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Streichquartette

Streichquartette


  • Ausgabe: 2 CDs
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Bestell-Nr.: WER 73162
24,50 €
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten

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Beschreibung

Der Komponist Jörg Widmann ist zugleich ein virtuoser, vielgefragter Klarinettist und verkörpert damit eine heute nicht mehr selbstverständliche Personalunion: Als ausübender Musiker ist er ständig mit der musikalischen Tradition befasst. Es ist also nur natürlich, wenn diese Erfahrung auch sein Komponieren prägt. Indessen geht es ihm nicht darum, Tradition geradlinig weiterzuentwickeln oder fortzuschreiben, sondern sie in durchaus radikaler Weise in Frage zu stellen. Wenn also „traditionelles“, tonales Material in vielen seiner Stücke auf ein Arsenal neuer Spieltechniken und geräuschhafter Klänge stößt, dann geht es nicht nur um eine schlichte Erweiterung des komponierbaren Materials oder um plakative Opposition: Vielmehr definiert sich das Verhältnis der klanglichen Elemente zueinander, von Vergangenem und Gegenwärtigem, in jedem Stück neu. Das gilt in besonderer Weise für das Streichquartett: Kaum ein Komponist, der sich in jüngerer Zeit damit befasste, sah sich imstande, dessen übermächtige Gattungstradition einfach außer Acht zu lassen. Widmann aber sucht nicht nur die Auseinandersetzung mit der Gattung „Streichquartett“, er greift auch bestimmte klassische Satztypen wieder auf – und zwar in jedem Quartett einen anderen. So schreibt er seine Auseinandersetzung mit der Gattung in einem Zeitraum von acht Jahren über fünf Quartette fort, die sowohl einzeln stehen, wie auch als fünfsätziges Ganzes gelesen werden können.

Dem Zyklus der fünf Streichquartette werden zwei Frühwerke Widmanns zur Seite gestellt: Bereits 1990 entstand ein kurzer Streichquartettsatz als Teil der Schuloper „Absences“ (1993 überarbeitet). Das Streichsextett „180 Beats per Minute“ (1993) – der Titel ist zugleich Tempovorgabe – inspiriert sich an den schnellen Beats der Techno-Musik.

„Dass sieben Jahre nach der Erstveröffentlichung nun das Minguet Quartett eine zweite Gesamtaufnahme meiner Streichquartette vorlegt, erfüllt mich mit großer Freude. Über viele Jahre haben wir intensiv künstlerisch zusammen gearbeitet, nicht zuletzt an diesen fünf Quartetten. Wiederholt hat das Minguet Quartett meine Quartette auch zyklisch an einem Abend aufgeführt. Diese Formation ist also in besonderer Weise damit vertraut, wie die einzelnen Quartette ineinandergreifen und sich dramaturgisch ergänzen bzw. widersprechen.“ (Widmann)

Koproduktion mit Deutschlandradio

Details
EAN: 4010228731620
Inhaltstext: 1. Streichquartett (1997)
Choralquartett – 2. Streichquartett (2003/06)
Jagdquartett – 3. Streichquartett (2003)
4. Streichquartett (2003)
Versuch über die Fuge – 5. Streichquartett mit Sopran (2005)
Streichquartett aus der Oper „Absences“ (1990/93)
180 Beats per Minute für Streichsextett (1993)
Spieldauer: 90'47"
Verlag: Wergo
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Der Komponist Jörg Widmann ist zugleich ein virtuoser, vielgefragter Klarinettist und verkörpert damit eine heute nicht mehr selbstverständliche Personalunion: Als ausübender Musiker ist er ständig mit der musikalischen Tradition befasst. Es ist also nur natürlich, wenn diese Erfahrung auch sein Komponieren prägt. Indessen geht es ihm nicht darum, Tradition geradlinig weiterzuentwickeln oder fortzuschreiben, sondern sie in durchaus radikaler Weise in Frage zu stellen. Wenn also „traditionelles“, tonales Material in vielen seiner Stücke auf ein Arsenal neuer Spieltechniken und geräuschhafter Klänge stößt, dann geht es nicht nur um eine schlichte Erweiterung des komponierbaren Materials oder um plakative Opposition: Vielmehr definiert sich das Verhältnis der klanglichen Elemente zueinander, von Vergangenem und Gegenwärtigem, in jedem Stück neu. Das gilt in besonderer Weise für das Streichquartett: Kaum ein Komponist, der sich in jüngerer Zeit damit befasste, sah sich imstande, dessen übermächtige Gattungstradition einfach außer Acht zu lassen. Widmann aber sucht nicht nur die Auseinandersetzung mit der Gattung „Streichquartett“, er greift auch bestimmte klassische Satztypen wieder auf – und zwar in jedem Quartett einen anderen. So schreibt er seine Auseinandersetzung mit der Gattung in einem Zeitraum von acht Jahren über fünf Quartette fort, die sowohl einzeln stehen, wie auch als fünfsätziges Ganzes gelesen werden können.

Dem Zyklus der fünf Streichquartette werden zwei Frühwerke Widmanns zur Seite gestellt: Bereits 1990 entstand ein kurzer Streichquartettsatz als Teil der Schuloper „Absences“ (1993 überarbeitet). Das Streichsextett „180 Beats per Minute“ (1993) – der Titel ist zugleich Tempovorgabe – inspiriert sich an den schnellen Beats der Techno-Musik.

„Dass sieben Jahre nach der Erstveröffentlichung nun das Minguet Quartett eine zweite Gesamtaufnahme meiner Streichquartette vorlegt, erfüllt mich mit großer Freude. Über viele Jahre haben wir intensiv künstlerisch zusammen gearbeitet, nicht zuletzt an diesen fünf Quartetten. Wiederholt hat das Minguet Quartett meine Quartette auch zyklisch an einem Abend aufgeführt. Diese Formation ist also in besonderer Weise damit vertraut, wie die einzelnen Quartette ineinandergreifen und sich dramaturgisch ergänzen bzw. widersprechen.“ (Widmann)

Koproduktion mit Deutschlandradio

EAN: 4010228731620
Inhaltstext: 1. Streichquartett (1997)
Choralquartett – 2. Streichquartett (2003/06)
Jagdquartett – 3. Streichquartett (2003)
4. Streichquartett (2003)
Versuch über die Fuge – 5. Streichquartett mit Sopran (2005)
Streichquartett aus der Oper „Absences“ (1990/93)
180 Beats per Minute für Streichsextett (1993)
Spieldauer: 90'47"
Verlag: Wergo