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Mondrian Ensemble Basel


  • Ausgabe: CD
  • Erscheinungsjahr: 2014
  • Bestell-Nr.: WER 73102
18,50 €  *
inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.1 kg

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Beschreibung
Die hier präsentierten Kammermusikwerke von Detlev Müller-Siemens entstanden im Zeitraum 2002 bis 2009. In ihnen kontrastieren Ruhe und Besonnenheit der Formge­bung mit der inneren Beunruhigung, die von einer jeweils „auf sich selbst gestellten“, keinen vorgefertigten Mustern folgenden Tonsprache ausgeht.

Über sein „Streichtrio“, dem Mondrian Ensemble gewid­met, äußerte sich Müller-Siemens: „Der erste Satz: Zerris­sen, sprunghaft, oft motorisch und im Ablauf geprägt von hart gegeneinander geschnittenen Teilen mehrerer, sehr unterschiedlicher Gestaltebenen. Im Gegensatz dazu ist der zweite Satz einheitlicher: Ein stockend sich nach oben bewegender, brüchiger Gesang, der gegen Ende von einem ‚Presto-Lamento‘ kurz überblen­det wird“.

„distant traces“ und „...called dusk“, beide „in memoriam György Ligeti“, sind Müller-Siemens’ einstigem, 2006 gestorbenen Kompositionslehrer gewidmet. In „distant traces“ fungiert der Klavierpart in einer raffiniert gehandhabten Doppelrolle: einmal, mit mehr akkor­dischen und tendenziell clusterartigen Klängen, als eine Folie für die fragmentierten Strei­chermelodien, dann als melodisch „sprechender“ Akteur. „...called dusk“ liegt ein Kaddish zugrunde, „das aber als solches unhörbar bleibt, da es – wie durch ein Prisma gebrochenes Licht – in das Obertonspektrum hineinprojiziert wurde: Die Töne des Kaddish teilen die Cel­losaiten und bringen so die entsprechenden Obertöne hervor. Da beide Instrumente [Klavier und Violoncello] zwar jedes Mal von dieser melodisch-harmonischen Grundlage ausgehen, diese dann aber in unterschiedliche Richtungen weiterentwickeln, entsteht eine Art Schimäre: Verschiedene Wesen, zum selben Körper gehörend.“ (Müller-Siemens)

Im ebenfalls dem Mondrian Ensemble gewidmeten Klavierquartett „lost traces“ „sucht die Musik Spuren, durch die sie ihren Weg finden kann. Sie folgt diesen Spuren, die sich aber wieder verlieren und die Musik hält orientierungslos inne – Momente, in denen sie ganz bei sich sein kann und zu sich gefunden zu haben scheint –, um dann erneut die Spurensuche wieder aufzunehmen.“ (Müller-Siemens)

Koproduktion mit Radio SRF 2 Kultur
Details
EAN: 4010228731026
Inhaltstext:

Streichtrio für Violine, Viola und Violoncello (2002)
distant traces
für Violine, Viola und Klavier (2007)
…called dusk
für Violoncello und Klavier (2008–2009)
lost traces für Violine, Viola, Violoncello und Klavier (2007)

Spieldauer: 70'24"
Verlag: Wergo
downloads
Die hier präsentierten Kammermusikwerke von Detlev Müller-Siemens entstanden im Zeitraum 2002 bis 2009. In ihnen kontrastieren Ruhe und Besonnenheit der Formge­bung mit der inneren Beunruhigung, die von einer jeweils „auf sich selbst gestellten“, keinen vorgefertigten Mustern folgenden Tonsprache ausgeht.

Über sein „Streichtrio“, dem Mondrian Ensemble gewid­met, äußerte sich Müller-Siemens: „Der erste Satz: Zerris­sen, sprunghaft, oft motorisch und im Ablauf geprägt von hart gegeneinander geschnittenen Teilen mehrerer, sehr unterschiedlicher Gestaltebenen. Im Gegensatz dazu ist der zweite Satz einheitlicher: Ein stockend sich nach oben bewegender, brüchiger Gesang, der gegen Ende von einem ‚Presto-Lamento‘ kurz überblen­det wird“.

„distant traces“ und „...called dusk“, beide „in memoriam György Ligeti“, sind Müller-Siemens’ einstigem, 2006 gestorbenen Kompositionslehrer gewidmet. In „distant traces“ fungiert der Klavierpart in einer raffiniert gehandhabten Doppelrolle: einmal, mit mehr akkor­dischen und tendenziell clusterartigen Klängen, als eine Folie für die fragmentierten Strei­chermelodien, dann als melodisch „sprechender“ Akteur. „...called dusk“ liegt ein Kaddish zugrunde, „das aber als solches unhörbar bleibt, da es – wie durch ein Prisma gebrochenes Licht – in das Obertonspektrum hineinprojiziert wurde: Die Töne des Kaddish teilen die Cel­losaiten und bringen so die entsprechenden Obertöne hervor. Da beide Instrumente [Klavier und Violoncello] zwar jedes Mal von dieser melodisch-harmonischen Grundlage ausgehen, diese dann aber in unterschiedliche Richtungen weiterentwickeln, entsteht eine Art Schimäre: Verschiedene Wesen, zum selben Körper gehörend.“ (Müller-Siemens)

Im ebenfalls dem Mondrian Ensemble gewidmeten Klavierquartett „lost traces“ „sucht die Musik Spuren, durch die sie ihren Weg finden kann. Sie folgt diesen Spuren, die sich aber wieder verlieren und die Musik hält orientierungslos inne – Momente, in denen sie ganz bei sich sein kann und zu sich gefunden zu haben scheint –, um dann erneut die Spurensuche wieder aufzunehmen.“ (Müller-Siemens)

Koproduktion mit Radio SRF 2 Kultur
EAN: 4010228731026
Inhaltstext:

Streichtrio für Violine, Viola und Violoncello (2002)
distant traces
für Violine, Viola und Klavier (2007)
…called dusk
für Violoncello und Klavier (2008–2009)
lost traces für Violine, Viola, Violoncello und Klavier (2007)

Spieldauer: 70'24"
Verlag: Wergo