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The Precise Music of Galina Ustvolskaya

The Precise Music of Galina Ustvolskaya

The Six Piano Sonatas


Produced by Alexei Lubimov / A Film by Alexandre Bragé / Olga Pashchenko, Ksenia Semenova, Alexei Grotz, Elizaveta Miller, Vladimir Ivanov, Alexei Lubimov: Klavier / Stage director: Alexei Malobrodsky / Project supervisor: Andrei Bakhmin


  • Ausgabe: DVD
  • Erscheinungsjahr: 2015
24,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.12 kg

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Beschreibung
Im Zeitraum 1947­–1988 hat Galina Ustwolskaja sechs Klaviersonaten geschrieben. Diese Sonaten sind das Labor ihrer spirituellen Suche: In ihnen findet sich die Verbin­dung der Schöpfung des Universums mit dem größtmögli­chen persönlichen Vertiefen und Eingestehen. Ihr Werk erinnert an Entdeckungen der Physik, die zeigen, dass Makrokosmos und Mikrokosmos nach denselben Geset­zen erbaut sind.

Die erste Sonate ähnelt im Stil vage dem Schostako­witschs. Der erste und zweite Satz dieser Sonate erinnert an Schostakowitschs Kompositionen aus den 1920ern, während der dritte Satz an Werke erinnert, die er in den 1970ern geschaffen hat. Sonate Nr. 2 ist anders; sie ist von ihrem Wesen her eher geistlich. Mit einer Länge von gut 18 Minuten ist die dritte Sonate die längste. In ihr erreicht Ustwolskajas Stil seinen Höhepunkt. Sonate Nr. 4 ähnelt in ihrer Form am ehesten einer Suite. Darin finden sich Echos ihrer 12 Präludien (1953). Ustwolskaja schrieb die fünfte Sonate in zehn Abschnitten über einen Zeit­raum von nahezu dreißig Jahren. Sie durchzieht ein „Thema“, das aus einem einzigen Ton be­steht: dem der ersten Oktave. Dieser Ton erscheint wieder und wieder, als ob er eine Art Zent­rum des Universums oder der Tastatur oder des menschlichen und göttlichen Geistes symboli­sieren würde. Sonate Nr. 6 ist die letzte und kürzeste. Darin führt Ustwolskaja neue Techniken in ihrer Musik ein, darunter das Klavierspiel mit Handflächen und Ellbogen.

Alexei Lubimov kam die Idee zu einer Aufführung aller Klaviersonaten von Ustwolskaja wäh­rend eines einzigen Konzerts, als er ihre Musik mit seinen Studenten studierte: „Ein Theater in Mos­kau, die Schule für dramatische Künste, hat uns die Nutzung ihres ungewöhnlichen ‚Glo­bus‘-Saals für dieses Projekt gestattet. Der Saal hat die Form eines Oktaeders, mit drei Sitzrei­hen um einen leeren Raum in der Mitte. [...] Die Akustik dieses engen Raums konzentrierte die Klänge und trug sie nach oben. Das Publikum befand sich genau im Zentrum von Ustwolskajas Klangla­bor und konnte somit fast buchstäblich im Inneren des Instruments und im Inneren des Klangs sein.“

INFO-Programm gemäß § 14 JuSchG

Sprache: English
Tonformat: Stereo
Bildformat: 16:9
Disk-Type: DVD 5
Ländercode: (0) PAL
Laufzeit: ca. 73 min
Produktion: Alexei Lubimov
Details
EAN: 4010228081053
Inhaltstext: Die sechs Klaviersonaten von Galina Ustwolskaja
Reihe: musicAvision
Spieldauer: 73'0"
Verlag: Wergo
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Im Zeitraum 1947­–1988 hat Galina Ustwolskaja sechs Klaviersonaten geschrieben. Diese Sonaten sind das Labor ihrer spirituellen Suche: In ihnen findet sich die Verbin­dung der Schöpfung des Universums mit dem größtmögli­chen persönlichen Vertiefen und Eingestehen. Ihr Werk erinnert an Entdeckungen der Physik, die zeigen, dass Makrokosmos und Mikrokosmos nach denselben Geset­zen erbaut sind.

Die erste Sonate ähnelt im Stil vage dem Schostako­witschs. Der erste und zweite Satz dieser Sonate erinnert an Schostakowitschs Kompositionen aus den 1920ern, während der dritte Satz an Werke erinnert, die er in den 1970ern geschaffen hat. Sonate Nr. 2 ist anders; sie ist von ihrem Wesen her eher geistlich. Mit einer Länge von gut 18 Minuten ist die dritte Sonate die längste. In ihr erreicht Ustwolskajas Stil seinen Höhepunkt. Sonate Nr. 4 ähnelt in ihrer Form am ehesten einer Suite. Darin finden sich Echos ihrer 12 Präludien (1953). Ustwolskaja schrieb die fünfte Sonate in zehn Abschnitten über einen Zeit­raum von nahezu dreißig Jahren. Sie durchzieht ein „Thema“, das aus einem einzigen Ton be­steht: dem der ersten Oktave. Dieser Ton erscheint wieder und wieder, als ob er eine Art Zent­rum des Universums oder der Tastatur oder des menschlichen und göttlichen Geistes symboli­sieren würde. Sonate Nr. 6 ist die letzte und kürzeste. Darin führt Ustwolskaja neue Techniken in ihrer Musik ein, darunter das Klavierspiel mit Handflächen und Ellbogen.

Alexei Lubimov kam die Idee zu einer Aufführung aller Klaviersonaten von Ustwolskaja wäh­rend eines einzigen Konzerts, als er ihre Musik mit seinen Studenten studierte: „Ein Theater in Mos­kau, die Schule für dramatische Künste, hat uns die Nutzung ihres ungewöhnlichen ‚Glo­bus‘-Saals für dieses Projekt gestattet. Der Saal hat die Form eines Oktaeders, mit drei Sitzrei­hen um einen leeren Raum in der Mitte. [...] Die Akustik dieses engen Raums konzentrierte die Klänge und trug sie nach oben. Das Publikum befand sich genau im Zentrum von Ustwolskajas Klangla­bor und konnte somit fast buchstäblich im Inneren des Instruments und im Inneren des Klangs sein.“

INFO-Programm gemäß § 14 JuSchG

Sprache: English
Tonformat: Stereo
Bildformat: 16:9
Disk-Type: DVD 5
Ländercode: (0) PAL
Laufzeit: ca. 73 min
Produktion: Alexei Lubimov
EAN: 4010228081053
Inhaltstext: Die sechs Klaviersonaten von Galina Ustwolskaja
Reihe: musicAvision
Spieldauer: 73'0"
Verlag: Wergo