau der Klangform: ein zweistimmiges Fundament von glockenartig schwingenden Pendelklängen trägt einen Oberbau von vier in gleichen Abständen nacheinander einsetzenden Stimmen.
Die Notiz nennt den Kanon "Rota", Rad, was auf die drehende, kreisende Bewegung des stetig pulsierenden Klanges hinweist. Die Kreisform entspringt einem vitalen Urtrieb des Musizierens; sie verlangt nach tänzerischer Ausgestaltung.
Der Kanon ist aber durch das Zusammenwirken der streng geordneten Stimmeneinsätze auch eine gesellig gebundene Musizierform. Als "Gruß der Jugend" zu den Olympischen Spielen 1972 in München konnte daher Carl Orff keine gemäßere musikalische Form wählen als die mittelalterliche Rota. In der Verbindung der Singstimmen mit dem heute weltweit verbreiteten Orff-Instrumentarium erklingt ein Zeugnis europäischer Überlieferung als lebendige Gegenwart.
Details
Bindung: Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-001-06808-6
Kompositionsjahr: 1972
Orchesterbesetzung: 4 Tr. (od. 4 Sopranblockfl.) · 2 Pos. (od. Gamben od. Bratschen) · Fg. ad lib. – 4 P. S. (Glsp. [Sopr., Alt, mehrfach besetzt]) · Trgl. · Beck. [Cymb.] · gr. Tr. · Schellentr. (10 Spieler) – 2 Git. (mehrfach besetzt) – Violoncelli · Kontrabässe
Schwierigkeit: leicht
Seitenzahl: 32
Spieldauer: 4'0"
Verlag: Schott Music
Im Britischen Museum in London findet sich in einer Handschrift des späten 13. Jahrhunderts aus der englischen Abtei Reading der erste bekannte Kanon der europäischen Kunstmusik: der sogenannte "Sommerkanon", dessen Verse den Einzug des Sommers begrüßen.
Eine beigefügte Notiz erklärt den kunstvollen Schichtenaufbau der Klangform: ein zweistimmiges Fundament von glockenartig schwingenden Pendelklängen trägt einen Oberbau von vier in gleichen Abständen nacheinander einsetzenden Stimmen.
Die Notiz nennt den Kanon "Rota", Rad, was auf die drehende, kreisende Bewegung des stetig pulsierenden Klanges hinweist. Die Kreisform entspringt einem vitalen Urtrieb des Musizierens; sie verlangt nach tänzerischer Ausgestaltung.
Der Kanon ist aber durch das Zusammenwirken der streng geordneten Stimmeneinsätze auch eine gesellig gebundene Musizierform. Als "Gruß der Jugend" zu den Olympischen Spielen 1972 in München konnte daher Carl Orff keine gemäßere musikalische Form wählen als die mittelalterliche Rota. In der Verbindung der Singstimmen mit dem heute weltweit verbreiteten Orff-Instrumentarium erklingt ein Zeugnis europäischer Überlieferung als lebendige Gegenwart.
Bindung: Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-001-06808-6
Kompositionsjahr: 1972
Orchesterbesetzung: 4 Tr. (od. 4 Sopranblockfl.) · 2 Pos. (od. Gamben od. Bratschen) · Fg. ad lib. – 4 P. S. (Glsp. [Sopr., Alt, mehrfach besetzt]) · Trgl. · Beck. [Cymb.] · gr. Tr. · Schellentr. (10 Spieler) – 2 Git. (mehrfach besetzt) – Violoncelli · Kontrabässe
Schwierigkeit: leicht
Seitenzahl: 32
Spieldauer: 4'0"
Verlag: Schott Music
Sonstige Ausgaben