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Song der Sängerin / Bad Attitude / Außer Atem / Number Nine I–III / Skelter / Hibernalische Gesänge

Song der Sängerin / Bad Attitude / Außer Atem / Number Nine I–III / Skelter / Hibernalische Gesänge


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2000
  • Bestell-Nr.: WER 65432
16,50 €
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten

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Beschreibung
Meistens ist es schwierig, Vertreter der jüngeren Komponistengeneration stilistisch einzuordnen, was mittlerweile eher als Stärke denn als Symptom einer verwerflichen, postmodernen "Neuen Unübersichtlichkeit" gesehen wird. Ihre Ästhetik ist meist anti-ideologisch, auch wenn Vorbilder existieren, ihre Kompositionstechnik nicht schulmäßig fixiert, auch wenn Einflüsse gelten, und ihr Verhältnis zur unmittelbaren Vorgängergeneration unverkrampft, ja unbelastet im direkten Wortsinn: ohne Last durch die Avantgarde oder die Tradition.
In diesem Sinn muss das Werk Moritz Eggerts gesehen und beachtet werden, der nicht nur als Komponist, sondern ebenso als exzeptioneller Pianist und Festivalleiter innerhalb der Szene der Neuen Musik von sich reden machte. Mit der Vielseitigkeit korrespondiert der freie und unkonventionelle Blick auf die Musik als Kunst des Klingens und Hörens.
Dass Musik kein abstraktes Klangspiel ist, sondern sprechen soll, Empfindungen auslösen und geistige Welten repräsentieren, hat sich Eggert zu eigen gemacht: Seine Musik zeigt tiefen Ernst neben Humor und spielerischer Virtuosität, insistierendes Beharren neben charakterlicher Vielfalt, strukturelles Gewicht und leichten Tonfall. Eggerts Musik entfaltet sich unterhaltsam und geistreich zugleich, immer professionell, mit Feinheit und Sorgfalt, selbst bei deutlichen Anknüpfungspunkten nie epigonal, sondern immer mit eigenem Tonfall.
Die Mittel, Techniken und das musikalische Material sind dabei keineswegs exklusiv, sie reichen von atonalen Texturen über funktionsfrei-tonale bis zu häufigen Klang- und Rhythmusostinati. Wenn es so etwas wie eine gelingende "Postmoderne" jenseits der längst schief gewordenen Opposition Avantgarde versus Konvention geben sollte, so muss das Werk Eggerts als wesentlicher Hoffnungsträger dieser überaus interessanten Entwicklung gesehen werden.
Die CD bietet Beispiele von Eggerts Kompositionen, die das ganze Feld von Kammermusik bis Oper ausfüllen: "Song der Sängerin" aus der Oper "Helle Nächte", "Bad Attitude" für Violoncello und Klavier, "Außer Atem" für Blockflöte, "Number Nine" für Orchester, "Skelter" für Saxofonquartett und das Vokalquartett "Hibernalische Gesänge". Meisterhaft wiedergegeben werden diese Werke vom Bayerischen Staatsorchester unter Leitung von Peter Hirsch, dem Philharmonischen Orchester der Stadt Nürnberg unter Leitung von Christian Reuter, dem Hibernalia Ensemble unter Leitung von Rupert Huber, dem Art Core Sax Quartet und Simone Schneider (Sopran), Wolfgang Wirsching (Bariton), Sebastian Hess (Violoncello), Julia Whybrow (diverse Flöten) und dem Komponisten am Klavier (die virtuos-spritzige Interpretation seiner Komposition "Hämmerklavier", die ebenfalls bei WERGO erschienen ist, klingt sicher noch vielen Lesern im Ohr!).

