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Streichquartett Nr. 1

Streichquartett Nr. 1


  • Besetzung: Streichquartett
  • Ausgabe: Partitur und Stimmen
  • Bestell-Nr.: BB 3580
55,00 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.29 kg

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Beschreibung
Ignace Strasfogel (1909 - 1994), Meisterschüler Franz Schrekers und Leonid Kreutzers, jüngster Student der Berliner Hochschule und jüngster Träger des renommierten Mendelssohn-Preises der Weimarer Republik, machte nach seiner Emigration 1934 als Dirigent an der Metropolitan Opera Karriere. Sein Streichquartett Nr. 1, wahrscheinlich 1927 als Abschlussarbeit seiner Studien bei Schreker entstanden, ist ein Frühwerk von höchster Vollendung. Im ersten der beiden Sätze werden grotesk-kapriziöse Szenarien mit kontrapunktischen Künsten neu belebt. Der zweite, nicht weniger polyphone, ist ein weiträumig verzweigtes Scherzo mit elegischem Trioteil. Frappierend ist auch die Harmonik: Mit individueller Klanggestaltung aller vier Stimmen werden alle Facetten bis hin zur Polytonalität und völligen Loslösung von funktional-tonaler Gebundenheit ausgelotet – in gewisser Affinität zur Tonsprache Alban Bergs, mit augenzwinkernden Bezügen zum Neoklassizismus der 1920er Jahre. Ein gleichermaßen origineller wie bedeutender Beitrag zum Quartettrepertoire des frühen 20. Jahrhunderts.
Details
Bindung: Rückendrahtheftung
ISBN: 978-3-7931-4277-5
ISMN: 979-0-2025-3580-6
Schwierigkeit: schwer
Seitenzahl: 76
UPC: 196288021728
Verlag: Bote & Bock
Ignace Strasfogel (1909 - 1994), Meisterschüler Franz Schrekers und Leonid Kreutzers, jüngster Student der Berliner Hochschule und jüngster Träger des renommierten Mendelssohn-Preises der Weimarer Republik, machte nach seiner Emigration 1934 als Dirigent an der Metropolitan Opera Karriere. Sein Streichquartett Nr. 1, wahrscheinlich 1927 als Abschlussarbeit seiner Studien bei Schreker entstanden, ist ein Frühwerk von höchster Vollendung. Im ersten der beiden Sätze werden grotesk-kapriziöse Szenarien mit kontrapunktischen Künsten neu belebt. Der zweite, nicht weniger polyphone, ist ein weiträumig verzweigtes Scherzo mit elegischem Trioteil. Frappierend ist auch die Harmonik: Mit individueller Klanggestaltung aller vier Stimmen werden alle Facetten bis hin zur Polytonalität und völligen Loslösung von funktional-tonaler Gebundenheit ausgelotet – in gewisser Affinität zur Tonsprache Alban Bergs, mit augenzwinkernden Bezügen zum Neoklassizismus der 1920er Jahre. Ein gleichermaßen origineller wie bedeutender Beitrag zum Quartettrepertoire des frühen 20. Jahrhunderts.
Bindung: Rückendrahtheftung
ISBN: 978-3-7931-4277-5
ISMN: 979-0-2025-3580-6
Schwierigkeit: schwer
Seitenzahl: 76
UPC: 196288021728
Verlag: Bote & Bock