Bayerisches Staatsorchester / Simone Schneider: soprano / Wolfgang Wirsching: baritone / Peter Hirsch: conductor / Sebastian Hess: violoncello - Moritz Eggert: piano / Julia Whybrow: recorders / Philharmonisches Orchester der Stadt Nürnberg / Christian Reuter: conductor / Art Core Sax Quartet / Hibernalia Ensemble / Rupert Huber: conductor
Details
EAN: 4010228654325
Inhaltstext: Song der Sängerin aus der Oper 'Helle Nächte'
Bad Attitude für Violoncello und Klavier
Außer Atem für Blockflöte
Number Nine I–III für Orchester
Skelter für Saxophonquartett
Hibernalische Gesänge Vokalquartett
Spieldauer: 75'3"
Verlag: Wergo
Meistens ist es schwierig, Vertreter der jüngeren Komponistengeneration stilistisch einzuordnen, was mittlerweile eher als Stärke denn als Symptom einer verwerflichen, postmodernen "Neuen Unübersichtlichkeit" gesehen wird. Ihre Ästhetik ist meist anti-ideologisch, auch wenn Vorbilder existieren, ihre Kompositionstechnik nicht schulmäßig fixiert, auch wenn Einflüsse gelten, und ihr Verhältnis zur unmittelbaren Vorgängergeneration unverkrampft, ja unbelastet im direkten Wortsinn: ohne Last durch die Avantgarde oder die Tradition.
In diesem Sinn muss das Werk Moritz Eggerts gesehen und beachtet werden, der nicht nur als Komponist, sondern ebenso als exzeptioneller Pianist und Festivalleiter innerhalb der Szene der Neuen Musik von sich reden machte. Mit der Vielseitigkeit korrespondiert der freie und unkonventionelle Blick auf die Musik als Kunst des Klingens und Hörens.
Dass Musik kein abstraktes Klangspiel ist, sondern sprechen soll, Empfindungen auslösen und geistige Welten repräsentieren, hat sich Eggert zu eigen gemacht: Seine Musik zeigt tiefen Ernst neben Humor und spielerischer Virtuosität, insistierendes Beharren neben charakterlicher Vielfalt, strukturelles Gewicht und leichten Tonfall. Eggerts Musik entfaltet sich unterhaltsam und geistreich zugleich, immer professionell, mit Feinheit und Sorgfalt, selbst bei deutlichen Anknüpfungspunkten nie epigonal, sondern immer mit eigenem Tonfall.
Die Mittel, Techniken und das musikalische Material sind dabei keineswegs exklusiv, sie reichen von atonalen Texturen über funktionsfrei-tonale bis zu häufigen Klang- und Rhythmusostinati. Wenn es so etwas wie eine gelingende "Postmoderne" jenseits der längst schief gewordenen Opposition Avantgarde versus Konvention geben sollte, so muss das Werk Eggerts als wesentlicher Hoffnungsträger dieser überaus interessanten Entwicklung gesehen werden.
Die CD bietet Beispiele von Eggerts Kompositionen, die das ganze Feld von Kammermusik bis Oper ausfüllen: "Song der Sängerin" aus der Oper "Helle Nächte", "Bad Attitude" für Violoncello und Klavier, "Außer Atem" für Blockflöte, "Number Nine" für Orchester, "Skelter" für Saxofonquartett und das Vokalquartett "Hibernalische Gesänge". Meisterhaft wiedergegeben werden diese Werke vom Bayerischen Staatsorchester unter Leitung von Peter Hirsch, dem Philharmonischen Orchester der Stadt Nürnberg unter Leitung von Christian Reuter, dem Hibernalia Ensemble unter Leitung von Rupert Huber, dem Art Core Sax Quartet und Simone Schneider (Sopran), Wolfgang Wirsching (Bariton), Sebastian Hess (Violoncello), Julia Whybrow (diverse Flöten) und dem Komponisten am Klavier (die virtuos-spritzige Interpretation seiner Komposition "Hämmerklavier", die ebenfalls bei WERGO erschienen ist, klingt sicher noch vielen Lesern im Ohr!).

Bayerisches Staatsorchester / Simone Schneider: soprano / Wolfgang Wirsching: baritone / Peter Hirsch: conductor / Sebastian Hess: violoncello - Moritz Eggert: piano / Julia Whybrow: recorders / Philharmonisches Orchester der Stadt Nürnberg / Christian Reuter: conductor / Art Core Sax Quartet / Hibernalia Ensemble / Rupert Huber: conductor
EAN: 4010228654325
Inhaltstext: Song der Sängerin aus der Oper 'Helle Nächte'
Bad Attitude für Violoncello und Klavier
Außer Atem für Blockflöte
Number Nine I–III für Orchester
Skelter für Saxophonquartett
Hibernalische Gesänge Vokalquartett
Spieldauer: 75'3"
Verlag: Wergo